DE637482C - Entwicklungsvorrichtung fuer photographische Kameras - Google Patents
Entwicklungsvorrichtung fuer photographische KamerasInfo
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- DE637482C DE637482C DEB172310D DEB0172310D DE637482C DE 637482 C DE637482 C DE 637482C DE B172310 D DEB172310 D DE B172310D DE B0172310 D DEB0172310 D DE B0172310D DE 637482 C DE637482 C DE 637482C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
- G03B17/50—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Entwicklungsvorrichtung für photographische Kameras,
in der das Bild von einem heb- und senkbaren Träger in die BehandlungsfLüssigkeit
getaucht wird, der durch ein System von Führungskanälen jeweils über das nächste
Bad geschwenkt wird.
Vorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß leicht Flüssigkeit aus einem Bad in
das nächste Bad verschleppt wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist eine Weichenzunge
an dem Bildträger befestigt, die von einer Feder beim Herausgleiten so geschwenkt
wird, daß sie beim Zurückfallen in den danebenliegenden Kanal gleitet und dadurch
das Bild über das nächste Bad schwenkt. Beim Entspannen der Feder der Weichenzunge 'und beim Auftreffen der Weichenzunge
und des mit ihr verbundenen BiIdträgers auf die Leitflächen des nächsten Kanals
entsteht dann jedesmal eine Erschütterung des Bildes, welches' sich noch senkrecht
über demjenigen Behandlungsbehälter befindet, mit dessen Flüssigkeit es gerade behandelt
worden ist. Durch diesen Stoß tropfen die Flüssigkeitsteilchen, welche sich am unteren
Rande des Bildes angesammelt haben, ab und fallen in den Behälter zurück, dessen Inhalt
aus der gleichen Behandlungsfiüssigkeit besteht.
Eine Verschleppung der Behandlungsflüssigkeit wird außerdem dadurch erschwert, daß
die Behälter für die Bäder einen durch einen Gummistreifen abdeckbaren Schlitz zum Einführen
der Bilder aufweisen, so daß der Gummistreifen schon einen großen Teil der Behandlungsflüssigkeit abnimmt. Die Gummistreifen
aller Behälter werden von einem gemeinsamen Antrieb aus betätigt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 ein Entwicklungsbehälter,
Fig. 3 >ein Teil einer Gummileiste,
Fig. 4 der gemeinsame Antrieb der Gummileisten,
Fig. S die Weichenzunge in verschiedenen ■ Stellungen.
Im Behälter 1 sitzt die Bildkammer 3 mit der Linse 2 oder bei Stereoapparaten den
Linsen 2 und Führungen 4°, in denen der von
der Rolle 5 ablaufende Film gleitet. Die Bewegung des Films erfolgt über die Rollen
11, 12 durch den Handhebel 10. Zum Abschneiden
dient eine an sich bekannte Schneidvorrichtung.
Die Bilder werden in den Träger 13 eingeschoben,
der Führungskanten 14 aufweist und unten eine Zuspitzung 15 zum besseren Abtropfen
der Flüssigkeit hat. Die Träger 13 sitzen an Armen 16, die am Flansch. 17 der
Buchse 18 befestigt sind. Die Buchse trägt
eine bei 24 . gelagerte Weichenzunge 19
(Fig. ι und 5), an der eine Feder 20 befestigt ist.
Die Hülse 18 verschiebt sich auf einer Säule, die Leisten 22 hat, zwischen denen sich
Kanäle 23 befinden. Die Leisten 22 laufen in Schrägflächen 21 aus.
Angenommen, die Zunge 19 liegt in dem ersten Kanal 23 und die Hülse 18 und mit ihr
die Zunge 19 wird nach oben geschoben. Die
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Feder 20 ist in dieser Lage gespannt. Sobald der Drehpunkt 24 hoch genug liegt, wird das
untere Ende der Zunge 19 von den Kanalwänden 22 freigegeben, und die Zunge springt,
unter der Einwirkung der Feder 20 herujfc'
Es gibt dadurch eine Erschütterung, undidrgT
Flüssigkeit an dem Bilde fällt ab. Fällt ηώ£
die Hülse 18 und damit die Zunge 19 zurück/
so setzt sich das untere Ende der Zunge 19
mit Stoß auf die Schrägfläche 21 des nächsten Kanals. Dieser Stoß verursacht wieder ein
Abfallen von Flüssigkeit, und zwar wiederum in den gleichen Behälter.
Wird jetzt die Hülse 18 abwärts geführt,
so dreht sich die Hülse 18 nach rechts, die Zunge 19 legt sich im nächsten Kanal senkrecht,
und die Feder 20 wird gespannt. Das Spiel wiederholt sich dann.
