DE631767C - Knebelriegel fuer Flugfahrzeuge - Google Patents

Knebelriegel fuer Flugfahrzeuge

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DE631767C
DE631767C DEC49204D DEC0049204D DE631767C DE 631767 C DE631767 C DE 631767C DE C49204 D DEC49204 D DE C49204D DE C0049204 D DEC0049204 D DE C0049204D DE 631767 C DE631767 C DE 631767C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D29/00Power-plant nacelles, fairings or cowlings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Es sind Knebelriegel zur Lagensicherung von auf deren lösen Schaft aufschiebbaren Vorhängen, Gardinen o. dgl. bekannt, bei denen der Griff zum Zwecke der Sicherung an dem Schaft beweglich ist. Es sind ferner Knebelriegel mit feststehendem Griff oder Bedienungsglied vorgeschlagen worden, bei denen der Griff o. dgl. in den Endlagen des Knebel Schaftes durch eine Feder in Rasten des Knebelkörpers gehalten wird.
Diese bekannten Knebelriegel sind, abgesehen von der nicht stets mit Sicherheit eintretenden Sperrung, schwer zu bedienen, da . beim Ausheben der Sperre der verhältnismäßig kleine Griffbügel mit dem Schaft von dem Gehäuse entgegen der Wirkung der Spannfeder abgezogen werden muß. Hierbei ergeben sich die Nachteile, daß der Griffbügel leicht verbogen, somit die Einrichtung unbrauchbar wird, daß ferner die zum Lösen oder Einlegen der Sperre erforderlichen großen Zugkräfte quer zu der Oberfläche der meist nur dünnwandigen,, mittels der Sperre zu verbindenden Bauteile wirken, also diese durch schädliche Biegekräfte beansprucht werden. Auch vergrößern die überstehenden Griffe und Beschläge der bekannten Einrichtungen den Luftwiderstand erheblich.
Diese Mängel zu beseitigen, ist Aufgabe der Erfindung. Ihr zufolge ist das Bedienungsglied für den Knebelschaft in an sich bekannter Weise beweglich und die Sperre oder das Bedienungsglied derart ausgebildet, daß beim Überführen des letzten in die Bereitschafts- oder Ruhestellung die Sperre ausgehoben oder1 eingelegt wird.
Es wird also bei dem erfindungsgemäßen Knebelriegel keine unmittelbare, schädliche Zugwirkung auf die die Einzelteile zusammenhaltende Spannfeder ausgeübt. Lediglich durch eine Dreh- oder Kippbewegung des Bedienungsgliedes wird eine zum Ausheben oder Einlegen der Sperre erforderliche Kraft erzeugt, ohne daß die von der Sperre verlangte Sicherheit gegen zufälliges Lösen des Riegels gemindert wird.
Die Eigenbeweglichkeit des Bedienungsgliedes in bezug auf den Knebelkörper gestattet insbesondere eine strömungstechnisch günstige Ausbildung desselben.
Derartige den Erfmdungsgedanken beispielsweise zur Durchführung bringende Gestaltungen von für den Flugzeugbau oder sonstige Anwendungsgebiete, z. B. für den Unterseebootsbau, geeigneten Knebelriegeln sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen jeweils in Schließlage und schaubildlicher Darstellung der wesentlichen Einzelteile die
Fig. ι bis 4 einen Riegel mit als Klemmglied dienendem Klappgriff,
Fig. 5 bis 9 eine Ausführungsform mit besonderem Riegelglied und Sicherungsplatte,
Fig. ίο bis ig einen Riegel mit von dem Klappgriff gesteuertem Sicherungsschieber,
Fig. 20 bis 25 einen Riegel mit als Bedienungsglied und Sicherung dienendem Federknopf,
Fig. 26 und 27 in schematischer Draufsicht zwei Anordnungsmöglichkeiten des. neuen Klemmriegels zum Verschließen einer Fallklappe.
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Klemmriegel besteht aus einem Riegelschaft 20, der in einer Bohrung 22 des Bauteiles 23 geführt ist und an seinem einen Ende einen umklappbaren Bügelgriff 21 trägt. Der Schaft 20 ist an dem Bauteil 23 durch eine ihn umgebende Spannfeder 25 gehalten, die zwischen dem Bauteil 23 und einer unteren Widerlagsscheibe des Schaftes eingespannt ist. Zwischen dem Bügelgriff 21 und dem Bauteil 23 ist auf dem Schaft 20 eine Sicherungsplatte 24 (Fig. i) verschiebbar, die sich in Schließlage mit Vorsprüngen auf der Oberseite in den Riegelschlitz des zu befestigenden Bauteiles 28 einlegt und daidurch den Schaft 20 gegen Verdrehen sichert.
