DE634493C - Vorrichtung zur Kupplung der Welle einer Brennkraftmaschine mit einem Traegheitsanlasser - Google Patents
Vorrichtung zur Kupplung der Welle einer Brennkraftmaschine mit einem TraegheitsanlasserInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F02N5/04—Starting apparatus having mechanical power storage of inertia type
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Brennkraftmaschinen, die mit einem Trägheitsanlasser
versehen sind, und hat zum Gegenstand eine zur Kupplung des Anlassers mit der Brennkraftmaschine
dienende Vorrichtung, durch die die Stöße und Rückschläge während des Anlassens vermieden werden.
Bei den gegenwärtig benutzten Klauenkupplungen zur Kupplung der Maschine mit
dem Anlasser, deren Zähne wegen der zu übertragenden Kraft genügend große Abmessungen
haben müssen, entstehen während des Anlassens von Maschinen mit einer kleinen
Anzahl von Zylindern, insbesondere bei mit hoher Kompression arbeitenden Maschinen,
Stöße, die zum Bruch der Zähne führen können.
Dies entsteht dadurch, daß die Maschine nach Überschreitung des Totpunktes in einem
Zylinder infolge des durch die Expansion hervorgerufenen Stoßes ihre Geschwindigkeit mit
Bezug zur Welle des Anlassers, die mit einer im wesentlichen gleichmäßigen Bewegung angetrieben
wird, beschleunigt und darauf das Bestreben hat, anzuhalten oder sogar rückwärts
zu laufen, wenn die Welle der Maschine noch während der folgenden Kompression entkuppelt ist. Infolgedessen entfernen sich
die Eingriffsflächen der Klauenkupplung zuerst voneinander und kommen darauf von
neuem mit Heftigkeit in Berührung.
Um die sich hierbei ergebenden Stöße zu beseitigen, ist bereits vorgeschlagen worden,
zwischen die Welle der Maschine und die Welle des Anlassers außer der üblichen Klauenkupplung eine Hilfskupplung, insbesondere
eine Freilaufkupplung, zu schalten. Die hierzu vorgeschlagene Freilaufklemmkupplung
ermöglicht nicht, den erstrebten Zweck zu erreichen; denn bei den Maschinen, für die die Trägheitsanlasser benutzt
werden, sind die Kräfte derart groß und treten in Form von solchen Stößen auf, daß
die Antriebswirkung der üblichen Freilaufkupplungen ungenügend ist und ein Gleiten
entsteht.
Durch die Benutzung einer Freilaufklemmkupplung zur Bildung der Hilfskupplung
wird also der obenerwähnte »Nachteil nicht beseitigt. Die Freilaufklemmkupplungen sind
den auch schon vorgeschlagenen Reibungskupplungen gleichwertig, die gleichfalls infolge
ihrer nur nach und nach zunehmenden Wirkung unwirksam sind.
Gemäß der Erfindung wird der Nachteil der bekannten Hilfskupplungen dadurch beseitigt,
daß eine Freilaufkupplung benutzt wird, die von zwei ringförmigen Eingriffteilen
mit Sperrzähnen von sehr kleiner Teilung gebildet wird, damit sich die Freilaufkupplung
schnell lösen und große Kräfte übertragen kann.
&Ϊ4493
Auf diese. Wejge. ist die Kupplung in der
Antriebsrichtung starr und wirksam, und es findet sowohl die_ Entkupplung, wenn die
Welle der Maschine sich mit Bezug zur Welle S des Anlassers schneller bewegen will, als
auch die wieder stattfindende Kupplung der beiden Wellen, wenn sie von neuem dieselbe
Geschwindigkeit haben, ungehemmt und sofort mit einem minimalen Winkelspiel statt.
ίο In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 die benachbarten Enden des Motors und des Anlassers im axialen Schnitt,
Fig. 2 eine Stirnansicht des von der Welle des Anlassers getragenen Kupplungselements,
Fig. 3 eine Stirnansicht des anderen Kupplungselements, in Fig. ι von links gesehen,
Fig. 4 eine Stirnansicht des beweglichen Teiles der Freilaufverbindung.
