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Ziehzünderpackung, bei der die Zündstäbchen in einem gelochten Streifen
angeordnet sind DieErfindung bezieht sich auf Ziehzünderpackungen, bei denen die
Zündstäbchen in einem mit Lochreihen versehenen Streifen angeordnet sind. Bei einigen
bisher bekannten Ziehzünderpackungen wurden die Zündstäbchen von einem mit zwei
parallelen Reihen von Löchern versehenen Papier- oder Kartonstreifen zusammengehalten,
und die Reibflächen waren entweder zwischen den beiden Lochreihen oder außerhalb
der Lochreihe, durch welche die Zündköpfe bei dem Herausziehen zuletzt hindurchgehen,
angebracht. Bei einer bekannten Ausführungsform wurde ein derartiger, Zündstäbchen
tragender Streifen noch in eine Hülse aus Metall eingesetzt, so daß die Reibflächen
durch die Wände der Hülse mit dem für das Entzünden erforderlichen Druck gegen die
Zündköpfe gepreßt wurden. Bei anderen bekannten Packungen wurde ein erhöhter Druck
von( einer Metallkammer erzeugt, oder dadurch, daß für die Packung ein sehr starrer
Werkstoff verwendet wurde, der an gewissen Punkten mit Drahtklammern zusammengeheftet
wurde. In dieser Weise wird aber der Druck auf die Zündköpfe nicht immer gleichförmig
verteilt, sondern entweder werden einige Zündköpfe einem so großen Druck ausgesetzt,
daß die Gefahr ihres Abreißens entsteht, oder das Entzünden der Stäbchen wird unsicher.
Gemäß der Erfindung wird der Streifen S-förmig gefaltet und mit drei Reihen von
Löchern versehen, in denen die Zündstäbchen stecken. Weiter ist die Packung zweckmäßig
derart ausgebildet, daß der Streifen zwischen den beiden Lochreihen, durch die die
Zündköpfe bei- dem Herausziehen der Zündstäbchen zuletzt hindurchgehen, eine Seitenwand
einer flachgedrückten Kammer bildet, wobei die Länge dieser Kammer in der Richtung
der Zündstäbchen etwa der vierfachen Dicke der Zündköpfe entspricht, so daß hierdurch
die Seitenwände der Kammer bei dem Herausziehen der Zündstäbchen den für das zuverlässige
Entzünden erforderlichen Druck gegen die Zündköpfe ausüben. Zweckmäßig ist hierbei
der Streifen bei derjenigen Lochreihe, durch die die Zündköpfe zuletzt hindurchgehen,
U-förmig gebogen und mit seinem umgebogenen Ende mit dem der Kammer zunächst liegenden
Teil des übrigen Streifens in der ganzen Breite der Packung verbunden. Hierdurch
wird erreicht, daß die Seitenwände auf alle Zündköpfe den gleichen Druck ausüben.
Dieses umgebogene Ende kann so lang bemessen werden, daß es um die Zündköpfe herumgebogen
werden kann, wobei es an den ebenen Seiten des übrigen Streifens befestigt wird.
Um größere Reklameflächen und eine größere Steifigkeit zu erzielen, kann der die
Zündstäbchen tragende
Streifen, in- einer besonderen, U-förmig
gefalteten äußeren Hülle befestigt werden, daß die Zündköpfe von der Falte eingeschlossen
werden. Diese Hülle kann zwei:*,@ Reihen von Zündstäbchen umfassen, wobt-' jede
Reihe in'einer Falte an je einem Ende'' der Hülle derart angeordnet ist, daß der
mitt=-lere Teil der Hülle um die freien Enden der Zündstäbchen herumgebogen wird.
Die Länge der die Zündköpfe aufnehmenden Kammer ist von dem Durchmesser der Zündköpfe
abhängig. Je geringer. diese Länge bis zu einer gewissen Grenze ist, desto sicherer
wird das Entzünden der Stäbchen erreicht.
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Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Ziehzünderpackungen
gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar, zeigt Fig. i, 2 und 3 Seitenansichten
von drei verschiedenen Ausführungsformen, Fig.4 einen Längsschnitt einer vierten
Ausführungsform, die mit je einer einzigen Schicht von Zündstäbchen versehen sind,
Fig.5 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform in aufgeklappter'Stellung mit zwei
Reihen von Zündstäbchen, Fig.6 eine Seitenansicht derselben Packung in.. zusammengeklappter
Stellung und Fig.7 eine Seitenansicht einer ähnlichen Aüsführungsforrn.
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In den verschiedenen Darstellungen der Zeichnung sind einander entsprec$ende
Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die Zündstäbchen i sind aus Holz hergestellt. Es können natürlich
auch. andere Stoffe, beispielsweise Pappe, Karton oder Stearin, in Betracht :kommen.
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In einem rechteckigen Packungsstreifen 2 aus Karton oder Papier, der
einen S-förmig gebogenen Teil hat, befinden sich bei 5, 6, 7 Lochreihen, in denen
dieZündstäbchen derart stecken, daß die Zündköpfe der Lochreihe 5 zunächst liegen.