Erfindungsgemäß hat der Schaft 20 einen der Bohrung 22 angepaßten hohlzylindrischen Querschnitt, 50 daß eine gute Führung desselben sowohl beim Verdrehen wie auch bei axialer Verschiebung erzielt wird. Im Bereich der Sicherungsscheibe 24 zeigt der Schaft rechteckigen Querschnitt, so daß diese lediglich an ihm axial verschoben werden kann, die Drehbewegungen jedoch mitmachen muß.
Der Schaft 20 ist aus einem Blechstreifen ausgeschnitten, der an den Schenkeln 201, 202 der Länge nach gewölbt ist, so daß er beim Zusammenfalten einen Hohlzapfen bildet (Fig. 2 bis 4). Durch seitliche Ausschnitte 203 beiderseits der Mitte des Blechstreifens entsteht an der Umbiegestelle ein schmaler, flacher Steg, auf dem die Sicherungsscheibe 24 in einem Vierkantloch verschiebbar geführt ist und der gleichzeitig die öse für den 'Steg 26 des Griffbügels 21 bildet. Nahe dem Schaft 20 sind an dem Steg 26 des Klappbügels 21 nach unten gerichtete Nasen 271, 27s vorgesehen, die den Riegelschlitz des Bau-So teiles 28 durchsetzen und. sich in hochgeklappter Lage des Bügels 21 auf der Scheibe 24 abstützen.
Bei Überführung des Bügels 21 aus der angeklappten (waagerechten) Schließlage in die hochgestellte Bereitschaftsstellung zum öffnen des Verschlusses (Fig. 1) wirken die Nasen 271, 27s als Exzenter und ziehen hierbei den Bügel 21 mit dem Schaft 20 entgegen der Wirkung der Spannfeder 25 von dem eingeklemmten Bauteil 28 ab. Gleichzeitig wird die Scheibe 24 von ihnen auf dem Bauteil 23 gehalten, so daß zwischen der Scheibe 24 und dem Bügel 21 ein Spielraum entsteht und' der Bauteil 28 sich von der Scheibe 24 und den ■,AusWölbungen an dieser lösen kann. Der Bügel 21 kann nunmehr, ohne daß er von Hand von dem Bauteil 28 abgehoben werden muß, zum Lösen des Verschlusses verdreht werden.
Zur Verriegelung wird nach dem Einstecken des Bügels 21 in den Riegelschlitz und Verdrehen des Bügels 2.1 dieser einfach umgeklappt, wodurch der Schaft 20 von der Feder 25 in Richtung des Pfeiles/10 (Fig. 1) nach unten gezogen wird und der Bügel 21 den Bauteil 28 unter Einlagerung der Auswölbungen der Platte 24 in den Riegelschlitz auf der Platte 24 festklemmt.
Während das in den Fig. 1 bis 4 behandelte Ausführungsbeispiel eine solche Gestaltung betrifft, bei der der Bedienungsgriff gleichzeitig als Riegel dient, sind in den weiteren Beispielen solche Klemmriegel beschrieben, die neben dem Bedienungsgriff oder -kopf ein besonderes Verschlußglied auf dem Schaft aufweisen.
So zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 9 einen in sich federnden Verschlußbügel 42, der zwischen der Spannfeder 45 und dem Bauteil 30 mit einem Vierkantloch 43 auf dem in diesem Bereich vierkantigen Schaft 33 verschiebbar ist. Die aufgebogenen Enden 421, 42s (Fig. 9) gleiten hierbei auf der Unterseite des den Riegel aufnehmenden Bauteils 32, und eines von ihnen klemmt in Schließlage den zu befestigenden Bauteil 44 fest, während das Gegenende durch Anlage an dem anderen Bauteil 32 ein Verkanten des Schaftes 33 verhindert.
Weiterhin ist in diesem sowie auch den folgenden Beispielen das Klemmgesperre in einer besonderen Wanne 30 untergebracht, die mittels Nieten 31 oder Schräubchen an dem Bauteil 32 befestigt ist. Das Klemmgesperre . kann somit als bauliche Einheit aus- und eingebaut werden. Außerdem liegen in Schließlage die Bedienungsteile völlig verdeckt in der Vertiefung der Wanne 30 und sind vor Beschädigungen geschützt.
