DE629231C - Dosenoeffner und Abgabevorrichtung - Google Patents

Dosenoeffner und Abgabevorrichtung

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DE629231C
DE629231C DEC49424D DEC0049424D DE629231C DE 629231 C DE629231 C DE 629231C DE C49424 D DEC49424 D DE C49424D DE C0049424 D DEC0049424 D DE C0049424D DE 629231 C DE629231 C DE 629231C
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wall
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Application number
DEC49424D
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Continental Can Co Inc
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Continental Can Co Inc
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24Hole-piercing devices
    • B67B7/26Hole-piercing devices combined with spouts
    • B67B7/28Hole-piercing devices combined with spouts and associated with receptacle hodlers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Dosenöffner und Abgabevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Dosenöffner und eine Abgabevorrichtung, die auf die Stirnwand einer verschlossenen Metalldose aufzusetzen und deren Schneidvorriclhtung in die Mantelfläche der Dose einzuführen ist, um das Doseninnere mit einem an die Schneidvorrichtung angeschlossenen Ausguß in Verbindung zu bringen. Derartige Vorrichtungen dienen insbesondere dazu, C51 o. dgl., das in verschlossenen Dosen verkauft wird, z. B. an Tankstellen, in einen Gebrauchsbehälter abzufüllen.
  • Es ist bekannt, eine Schneidvorrichtung in die Mantelfläche einer abzufüllenden Dose einzuführen, aber unter Zuhilfenahme von umständlichen Spannvorrichtungen, die betätigt und festgestellt werden müssen, um eine abdichtende Anpressung des Ausgusses an die Mantelfläche sicherzustellen; denn bei diesen bekannten Einrichtungen sind an der Anpreßstelle des Ausgusses Dichtungsringe vorgesehen, die jedoch bei ungenügender Anspannung, Altern oder Verschmutzen oder Unebenheiten der Mantelfläche zu Undichtigkeiten Veranlassung geben.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Übelständen dadurch abzuhelfen, daß sie die Verwendung von Dichtungsringen und Spannvorrichtungen unter Vereinfachung der Abgabevorrichtung überflüssig macht.
  • Dijese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß ein Schneideflachkörper in dem an den Ausguß angeschlossenen Gehäuse unmittelbar hinter der Dosenstirnwand und parallel zu dieser geführt ist und nach dem Einführen den Ausguß samt Gehäuse in dichter Verbindung mit der Dose hält.
  • Die Dichtigkeit und Sicherheit dieser Verbindung der Schneidvorrichtung mit dem Ausguß kann gemäß der Erfindung dadurch erhöht werden, daß der untere Gehäuseteil in aufgesetztem Zustand die unteren Dosenenden schlüssig umgreift und eihstückig in den Ausguß und einen Aufsatz zur Aufnahme der Schneidvorrichtung übergeht.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. r eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Abgeben von C51 im Anfangszustand, in dem sie- an einer Dose zum Aufschneiden der Dosenwandung anzubringen ist, Fig. a einen entsprechenden Schnitt durch die an einer Dose angebrachte Vorrichtung, nachdem die Schneidvorrichtung zum Aufschneiden der Dosenwandung betätigt worden ist, Fig. 3 eine Rückansicht der Vorrichtung bei vorbewegter Schneidvorrichtung, Fig. 4. einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie 4-4 der Fig. a, Fig.5 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, die die Dose in der Vorrichtung mit aufgeschnittener Wandung und die Abgabevorrichtung in` der Stellung wiedergibt, in der sie den Inhalt der Döse an den Gebrauchsbehälter abgibt, Fig. 6 in größerer Darstellung schaubildlich die Schneidvorrichtung für sich, bei der zur Darstellung des inneren Aufbaus Teile weggebrochen sind, Fig. 7 in größerer Darstellung eine Teilansicht einer zuvor luftdicht verschlossenen Dose, nachdem sie durch die neue Vorrichtung geöffnet worden ist, wobei einige Teile zur Veranschaulichung der @ Einwirkung des öffnungsvorganges im Schnitt wiedergegeben sind, und Fig. 8 in größerer Darstellung -eine Seitenansicht des unteren Teiles der Dose nach ihrer Öffnung.