In Fig. ι ist 1 das Stirnende des Gehäuses
der Brennkraftmaschine, 2 die Welle der Brennkraftmaschine und 3 ein Trägheitsanlasser,
der mit einem Flansch 4 versehen ist, . 25 um ihn mittels Schrauben 5 an dem Gehäuse
des Motors zu befestigen.
Der Anlasser 3 bewirkt in der bekannten Weise die Drehung einer Welle, die axial
derart beweglich ist, daß sie beim Anlassen mittels einer geeigneten, nicht dargestellten
Vorrichtung zur Welle 2 der Brennkraftmaschine bewegt werden kann. An dem Ende der Welle des Anlassers ist mit ihr gemeinschaftlich
drehbar und axial verschiebbar eine Muffe 6 "gelagert, die an ihrer Stirnseite mit Sperrzähnen 7 versehen ist und unter dem
Druck einer Feder 8 steht, die der Muffe 6 gestattet, sich axial von der Welle 2 des
Motors unter dem Druck der Kupplungszähne zu entfernen, wenn der Motor angeworfen ist.
Gegenüber dem Zahnkranz 7 befindet sich ein Kranz mit entsprechenden Zähnen 9, die
in dem entsprechenden Kranz eines Ringes 10 vorgesehen sind, welcher auf dem Ende der
Welle 2 drehbar gelagert ist und durch eine Schulter gehalten wird, die im dargestellten
Beispiel von einer mittels einer Schraube 12 befestigten Scheibe π gebildet wird.
Auf dem zylindrischen Teil des Ringes iö
und hinter seinem Kranz ist mit ihm gemeinschaftlich drehbar, aber axial verschiebbar,
beispielsweise mittels radialer Zähne 13 und Nuten 14, ein Kranz 15 gelagert, dessen zur
Welle der Maschine gerichtete Fläche eine große Anzahl kleiner Sperrzähne 16 aufweist,
die dazu bestimmt sind, mit den entsprechenden Zähnen 17 eines beispielsweise mittels
Stifte 19 an der Welle 2 befestigten Kranzes 18 in Eingriff zu kommen,
Zwischen dem Kranz des Ringes ϊο und dem Kranz 15 sind Federn 20 angeordnet, die den Kranz 15 gegen den Kranz 18 drükken, wobei sie deren Zähne 16 und 17 elastisch in Eingriff halten. Die Zähne 16 und 17 sind derart gerichtet, daß sie die Mitnähme des Kranzes 18 durch den Kranz 15 gestatten, während sie zulassen, daß der Kranz 18 und infolgedessen die Welle 2 sich mit Bezug zum Kranz 15 schneller bewegen.
Zwischen dem Kranz des Ringes ϊο und dem Kranz 15 sind Federn 20 angeordnet, die den Kranz 15 gegen den Kranz 18 drükken, wobei sie deren Zähne 16 und 17 elastisch in Eingriff halten. Die Zähne 16 und 17 sind derart gerichtet, daß sie die Mitnähme des Kranzes 18 durch den Kranz 15 gestatten, während sie zulassen, daß der Kranz 18 und infolgedessen die Welle 2 sich mit Bezug zum Kranz 15 schneller bewegen.
Die Zähne 16 und 17 haben beträchtlich
kleinere Abmessungen als die Zähne 7 und 9 der Hauptkupplung, und die gesamte Spannung
der Federn20 ist kleiner als die der Feder 8, so daß sich der Kranz 15, um die
freie Drehung der Welle 2 zu gestatten, von dem Kranz 18 unter einer kleineren Kraft
entfernt, als sie zur Entkupplung der von den Zähnen 7 und 9 gebildeten Hauptkupplung
erforderlich wäre.
Die von dem Kranz 15 und 18 gebildete Freilaufverbindung kann ersetzt werden
durch jede andere Freilaufkonstruktion, die der Welle 2 gestattet, -sich mit Bezug zum
Ring iö schneller zu bewegen, und die die Welle 2 mit dem Ring 10 fest verbindet, sobald
der Ring 10 von neuem imstande ist, die Welle 2 anzutreiben.