Zur Sicherung des Riegels in der Schließlage dient auch hier eine Scheibe 34, die zwi sehen dem Klappgriff 2 r (Fig. 5) und dem Boden 39 (Fig. 7). der Wanne 30 mit einem Vierkantloch 35 (Fig. 8) auf dem Schaft 33 verschiebbar ist und daher von diesem beim Verdrehen mitgenommen wird. Die Scheibe hat am Umfang zwei nach unten gerichtete Vorsprünge oder Stifte 36·, 37. Der Stift ist verhältnismäßig lang und in einem sich über einen Winkel von 900 erstreckenden Bogenschlitz 40 im Boden 39 der Wanne 30 geführt (Fig. 7). Er dient zur Begrenzung
des Drehweges des Schaftes 33, der in einer Mittelbohrung des: Wannenbodens 39 verschiebbar und verdrehbar ist, Der kurze Stift 37 durchsetzt in Schließlage des Riegels ein Loch 41 im Wannenboden 39 und sichert so den Schaft vor unbeabsichtigter Verdre-" hung.
Zum Auslösen der Sicherung zwecks Entriegelung dienen wiederum zwei an derUnterseite des Steges 26 des Klappbügels 21 vorstehende Exzenternasen 271, 27s (Fig. 5), die beim Aufrichten des Bügels 21 durch Aussparungen 351, 352 am Rand der Scheibe 34 (Fig. 8) hindurchtreten, sich auf dem Wannenboden 39 abstützen und hierbei den Schaft 33 samt dem Bügel 21 entgegen der Wirkung der Spannfeder 45 von der Scheibe 34 abheben. Infolge des hierbei entstandenen Spielraumes wird die Scheibe 34 durch eine zwi-
ao sehen ihr und dem Wannenboden angeordnete Lüftungsfeder 38 (Fig. 6) von diesem abgehoben, und der Sicherungsstift 37 tritt aus dem Loch 41 aus. Der Schaft 33 kann nunmehr ohne weiteres Anspannen der Feder 45, die am Ende des Schaftes auf einer von einem Bolzen 47 gehaltenen Scheibe 46 abgestützt ist, zum Lösen des Riegels 42 verdreht werden. Der Stift 36 verbleibt auch in dieser Lage der Sicherungsscheibe 34 in dem Führungsschlitz 40 und begrenzt den Drehweg des Schaftes 33. Das Einlegen der Sicherung erfolgt nach Überführung des Riegels 42 in die Schließlage durch Umklappen des Griffbügels 21. Hierdurch wird der Bügel 21 mit dem Riegelschaft 33 unter Entspannung der Feder 45 in die Wanne 30 eingezogen und preßt die Sicherungsplatte 34 auf den Boden 39 derselben. Die schwache Lüftungsfeder 38 wird zusammengepreßt, und der Sicherungsstift 37 dringt in das Loch 41 ein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 bis 19 hat die den Riegel aufnehmende Wanne 30, die in ein Loch des zu befestigenden Bauteils 32 undrehbar eingesetzt ist, eine kreisförmige Mittenbohrung 50 mit zwei gegenüberliegenden Nuten 511, si2 und einen einen Winkel von 900 einschließenden Bogenschlitz 40 (Fig. 17). Tn der Mittenbohrung 50 ist der Riegelschaft 33 geführt, an dem ein in die Wanneso umklappbarer Bügelgriff 21 (Fig. 15) angelenkt ist. An der Unterseite der Wanne 30 sitzt auf dem Schaft 33 der Verschlußbügel 42 (Fig. 10 und 19). Der Riegelschaft 33 ist aus einem mit zwei seitliehen Lappen 541, S42 versehenen Blechstreifen gebogen (Fig. 11 bis 13) und hat viereckigen Querschnitt mit einem in der Umbiegestelle liegenden Schlitz 53. Die Seiten lappen 541, 54s reichen nicht völlig bis zur Umbiegestelle und haben an der Oberkante einen längsgerichteten Einschnitt (Fig. 11 bis 14). In diese Einschnitte ist mit vorstehenden Nasen 571, 572 ein Schieber 56 eingehängt (Fig. 16), der durch eine Sicherungsfeder 58, die zwischen ihm und der auf dem Bolzen 47 sitzenden Federscheibe 46 eingespannt ist, gegen den Schlitz 53 gepreßt wird. Der Verschlußbügel hat ein dem Querschnitt des Schaftes entsprechendes Kantloch 43 mit zwei Seitenaussparungen431, 432 (Fig. 19), die in Schließlage des Riegels sich mit den Nuten Si1, 512 im Wannenboden decken (Fig. 17).
