DE635751C - Auswertgeraet fuer Nomogramme - Google Patents

Auswertgeraet fuer Nomogramme

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DE635751C
DE635751C DEA72942D DEA0072942D DE635751C DE 635751 C DE635751 C DE 635751C DE A72942 D DEA72942 D DE A72942D DE A0072942 D DEA0072942 D DE A0072942D DE 635751 C DE635751 C DE 635751C
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Germany
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nomogram
nomograms
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evaluation
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DEA72942D
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English (en)
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W Immler
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/14Hand manipulated computing devices in which a straight or curved line has to be drawn from given points on one or more input scales to one or more points on a result scale

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Auswertgerät für Nomogramme Um die bequemen nomographischen Methoden für zahlreiche technische und wissenschaftliche Anwendungsgebiete nutzbar zu machen, mußten an die Auswertegenauigkeit höhere Ansprüche gestellt werden. Diesen Erfordernissen suchte man durch Vergrößerung des Skalenmaßstabes zwecks genauerer Skaleninterpolationen gerecht zu werden. Durch geeignete Wahl der Konstanten konnten Nomogrammverzerrungen gewonnen werden, die bei außerordentlich hoher Leiterlänge eine gute Ablesung der Skalenwerte zulassen. Die Auswertearbeit hat man durch mechanische Auswerteapparaturen zu erleichtern versucht. Jedoch sind die bisher bekanntgewordenen Geräte dieser Art recht kompliziert. Das . durch die notwendigen Teilgetriebe bedingte Gewichte störte die Handhabung. Die Mitnahme von derartigen komplizierten und schweren Auswertgeräten in kleinen Luftfahrzeugen, wo man mit Hilfe solcher mechanischer Auswertgeräte die nomographischen Methoden zur astronomischen Navigation nutzbar zu machen suchte, erwies -sich praktisch als ummöglich. Der Entwicklung der nomographischen Auswertung mit rein mechanischen Übersetzungsgliedern war somit eine Grenze gesetzt. Bei anderen Anwendungsgebieten für nomographische Auswertgeräte sucht man Schwierigkeiten ähnlicher Art durch Verzicht auf Nomogrammverzerrungen zu überwinden; die Aufzeichnung des Nomogramms ,erfolgte in vergrößertem Maßstabe im gleichen Maßstabsverhältnis; um durch photographische Verkleinerung des ursprünglichen Nomogrammblattes eine handliche Nomogrammtafel zu gewinnen, deren Auswertung mittels mikroskopischer Betrachtung hinreichende Genauigkeit versprach.
  • Zur praktischen Ausnutzung dieses Gedankens hat man unter meßtechnischer Erfassung von Drehwinkel und Verschiebungswegen mit Hilfe von Mikroskopen mechanische Auswertgeräte für Nomogramme zuentwickeln gesucht, die entweder im polaren oder rechtwinkligen Koordinatensystem entworfen sind. Die Anwendung derartiger Nomogrammauswertgeräte ist jedoch - beschränkt, wenn man nicht die verhältnismäßigverwickelten, . aus Grundnomogramm und Einflußnomogramm zusammengesetzten Nomogramme verwenden -will. - ' Es wurde deshalb ein Nomogramm entwickelt, dessen Lösungslinien durch den Verschiebungsweg einer Ablesemarke bestimmte gerade Linien veränderlicher Neigung sind; deren Ausgangspunkte durch ein zweidimensionales Nomogramm mit drei Veränderlichen, z. B. eine Kurvenschar, bestimmt sind. - Zur Auswertung :eines derartigen Nomogramms wird erfindungsgemäß das Nomogrammblat-, ,gegenüber der Führungsbahn der Ables«;.. marke (Mikroskop) drehbar und in zwei vorzugsweise zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar gemacht, so daß der Drehpunkt des Nomogrammträgers mit jedem beliebigen Punkte der Nomogrammzeichnung zur D-ekkung gebracht werden kann.
