DE638503C - Verfahren zur Verminderung des Bodenwiderstandes von Arbeitsgeraeten - Google Patents

Verfahren zur Verminderung des Bodenwiderstandes von Arbeitsgeraeten

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Publication number
DE638503C
DE638503C DES103239D DES0103239D DE638503C DE 638503 C DE638503 C DE 638503C DE S103239 D DES103239 D DE S103239D DE S0103239 D DES0103239 D DE S0103239D DE 638503 C DE638503 C DE 638503C
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DE
Germany
Prior art keywords
reducing
ground resistance
work equipment
ground
current
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Expired
Application number
DES103239D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Friedric Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B47/00Soil-working with electric potential applied between tools and soil

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

Es ist bekannt, den Bodenwiderstand durch Hindurchleiten eines elektrischen Gleichstromes zu vermindern. Man hat dabei gefunden, daß die Reibungsziffer in Abhängig-S keit von der Spannung sich ändert; sie wird um so kleiner, je höher die Spannung ist.
Eine praktische Verwertung dieser Erscheinung zur Verminderung der erforderlichen Zugkraft bei landwirtschaftlichen
ίο Geräten, beispielsweise Pflügen, hat sich jedoch nicht erreichen lassen. Denn die Reibungsverminderung bei den in der Landwirtschaft üblichen Arbeitsgeschwindigkeiten von 0,64 bis höchstens 2 m/Sek. ist bei dem be-
kannten Verfahren so unbedeutend, daß der dazu erforderliche Aufwand sich nicht lohnt. Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, daß man wesentlich günstigere Ergebnisse erhält, wenn man einen konstanten Stromdurchgang an den mit dem Boden in Berührung stehenden Flächen einhält. Am vorteilhaftesten hat sich eine Stromstärke von ι Amp. erwiesen. Man erhält dann Zugkraftverminderungen von etwa 2 ο 0/0, bei einer mittleren Bodenfeuchtigkeit von 17 bis i8°/o und bei einer Bodenzusammensetzung, die aus etwa 50 % Bodenvolumen, 30 °/0 Wasservolumen und 20 °/0 Luftvolumen besteht.
Zur Ausführung des Verfahrens wird beispielsweise entweder auf den Pflug oder auf den Schlepper ein Motorgenerator zur Stromerzeugung untergebracht, oder man läßt die Dynamo von dem Fahrzeug selbst antreiben. Die Dynamo kann entweder mit einem Spannungsregler für alle Stromkreise versehen sein, oder es kann eine selbstregelnde Maschine verwendet werden, wie sie beispielsweise als Lichtmaschine gebraucht wird. Bei einem Pflug werden die isoliert angeordneten Pflugschare, gegebenenfalls auch das Sech, in den Stromkreis eingeschaltet, so daß der Stromübergang entweder zwischen zwei ■ Pflugscharen oder von einem Pflugschar zum Sech erfolgt. Falls die bodenberührte Fläche des Sechs nicht ausreicht, kann dieses durch Ansätze vergrößert werden.
Die Spannungen, mit denen man arbeitet, sind auf das Ergebnis ohne wesentlichen Einfluß. Mit 110 Volt erhält man gute Ergebnisse. Aber selbst bei einer Spannung von 35 Volt ergibt sich noch eine Zugkraftverminderung von etwa 12 °/0, bei einer mittleren Bodenfeuchtigkeit von 17 bis 18 °/o. Es ist also möglich, mit Spannungen zu arbeiten, die völlig ungefährlich sind. Durch die Erfindung wird eine wesentliche Schonung der Arbeitstiere oder, bei Verwendung von Schleppern, eine beachtliche Brennstoff-
*) Von dem Patentsucher ist ah der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Friedrich Weber in Bielefeld.
ersparnis erzielt. Die Ersparnis ist so groß, daß in verhältnismäßig kurzer Zeit die Kosten für die Einrichtung getilgt werden können.'

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Vermindern des Bodenwiderstandes von Arbeitsgeräten
    durch Hindurchleiten eines elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstärke konstant gehalten wird.
    '{ 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstärke an jeder bodenberührte'n Fläche etwa ι Amp. beträgt.
DES103239D 1932-02-14 1932-02-14 Verfahren zur Verminderung des Bodenwiderstandes von Arbeitsgeraeten Expired DE638503C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758514C (de) * 1937-11-24 1953-11-02 Siemens Schuckertwerke A G Vorrichtung zum Vermindern des Bodenwiderstandes beim Pfluegen mit Hilfe eines elektrischen Stromes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758514C (de) * 1937-11-24 1953-11-02 Siemens Schuckertwerke A G Vorrichtung zum Vermindern des Bodenwiderstandes beim Pfluegen mit Hilfe eines elektrischen Stromes

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