DE635951C - Reiseschachspiel - Google Patents

Reiseschachspiel

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DE635951C
DE635951C DEH144719D DEH0144719D DE635951C DE 635951 C DE635951 C DE 635951C DE H144719 D DEH144719 D DE H144719D DE H0144719 D DEH0144719 D DE H0144719D DE 635951 C DE635951 C DE 635951C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/02Chess; Similar board games
    • A63F3/027Pocket chess

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Inbesondere für Reisezwecke geeignete Schachspiele, deren Spielfiguren in die Spielfelder in Löcher mittels eines Zapfens eingesetzt werden, wobei die Spielfläche durch einen Deckel abdeckbar ist, sind bekannt. Der Erfindungsgegenstand macht es sich zur Aufgabe, ein möglichst einfaches und leicht verpackbares Schachspiel für Reisezwecke zu schaffen, bei dem es möglich ist, mit absoluter Sicherheit eine einmal während des abzubrechenden Schachspieles entstandene Figurenaufstellung festzuhalten, wenn schnell, beispielsweise beim Umsteigen bei einer Eisenbahnfahrt, eine Unterbrechung des Spiels gefordert und eine schnelle Verpackung notwendig wird.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art erfüllen diesen Zweck nicht vollkommen. Insbesondere wird durch dabei angewandte umso gelegte Deckelteile leicht ein Umkippen der aufgestellten Spielfiguren bewirkt, oder es wird zum mindesten eine unangenehme Berührung mit den besonders am Rande aufgestellten Spielfiguren eintreten, so daß diese angestoßen und verschoben werden.
Beim Erfindungsgegenstand werden diese
Nachteile beseitigt. Es findet eine sichere Festlegung der Spielfiguren in der jeweiligen
Stellung auf der Spielfläche durch einfaches Aufstellen eines Deckels Statt.
Die Erfindung besteht darin, daß der einfach aufgelegte, beispielsweise überstülpbare einteilige Deckel mit Vertiefungen oder Löchern versehen ist, in die die als Handgriffe dienenden oberen Ansätze der als Flachscheiben ausgebildeten Spielfiguren, welche mit ihren unteren Ansätzen in die Löcher eingesetzt sind, einfassen.
Ein besonderer Vorteil besteht neben der sicheren Festlegung dec Spielfiguren ohne Gefahr des Umstoßens beim Verpacken darin, daß sich das Verpacken, also Schließen des Schachspieles, schnell ermöglichen läßt, ohne daß es umständlicher Kippbewegungen bedarf. Auch beim unachtsamen Abdecken können die Spielfiguren nicht umgerissen werden, weil auf diese keinerlei Seitendruck ausgeübt wird.
Weitere Erfindungsmerkmale besiehen in der besonderen Ausbildung des Deckels und seiner Festlegung.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι einen Grundriß eines Schachbrettes, Abb. 2 die Abdeckplatte,
Abb. 3 den Querschnitt eines Spieles nach dem Abdecken,
Abb. 4 eine andere Ausführungsform im Querschnitt,
Abb. S eine dritte Ausführungsform des Schachbrettes,
Abb. 6 eine beispielsweise Ausführungsform der Spielfiguren.
Das Schachbrett α ist in bekannter Weise
0351)51
mit den 64 Spielfeldern b versehen, die jeweils in der Mitte zweckmäßig mit etwas erweiterten Löchern c versehen sind, in die die Schachfiguren d mittels eines Zapfens e eiii- ■· gesetzt werden. Die Löcher c können koni§cfif ausgeführt sein, so daß ein bequemes ΕίήΑ_ führen der Zapfen e der Spielfiguren d mög*> Hch ist.
Um bei zeitweiser Nichtbenutzung des Spieles die sich jeweils in bestimmter Spiellage befindenden Spielfiguren festzulegen, werden die Figuren durch eine übergelegte, zweckmäßig verriegelbare Haltevorrichtung, beispielsweise eine mit Löchern/ versehene Platte g, abgedeckt. Die Platte g kann gegebenenfalls gitterförmig oder auch mit einer elastischen Unterfläche versehen sein, die beispielsweise aus Tuch, Filz, Gummi o. dgl. besteht, so daß durch das Andrücken· der Figuren gegen ihre Unterfläche eine Sicherung in ihrer Lage erreicht und damit ein unbeabsichtigtes Herausrutschen vermieden wird.
Die Halteplatte g kann einseitig in einen Falz h des überstehenden Randes i des Schachbrettes α eingeschoben sein, andererseits durch einen Vorreiber k gehalten' werden.
Um auch für die ausgeschiedenen Spielfiguren oberhalb des Schachbrettes Raum zu schaffen und auch diese in ihrer Lage zu sichern, besitzt das Schachbrett gegebenenfalls an allen Seiten herumlaufende Abstellfelder I1 die ebenfalls Löcher c aufweisen. Auch diese Felderreihen und die dort aufgestellten ausgeschiedenen Schachfiguren werden durch die Haltevorrichtung, beispielsweise die Platte g, abgedeckt.
An einer Stelle des Schachbrettes ist ferner als Anzeigevorrichtung ein umlegbarer Hebel m vorgesehen, der anzeigt, welcher Schachspieler am Zug ist. Dieser Hebel kann beispielsweise durch eine ausgeschiedene Figur, die vor den Hebel in dem entsprechenden Feld I eingesetzt wird, in seiner Lage gehalten werden.
