DE632540C - Schleifgeraet fuer Rasiermesser - Google Patents
Schleifgeraet fuer RasiermesserInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D15/00—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
- B24D15/06—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
- B24D15/08—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
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Description
Bei Schleifgeräten für Rasiermesser, bei welchen als Schleiffläche ein künstlich hergestellter
steinartiger Schleifkörper vorgesehen ist, liegt der Schleifkörper bisher mit seiner
gesamten Unterfläche auf der Unterlage und ist völlig starr. Es sind ferner Schleifgeräte
für Rasiermesser bekannt, bei welchen als Schleifkörper eine einen Schleif- oder Polierbelag
tragende, federnd nachgiebige Schiene aus Metallband, Holz ο. dgl. oder ein mit
Schleifpaste bestrichenes Lederband dient.
Die Erfindung betrifft ein insbesondere für Rasiermesser bestimmtes Schleifgerät, dessen
Schleiffläche sich unter dem Schleifdruck federnd durchbiegt, und besteht darin, daß
die Schleiffläche aus einem künstlich hergestellten steinartigen, zunächst ebenen Schleifkörper
besteht. Während bisher das durch den Gebrauch eines Streichriemens o. dgl. abgestumpfte
Messer von Zeit zu Zeit auf einem Stein nachgeschliffen und dann die Schneide wieder mit dem Streichriemen nachgearbeitet
werden muß, um das Messer schnittfertig zu machen, gestattet die Benutzung eines elastisehen
künstlich hergestellten Schleifsteines, den normalen Schnittwinkel nicht nur wieder
herzustellen, sondern auch dauernd aufrechtzuerhalten. Der elastische, künstlich hergestellte
steinartige Schleifkörper kann daher zugleich den bekannten starren Schleifstein
und das bekannte, mit Schmirgelpaste belegte Lederband, Metallband, Holzschiene o. dgl. ersetzen.
Dabei kann auf dem elastischen Stein auch gegen die Schneide gezogen bzw. geschliffen
werden, eine Bewegung, die insbesondere von Fachleuten gern ausgeführt wird und die auf Leder, Holz oder mit Schleifmasse bestrichenem
Metallband wegen der Gefahr des Einschneidens in die Unterlage oder die Schleifmasse nicht ausgeführt werden kann.
Die hohle nachgiebige Lagerung des künstlichen Schleifsteines kann erfindungsgemäß
in der Weise ausgeführt sein, daß der Schleifstein lediglich mit an den Enden vorgesehenen,
zur Befestigung des Steines dienenden Füßen auf der Unterlage liegt. Die Lagerfüße
des Schleifsteines können aus anderem Werkstoff als dieser hergestellt sein und beispielsweise
aus Holz bestehen. Es können aber auch die Füße des Schleifsteines mit dessen übrigem Teil einstückig ausgebildet
sein und in den dünneren. Mittelteil des Schleifsteines allmählich übergehen.
Die Befestigung des hohl gelagerten Schleifsteines auf der Unterlage kann beliebig erfolgen.
Eine besonders einfache Befestigung besteht darin, daß der Schleifstein mittels der
zur Befestigung des auf der anderen Seite der Unterlage vorgesehenen Lederriemens o. dgl.
dienenden Schrauben auswechselbar befestigt ist. Hierbei sind auf den Befestigungsschrauben
beispielsweise Ringe angeordnet, welche mit vorspringenden Zungen in rückwärtige
Ausschnitte der Füße des Schleifsteines eingreifen. Die untere Begrenzung der in den 6g
Enden des Schleifsteines vorgesehenen Ausschnitte ist gegebenenfalls durch Einlagen
verstärkt.
Um die angestrebte Durchbiegung des Schleifsteines unter dem Druck des zu schleifenden
Rasiermessers zu erreichen, ist es neben der hohlen Lagerung des Schleifsteines weiterhin erforderlich, daß der Schleifstein
selbst elastisch ist. Es hat sich gezeigt, daß
die gewünschte Biegsamkeit bei gleichzeitig genügender Festigkeit und Sicherheit gegen
Bruch vor allem dann erreicht wird, wenn der·;^ Schleifstein aus Schmirgel und Kunsttu
bzw. Kunstpreßstoffen unter Zusatz von oder Korkmehl besteht.
Der zwischen dem biegsamen Schleifstein ' und seiner Unterlage befindliche Raum kann
entweder hohl oder auch mit einer nachgiebigen Masse, wie Filz, ausgefüllt sein.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem
das Schleifgerät auf der einen Seite der Unterlage den künstlich hergestellten Schleif :5
stein, auf der anderen Seite einen Lederriemen ο. dgl. aufweist.
Abb. ι zeigt das neue Schleifgerät in Seitenansicht.
