DE637552C - Afterrohr - Google Patents

Afterrohr

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DE637552C
DE637552C DEG88316D DEG0088316D DE637552C DE 637552 C DE637552 C DE 637552C DE G88316 D DEG88316 D DE G88316D DE G0088316 D DEG0088316 D DE G0088316D DE 637552 C DE637552 C DE 637552C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/0093Rectal devices, e.g. for the treatment of haemorrhoids

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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Afterrohr, bei dem die Aufrechterhaltung des für die richtige Funktion des Darmes wesentlichen abdominalen Drucks durch ein Rückschlagventil gewährleistet ist. Es sind bereits Afterrohre bekannt, die einen im äußeren Rohrende herausnehmbar angeordneten Einsatz mit Mittelbohrung besitzen, der ein nur nach außen sich öffnendes Rückschlagventil enthält und mit einer Filtereinlage versehen ist. Bei den bekannten Afterrohren dieser Art ist das Rückschlagventil durch eine an der Außenseite des Einsatzes befestigte weichelastische Verschlußplatte oder durch einen weichelastischen Ring gebildet, der den Einsatz mit dem Afterröhrchen zusammenhält. Dies hat den Nachteil, daß die Darmgase sich zwischen den ziemlich dicht aneinanderliegenden Rändern der Verschlußplatte und der äußeren Röhrchenerweiterung hindurchdrängen müssen; die Verschlußplatte setzt also den Darmgasen einen beträchtlichen Widerstand entgegen, so daß die Bildung eines lästigen Überdruckes im Darmkanal bedingt ist. Außerdem sind die weichelastischen Teile der Verschlußplatte am Außenende des Afterröhrchens leicht Beschädigungen ausgesetzt.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und besteht darin, daß ein Einsatz vorgesehen ist, der an seiner Innenseite durch ein Sieb abgeschlossen, und in dessen Außenseite eine die Mittelbohrung überdeckende Gummischeibe eingelassen ist, die mit einem radialen Fortsatz am Randteil der Außenwand befestigt ist, während der Einsatz nebst einer Filtereinlage im Röhrende durch eine Kappe mit Auslaßöffnung in seiner Lage gesichert ist. Hierdurch ist erreicht, daß das Rückschlagventil dank der Halterung des Einsatzes mittels der Kappe im Gebrauch abgedeckt und Beschädigungen nicht ausgesetzt ist. Ferner läßt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Rückschlagventils der Widerstand desselben leicht so bemessen, daß er dem aufrechtzuerhaltenden abdominalen Druck entspricht.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: · Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 den Einsatz mit Sieb,
Abb. 3 den Einsatz mit Gummischeibe.
Das Afterrohr 1 aus Hartgummi o. dgl. ist an seinem äußeren Ende mit einer Verdickung 2 versehen, die eine Kammer zur Aufnahme des Einsatzes 3 und seiner Zubehörteile enthält. In die Kammer mündet die Längsbohrung 4 des Afterrohres. Das Afterrohr kann gegebenenfalls auch am entgegengesetzten Ende mit einer Verdickung ausgestattet sein, und der erfindungsgemäße Einsatz könnte gegebenenfalls auch in dieser Verdickung angeordnet sein.
Der Einsatz 3 besteht aus einem zylindri- 6g sehen Hohlkörper, z. B. aus Hartgummi, der mit einer Mittelbohrung 5 versehen ist, . die beim Einführen des Einsatzes in das After-
rohr eine Fortsetzung des Rohrkanals 4 bildet. Auf der nach dem Darminnern weisenden Seite ist an dem Einsatz ein Sieb 6, z. B. aus Gaze 0. dgl., befestigt, das mindeste:gsjj den gesamten Querschnitt der Bohrung 5 übjsjjjf £ deckt. An der gegenüberliegenden Seite ScB^, Einsatzes ist ein Rückschlagventil 7 angeorci-"'. net, das in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einer die Auslaßöffnung der Bohrung 5 überdeckenden Gummischeibe besteht, die mit einem radialen Fortsatz 8 in einem entsprechenden- Einschnitt am Randteil der äußeren Stirnwand des Einsatzes 3 befestigt ist. Die Gummischeibe 7 legt sich mit ihrem äußeren Rand gegen -eine Schulter 9 an der äußeren Einsatzstirnfläche, so daß sie als Rückschlagventil wirkt, da sie sich nur nach außen hin von dem Einsatz abheben kann.
Zum Festhalten des Einsatzes 3 in der Verdickung 2 dient eine Hülse 1 o, beispielsweise aus Metall, die in der Mitte mit einer Auslaßöffnung 11 versehen ist und mit ihrem äußeren zylindrischen Randteil 12 über den Einsatz 3 greift. Zwischen dem Einsatz 3 und der äußeren Stirnwand der* Kappe 10 ist eine Filtereinlage 13 eingelegt.
Wenn' das Äfterrohr in den After eingeschoben ist, wobei die Verdickung 2 sich von außen gegen den äußeren Schließmuskel legt, so gelangen Kot, Sekrete und Darmgase in den Kanal 4. Der Kot und die Sekrete werden durch das Sieb 6 zurückgehalten, während die Darmgase in die Bohrung 5 des Einsatzes 3 eintreten können. Bei einem gewissen Überdruck heben die Darmgase die Gummischeibe 7 von ihrem Sitz ab und entweichen durch die Filtereinlage 13 und die Kappenöffnung 11 nach außen.
Falls eine Reinigung des Afterrohres und +0 gfes. Einsatzes erforderlich ist, braucht nur !·:'αΐ^ Kappe 10 abgenommen zu werden, was räjiit Hilfe des Umfangswulstes 14 der Kappe ; mühelos bewerkstelligt werden kann. Alsdann können das Rohr, der Einsatz, die Filtereinlage und die Kappe ohne weiteres gereinigt und der Einsatz und die Filtereinlage gegebenenfalls ausgewechselt werden. Beim Zusammensetzen wird der Einsatz 3 in die Kammer des verdickten Endes 2 eingesetzt, die Filtereinlage darübergelegt und schließlich die Kappe über beide geschoben, so daß die Teile in die in Abb. 1. gezeichnete Stellung gelangen, in der das Afterrohr gebrauchsfertig ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Afterrohr mit einem im äußeren Rohrende herausnehmbar angeordneten Einsatz mit Mittel,bohrung, der ein nur nach außen sich öffnendes Rückschlagventil enthält und mit einer Filtereinlage versehen ist, gekennzeichnet durch einen Einsatz (3), der an seiner Innenseite durch ein Sieb (6) abgeschlossen, und in dessen Außenseite eine die Mittelbohrung (5) überdeckende Gummischeibe (7) eingelassen ist, die mit einem radialen Fortsatz (8) am Randteil der Außenwand befestigt ist, während der Einsatz (3) nebst einer Filtereinlage (13) im Rohrende (2) durch eine Kappe (10) mit Auslaßöffnung (11) in seiner Lage gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG88316D 1934-06-26 1934-06-26 Afterrohr Expired DE637552C (de)

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DEG88316D DE637552C (de) 1934-06-26 1934-06-26 Afterrohr

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DE637552C true DE637552C (de) 1936-10-30

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DE (1) DE637552C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011045278A1 (de) * 2009-10-12 2011-04-21 Leopold Trimmel Einrichtung für eine druckgeminderte abgabe von darmgasen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011045278A1 (de) * 2009-10-12 2011-04-21 Leopold Trimmel Einrichtung für eine druckgeminderte abgabe von darmgasen

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