DE62888C - Maschine zum Einschneiden rechts- und linksgängiger Schraubennuthen - Google Patents

Maschine zum Einschneiden rechts- und linksgängiger Schraubennuthen

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DE62888C
DE62888C DENDAT62888D DE62888DA DE62888C DE 62888 C DE62888 C DE 62888C DE NDAT62888 D DENDAT62888 D DE NDAT62888D DE 62888D A DE62888D A DE 62888DA DE 62888 C DE62888 C DE 62888C
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DE
Germany
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hand
screw
spindle
cutting tool
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62888D
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English (en)
Original Assignee
H. M. ALbee in Newark, New-Jersey, V. St. A.; Verlreter: C. FEHLERT & G. LOUBIER in Berlin N.W., Dorotheenstrafse 32
Publication of DE62888C publication Critical patent/DE62888C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C7/00Wood-turning machines; Equipment therefor
    • B27C7/005Wood-turning machines; Equipment therefor by means of a rotating tool

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Maschinen zum Einschneiden von Nuthen in Stöcke oder sonstige Gegenstände aus Holz oder dergleichen (beispielsweise nach dem amerikanischen Patent No. 408366) besitzen keine Einrichtungen, die es mit Leichtigkeit ermöglichen, Nuthen entgegengesetzter Gangrichtung zu schneiden. Bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Maschine wird zu diesem Zweck von einer Schraubenspindel, welche einen das rotirende Schneidwerkzeug führenden Support verschiebt, durch Wechselrä'der eine Drehbankspindel getrieben, mittelst welcher das Werkstück in Umdrehung versetzt wird, so dafs es nach der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt werden kann, während das rotirende Schneidwerkzeug in einer bestimmten Richtung fortschreitet. Um grofse oder kleine Werkstücke bearbeiten zu können, um ferner eine besondere, "mit einem gewünschten Muster übereinstimmende Wirkung zu erzielen, ist das Schneidwerkzeug senkrecht beweglich, und zwar wird die Bewegung durch, einen Copirstift geregelt, der durch den Support über das Musterstück fortbewegt wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Maschine in Oberansicht, Fig. 2 in Endansicht und Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten. Der Gelenkarm d, der die rotirende Spindel e mit dem Schneidwerkzeug e1 trägt, ist durch die Welle C, Fig. ι, in Verbindung mit dem Halter b, welcher an einem festen Träger α sitzt. Von den drei Gliedern d1d2dB, aus welchen der Arm d besteht, dient das letztere d3 mittelst eines senkrecht stellbaren Schiebers di der rotirenden Spindel e zur Lagerung. Mittelst des Riemens gl wird die Riemscheibe f1 der Welle c gedreht, mittelst Riemens g% von hier auf Riemscheibe/2 Drehung übertragen, die auf der die Glieder d'd2 verbindenden Welle sitzt, mittelst Riemens g3 wird Riemscheibe/3 der folgenden Welle gedreht und von dieser erfolgt mittelst Riemens g4 die Drehung der Schneidspindel e.
Unter der Bewegungsebene des Gelenkarmes d und seiner Spindel e befindet sich auf einem passenden Tisch oder Untersatz h die Drehbank, zwischen deren Spitzen i und j das Holzstück eingespannt wird, in welches eine schraubenlinig verlaufende Nuth oder sonstige Verzierung eingeschnitten werden soll. Hinter den Spitzen ij ist eine Schraubenspindel k angeordnet, mittelst welcher die die Spitze j tragende Drehbankspindel j1 durch Zahnräder k2 k3 k* kB ke, Fig. 2, gedreht wird, wobei die Spitze j mit dem Holzstück und die Spindel k mit verschiedener Geschwindigkeit sich, drehen und die Geschwindigkeit des Holzstückes von der Geschwindigkeit der Schraubenspindel k abhängig ist. Durch die Drehung der letzteren verschiebt sich der Support k1 auf dem Bett h2 der Drehbank und mit ihm zugleich der mit dem Support durch Halter k3 verbundene Gelenkarm d mit dem Schneidwerkzeug.
Dreht man das Handrad m der Schraubenspindel k, während auf die Spindel des Schneidwerkzeuges Drehung übertragen wird, so dreht sich das Werkstück (Stock oder dergleichen) langsam mit der Drehbankspindel j, während der Support kl sich auf dem Bett · verschiebt und die an dem Gelenkarm ange-
ordnete Spindel des Schneidwerkzeuges mitnimmt , wodurch in das Werkstück eine schraubenlinige Nuth eingeschnitten wird.
Bei Verzierungsarbeiten werden nun häufig zwei Arten Nuthen verlangt, die eine rechts-,, die andere linksgängig, und zwar entweder auf ein und demselben oder auf verschiedenen Theilen des betreffenden Stückes, um die Verzierung wirkungsvoller zu machen.