Zwischen dem Wannenboden und dem Griffbügel 21 sitzt auf dem Riegelschaft 33 eine Scheibe 55 (Fig. 18), die vermöge des Vierkantloches 56 der Drehbewegung des Schaftes folgt und mit einem Stift 57 in dem Bogenschlitz 40 des Wannenbodens geführt ist. Die Einzelteile des Riegels sind durch die auf dem Schaft 33 aufgeschobene Spannfeder 45 zusammengehalten, die den Verschlußbügel 42 in Richtung des Pfeiles /5 gegen den Wannenboden preßt (Fig. 10).
In Schließlage des Riegels und bei in die Wanne umgelegtem Griffbügel 21 wird der Sicherungsschieber 56 von der Innenfeder 58 gegen die Unterseite der Scheibe 55 gepreßt. Die beiden Nasen 571 und S72 des Schiebers 56 durchsetzen hierbei die Aussparungen 431, 432 des Verschlußbügels 42 und legen sich in die Nuten Si1, Si2 des Wannenbodens ein. Sie verhindern somit ein Verdrehen des Schaftes 33 und sichern den Riegel vor unbeabsichtigtem Lösen. Der Bügelsteg 26 hat nur eine, und zwar in der Mitte angeordnete abwärts ragende Nase 27 (Fig. 15). Wird der Bügel 21 zum Lösen des Riegel Verschlusses aufgeklappt, so schwenkt die Nase 27 in den Schlitz 53 an der Umbiegestelle des Schaftes 33 und verschiebt den Sicherungsschieber 56 entgegen der Wirkung der Feder 58 so weit nach unten, daß dessen Sperrnasen 571, 572 aus den Nuten 511J 512 der Wanne 30 austreten und somit den Schaft 33 zum Verdrehen freigeben. Der in dem Schlitz 40 des Wannenbodens geführte Anschlagstift 57 der Scheibe 55 begrenzt den Dreh weg des Schaftes 33.
Durch diese Ausbildung der Sicherungseinrichtung wird ein Anheben des Riegels 21 entgegen der Wirkung der Spannfeder 35 beim Lösen der Sperre vermieden, und es entfällt jede zusätzliche, die Wandungsteile beanspruchende Axialverschiebung des Riegel schaftes 33.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 20 bis 25 sind der Schaft 85 und dessen Kopf 84 aus einem Stück gefertigt. Der Kopf 84 hat zwei axiale Mantelnuten 851, 852, die jedoch nach oben nicht ganz durchgeführt sind, und auf der Unterseite einen Anschlagstift 88 (Fig. 23 und 24), der in einem Bogenschlitz 81 der Wanne 30 (Fig. 25) geführt ist
und den Drehweg des Schaftes 85 etwa auf einen Viertelkreis begrenzt. Der Wannenboden hat eine kreisförmige Mittenbohrung 80 für den Schaft 85 und nahe dem Rande zwei kleinere Aussparungen Si1, 822, die durch einen schmalen Steg voneinander getrennt sind. Auf dem Schaftkopf 84 sitzt eine Gleithülse 87 (Fig. 22), die mit von der Seitenwand nach innen abgebogenen Nasen 861, 862 in den Nuten 8s1, 8'52 des Kopfes längsverschiebbar geführt ist. Zwischen der Oberseite des Schaftkopfes 84 und dem Hülsendeckel 87 ist eine Feder 80 angeordnet, die bestrebt ist, die Hülse in der von dem Kopf abgezogenen Lage zu halten (Fig. 20). In dieser Lage ragt die Hülse 87 aus der Wanne 30 heraus und bildet einen Griffknopf zum Verdrehen des Schaftes,
Als Sicherungsglied dient ein vom Mantel der Hülse 87 nach unten vorstehender Haken 90 (Fig. 22), der in Schließlage des Riegels sich über der größeren Aussparung 821 im Boden der Wanne 30 befindet. Zur Sicherung des Riegels wird die Knopfhülse 87 zunächst entgegen der Wirkung der Feder 89 auf den Kopf 84 aufgeschoben, so daß der Haken 90 die Aussparung 821 durchsetzt (Fig. 21). Dann wird durch eine kleine Drehung der Hülse der Haken mit seiner Nase unter die kleinere Aussparung 82ä gebracht und umfaßt hierauf beim Loslassen der Hülse den Steg zwischen diesen beiden Aussparungen. Der Riegel ist nunmehr gegen Verdrehen gesichert. Außerdem ist die Hülse 87 völlig von der Wanne 30 aufgenommen (Fig. 21), so daß kein Riegelteil vorsteht. Das Lösen der Sicherung erfolgt durch kurzes Eindrücken und Verdrehen der Hülse — etwa mit einer Fingerspitze —, worauf nach dem Loslassen· die Hülse 87 und der Haken 90 von der Feder 89 aus der Wanne 30 bzw. der Aussparung 8a] ausgehoben werden (Fig. 20). Die Hülse kann jetzt leicht mit den Fingern erfaßt und verdreht werden.
