DE63766C - Rettungsvorrichtung bei Feuersgefahr - Google Patents

Rettungsvorrichtung bei Feuersgefahr

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DE63766C
DE63766C DENDAT63766D DE63766DA DE63766C DE 63766 C DE63766 C DE 63766C DE NDAT63766 D DENDAT63766 D DE NDAT63766D DE 63766D A DE63766D A DE 63766DA DE 63766 C DE63766 C DE 63766C
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DE
Germany
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rescue device
rope
rescue
roller
fire
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63766D
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English (en)
Original Assignee
R. BUZER in Halle a. S., Lessingstrafse 37
Publication of DE63766C publication Critical patent/DE63766C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/02Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rescue cages, bags, or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte und nachstehend näher beschriebene Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die man bei eintretender Feuersgefahr zur Errettung von · Menschen verwenden kann und deren Gebrauch infolge der besonderen Einrichtung sich im gegebenen Falle leicht ins Werk setzen läfst.
Die hierbei in Betracht kommenden, eigenartig wirkenden Theile, bezw. deren Anordnung und Zusammenspiel ergiebt sich aus Folgendem:
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι die Anbringung des Apparates am Fenster, und zwar am Marquisengestell eines Hauses;
Fig. 2 eine' Seitenansicht bezw. Schnitt zu Fig.i;
Fig. 3 ein waagrechter Schnitt nach Linie R-R, Fig. i.
Fig. 4 bis 6 zeigen den eigentlichen Rettungssack,
Fig. 12 bis 15 Abänderungen der Seilanordnung,
Fig. 16 bis 22 Seilrolle mit Hemmvorrichtung und Sperrzeug;
Fig. 23 Kloben mit doppelten Seilrollen, wie Fig. 16 bis 22,
Fig. 24 eine Abänderung der Einrichtung als kranartiger, aus der Fensternische herausnehmbarer Träger in Aufrifs,
Fig. 25 und 26 desgleichen vergröfserte Ansichten in aus- und eingeschobener Stellung der Tragsäule,
Fig. 27 und 28 desgleichen Stirnansichten,
Fig. 29 bis 32 Schnittdarstellungen von Einzelheiten.
Der Zweck der Erfindung ist, unter Anwendung weniger Theile und unter Benutzung der am Gebäude angebrachten Einrichtungen eine im gegebenen Falle leicht verwendbare Rettungsvorrichtung zu schaffen. Dieselbe besteht in der Hauptsache aus dem Rettungssack A, dem Seilrollenträger R und der Bremseinrichtung D im Innern des Gebäudes, kann bequem mit dem Marquisengestell, das zu diesem Zweck etwas kräftiger gestaltet ist, in Verbindung gebracht werden.
In den Fig. 24 bis 32 ist die Vorrichtung in etwas abgeänderter Gestalt gezeigt. Die Befestigung der senkrechten Tragsäule für den Rettungssack ist derartig gestaltet, . dafs ein schnelles Anbringen und Losnehmen der ganzen Vorrichtung ausführbar wird.
Die Tragsäule besteht aus zwei in einander verschiebbaren Theilen, welche durch Bethätigung eines Handrades oben und unten in die Fensterwandung eingeprefst werden.
Um die Verschiebbarkeit für verschiedene Fenstergröfsen zu ermöglichen, ohne den festen Zusammenhalt der beiden Säulen in Frage zu stellen, sind Sperrriegel Q, angeordnet. Um die einseitige Druckwirkung der aufgehängten Last gleichmäfsig zu vertheilen, ist der Tragarm R bei ψ beweglich und mit der Strebe R' verbunden. Die Strebe -R l greift an den um wx drehbaren Hebel R" und letzterer dient mit seinem Drucktheil R'" dazu, um die am Tragarm hängende Last auf den unteren Theil der Säule zu übertragen.
Der Rettungssack besteht entweder aus einem steifen Gerüstwerk, mit Stoff irgend welcher Art umkleidet, oder aus fester Leinwand etc.
Im letzteren Falle ist der Sack mit einem festen Boden α versehen, unter welchem hinweg die Tragseile d geführt werden.
Unter dem Boden α befindet sich ein zweiter, der mit dem ersten durch Federn e j verbunden ist und dazu dient, den Aufschlag auf den Erdboden zu mildern bezw. auch die Schonung der unten geführten Seile zu ermöglichen.
Der Rettungssack A ist mit einer Einsteigthür b versehen, die mittelst besonderer Einrichtung geschlossen gehalten bezw. geöffnet werden kann.
