DE639188C - Gitterrost fuer Strassendecken und aehnliche Bodenbelaege - Google Patents

Gitterrost fuer Strassendecken und aehnliche Bodenbelaege

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DE639188C
DE639188C DEA67299D DEA0067299D DE639188C DE 639188 C DE639188 C DE 639188C DE A67299 D DEA67299 D DE A67299D DE A0067299 D DEA0067299 D DE A0067299D DE 639188 C DE639188 C DE 639188C
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grate
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DEA67299D
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DER HOLLER SCHEN CARLSHUETTE B
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DER HOLLER SCHEN CARLSHUETTE B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/16Reinforcements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Gitterrost für Straßendecken und ähnliche Bodenbeläge Gegenstand der Erfindung ist ein Gitterrost, der hauptsächlich als Einlage in Straßendecken oder zu ähnlichen Zwecken Verwendung finden soll. Der Rost besteht aus Einzelrosten, deren schräg zur Straßenachse liegende Stableisten rechteckige bzw. quadratische Felder bilden.
  • Es sind zwar schon Gitterroste vorgeschlagen worden, deren Einzelroste wabenartige Zellen bilden oder die aus aneinandergefügten Einzelrosten bestehen, deren schräg zur Straßenachse liegende Stableisten rechteckige Felder bilden. Diese bekannten Einzelroste sind jedoch so aneinandergefügt, daß nicht die Ecken der Felder aufeinanderstoßen, sondern Teile der Feldkanten aneinander lagern. Es verdoppelt sich also die Stärke-der Stableisten an diesen Stoßstellen.
  • Der Erfindung gemäß werden die Einzelroste so eingerichtet, daß die Rostzellen mit ihren außenliegenden Ecken aneinanderstoßen und die Einzelroste in den außenliegenden Ecken sich verriegeln. Dadurch wird zugleich die Verdoppelung der Stäbe an den Stoßstellen vermieden und nicht nur eine Materialersparnis erreicht, sondern auch das Verlegen der Roste nach beiden Richtungen wesentlich erleichtert.
  • Hinsichtlich der Verkehrsbeanspruchung ist dabei von Vorteil, daß eine gleichmäßige Decke erzeugt wird, die nach beiden Richtungen gleiche Zellen mit in gleicher Richtung durchgehenden geneigten Stäben aufweist und also der Belag trotz der Stoßstellen und der Vereinigung der Einzelroste ein völlig gleichmäßiges Gebilde darstellt. Man hat schon vorgeschlagen, beim Zusammenfügen von Einzelrosten anderer Bauart eine Loch- und Zapfenbefestigung zu wählen und die Stäbe an den Stoßstellen einzeln mit dieser Einrichtung zu versehen. Beim Gegenstand der Erfindung wird ein Teil der Feldecken klauenartig ausgebildet und mit entsprechenden Ecken anderer Einzelroste in Eingriff gebracht. Die Einzelroste werden hierdurch festgehalten und verriegelt, ohne daß Löcher zu bohren und Zapfen einzusetzen sind oder daß ein besonderes Zusammenpassen der Befestigungsteile an den Stoßstellen erforderlich ist.
  • Man kann die für die Wegkanten oder erhöhten Steige bestimmten Einzelroste mit abgestuften Profilen versehen und einen Teil der Einzelroste mit einem breiten, ein Wegzeichen bildenden Quersteg einrichten. Es ist dann nicht mehr erforderlich, in an sich bekannter Weise in die Straßendecke oder Straßenbewehrung eine besondere Wegmarkierung einzulassen.
  • In der Zeichnung ist in Fig. i eine Draufsicht eines Gitterrostes dargestellt.
  • Fig. a veranschaulicht die Zinken an . einer Ecke eines Quadratfeldes zur Verriege- lung einer Ecke eines benachbarten Rostelementes.
  • Fig. g ist ein Querschnitt, Fig. q. eine Draufsicht auf einen Gitterstab. Fig. 5 und 6 zeigen abweichende Ausfüh-j rungsformen.
  • Fig. 7 und 8 veranschaulichen im Quer-" schnitt besondere Ausführungsformen der Roste zur Verwendung insbesondere bei Wegkanten.
  • Fig.9 ist eine Draufsicht auf eine abweichende Ausführungsform eines Rostelementes.
  • Danach wird der- neue eiserne Straßendeckenrost aus vorzugsweise gußeisernen Rostelementen gebildet, deren wabenartig zusammenhängende Felder a rechteckige, vornehmlich quadratische Form -haben. Alle Stäbe b dieser Felder liegen diagonal zur Fahrtrichtung, so daß ein Gleiten der Fahrzeuge möglichst vermieden wird. Da die Rostelemente mit den außenliegendenEckenc, dl, dB ihrer Rechtecke zusammentreffen und aneinanderliegen, so werden keine Doppelleisten an den Seitenkanten oder Stoßfugen entstehen.. Das bedeutet aber bei großen Flächen eine bedeutende Materialersparnis und fördert das gleichmäßige Aussehen auch in der verlegten Straßendecke.
  • Ein Teil der außenliegenden Ecken jedes Rostelementes, und zwar jedes zweite Randfeld, - ist mit klauenartig ausgebildeten Zinken dl, d2, d3, d", d5 und de versehen (Fig. z und 9), so daß immer eine mit Zinken versehene Ecke d und eine zinkenlose Ecke c zusammentreffen und letztere sich beim Verlegen zwischen die Zinken an der Ecke des anstoßenden Feldes oder Rechteckes a einfügt. Wie an der rechten Seite in Fig. z bei cl veranschaulicht, können die Ecken, welche von den Zinken eingeschlossen werden sollen, auch an den Seiten abgesetzt werden, um einen guten Übergang und dichte Verbindung zu schaffen.