Gemäß Fig. i, 2, 3, 5 und 6 hat die Packung nur einen die Zündstäbchen zusammenhaltenden
Streifen 2, der dann vorzugsweise aus Pappe oder Karton besteht, obgleich ein zuverlässiges
Entzünden auch bei Verwenden von Papier erreicht werden kann. Gemäß Fig. 4 und 7
dagegen ist der Streifen 2, der hier vorzugsweise aus Papier besteht, -in eine U-förmig
gefaltete äußere Hülle 13 aus verhältnismäßig starrem Stoff geklebt. Wie aus der
Zeichnung ersichtlich, hat der Streifen 2 eine Anzahl von ebenen Flächen 8, 9, io;
i i und i2. Der Teil io ist zwischen den beiden Lochreihen ,6 und 7 gelegen, durch
die der Zündkopf bei demt Herausziehen des Zündstäbch_ ens zuletzt hindurchgeht.
Dieser Teil io bildet die Seitenwand einer geschlossenen, mit einer oder mehreren
Reibflächen versehenen Kammer, die als Zündkammer dient.
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Gemäß Fig. i und 2 ist diese Kammer da-`;durch geschlossen, daß der
Teil 8 bei 7 um-und mit dem Teil 9 verklebt ist.
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pNnäß Fig. 2 ist der Teil 8 noch verlängert, ''üm die Zündköpfe herumgebogen
und auch mit den Teilen io und i2 verbunden. In dieser Weise werden die Zündköpfe,
abgesehen von den Enden der Packung, durch ebene Kartonflächen, die für Reklamedruck
besonders geeignete Flächen bieten, ganz eingeschlossen und geschützt. In Fig. 3
ist der Teil 8 in entgegengesetzter Richtung umgebogen und, an einer der ganzen
Packung entlang sich erstreckenden Verlängerung des Teiles 12 befestigt. Die bisher
beschriebene Packung hat nur eine einzige Reihe von beispielsweise io Zündstäbchen.
Wie aus Fig. 5 und 6 hervorgeht, kann aber die Packung leicht doppelt ausgeführt
werden. Die gemeinsame Hülle ist, -,vie an sich, bekannt, bei 3 und 4 so gebogen,
daß die Packung das Aussehen eines kleinen Buches mit annähernd parallelen Deckeln
erhält.
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Wenn die Packung z. B. aus kaschiertem oder besonders dickem Karton
hergestellt wird, ist es vorteilhaft, den die Zündstäbchen zusammenhaltenden Streifen
aus gewöhnlichem Packpapier herzustellen.
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Fig. 4 zeigt eine solche Packung mit einfacher Zündstäbchenreihe,
Fig. 7 ein ähnliche Packung mit doppelter Zündstäbchenreihe. Der die Zündstäbchen
zusammenhaltende Papierstreifen ist im wesentlichen in derselben Weise wie in Fig.
i ausgestaltet, aber der ebene Streifen 8 braucht hier nicht mit dem Tei19 unmittelbar
verklebt zu werden, sondern kann kürzer gemacht und mit der äußeren Hülle
13 verbunden werden. In der U-förmigen Hülle 13 können natürlich mehrere
miteinander vereinigte Packungen angeordnet werden, welche in der Quer- oder Längsrichtung
der Zündstäbchen gegenseitig etwas versetzt zueinander angeordnet sein können, so
daß die einzelnen Zündstäbchen an ihren freien Enden leichter erfaßt werden können.
Ebenso können die verschiedenen Schichten mit den freien Enden der Zündstäbchen
abwechselnd nach entgegengesetzten Richtungen zeigend zusammengeheftet und mit einer
senkrecht zu den Zündstäbchen und rings um diese verlaufenden, hülsenähnlichen Hülle
versehen sein-.
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Bei den verschiedenen AusfÜhrungsbeispielen, wird die Reibfläche entweder
auf dem die Zündkammer bildenden Teil, z. B. durch Aufstreichen oder Aufspritzen
der Reibmasse im voraus hergestellt, oder es können, wie bekannt, lose, Reibmasse
tragende Streifen aufgeklebt werden. Die Reibmasse kann an einer
oder
beiden Seiten der Kammer angebracht werden, und es kann hierbei auch der mit Löchern
versehene Teil 7 einen Reibmasseanstrich erhalten.
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Zum Klarstellen des Druckes der Reibflächen auf den Zündkopf ist in
Fig. 4 ein Zündstäbchen gezeigt,- das so weit herausgezogen ist, daß der Zündkopf
zwischen den Reibmasse tragenden Wänden g und io eingeklemmt ist. Der Abstand zwischen
diesen Wänden ist für gewöhnlich etwas geringer als die Dicke des Zündkopfes, so
daß die Wände nach außen gepreßt werden müssen, wenn der Zündkopf zwischen ihnen
hindurchgeht. Bei dem Hindurchgehen wirken die beiden mit Löchern versehenen Querwände
stark entgegen. Je geringer der Abstand zwischen diesen Querwänden ist, desto größer
wird deren Druck auf den Zündkopf. Um dem,Zündkopf eine gewisse Geschwindigkeit
an den Reibflächen entlang und durch das Loch in der Querwand 7 zu geben, können
die Löcher in der Querwand 6 etwas kleiner als die Zündköpfe gemacht werden. Die
infolge der Verengung bei dem Herausziehen des Zündstäbchens erforderliche und plötzlich
ausgeübte Kraft setzt das Zündstäbchen an den Reibmasse tragenden Wänden 8 und io
vorbei in eine rasche Bewegung.