DE635346C - Als umlaufender Fernsteuersender dienender Umformer - Google Patents
Als umlaufender Fernsteuersender dienender UmformerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K47/00—Dynamo-electric converters
- H02K47/18—AC/AC converters
- H02K47/22—Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion
- H02K47/28—Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion operating as commutator machines with added slip-rings
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
Die meisten gebräuchlichen Fernsteuerungen für die elektrische Übertragung von
Drehwinkeln besitzen den Übelstand., daß sie mit konstanter Spannung im Empfänger-Stromkreis
arbeiten und daß sie an die Empfänger ein Drehmoment abgeben, -welches
abzunehmen strebt, wenn die Geschwindigkeit der Empfänger wächst, wodurch bei hohen, Geschwindigkeiten das lästige Außertrittfallen
entstehen kann.
Man hat schon versucht, diese Übelstände dadurch zu beseitigen, daß man durch mit
Strom von gleichbleibender Spannung gespeiste Fernsteuersender einen Strom von veränderlicher
Frequenz und gleichbleibender Stärke an einen an die Fernsteuerleitungen angeschlossenen Satz beweglicher Bürsten
liefert. Dies ist aber bisher immer nur in unvollkommener Weise und unter Anwendung
komplizierter Mittel möglich, gewesen. So hat man Zentrifugalregler benutzt zusammen mit
einer zusätzlichen Apparatur, die mit etwas Verzögerung die Stärke des Fernsteuerstromes
reguliert. Auch, hat man für denselben Zweck eine komplizierte Einrichtung mit
Potentiometer, induktiven Widerständen und Kompensationsgenerator vorgeschlagen, die
aber kaum leistungsfähig ist. Bei der letztgenannten Einrichtung wird ein Zwischenempfangssender,
der an einen Induktionsmotor angeschlossen werden kann, von festen Entnahmestellen aus gespeist. Dadurch unterscheidet
sich die Einrichtung klar von dem sehr einfachen !eigentlichen Sender der Erfindung,
der den für die Fernsteuerung gewünschten Strom von gleicher Stärke unmittelbar liefert.
Die Erfindung weicht von diesen Versuchen ab, indem sie, wie an sich bekannt, als Sender
einen umlaufenden Umformer benutzt und weiter die Fernsteuerleirungen durch einen an
diese angeschlossenen Satz auf dem Kollektor des fremd angetriebenen Senderläufers
beweglicher Bürsten mit Strom speist. Erfindungsgemäß werden dem Läufer des Umformers
durch einen Satz von auf seinem Kollektor schleifenden Bürsten, deren Zahl gleich derjenigen der die Fernsteuerung speisenden
Bürsten ist, feste, gleichmäßig verteilte Potentiale geliefert, und es besteht der
Ständer des Umformers aus einer wirkungslosen magnetischen Hülle, wie solche auf
anderen Gebieten als dem der Fernsteuertechnik bekannt, ist, aber nur bei Mehrphasenstrom-Gleiehstromumformung
im Gegensatz zur erfindungsgemäßen Gleichstrom-Mehrphasenstromumformung.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung liefert in einfachster Weise in jeder Phase
der Fernsteuerleitung einen Strom gleichbleibender Maximalstärke, der in den Empfängern
einen gleichbleibenden Fluß erzeugt, ohne daß es nötig· wäre, abgesehen von der
Steuerung des Bürstensatzes am Kollektor
des Umformerläufers, irgendwelche Steuerorgane vorzusehen.
Man kann auch die Richtung des primären Flusses des Läufers des Umformers ändern, tim
eine Differentialsteuerung zu ermöglichen dadurch, daß man die Winkelstellung des den Umformerläufer
speisenden Bürstensatzes ändert oder daß man,, wie bei einigen bekannten
Fernsteuerungen, um den Kollektor des Läufers einer mit Gleichstrom gespeisten umlaufenden
Hilfsmaschme einen Satz von Bürsten dreht, »die den den Umformerläufer speisenden
Bürsten Strom liefern.
Es sind wohl Fernsteuersender bekannt, die durch Erzeuger mit gewickeltem Stator
gebildet und durch eine Anzahl von Bürsten gespeist werden, die derjenigen der die Fernsteuerung
speisenden Bürsten gleich ist. Im Gegensatz zu der Einrichtung gemäß der Erfindung liefern diese Bürsten aber den
Elementen des Senders -Drehfelder, derart, daß das mit dem Erfindungsgegenstand beabsichtigte
Ergebnis in keiner Weise erreicht wird.
Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, bei einer Fernsteuerung den üblichen
Motor durch einen gewöhnlichen gewickelten Umformer zu ersetzen, der Mehrphasenstrom
aufnimmt. Diese Einrichtung unterscheidet sich wesentlich vom Erfindungsgegenstand,
bei dem feste äquidistante Potentiale an den ·"""" Zuführungsbürsten ,Verwendung finden. Dadurch
erklärt es sich, daß man bei der bekannten Einrichtung stets eine Stromstärke erhalten hat, die mit der Frequenz an den
Empfängern veränderlich ist, die unter der von den Ausgangsbürsten des Umformers
gelieferten festen Spannung gespeist werden. Schließlich ist es auch bekannt, das Induktorfeld
eines Fernsteuererzeugers sich drehen zu lassen, indem man die Bürsten umlaufen läßt, die den dies Feld erzeugenden Strom
liefern. Diese Einrichtung wird in dem besonderen Falle des der Erfindung entsprechenden
Umformers zur Sicherung der Differentialfernsteuerung benutzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Der Läufer Γ des Umformers, der. von dem
ortsfesten Mantel C aus magnetischem Metall umgeben ist und von dem Motor M angetrieben
wird, besitzt zwei Wicklungen, die an den Kollektoren 1 bzw. 2 angeschlossen sind. Es
kann natürlich ebensogut nur eine Wicklung vorhanden sein, die an zwei Kollektoren angeschlossen
ist, welche auch zu einem einzigen Kollektor vereinigt sein können. Durch eine noch zu erläuternde Vorrichtung wird
• in dem Umformer ein Fluß erzeugt, der eine konstante oder willkürlich verstellbare Richtung
im Raum hat. Vom Kollektor 2 wird mittels der drei Bürsten 3, 4, 5 ein Dreiphasenstrom
abgenommen, um über die Schleifringe 6 und die Leitungen 7, 7' die Läufer der Empfänger R1, R2 zu speisen, deren Ständer
vom Netz L mit Gleichstrom gespeist werden.
Die Bürsten 3, 4, 5 können mittels der Kurbel N gedreht werden. Die Rechnung
zeigt und die Erfahrung bestätigt es, daß der in den Läufern der Empfänger erzeugte Fluß
konstant ist und daß seine Richtung und seine Geschwindigkeit von der Stellung und
der Geschwindigkeit der Bürsten 3, 4, 5 abhängen. Daraus folgt, daß in gewissen Grenzen
die Läufer der Empfänger synchron mit N umlaufen, wobei sie ein Drehmoment entwickeln,
das nicht mit der Geschwindigkeit abnimmt, wie dies bei einer Anzahl bekannter Übertragungen der Fall ist, die mit gleichbleibender
Spannung und demzufolge mit abnehmender Stromstärke arbeiten.
In der dargestellten Vorrichtung wird der Speisestrom für den Umformer T C von einem
Hilfsumformer T1 abgenommen, und zwar mittels Bürsten 8, 9, 10, die über die Schleifringe
11, die Leitung 12 und die Schleifringe
13 mit den drei Bürsten 14, 15, 16 verbunden
sind, die ax\i dem Kollektor 1 des Läufers
des Umformers T C schleifen. Da der Umformer T1 eine Gleichstrommaschine ist, die
von der Leitung L1 mit gleichbleibender Spannung
gespeist wird, so ist es klar, daß der Dreiphasenstrom, der mittels der beweglichen
Bürsten 8, 9, 10 abgenommen wird, im Umformer
T C einen Primärfluß erzeugt, dessen Richtung, von der Stellung der beweglichen
Bürsten des Hilfsumformers T1 abhängt. In der Zeichnung sind zwei Kurbeln iV' und N"
angedeutet, die dazu dienen, die Bürstensätze 8, 9, 10 bzw. 14, 15, 16 zu betätigen.
Jede dieser beiden Kurbeln kann somit eine Verdrehung des Primärflusses bewirken, den
der vom Hilfsumformer T1 gelieferte Strom im Umformer T C erzeugt. Die eine oder die
andere der Kurbeln W, N" kann also dazu dienen, um um ihren eigenen Drehwinkel den
Drehwinkel zu vergrößern oder zu verringern, den die Bewegung der Kurbel iV in den Empfängern
festlegt, so daß auf diese Weise eine no Differentialfernsteuerung verwirklicht wird.
Selbstverständlich können in bekannter Weise örtliche Korrekturen in jedem Empfänger
vorgenommen werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Als umlaufender Fernsteuersender dienender Umformer, der mit Strom von gleichbleibender Spannung gespeist wird und imstande ist, an einen an die Fernsteuerleitungen angeschlossenen Satz aufdem Kollektor des fremd angetriebenen Umformerläufers beweglicher Bürsten einen Strom von veränderlicher Frequenz und gleichbleibender Stärke zu liefern, um die Entstehung eines gleichbleibenden Drehmomentes in den Empfängern zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Läufer des Umformers durch einen Satz von auf seinem Kollektor schleifenden Bürsten (14, 15, i6), deren Zahl gleich derjenigen der die Fernsteuerung speisenden Bürsten (3, 4, 5) ist, feste, gleichmäßig verteilte Potentiale geliefert werden und daß der Ständer des Umformers aus einer wicklungslosen magnetisehen Hülle (C) besteht.
- 2. Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des primären Flusses des Läufers des Umformers durch Änderung der Winkelstellung des den Läufer speisenden Bürstensatzes (14, 15, 16) oder durch Drehung eines Satzes von die letzteren speisenden Bürsten (8, 9, 10) um den Kollektor des Läufers einer mit Gleichstrom gespeisten, umlaxifenden Hilfsmaschine (7^1) änderbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR635346X | 1931-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635346C true DE635346C (de) | 1936-09-16 |
Family
ID=8994216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG83600D Expired DE635346C (de) | 1931-12-09 | 1932-09-17 | Als umlaufender Fernsteuersender dienender Umformer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635346C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958939C (de) * | 1951-07-19 | 1957-02-28 | Schoppe & Faeser Feinmechanik | Servomotoranordnung |
-
1932
- 1932-09-17 DE DEG83600D patent/DE635346C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958939C (de) * | 1951-07-19 | 1957-02-28 | Schoppe & Faeser Feinmechanik | Servomotoranordnung |
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