Die Einrichtung zum Schneiden einer Schraubennuth, die entgegengesetzte Gangrichtung zur anderen Nuth hat, ist ein wesentlicher Theil der vorliegenden Maschine. Bei derselben ist ein Arm A:9, Fig. 2 und 3, auf der Schraubenspindel k angeordnet, der Wechselräder k3 kn trägt, die mit dem Zahnrad kl abwechselnd zum Eingriff gebracht werden können. Das Zahnrad k3 wird unmittelbar vom Zahnrad A:2 der Spindel k getrieben, während das Rad k1 vom Rad A:2 mittelst des Rades A:8 gedreht wird, so dafs es sich entgegengesetzt zum Rad Ar8 dreht und eine entgegengesetzte Drehung auf das Rad ft* und das Holzstück überträgt. .
■ Der Arm k9 wird mittelst einer Schraube A:10, die durch einen Schlitz A:11 des Armes tritt, in einer der beiden Stellungen festgehalten, Fig. 2.
Mit der Spindelspitze j der Drehbank ist eine Theilscheibe ρ in Verbindung, die mit der Spindel sich dreht. Die Umfläche der Theilscheibe ist in sechs, daneben in acht und dann in zehn Theile getheilt, wodurch Sechstel, Achtel oder Zehntel Umfangstheile entstehen. Man kann die Umfläche auch so theilen, dafs die eine Unterabtheilung sechs Theilungen erhält, wodurch ermöglicht ist, sechs Schnitte oder Nuthen in passenden Abständen von einander auf dem Stock herzustellen, die zweite Unterabtheilung acht und die dritte zehn Theilungen.
Mittelst dieser Theilscheibe kann man für die Schraubennuthen, die in das Holzstück geschnitten werden sollen, leicht die nöthigen Abmessungen vornehmen. Man kann z. B. bei Ausführung derselben die erste Nuth auf der Umfläche da beginnen lassen, wo der Zeiger q mit einer Anfangstheilung der einen dieser Abtheilungen zusammenfällt. Wenn das Stück sich dreht und die Schraubennuth geschnitten wird, dreht diese Theilscheibe sich mit. Gelangt nun ihr nächster Abtheilungsstrich an den Zeiger q, so wird das Schneidzeug aus der ersten Nuth ausgehoben, an das - Ende des Stockes zurückverlegt und eine zweite Nuth wird an der durch den Zeiger bestimmten Stelle begonnen, Und dies kann fortgesetzt werden, bis der Stock oder dergleichen die gewünschte Anzahl von passend zu einander ■ liegenden Nuthen erhalten hat. Bei bekannten Einrichtungen ist zur Unterstützung des Werkstückes ein Träger angeordnet, bei welchem mittelst Schrauben Backen zu einander einstellbar sind und welcher mit dem Support bewegt wird. Eine solche Einrichtung ist nur für sehr kleine Gegenstände zu empfehlen, welche für ihre angemessene Unterstützung noch besondere Packungslappen erfordern. Für gröfsere Holzstücke ist bei vorliegender Maschine ein Träger s angeordnet, Fig. 5, der eine V-förmige Gabel t besitzt,, in welcher das runde, cylindrische oder konische Holzstück angemessene Auflage findet. Ein Schenkel u der Gabel t wird an einem stellbaren Halter v, der an dem Bett h1 der Drehbank angeordnet ist, mittelst Schraubeny1 gehalten, welche je nach den Erfordernissen einen schnellen Wechsel der Einstellung ermöglichen.
Die V-förmige Gabel t kann also gehoben und gesenkt, in der Längsrichtung des Werkstückes und. unter anderem Winkel eingestellt werden, beispielweise mit einem solchen, der der Konicität einer Geländersäule entspricht.
Um grofse oder kleine Stöcke oder sonstige Werkstücke bearbeiten und die Tiefe der zu schneidenden Nuth regeln zu können, ohne dafs die Zahnräder und die Drehbankspitzen ausgewechselt werden müssen, um ferner eine besondere, mit einem gewünschten Muster übereinstimmende Wirkung zu erzielen, ist das Schneidwerkzeug e1 senkrecht beweglich, und zwar wird die Bewegung durch eine Führungsstange w geregelt, an welcher ein auf einem Musterstück 4, Fig. 1, sich verschiebender Copirstift wx stellbar ist, wobei mittelst eines Schiebers 3 eine senkrechte Bewegung auf die Werkzeugspindel e übertragen wird.
Durch Heben oder Senken des Musterstückes 4 oder durch Aenderung der oberen Tragfläche desselben, beispielsweise dadurch, dafs man demselben eine gewellte Oberfläche giebt, kann.man die Tiefe der Schraubennuth' entsprechend ändern.
Hat das Werkstück eine sehr grofse Ausdehnung, ragt es z. B. über die Grenzen der senkrechten Stellbarkeit der Werkzeugspindel hinaus, so kann man die Drehbank senken, bis das Einbringen des Werkstückes möglich ist. .
Um dabei den Gelenkarm mit dem Support Ar in passender Verbindung zu halten, sind die Verbindungen, wie dargestellt, senkrecht stellbar.
Am Support k befindet sich ein senkrecht geschlitzter Halter k 12 mit einem Auge A:20 zur Aufnahme eines Stiftes A:18 des Armes A:14, welcher dem senkrecht beweglichen Schieber 3 Führung giebt. Soll die Drehbank gesenkt werden, so wird zunächst durch Zurückschrauben der Mutter A:50 das Auge A:20 gelöst, um das Senken des Tisches und Untersatzes und der Drehbank zu ermöglichen, und dann