  • Ein besonders wichtiges Anwendungsgebiet findet die Erfindung in der astronomischen Navigation. Es sind z. B. die hierbei gebräuchlichen Formeln in Nomogrammen darstellbar, die neben orthogonaler Leiteranordnung noch die zur Auswertung notwendigen Kurvenscharen enthalten. Die astronomische Standortsbestimmung geht von den trigonometrischen Formeln aus: sin h ` sin p sin ö -[- cos q? cos ö cos A, sin ö = sin p sin h -j- cos p cos h cos a. Dabei bedeuten (p die geographische Breite des Beobachtungsstandortes, t den Stundenwinkel des Gestirnes, der aus der Beobachtungszeit nach Chronometer und Länge des Ortes gerechnet wird, ö die Abweichung (Deklination) des Gestirnes, h seine Höhe und a das Azimut des Gestirnes.
  • Das grundlegende Nomogramm ist in Abb. i dargestellt. Das rechtwinklig angeordnete Skelett des Nomogramms zeigt gesetzmäßig verlaufende Skaleneinteilungen. In einem Feld von Kurvenscharen (in dem vorliegenden Beispiel: cp =konstant, ö =konstant) sind alle Ausgangspunkte enthalten, so daß die Lösungslinien verschiedener Einstellungen auch verschiedene Richtungen angeben. Diese Richtung muß genau einstellbar sein, um das Resultat mit genügender Ge-_ nanigkeit angeben zu können.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen ein Ausf'ührungsbeispiel des neuen Auswertgerätes in. Grund-und Aufriß.
  • In dem Gehäuse i ist der Teller 2 mit der Achse 3 drehbar gelagert. Der Teller 2. trägt die beiden Führungsschlitten q. . und 5, die durch Schraub- oder Bandgetriebe 6 und 7 vorzugsweise rechtwinklig zueinander verstellt werden können. Auf der Platte 5 ist das Nomogrammblätt 8 festgespannt. Durch die Triebe 6 und 7 werden die Verschiebungen der Schlitten 4 und 5 gegenüber dem Teller 2 erreicht, so daß jeder Punkt - der -Kurvenscharen unter das zentral angeordnete Mikroskop 9 eingestellt werden kann. Außer .diesem Mikroskop 9 ist zweckmäßig noch ein e-xoskop i o vorgesehen. Beide Mikroskope .assen sich in der Führungsbahn i i des festen 'Geliäuses i von Hand oder durch besondere Triebe verschieben und festklemmen. Die notwendige Drehung des Nomogrammblattes 8 wird durch den Antrieb i-- erreicht, der an dem Teller 2 angreift. Durch Vervollständigung dieses Gerätes in eine nach bestimmten Winkelwerten einstellbare Zwischenscheibe kann der Kreuzschlitten auch zur Auswertung von Nomogrammen mit geneigten Nomogrammleitern mit Vorteil benutzt werden.
  • Bei Anwendung dieses neuen Auswertgerätes beschränkt sich die Auswertung auf die Bedienung der Einstellknöpfe 6 und 7@ um zunächst den für die vorliegende Berechnung geltenden Kurvenscharpunkt ins Fadenkreuz des zentral eingestellten Mikroskops 9 zu bringen, und' auf die Drehungen der Nomogrammtafel2 durch den Verstellknopf 12 SO lange, bis das verschiebbare Mikroskop io (9) auf den der Berechnung zugrunde liegenden Skalenleiterwert eingestellt ist. Bei Verschiebung des Mikroskops i o kann an der Resultatleiter des Ndmogramms der Endformelwert abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Auswertgerät für Nomogramme, deren Lösungslinien durch den Verschiebungsweg einer Ablesemarke bestimmte gerade Linien veränderlicher Neigung sind, deren Ausgangspunkte durch ein zweidimensionales Nomogramm mit drei Veränderlichen, z. B. eine Kurvenschar, bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Nomogrammblatt (8) gegenüber der Führungsbahn (i i) der Ablesemarke '.(Mikroskop io) drehbar und in zwei vorzugsweise zueinander senkrechten Richtungen verschiebbar ist, so daß der Drehpunkt des Nomogrammträgers (2) mit jedem beliebigen Punkt der Nomogrammzeichnung zur Deckung gebracht werden kann. 2. 'Auswertgerät nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet,-daß außer dem ver-" schiebbaren Mikroskop ('io) ein weiteres Mikroskop (9) vorgesehen ist, dessen optische Achse mit der Drehachse (3) des Nomogrammträgers (2) zusammenfällt.
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