Der Behälter für die BehandlungsfLüssigkeit25
wird durch den Bügel 26 und die Feder 27 gehalten. Diese Teile sitzen=an der
Grundplatte und gestatten nach. Niederdrücken der Feder das Herausziehen des
Behälters in radialer Richtung. Ferner weist der Behälter eine Einfüllöirnung 28 sowie
einen Einführschlitz 29' auf, der zum Teil durch eine Kappe 29 abge'deckt wird. Über
die Kante des Schlitzes ragt die biegsame Gummizunge 30 etwas hinaus, so daß sie sich
gegen das Bild anlegt und die Flüssigkeit, die dem Bilde anhaftet, abgestreift wird.
Wird die Zunge 30 unter die Kappe 29 geschoben, so verschließt sie infolge ihrer keilförmigen
Ausbildung den Schlitz vollständig und legt sich dichtend an die Innenwände
an. Die Gummizunge ist derartig abgeschrägt, daß sie die Flüssigkeit in den Behälter abtropfen
läßt.
Die Verschiebung aller Gummileisten 30 φο erfolgt gemeinsam durch den mit Handgriff
36 versehenen Stiel 35. Dieser Stiel sitzt an einer Scheibe 31, an welcher mittels Stangen
32, die sich lose in Führungen-33 verschieben,
die Gummileisten 30 befestigt sind. Ein Verschieben des Griffes 36 hat also ein Einpressen
bzw. ein Lösen sämtlicher Gummizungen zur Folge. :
Falls der Bildträger nicht durch Hand bewegt wird, wird folgende elektrisch angetriebene
Vorrichtung verwendet. Der Elektromotor 41 treibt die Scheibe· 42, die mit einem
Segment versehen ist.- Dieses Segment kämmt zusammen mit einem Segment 37 des Hebels
38, der sich um 43 dreht. Auf dem Hebel 38 ist um 44 der Schlitzhebel 40 und um 45 der
Schlitzhebel 39 drehbar. Der Schlitz 47 des Jv^febels 39 liegt um einen Zapfen, der indirekt
^3£ϊ|ΐ der Hülse 18 verbunden ist und seine
•Ma.ge beibehält. Im Schlitz 48 des Hebels 39
liegt der Zapfen 46 des Hebels 40, in dessen Schlitz 49 der fest Jim Gestell sitzende Zapfen
50 sich befindet. Infolge dieser Anordnung verschiebt sich das Ende des Hebels 39,·
welches über den Hebel 38 hinwegragt, parallel zu sich selbst.
Regelvorrichtungen können an der Scheibe des Motors 41 angebracht sein, durch welche
der Hebel 38 in solchen Zeiten gehoben und gesenkt wird, daß die Dauer der Bäder den
Temperaturen und den Konzentrationen der Bäder angepaßt werden kann.
Claims (3)
1. Entwicklungsvorrichtung für photographische Kameras, bei der die Bilder
auf und ab bewegt und dabei jeweils durch ein System von Führungskanälen zum
nächsten Badbehälter geschwenkt werden, gekennzeichnet" durch eine Weichenzunge (19) am Bildträger (13, 18), die von einer
Feder (20) beim Herausgleiten aus einem Führungskanal (23)- so geschwenkt wird,
daß sie beim Zurückfallen des Bildträgers in den danebenliegenden Kanal gleitet und dadurch
den Bildträger über das nächste Behandlungsbad- bewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der zur Einführung der Bilder dienende Schlitz (29')
im Badbehälter (25) auf seiner einen Seite durch eine kappenartig vorspringende
Leiste (29) begrenzt wird, während über die· gegenüberliegende Seite das biegsame
Ende (30') einer Gummileiste (30) ragt, die zum Verschließen des Eintrittsschlitzes
unter die Leiste (29) geschoben werden kann und sich beim . Ein- und Austritt des Bildes gegen· dieses" anlegt,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das überstehende
Ende (30') des Gummistreifens (30) dachförmig abgeschrägt ist, "so daß anhaftende Behandrungsflüssigkeit in den
■Behälter· abgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ßfeftUN. GEDRUCKT 1Ü 3ER R
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB172310D DE637482C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Entwicklungsvorrichtung fuer photographische Kameras |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB172310D DE637482C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Entwicklungsvorrichtung fuer photographische Kameras |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637482C true DE637482C (de) | 1936-10-29 |
Family
ID=7006991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB172310D Expired DE637482C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Entwicklungsvorrichtung fuer photographische Kameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637482C (de) |
-
1935
- 1935-12-24 DE DEB172310D patent/DE637482C/de not_active Expired
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