Das erfindungsgemäße Klemmgesperre kann in verschiedener Weise an den zu verbindenden Teilen angeordnet werden. In den in Fig. i ο bis 19 dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Gesperre an dem beweglichen Teil, etwa einer Klappe 32, derart befestigt, daß es lediglich mit dem Teil 421 des Verschlußbügels 42 den Rand des festen Bauteiles hintergreift (Fig. 26). Bei der Ausführung nach Fig. 27 hat die Klappe 32 eine das Gegenglied abdeckende Zunge zur Aufnahme des Riegels, Der abzudeckende Bauteil hat einen Schlitz 96, durch den der Verschlußbügel 42 hindurchtritt, und dessen Rand er beim Verdrehen mit den beiden Armen 421 und 42s hintergreift. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß der Bügel 42 verhältnismäßig kurz gehalten werden kann, da es genügt, wenn dessen Arme die Schlitzränder auf etwa 2 bis mm umfassen. Weiterhin kann auch bei lockerem Klappenscharnier durch Verschieben der Klappe der Verschluß sich nicht lösen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Knebelriegel für Flugfahrzeuge oder andere Fahrzeuge zum Schließen von . Klappen, Deckeln o·. dgl. sowie zum Befestigen von Verkleidungen, Bordwänden und ähnlichem mit drehbarem Knebelschaft und einer diesen in Schließlage sichernden Sperre, dadurch gekennzeichnet, daß das gegenüber dem zugehörigen Knebelschaft in an sich bekannter Weise bewegliche Bedienungsglied und die Sperre derart ausgebildet sind, daß beim Überführen des Bedienungsgliedes in die Bereitschaftslage die Sperre ausgehoben ist, während sie beim Überführen des Bedienungsgliedes in die Ruhelage eingelegt ist.
  2. 2. Knebelriegel mit umklappbarem Bügelgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bügelgriff Exzenternasen (27) zum Ausheben der Sicherung (24, 34, 56) beim Hochstellen des Bügels angeordnet sind.
  3. 3. Knebelriegel nach Anspruch 2 mit als Riegel dienendem Bügelgriff (21) und zwischen diesem und dem Tragkörper angeordneter Sicherungsplatte (24), dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenternasen (27) des Griffes sich in hochgestellter Lage des Griffes auf der Sicherungsplatte (24) abstützen.
  4. 4. Knebelriegel nach Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch einen aus Blech geformten, hohlzylindrischen Riegelschaft (20).
  5. 5. Knebelriegel nach Anspruch 2 mit besonderem Riegel (42) auf dem Schaft, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenternasen (27) an dem zu verriegelnden Bauglied (30) angreifen und zwischen sich die mit dem Bauglied durch eine Lüftungsfeder (38) abgestützte und verriegel bare Sicherungsplatte (34) einschließen.
  6. 6. Knebelriegel nach Anspruch 2 mit besonderem Querriegel, gekennzeichnet durch einen entgegen Federwirkung von einer mittleren Exzenternase (27) des Bügelgriffes (21) aushebbaren Sicherungsschieber (56) in dem Schaft.
  7. 7. Knebelriegel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine als Sicherung dienende Federhülse (87) auf dem Knebelschaft (84, 85), die mittels Greifhaken (90) an dem Bauglied (30) gehalten und
    durch Einleitung der Drehbewegung des Schaftes unter Verschiebung ausgehoben wird.
  8. 8. Knebelriegel nach Ansprüchen 4 bis 7, gekennzeichnet durch den Drehweg des Schaftes begrenzende.Anschläge (36, 57,
    88) an diesem oder dem von ihm mitgenommenen Sicherungsglied.
  9. 9. Knebelriegel nachÄnsprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftgriff in Schließlage versenkt in dem Tragkörper untergebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC49204D 1933-05-29 1934-05-10 Knebelriegel fuer Flugfahrzeuge Expired DE631767C (de)

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