  • Jedes Zinkenpaar kann durch eine Querhaut oder Wand f unten geschlossen sein (Fig. 2) . Die Zinken können aber auch, wie in Fig. i gezeigt, offen sein. Letztere gestatten ein leichteres Herausheben eines Rostes oder Rostelementes, das etwa ausgewechselt werden soll.
  • Die durch eine Zwischenwand f geschlossenen Zinken d gewähren einen besseren Halt für den Einzelrost.
  • Die die Felder umrahmenden Stäbe b werden vorteilhaft profiliert (Fig. 3 bis 6). In Fig.3 ist im Querschnitt ein Roststab b oder eine Seitenleiste eines Feldes dargestellt, die an der Unterseite eine Ausnehmung b3 besitzt, welche ein besseres Halten des Rostes an der Unterlage sichert. Die beiden unteren Leisten b1 und b2 können, wie in Fig. q., fortlaufend ausgeführt sein oder auch durch Lücken unterbrochen "werden (Fig. 5). Asphalt oder anderes Ma-#iterial, welches in die Gitterroste gegossen Wxd;'kann dann leichter auch unter die Rost-@'he =fließen. Die Stäbe können an den ` ireuzungsstellen oder auch noch zwischen diesen nach unten ragende Zapfen g tragen (Fig. 6), die in die Unterlage eingreifen.
  • Zur seitlichen Abgrenzung von Wegen können besondere Rostelemente ausgeführt werden, und zwar sollen, wie in' Fig. 7 und 8 veranschaulicht, die an der Wegkante zu verlegenden Roste an einer Kante mit einem entsprechend abgesetzten Profil versehen werden. Diese können entweder, wie die Profile h in Fig. 7, zur Bildung eines erhöhten Steiges nach oben abgesetzt oder, falls eine Rinne an einer Seite vorgesehen werden soll, wie in Fig. 8 veranschaulicht, mit einer abgesetzten Rinne i eingerichtet werden.
  • Nach dem Zusammensetzen der Rostelemente fügen sich die Rinnen i aneinander, so daß nach dem Verlegen der ganzen Rostfläche eine geschlossene Rinne gebildet wird. Selbstverständlich können auch hier sich überdeckende Abstufungen an den Kanten der Rinnen oder der erhöhten Profile vorgesehen sein.
  • Zur Markierung von Haltegrenzen, beispielsweise für Fahrzeuge an den Kreuzungs-oder Verkehrsstellen mit wechselndem Kreuzverkehr und Signalen, können Roste mit quer durch die Rostfläche verlaufendem breitem Steg h vorgesehen werden, wie er in Fig.9 veranschaulicht ist. Die Ecken dieser Rostelemente können auch wieder mit Zinken d versehen werden, und ebenso können die Stege mit Zinken eingerichtet werden, .die wechselweise mit den Ecken der Rechtecke oder quadratischen Felder der benachbarten Rostelemente in Eingriff kommen.
  • Da die Gitterroste in der beschriebenen Weise aus Gußeisen hergestellt werden, also alle Teile von vornherein schon in der Form vorgesehen sind, bedeutet die Ausbildung der Roste eine wesentliche Verbesserung ohne Erhöhung der Kosten, während das Verlegen des ganzen Straßenrostes ebenso wie das Ausbauen der Rostelemente vereinfacht und verbilligt wird.
  • Die fertige Straße erfährt durch die diagonale Anordnung der Stableisten b eine wesentliche Verbesserung, weil sie sowohl für Kraftwagen wie für Pferdefuhrwerke durch die geneigte Lage der Eisenstäbe günstigere Angriffsverhältnisse schafft.
  • Ein großer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Einzelroste einen einheitlichen nicht unterbrochenen Belag bilden. Stoßfugen, bei denen Metallleiste an Metalleiste ohne Füllmaterial und ohne Verbindung nebeneinander liegen und die den Zusammenhang des Belages beeinträchtigen, sind vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gitterrost für Straßendecken und ähnliche Bodenbeläge aus Einzelrosten mit schräg zur Fahrtrichtung liegenden, sich rechtwinklig kreuzenden Roststäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelroste mit den außenliegenden Ecken (c, dl ... d°) der von den Roststäben (b) gebildeten Randfelder (a) aneinanderstoßen und dort miteinander verriegelt sind. a. Gitterrost nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande jedes Einzelrostes einfache Feldecken (c) mit klauenartig ausgebildeten Feldecken (dl ... d6) abwechseln. 3. Gitterrost nach den Ansprüchen i und s, dadurch.gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen je zwei die Klauen einer Feldecke (dl ... d') bildenden Zinken durch eine Auflagerplatte (f) für die einfachen Feldecken (e) des Anschlußrostes ausgefüllt ist. 4. Gitterrost nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Wegkanten zu verlegenden Einzelroste mit abgestuften Profilen zur Herstellung eines erhöhten Steiges (da) oder zur Bildung einer vertieften Rinne (i) versehen sind. 5. Gitterrost nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Einzelroste mit einem breiten, ein Wegzeichen bildenden Quersteg (k) versehen sind.
DEA67299D 1932-10-02 1932-10-02 Gitterrost fuer Strassendecken und aehnliche Bodenbelaege Expired DE639188C (de)

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