Der Rettungssack ist durch Haken h mit dem Seil t verbunden, welches über die Rolle H geleitet und entweder auf den mit einer Hülse L umkleideten Querstab B gewickelt wird (s. Fig. 13) oder nach dem Zimmer über die Bremsrolle geleitet werden kann (Fig. 16).
Im ersteren Falle dient der Stab b nur als Aufbewahrungsort, weil man das Seilende ί im Nichtgebrauch nicht bequem durch das Fenster zum Zimmer hereinleiten kann. Beim Gebrauch wird das Seil t von dem Stab B bezw. dessen Hülse L abgezogen, das Ende des Seiles t mit dem Sackhaken h über die Rolle H gelegt, der Sack A angehängt und das übrige Seilende entweder über die Bremsgabel D im Zimmer (s. Fig. 2) oder in dem besonderen Seilhalter O (s. Fig. 12), der an einem senkrechten Stab T angebracht ist. Der Rettungssack A selbst ist entweder im Zimmer in der Nähe des Fensters oder auch im Freien gegen. Witterungseinflüsse geschützt untergebracht.
Um ein langsames Herabgleiten des Rettungssackes A zu ermöglichen, kann eine Rolle angewendet werden, wie dieselbe in Fig. 16 bis 22 veranschaulicht ist.
Die Rolle K, Fig. 16 und 17, tritt an Stelle der am Stab B befindlichen Rolle H (siehe Fig. 2) und ist dadurch gekennzeichnet, dafs der Umfang derselben mit einer wellenförmigen Seilnuth η versehen ist, in welch letztere sich das Seil t in gewundener Linie einlegt und infolge dessen am Rollenumfang gebremst bezw. am Gleiten auf der Rolle K verhindert wird.
Diese Hemmvorrichtung wird ,noch dadurch ergänzt, dafs die Rollenachse k mittelst der stellbaren Lagerbacken ν ν je nach der Gröfse der Last mehr oder weniger gebremst werden kann.
Es kann daher eine Last, ohne dafs Jemand das obere Seilende besonders bremst oder hält, selbstthätig, aber mit beschränkter Geschwindigkeit herabsinken.
Um nun in solchem Falle aber den Rettungssack ohne Bremswiderstand schnell emporbringen zu können, dient folgende an der. Rolle K angebrachte Einrichtung.
In die Rollenachse k (s. Fig. 18 und 19) ist der von Feder f beeinflufste Sperrkeil u eingelassen. In der Nabe ρ der Rolle K befinden sich die Hemm- oder Mitnehmernuthen c. Dreht die Rolle K sich in der in Fig. 18 angegebenen Richtung, so tritt der Sperrkeil u in eine der Nuthen c, und die gebremste Achse k wird mitgenommen, d. h. die Last sinkt langsam abwärts. Soll hingegen der Sack emporgezogen werden, so tritt der Sperrkeil u aufser Wirkung, die Rolle K dreht sich lose auf der Achse k', also ohne Bremswiderstand (siehe -Fig. 22), jedoch kann der Rettungssack in jeder Höhenlage festgestellt werden, und zwar durch einfaches Rückwärtslassen.
Die solcherart umgestaltete Rettungsvorrichtung läfst sich leicht zusammenlegen und -kann schnell in jedem beliebigen Fenster befestigt werden, ohne dafs letzteres mit besonderen Vorkehrungen hierfür versehen ist.
Diese sowohl wie die vorbeschriebene Einrichtung gestatten bei eintretender Feuersgefahr das schnelle Retten von in den Wohnungen befindlichen hülfsbedürftigen Personen.

Claims (3)

Patent-AnsprOche:
1. Eine Rettungsvorrichtung aus Feuersgefahr, bei welcher die aus zwei concentrisch zu einander angeordneten Rohren T bestehende kranartige Tragsäule durch ein Handrad verstellbar ist und die Last durch den beweglichen Tragarm R, Strebe R' und Hebel R" auf den unteren Theil der Säule übertragen wird.
2. An derselben Rettungsvorrichtung eine Rolle k, deren Nabe ρ mit einem aus Sperrkeil u und Hemmnuthen c bestehenden Sperrwerk versehen ist.
3. An derselben Rettungsvorrichtung ein Sack, dessen Thür b mittelst Schnur g geöffnet und geschlossen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63766D Rettungsvorrichtung bei Feuersgefahr Expired - Lifetime DE63766C (de)

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DE63766C true DE63766C (de)

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DENDAT63766D Expired - Lifetime DE63766C (de) Rettungsvorrichtung bei Feuersgefahr

Country Status (1)

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DE (1) DE63766C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4650036A (en) * 1985-05-09 1987-03-17 Masako Matsuda Emergency evacuation apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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