DE631364C - Verfahren und Maschine zum Schaelen von Krabben - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Schaelen von Krabben

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DE631364C
DE631364C DEF78356D DEF0078356D DE631364C DE 631364 C DE631364 C DE 631364C DE F78356 D DEF78356 D DE F78356D DE F0078356 D DEF0078356 D DE F0078356D DE 631364 C DE631364 C DE 631364C
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Germany
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crab
shell
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wheel
machine
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DEF78356D
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WALDEMAR LASSEN DR
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WALDEMAR LASSEN DR
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C29/00Processing shellfish or bivalves, e.g. oysters, lobsters; Devices therefor, e.g. claw locks, claw crushers, grading devices; Processing lines
    • A22C29/02Processing shrimps, lobsters or the like ; Methods or machines for the shelling of shellfish
    • A22C29/024Opening, shelling or peeling shellfish
    • A22C29/026Mechanically peeling and shelling shrimps, prawns or other soft-shelled crustaceans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Schälen von Krabben Der Gegenstand des Neuen bezweckt das Schälen vorgekochter Krabben. Es sind bereits Maschinenkonstruktionsideen bekanntgeworden, welche das Schälen der Krabbe mittels Aufschneidens durch Stahlmesser und Herausstoßen des Fleisches aus der aufgeschnittenen Schale bewerkstelligen sollen. Wenn auch zugegeben wird, daß es möglich ist, eine Krabbenschale mit einem Messer zu öffnen, so gilt diese Möglichkeit aber nur unter der Voraussetzung, daß das Messer seine Schneidfähigkeit unter keinen Umständen verliert, da sonst ein Schneiden nicht mehr eintritt, sondern Schalenteile zerrissen werden, sich vor die Schneide des Messers setzen und das Fleisch zerreißen. Die Schale der Krabbe ist sehr hart. Die einzelnen Gliederteile dieser Schale sind an ihren Rändern besonders stark, während die Verbindung der einzelnen Schalenglieder nur aus einer dünnen Haut besteht.
  • Dieser Umstand läßt erkennen, daß die mit einem Messer arbeitende Maschine Nachteile besitzt, welche durch die neue Anordnung vermieden werden sollen. Die neue Einrichtung ist der natürlichen Art des Enthäutens eines Krustentieres im lebenden Zustand angelehnt. Krabben wechseln wie andere Schalentiere ihre Schalen. Auch hier löst das Tier vor dem eigentlichen Enthäuten die Kalkschicht der äußeren Haut ab. Die neue Einrichtung besitzt als wesentliches Element zum Öffnen der Schale eine umlaufende Schleifscheibe, welche die unter diese Scheibe gebrachte Krabbenschale im Rücken aufschleift. Dargestellt ist die Einrichtung in fünf Abbildungen, und zwar zeigt: Abb. i die Maschine von oben, Abb. 2 die Maschine von vorn, Abb. 3 die Maschine von der Seite, Abb. 4 das Drehen der Krabbe in der Maschine in größerem Maßstab gezeichnet, Abb.5 die Klammerscheiben in größerem Maßstabe.
  • Die Maschine besteht aus der Grundplatte r; diese Grundplatte trägt den Ständer 2; welcher die eigentliche Maschine abstützt. Der Maschinenkörper besitzt zwei in Richtung der eingezeichneten Pfeile durch die Schnecke 21 und Zahnräder 3, 4 sich drehende Scheiben 27, 28. Diese Scheiben sind nach Art von Schnurscheiben mit scharfkantigen Rändern, von denen der obere etwas aufgerauht ist, versehen. In der Aussparung der Scheibe 27 läuft eine endlose Federspirale, welche durch die Rolle 12 in Spannung gehalten wird. Werden nun in den Aufnahmebehälter 29 Krabben hineingefüllt und wird die Maschine in Bewegung gesetzt, so bewegt sich durch eine schmale Bodenöffnung in dem Aufnahmebehälter 29 das Förderband 31, welches mit Mitnehmerhaken 33 besetzt ist, nach oben. Die von den Mitnehmerhaken einzeln hochgeförderten Krabben fallen auf das Rutschblech 34, von welchem sie auf die beiden Förderbänder 18, i9 gleiten. Die Krabbe wird von den Förderbändern in die Rinne 26 gebracht. Die Rinne 26 besitzt im Innern zwei schmale Blattfedern 37 zum Zweck, die auf der Seite liegende Krabbe allmählich aufzurichten, so daß das Schwanzende nach oben gedreht wird. Nun ziehen -die Förderbänder 18, i9 die Krabbe auf dein _Rücken liegend bis unter das." Hakenrad 2o. Dieses Hakenrad hat den, Zweck, die Krabbe zu strecken, und das =ge. schiebt dadurch, daß der Abstand vom Boden . der Förderrinne bis zum Hakenrad 2o selbst" nur so groß ist, daß die von dem Hakenrad gefaßte Krabbe eine drehende Bewegung macht, und zwar mit dem Kopfende nach oben, wodurch das Schwanzende der Krabbe unterhalb der Haken kommt und dadurch nun geradegestreckt wird. Damit die Krabbe ihrer ganzen Länge nach auf diesem mit Haken besetzten Rado liegenbleibt, ist dieses Rad 2o mit einer Feder 35 zum Andrücken umgeben. Zwischen den Haken des Rades 2o befindet