DE63229C - Neuerung in der Herstellung von Schuhwerk - Google Patents

Neuerung in der Herstellung von Schuhwerk

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DE63229C
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DENDAT63229D
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C. H. BARTSCH in Breslau, Höfchenstrafse 55
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/18Resilient soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Neuerung in der Herstellung von Schuhen und Stiefeln bezieht sich auf eine Einrichtung, welche durch Bildung einer Isolirschicht zwischen Laufsohle und Stiefelsohle unter Anwendung elastischer Zwischenlagen ein Warm- und Trockenhalten des Fufses und einen elastischen Gang bezweckt, wobei die der Abnutzung unterworfenen Sohlen und Absatztheile leicht auswechselbar sind.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen mit der neuen Einrichtung ausgestatteten Stiefel in der Ansicht, Fig. 2 denselben im Längsschnitt, Fig. 3 ist eine Unteransicht des Stiefels mit abgenommenen Laufsohlen.
Der Stiefel A wird zunächst mit einer Sohle α nebst Absatz b ausgestattet, hierauf legt man die Zwischenlagen c und d auf, welche mit einer Metallplatte e überdeckt und durch die Laufsohle f gehalten werden. Die Verbindung der Laufsohle f mit der Sohle α kann durch Schrauben oder auf andere Weise erfolgen. Die Zwischenlage c ist aus Leder oder anderem widerstandsfähigen Material, während die Zwischenlagen d d d aus Gummi oder einem anderen elastischen Material gebildet sind. Der Absatz b ist mit einer Aushöhlung g ausgestattet und trägt einen aus Metall hergestellten Winkelring h. Auf der Lauffläche / des Absatzes ist eine Metallhülse k befestigt, deren Durchmesser der Aushöhlung g des Absatzes b entspricht. Die Zusammensetzung des Absatzes erfolgt in der Weise, dafs in dem am Absatz befestigten Winkelring h zunächst ein geschlossener, hohler Kautschukring / eingelegt und mit einem flachen Metallring m überdeckt wird. Hierauf wird die Lauffläche i mit ihrer Hülse k in den Absatz eingeschoben und durch einen Stift η in und an demselben festgehalten. Die Hülse k hat Längsschlitze 0, damit beim Auftreten die Lauffläche i nachgeben kann und ein elastischer Schritt erhalten wird. Beim festen Auftreten des Fufses werden sich die Zwischenlagen der Sohle d d d und der in den Absatz eingelegte Gummiring / zusammendrücken und hierbei etwa in die Zwischenräume eingedrungenen Schmutz durch die Oeffnungen ρ qr r wieder nach aufsen befördern. Durch diese Einrichtung wird infolge der Bildung von Isolirschichten nicht nur der Fufs warm erhalten, sondern auch ein elastischer Gang geschaffen. Die der Abnutzung unterworfenen Theile, als Laufsohle/ und Lauffläche z, können aufserdem leicht ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stiefel oder Schuh, dadurch gekennzeichnet, dafs auf der Sohle (a) und auf bezw. in dem Absatz (b) die Laufsohle (f) bezw. Lauffläche (i) erst nach Einschaltung von Isolirschichten bildenden Zwischenlagen (cd) bezw. (In) derart befestigt werden, dafs beim Auftreten die elastischen Zwischenlagen (d) bezw. Einlage (h) zusammengedrückt werden und hierbei zwischen Sohle (α) bezw. Absatz (b) und Laufsohle (f) bezw. Lauffläche (i) eintretenden Schmutz durch den beim Zusammendrücken erzeugten Luftdruck nach aufsen befördern, bei Freigabe des Fufses dagegen wieder in ihre frühere Stellung zurückkehren, zum Zwecke, durch Bildung von Isolirschichten ein Warmhalten des Fufses zu ermöglichen und durch Einschaltung der nachgiebigen Zwischenlagen (ddd) bezw. (h) einen leichten, elastischen Gang zu ermöglichen.
DENDAT63229D Neuerung in der Herstellung von Schuhwerk Expired - Lifetime DE63229C (de)

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