  • Der Dosenöffner und -die Abgabevorrichtung bestehen im wesentlichen aus einem Rumpf mit einem Bodenteil i und Seitenwandungen 2, die eine Kammer 3 bilden. Die Kammer 3 besitzt eine Form, die dem Stirnteil einer luftdicht verschlossenen Dose entspricht. Eine solche Dose ¢ besitzt eine Stirnwand 5, die mit dem Dosenmantel durch den Doppelfalz 6 fest verbunden ist. Das andere Ende der Dose ist ebenfalls durch eine mit dem Mantel mittels des Doppelfalzes 7 fest verbundene Stirnwand verschlossen. Es wird eine Norinaldosenform zum luftdichten Verschließen und zum Verkauf von Flüssigkeiten benutzt. Die Dose hat zylindrischen Ouerschnitt, und die Kammer der Vorrichtung ist ebenfalls zylindrisch. Die Kammer 3 hat solche Ausmaße, daß sie den Döppelfalzrand, der. etwas über die Wandung des Dosenkörpers hervorragt, ohne Gewaltanwendung aufnehmen kann.
  • Der Rumpf der Vorrichtung ist mit einem Aufsatz 8 versehen, der so angeordnet ist, daß seine Längsachse durch die Mitte der Kammer 3 hindurchgeht. "Der Aufsatz 8 ist mit einer durch ihn hindurchgehenden Führung 9 versehen. Diese Führung erstreckt sich innerhalb längs des Aufsatzes 8 und -in die Kammer 3 hinein. Der Aufsatz 8 hat einen Vorderteil, mit dem Seitenwandungen io, =o einstückig ausgebildet sind. Die Seitenwandungen io, io sind durch eine Rückplatte ii miteinander verbunden, die an den Seitenwandungen durch Schrauben 12, 12 befestigt ist. Von dem Vorderteil des Aufsatzes 8 wird ein Ausguß 13 getragen. Dieser Ausguß ist einstückig mit dem Aufsatz ausgebildet. Der Ausguß 13 erstreckt sich von dein Bodenteil i der Kammer 3 schräg seitlich nach außen und oben hin.
  • In der Führung 9 des Aufsatzes 8 ist eine Schneidvorrichtung 14 angeordnet. Diese Schneidvorrichtung besitzt Röhrenform, und zwar vorzugsweise rechteckigen Querschnittes. Die Ausmaße der Schneidv orrichtung 14 sind, so gewählt, daß sie die Führung g vollständig ausfüllt und ihr äußeres Ende verschließt, jedoch das Behälterinnere durch einen Kanal 9" mit dem Ausguß 13 verbindet. An dem äußeren Ende der Schneidvorrichtung 14 befindet sich ein Kopf 15, der über die Seitenwandungen der Schneidvor-@richtung hervorragt. Die Schneidvorrichtung 14 - ist mit einer Bohrspitze 16 und mit Schneidkanten 17, 17 versehen, die sich seitlich von der Bohrspitze in die Grundwandung 18 der Schneidvorrichtung erstrecken. Weitere Schneidkanten i9, i9 erstrecken sich von den oberen Enden der Schneidkanten 17, 17 aufwärts und rückwärts. Die Schneidkanten 1.9, i9.befinden sich an den Seitenwandungen der Schneidvorrichtung 14. Die Bohrspitze 16 befindet sich unten an der Grundwandung 18 der Schneidvorrichtung 14.
  • Die Schneidvorrichtung 14 ist für eine axiale Bewegung in der Führung 9 des Aufsatzes 8 eingerichtet, und die Ausdehnung dieser Bewegung der . Schneidvorrichtung --,vird durch einen Bolzen 2o begrenzt, der sich in einem in der Rückplatte i i des Aufsatzes 8 vorgesehenen Schlitz 21 führt. Die Schneidvorrichtung 14 besitzt in ihrer vorderen, dem Ausguß 13 zugekehrten Wandung eine öffnung 22. In dem oberen und hinteren Teil der Schneidvorrichtung 14 ist ein Füllstück 23 angeordnet, dessen Unterfläche 24 nach hinten und unten .zu- geneigt ausgebildet ist. Die öffnung 22 in der Schneidvorrichtung 14 befindet sich in Achse mit dein Ausguß 13, wenn die Schneidvorrichtung ganz nach unten bewegt- worden ist, wobei dann durch die Schneidvorrichtung hindurch' eine durchgehende Leitung in den Ausguß führt. Die Schneidvorrichtung 14 ist, wenn sie zurückgezogen ist, vollständig innerhalb des Aufsatzes 8 untergebracht, und die Durchstoßspitze 16 ragt dann nicht in die Kammer 3 hervor. In diesem Zustand kann der Stirnteil der Dose ungehindert in die Kammer eingeführt werden. Die Dose befindet sich dann in der Stellung, in der ihre Seitenwandung aufgeschnitten werden kann.
  • Die Seitenwandung2 der--Vorrichtung ist unten, und zwar nach der dem Ausguß 13 entgegengesetzten Seite hin, verlängert und so geformt, daß sie eine Tragunterlage 25 für die Dose bildet. In der Querrichtung -der nur eine gewissse Breite aufweisenden Tragunterlage25-ist die Formung derselben dem zylindrischen Dosenmantel angepaßt, wie dies bei 26 angedeutet ist. An dem -äußeren freien Ende dieser seitlichen Tragunterlage bzw. des Fußes 25 befindet sich ein nach oben gehender.Randteil 27 zwecks besserer allseitiger Umfassung der Dose. Der Fuß 25 ist vorzugsweise mit Aussparungen versehen, um ihn leichter zu machen.