Die Gitterplatte kann oben nochmals durch eine Deckplatten verdeckt sein, so daß die Haltevorrichtung zugleich als Verschlußplatte für das Schachspiel dient.
Die Schachfiguren d selbst sind zweckmäßig flach, beispielsweise plattenförmig ausgeführt. Auf den Platten können die Figurenbilder angebracht sein. Die flachen Figurenscheiben können oben mit Handgriffen 0, beispielsweise Bolzen o. dgl., versehen sein. Gegebenenfalls können auch kleine Haken, um sie sicher fassen zu können, angebracht sein. Die Ausführung der Schachfiguren kann so, wie in Abb. 6 gezeigt, sein. Aber auch jede andere geschmackvolle Ausführung kann Anwendung finden. Die Figurenbilder können in beliebiger Weise, beispielsweise durch Prägung, Ausmalen, Ausschnitzen, Aussägen o. dgl., auf den Platten angebracht sein. Das ■Spiel kann gegebenenfalls aber auch mit senk-Vf echten Figuren Verwendung finden, nur wird .^έ? dann im Format erheblich dicker. ?'t:i.;Bei der in Abb. 4 dargestellten Ausfüh-'"'iungsform ist gezeigt, daß die Deckplatte g durch zweckmäßig nochmals gelenkig verbundene Gelenkbänder p befestigt sein kann, so· daß man die Platte g bei Gebrauch des Schachspieles unter das Schachbrett kippen kann (s. Abb. 4 strichpunktiert).
Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungform ist gezeigt, daß das eigentliche Schachbrett α beiderseits beispielsweise mit zwei Reihen Abstellfeldern / versehen sein kann. Dadurch wird beiderseits jedes Spielers je eine besondere Felderreihe geschaffen, auf denen die ausgeschiedenen Figuren aufgestellt werden können.
Auch ein solches Schachbrett läßt sich gegebenenfalls quadratisch ausführen, indem man vor den Spielern freie Randflächen anbringt, die zur Verbreiterung des Spieles und zur Erleichterung der Übersicht beitragen.
Das durch die Haltevorrichtung abgedeckte Schachbrett kann gegebenenfalls auch durch ein Schloß verschließbar eingerichtet sein. Durch die hohe Einfassungskante i des Brettes wird ein unbewußtes Herabstreifen der Figuren verhütet. Um das Spiel möglichst auf Taschenformat zu bringen, kann das Brett in der Mitte auch unterteilt und durch Scharniere miteinander verbunden sein. Dabei muß dann natürlich auch die Haltevorrichtung, beispielsweise das Gitter, geteilt sein.
Die Schachfiguren können sowohl als kreisrunde wie auch als eckige Platten ausgeführt, evtl. auch verschieden ausgeführt sein. Gegebenenfalls können die Schachfiguren auch durch Formstücke, die sich in Material und Farbe unterscheiden, gebildet sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Reiseschachspiel, dessen Spielfiguren in die Spielfelder in Löcher mittels eines Zapfens eingepreßt werden und die Spielfläche durch einen Deckel abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der einfach aufgelegte, beispielsweise überstülpbare einteilige Deckel (ri) mit Vertiefungen (/) oder Löchern versehen ist, in die die als Handgriffe (0) dienenden oberen Ansätze der als Flachscheiben ausgebildeten Spielfigu-' ren (d), welche mit ihren unteren Ansätzen (e) in die Löcher (c) eingesetzt sind, einfassen.
  2. 2. Reiseschachspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstülpdeckel (w) gitterförmig ausgeführt
    6S5951
    ist und nahe an den flachen Scheiben der Spielfiguren Anlage findet, während die Ansätze durch das Gitter hindurchfassen.
  3. 3. Reiseschachspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß de£. Deckel einseitig in einen Falz (h) eingeschoben, andererseits durch Vorreiber (k) o. dgl. in seiner Stellung gehalten ist, wobei der Deckel rundherum durch einen Rand (i) umgeben ist.
    '4, Reiseschachspiel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nahe eines Abstellspielquadrates ein umlegbarer Zeigerhebel (m) vorgesehen ist, der durch eine abgestellte Figur in seiner jeweiligen Lage gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH144719D 1935-08-23 1935-08-23 Reiseschachspiel Expired DE635951C (de)

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DEH144719D DE635951C (de) 1935-08-23 1935-08-23 Reiseschachspiel

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DE635951C true DE635951C (de) 1936-10-01

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DE (1) DE635951C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883420C (de) * 1949-05-19 1953-07-16 Albert Brandt Schachspiel mit gleichartig ausgebildeten Spielsteinen
FR2604073A1 (fr) * 1986-09-23 1988-03-25 Tondu Alain Support polyvalent pour jeux divers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883420C (de) * 1949-05-19 1953-07-16 Albert Brandt Schachspiel mit gleichartig ausgebildeten Spielsteinen
FR2604073A1 (fr) * 1986-09-23 1988-03-25 Tondu Alain Support polyvalent pour jeux divers

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