Abb. 2 ist der Grundriß zu Abb. i. Abb. 3 veranschaulicht in abgebrochener
Darstellung im Schnitt die Befestigung des Schleifsteines auf der Unterlage.
Abb. 4 ist eine Stirnansicht des Schleifsteines.
Der Schleifstein 1 ist auf seiner in üblicher Weise z. B. aus einem Holzbrett 2 mit Handgriff
2' bestehenden Unterlage hohl, d: h. unter Belassung eines Zwischenraumes 3 gelagert
und derart elastisch, daß er sich -unter dem Druck des zu schleifenden Rasiermessers
bogenförmig durchbiegt. Um eine genügende Biegsamkeit des Schleifsteines 1 bei hoher
Bruchfestigkeit zu erzielen, besteht der Schleifstein vorzugsweise aus Schmirgel und Kunstharzen
unter Zusatz von Holz- oder Korkmehl. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel
liegt der Schleifstein 1 lediglich mit an den Enden vorgesehenen Füßen 4 der Unterlage
2 auf. Die Füße 4 sind mit dem Schleif stein ι aus einem Stück hergestellt und gehen
in dessen dünneren Mittelteil allmählich über. Statt dessen können auch besondere Füße,
z. B. aus Holz, angesetzt oder der Stein kann im ganzen auf einer elastischen Unterlage angeordnet
sein.
- Zur Befestigung des Schleifsteines 1 dienen Schrauben 5, welche gleichzeitig auch zur
lösbaren Anbringung des auf der anderen Seite der Unterlage 2 auf einem Holz 6 unter
Zwischenschaltung einer elastischen Einlage 7, beispielsweise aus Filz, vorgesehenen Lederriemens
8 dienen. Auf den Schrauben 5 sind Ringe 9 mit vorspringenden und hakenartig
umgebogenen Zungen 10 gelagert, welche in rückseitige Ausschnitte 11 der Füße 4 des
Schleifsteines greifen. Die Schrauben 5 sind in Vertiefungen 12 von Lagerblöcken 13,
welche beidseitig der Enden des Schleifsteines auf der Unterlage 2 angebracht sind, versenkt
angeordnet. ίί>,. Wie Abb. 4 veranschaulicht, ist die untere
^Begrenzung der in der Stirnseite der Füße 4 en Randausschnitte 11 durch eine
14 verstärkt. Die auswechselbare Befestigung des Schleifsteines mittels Schrauben
kann natürlich auch dann angewendet werden, wenn die Unterlage 2 nur einen Schleifstein
aufweist und ein Lederriemen 8 auf der anderen Seite der Unterlage fehlt. Auch kann die
auswechselbare Befestigung des Schleifsteines in beliebig anderer Weise als bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ausgeführt sein.
Claims (7)
1. Schleifgerät für Rasiermesser, dessen Schleiffläche sich unter dem Schleifdruck
federnd durchbiegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiffläche aus einem künstlich
hergestellten steinartigen, zunächst ebenen Schleifkörper (1) besteht.
2. 'Schleifgerät nach Anspruch 1, da-. durch gekennzeichnet, daß der Schleifkörper
(1)" lediglich mit an seinen Enden vorgesehenen Eüßen (4) auf der Unterlage
(2) liegt.
3. Schleifgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (4)
des Schleifkörpers mit dessen übrigem Teil (ι) einstückig ausgebildet sind und in
diesen allmählich* übergehen.
4. Schleifgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, .dadurch gekennzeichnet, daß
der Schleifkörper (1) mittels der zur Befestigung eines auf der anderen Seite
der Unterlage (2) vorgesehenen Lederriemens (8) o. dgl. dienenden Schrauben (5) auswechselbar befestigt ist.
5. Schleifgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung
des Schleifkörpers (1) auf den Schrauben (5) angeordnete Ringe (9) dienen,
welche mit vorspringenden und gegebenenfalls hakenartig gebogenen Zungen (10)
•in stirnseitige Ausschnitte (11) der Füße des Schleifkörpers (1) eingreifen.
6. Schleifgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung
der in den Füßen (4) des Schleifkörpers (1) vorgesehenen Ausschnitte (11)
zum Eingriff der Befestigungszungen (10) no durch eine Einlage (14) verstärkt ist.
7. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkörper
(ι) aus Schmirgel und Kunstharz unter Zusatz von Holz- oder Korkmehl
besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI50722D DE632540C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Schleifgeraet fuer Rasiermesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI50722D DE632540C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Schleifgeraet fuer Rasiermesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632540C true DE632540C (de) | 1936-07-09 |
Family
ID=7192892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI50722D Expired DE632540C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Schleifgeraet fuer Rasiermesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632540C (de) |
-
1934
- 1934-10-07 DE DEI50722D patent/DE632540C/de not_active Expired
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