Claims (1)

  1. werden die Theile Ar12/f20 und /c13 durch Mutter k50 wieder in feste Verbindung gebracht.
    Mit der beschriebenen Maschine können beispielsweise an einem Stock, an einem Geländerstab u. s. w. Verzierungen in der Weise ausgeführt werden, dafs sowohl rechts- als linksgängige Schraubennuthen eingeschnitten werden, welche einen Wechsel in der Verzierung gegenüber solchen Maschinen, bei welchen Schraubennuthen nur einer Gangrichtung ausführbar sind, leicht gestatten. Man kann die . rechts- und ■ linksgängigen Schraubennuthen hierbei auf dem Arbeitsstück sich kreuzen oder man kann eine rechtsgängige Schraubennuth mit einer linksgängigen der Reihenfolge nach abwechseln lassen.
    Patεnt-A NSPrüche:
    i. Eine Maschine, welche das Einschneiden sowohl rechts- als linksgängiger Schraubennuthen in Stäbe aus Holz oder dergleichen dadurch ermöglicht, dafs von einer Schraubenspindel (k), welche einen das rotirende Schneidwerkzeug (e1) führenden Support (kl) verschiebt, eine Drehbankspindel (j) mit dem Arbeitsstück durch Wechselräder (k3. .. ks). nach der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt wird, während das am äufsersten Gliede (dB) des dreigliedrigen Gelenkarmes (d) rotirende Schneidzeug (e1) in bestimmter Richtung fortschreitet.
    Bei der unter i. bezeichneten Maschine zum Einschneiden sowohl rechts- als linksgängiger Nuthen in Stäbe aus Holz oder dergleichen die Regelung der senkrechten. Bewegung des rotirenden . Schneidwerkzeuges (elj durch einen Copirstift (n>1), der, an einer Führungsstange (n>) angeordnet, durch den Support über das Musterstück (4) geführt wird, zum Zweck, mit einem gewünschten Muster übereinstimmende Arbeit herzustellen. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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