sich eine Aussparung, in welche der Dorn 36 hineinragt. Dieser Dorn ist an seinem oberen Ende löffelartig ausgebildet, zum Zwecke, die Krabbe genau zwischen die Räder 27, 28 leiten zu können. Kommt nun das Schwanzende der zu schälenden Krabbe zwischen die beiden Scheiben 27, 28, so wird die Krabbe hier erst gefaßt. Die Krabbe wird von den Scheiben 27, 28 oberhalb der Beine gefaßt und durch die Federspirale gegen die Scheibe 38 gedrückt. Hierbei passiert die zu schälende Krabbe die dicht darüber umlaufende Scheibe 38 und wird im Rücken aufgeschliffen. Oberhalb der Scheiben 27, 28 drehen sich die in einem schrägen Winkel exzentrisch zu den Scheiben 27, 28 gelagerten Walzscheiben 5, 6. Der Durchmesser dieser Scheiben ist etwas kleiner als der Durchmesser der Scheiben 27, 28. Durch die Mitnehmer g, io, deren Hin-und Hergleiten in den Scheiben 5 bzw. 6 durch den Spalt 7 bzw. 8 ermöglicht wird, werden diese Scheiben im selben Sinne der Drehbewegung der Scheiben 2,7,:28 in gleicher Umlaufzahl gedreht. Da der Durchmesser der Scheiben 5, 6 kleiner ist, so ist ihre Umfangsgeschwindigkeit bei gleicher Drehzahl der unterhalb liegenden Scheiben langsamer. Der Schälvorgang ist folgender: Die zwischen der endlosen Federspirale 13 und der Scheibe 2$ eingeklemmte Krabbe wird gegen die schrägstehenden Scheiben 6,7 gezogen, welche die Schalen der Krabbe nach unten zusammendrücken und gleichzeitig eine dem Kopfende zu wirkende bremsende Kraft ausüben, durch welche das Fleisch nach oben aus der Schale herausgedrückt wird. Ist das Fleisch aus der Schale befreit, so wird dieselbe unterhalb der Scheiben 6 und 5, da sie zwischen der Spirale 13 und der Scheibe 28 eingeklemmt ist, weggezogen, während das Rad i i bewirkt, daß das Krabbenfleisch auf die Scheibe 5 herübergleitet, von der es durch nicht eingezeichnete einfache Vorrichtungen abgestreift werden kann. Die Krabbenschale selbst hängt nun frei an der Schraubenfeder 13, da die Beine der Krabbe zwischen den ,einzelnen Gängen der Federspirale eingeklemmt sind. Durch die kleinere Scheibe 1z erden nun die Gänge der Federspirale aus-'weinandergebogen, und die leere Krabbenschale kann hier durch geeignete Vorrichtungen leicht abgestreift werden. Der Antrieb der Förderbänder über die Rollen 14, 15, 16 und 17 geschieht durch die Kette 24, deren drehende Bewegung durch die Räder 23 und 25 hervorgehoben wird. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch eine Riemenscheibe 22.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schälen von Krabben, dadurch gekennzeichnet, daß die Krabbenschale durch geeignete Vorrichtungen am Rücken eingeschliffen und das Krabbenfleisch durch geeignete Vorrichtungen aus der dünn geschliffenen und geöffneten Schale herausgedrückt wird.
  2. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Krabbe durch an sich bekannte Förderbänder (i8 und i9) zwischen Federn (37) hindurchgeführt wird, welche die Krabbe auf den Rücken legen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hakenrad (2o) das Schwanzende der Krabbe erfaßt und die Krabbe der Länge nach streckt und über das sich drehende Hakenrad (2o) legt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (3-5) den Umfang des Hakenrades (2o) teilweise umfaßt zum Zwecke des Andrückens der gestreckten Krabbe gegen das Hakenrad (2o).
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine hinter dem Hakenrad (2o) angeordnete Schleifscheibe (38) die- Schale im Rückenteil der Krabbe dünn geschliffen wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Krabbe zwischen eine Gruppe von umlaufenden Scheiben (5 und 6, 27 und 28) geführt wird, welche das Fleisch aus der vorher dünn geschliffenen Schale herausdrückt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das herausgedrückte Krabbenfleisch durch ein in einem bestimmten Winkel zu den umlaufenden Scheiben (5 und 6) stehendes, scharfkantiges Rad (i i) zur Seite gedrückt wird. B. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die entleerte Krabbenschale durch eine gespannte endlose Schraubenfeder (13) an den Beinen erfaßt, festgehalten und an einem Abstreifer vorbeigeführt wird. g. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dag zum Beschicken der Förderbänder (r8 und rg) mit Krabben eine endlose, umlaufende, mit Haken versehene Schnur (3r) verwendet wird, welche die Krabben einzeln aus dem Behälter (2g) aufnimmt und auf das Rutschblech (34) fördert.
DEF78356D 1934-11-14 1934-11-14 Verfahren und Maschine zum Schaelen von Krabben Expired DE631364C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2816319A (en) * 1956-06-26 1957-12-17 Melroy M Martinez Seafood-processing apparatus
US2834040A (en) * 1956-08-27 1958-05-13 Melroy M Martinez Sea food processing apparatus
US4329761A (en) * 1979-11-15 1982-05-18 Societe D'assistance Technique Pour Produits Nestle S.A. Squids cleaning machine

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