In der Fig. 1 ist die Kupplung in der Ruhestellung gezeigt. Wenn die Maschine in
Gang gesetzt werden soll, so wird die Kupplung 6 mittels der üblichen Betätigungsvorrichtung
nach links verschoben, um die Zähne 7 mit den Zähnen 9 des Ringes 10 in
Eingriff zu bringen, der darauf gedreht wird und den Kranz 15 mitnimmt, der'seinerseits
infolge des Eingriffes der Zähne 16 in die Zähne. 17 des Kranzes 18 die Welle 2 der
Maschine in Drehung versetzt.
Wenn die Geschwindigkeit der Maschine mit Bezug zu der der Welle 6 des Anlassers
beschleunigt wird, so tritt die von den Kränzen 15 und 18 gebildete Freilaufverbindung
in Tätigkeit, und die Welle 2 kann sich mit Bezug zum Ring iö schneller bewegen, ohne
daß sich die Zahne 9 dieses Ringes von der Eingriffsstellung mit den Zähnen7 der Muffe 6
zu entfernen brauchen.
Wenn infolgedessen die Geschwindigkeit der Welle 2 von neuem gleich der Geschwindigkeit
der Muffe 6 wird, so ist die starre no Kupplung zum Antrieb der Welle der
Maschine von der Welle des Anlassers aus sofort wieder durch die Zahne 16 und 17
hergestellt, und es werden zwischen den Zähnen 7 und 9 für die Kupplung schädliche
Stoße verhindert.
Anstatt in der beschriebenen Weise eine Freilaufverbindung zwischen dem Ring 10
und der Welle 2 der Maschine einzuschalten, kann auch das sich auf der Welle des Anlassers
befindende Kupplungselement freilaufend angeordnet werden, oder es kann eine
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Freilaufverbindung zwischen der Welle des Anlassers und dem antreibenden Organ desselben,
d. h. dem Schwungrad des Trägheitsanlassers, eingeschaltet werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Kupplung der Welle einer Brennkraftmaschine mit einem Träg^
heitsanlasser, die außer der üblichen Klauenkupplung eine Freilaufhilfskupplung hat, dadurch gekennzeichnet, daß die
Freilaufkupplung von zwei ringförmigen Eingriffsteilen mit Sperrzähnen von sehr kleiner Teilung gebildet wird, damit sich
die Freilaufkupplung schnell lösen und große Kräfte übertragen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennnzeichnet, daß ein Teil der
Kupplung von einem Ring (io) gebildet wird, der auf seiner Welle (2) lose lau-•
fend gelagert ist und mit dem ein sich mit ihm gemeinschaftlich drehender, jedoch
axial beweglicher Kranz (15) in Eingriff ist, der an seiner Stirnseite mit
Sperrzähnen (16) versehen ist, deren Anzahl größer ist als die der Zahne. (7, 9)
der Klauenkupplung und die dazu bestimmt sind, mit entsprechenden Zähnen (17) der Welle (2) zusammenzuarbeiten,
wobei der Kranz (15) in Eingriffsstellung der Zähne durch Federn (20) gedruckt
wird, deren gesamte Spannkraft kleiner ist als die der Feder (8), welche die elastische Entkupplung der Hauptkupplung
(7, 9) gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT634493X | 1933-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634493C true DE634493C (de) | 1936-08-28 |
Family
ID=11295025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL84212D Expired DE634493C (de) | 1933-07-20 | 1933-08-04 | Vorrichtung zur Kupplung der Welle einer Brennkraftmaschine mit einem Traegheitsanlasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634493C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913251C (de) * | 1950-12-21 | 1954-06-10 | Carlaugust Fischer | Handandrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
-
1933
- 1933-08-04 DE DEL84212D patent/DE634493C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913251C (de) * | 1950-12-21 | 1954-06-10 | Carlaugust Fischer | Handandrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
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