  • Das zu durchstoßende Ende der Dose wird in den Rumpfteil der Vorrichtung eingeführt; der Fuß mit der Dose wird alsdann auf eine feste Unterlage gestellt. Darauf wird die Schneidvorrichtung durch Handdruck oder Fußdruck nach abwärts bewegt; dabei durchdringt die Bohrspitze 16 die Dosenwandung und schneidet sie im Verein mit den Schneidkanten 17, 17 und i9, i9 .längs des Doppelfalzes, wie bei a in Fig. 8 angedeutet ist, und dann längs der dazu senkrecht stehenden parallelen Linien b-b auf. Auf diese Weise wird eine verhältnismäßig große Öffnung gebildet, wie bei c angedeutet ist. Das Metallstück, das aus der Dosenwandung ausgeschnitten ist, wird, wie bei d angedeutet ist, nach einwärts und aufwärts gerollt. Die Schneidvorrichtung ist noch mit einer weiteren Öffnung 29 versehen, die sich gerade innerhalb der Dosenwandung befindet, wenn die Schneidv orrichtung an dem Ende ihrer Bewegung angelangt ist. Die Öffnung 29 dient dazu, Öl, das sich beim Öffnen etwa zwischen die Dosenstirnwand und die Schneidvorrichtung einschleichen könnte, ebenfalls durch die Abgabevorrichtung hindurch abzuleiten, so daß die Schneidv orrichtung unmittelbar und dicht an der Dosenstirnwand anliegt.
  • Nachdem auf diese Weise die Vorrichtung mit der Dose verbunden und deren Wandung aufgeschnitten worden ist, wird sie in die in Fig. 5 dargestellte Lage gebracht, und das Öl wird dann frei durch die Öffnung c, den Kanal 9" in der Schneidvorrichtung, die Öffnung 22 und den Ausguß 13 ausfließen. Damit wird es in die in den Gebrauchsbehälter führende Leitung 28 abgegeben.
  • Es ist leicht zu erkennen, daß der Ausguß, nachdem er in die Abfülleitung eingeführt worden ist, auch die Vorrichtung und die Dose selbst trägt, so daß die Bedienungsperson die zu entleerende Dose verlassen und ihr Augenmerk auf andere Arbeiten richten kann. Der Ausguß ist nach auswärts und von dem Rumpfteil wegführend geneigt, so daß, wenn er in der nach dem Gebrauchsbehälter führenden Leitung 28 steckt, die Unterwandung i der Vorrichtung schräg nach unten steht; sie stellt damit auch die Dose schräg, so daß ihr gesamter Inhalt aus der unten in ihrer Seitenwandung gebildeten Öffnung restlos ausfließen kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dosenöffner und Abgabevorrichtung, die auf die Stirnwand einer verschlossenen Metalldose aufzusetzen und deren Schneidvorrichtung in die Mantelfläche der Dose einzuführen ist, um das Doseninnere mit einem an die Schneidvorrichtung angeschlossenen Ausguß in Verbindung zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schneideflachkörper (i6, 17, 18) in dem an den Ausguß (i3) angeschlossenen Gehäuse (i, 2, 8) unmittelbar hinter der Dosenstirnwand (5) und parallel zu dieser geführt ist und nach dem Einführen den Ausguß samt Gehäuse in dichter Verbindung mit der Dose hält.
  2. 2. Dosenöffner und Abgabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseteil (i, 2, z5) in aufgesetztem Zustand die unteren Dosenenden schlüssig umgreift und einstückig in den Ausguß, (i3) und einen Aufsatz (8) zur Aufnahme der Schneidvorrichtung (i4) übergeht.
  3. 3. Dosenöffner und Abgabevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (i o, i i) des Aufsatzes (8)' die in an sich bekannter Weise einen Kanal (9Q) bildende Schneidvorrichtung (i4) dicht passend führen.
  4. 4. Dosenöffner und Abgabevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (i4) in völlig eingeführtem Zustand mit einer Öffnung (22) an den Ausguß (i3) anschließt und mit der dem Ausguß gegenüberliegenden. Seite bzw. deren unterem Ende mit dem Dosenmantel genau abschließt und in ihrer Einführ- und Rückbewegung durch eine Anschlagvorrichtung (2o, 2i), z. B. einen von ihr mitgenommenen, in einem Schlitz (2i) der Wandung (ii) des Aufsatzes (8) geführten Bolzen (2o), begrenzt ist.
  5. 5. Dosenöffner und Abgabevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks teilweiser Ausbildung der Schneidvorrichtung (i4) als massive Handhabe oben im Innern derselben ein bis zur Öffnung (22) reichendes Füllstück (23) vorgesehen ist, das von dort mit einer Schrägfläche (24) in den hinteren Dosenausschnitt (d) überl-gitet.
DEC49424D 1933-11-28 1934-07-12 Dosenoeffner und Abgabevorrichtung Expired DE629231C (de)

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US629231XA 1933-11-28 1933-11-28

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ID=22045734

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DEC49424D Expired DE629231C (de) 1933-11-28 1934-07-12 Dosenoeffner und Abgabevorrichtung

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