DE628876C - Verdolpapier - Google Patents

Verdolpapier

Info

Publication number
DE628876C
DE628876C DEC48708D DEC0048708D DE628876C DE 628876 C DE628876 C DE 628876C DE C48708 D DEC48708 D DE C48708D DE C0048708 D DEC0048708 D DE C0048708D DE 628876 C DE628876 C DE 628876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
verdol
way
fibers
glued
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC48708D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE628876C publication Critical patent/DE628876C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C15/00Pattern cards or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verdolpapier Die Verdolpapiere werden in regelmäßigen Abständen gefaltet, und zwar so, daß die gefalteten Stellen stets in der Mitte zwischen zwei Kartenabschnitten liegen, also auf einer Linie, die keine Löcher aufweist.
  • Es kommt nun häufig vor, daß sich eine Falte in unmittelbarer Nähe einer Linie befindet, auf der Löcher vorhanden sind. Selbstverständlich bildet das an dieser Stelle sehr empfindliche Papier nur einen sehr geringen Widerstand.
  • Bei den bekannten Verdolpapieren liegen nun die Falten senkrecht zur Faserrichtung, so daß das Papier an den Faltstellen eine gewisse Starrheit besitzt und demzufolge dem Biegen Widerstand entgegensetzt.
  • Biegt man die Falte dann wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, so verbleibt immer noch ein Rest der Faltenwirkung übrig, der sich beim Zurückbiegen der Falten in die Normallage bemerkbar macht.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieses Übelstandes.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Verdolpapier aus Papierstreifen hergestellt ist, die von einer Papierbahn mit in Längsrichtung verlaufenden Fasern abgeschnitten und nach einer Drehung um go° ali den sich überdeckenden Rändern miteinander verklebt sind. Man erhält auf diese Weise ein Verdol-Papier mit Querfaserung, das frei ist von dem erwähnten Übelstand und bei dem insbesondere die Faltenbildung keinen störenden Einfluß auf die den Faltenstellen benachbarten Lochreihen ausüben kann.
  • Es- ist zwar bereits für andere Zwecke, z. B. für Musikrollen, bekannt, Papierbahnen mit Querfaserung zu verwenden. Derartige Papierbahnen werden aber stets auf Rolleu aufge@vickelt und niemals in der Ouerrichtung zur Papierbahn gefaltet, so daß auch ein Brüchigwerden wie bei Verdolkarten nicht eintreten kann.
  • Beim Herstellen des Verdolpapers nach der Erfindung geht man folgendermaßen vor: Man zerschneidet eine aus der Papiermaschine kommende endlose Bahn quer zur Lärigsrichtung in einzelne Bänder von der gewünschten Breite und verbindet eine entsprechende Anzahl dieser Bänder miteinander, indem man die schmalen Ränder sich überdeckend verklebt, um auf diese Weise ein Band von der gewünschten Länge zu erhalten, das hierauf mustergemäß in üblicher Weise durchlocht wird. Die Verbindung der einzelnen Papierabschnitte erfolgt dabei in der Weise, daß die Fasern der so gewonnenen Papierbahn im wesentlichen rechtwinklig zur Längsrichtung liegen.
  • Eine zweite Herstellungsart ist die folgende: Man zerschneidet ein breites Papierblatt, das halb so dick wie das herzustellende Verdolpapier ist, in Querrichtung und bildet dadurch Bänder, deren Höhe der Breite des Verdolpapners entspricht. Diese Bänder werden auf das in halber Stärke hergestellte Verdolpapier nacheinander aufgeklebt, und zwar derart, daß die Fasern der beiden Papierlagen senkrecht zueinander -eerlaufen und daß die beiden auf diese Weise vereinigten Papierlagen der gewünschten Dicke der fertigen Verdolkante entsprechen. Die Vereinigung der Papierblätter erfolgt ähnlich wie beim Herstellen von Sperrholzplatten, wo sich bekanntlich ebenfalls die Fasern der miteinander verleimten Holzlagen kreuzen. Statt nur eine Papierstärke quer zur Papierlänge aufzulegen und' damit zu vereinigen, könnte man ebensogut auch zwei Papierblätter mit einem dtitten vereinigen, wobei die beiden äußeren Blätter ihre Fasern rechtwinklig oder gekreuzt verlaufend zu dem mittleren Blatt aufweisen.
  • Zweckmäßig wird das Papier, bevor es gelocht wird, nochmals besonders kalandert, weil auf Grund von Versuchen festgestellt worden ist, daß ein solches Papier Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen in der Luft gegenüber widerstandsfähiger und formbeständiger ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verdolpapier mit Querfaserung, das aus Papierstreifen hergestellt ist, die von einer Papierbahn mit in Längsrichtung verlaufenden Fasern abgeschnitten und nach einer Drehung um 9o° an den sich überdeckenden Rändern miteinander verklebt sind.
DEC48708D 1933-11-16 1934-01-09 Verdolpapier Expired DE628876C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR628876X 1933-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE628876C true DE628876C (de) 1936-04-18

Family

ID=8989996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC48708D Expired DE628876C (de) 1933-11-16 1934-01-09 Verdolpapier

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE628876C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940400C (de) * 1951-12-26 1956-03-15 Nonvar Ets Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940400C (de) * 1951-12-26 1956-03-15 Nonvar Ets Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE628876C (de) Verdolpapier
DE1949977C3 (de) Aktenumschlag
DE691452C (de)
DE1461367A1 (de) Verfahren zum Formen und Anbringen von schlauchfoermigen Rueckenverstaerkungen an Buchbloecken
DE485000C (de) Verfahren zum Drucken von Buechern
DE956829C (de) Formularband aus durch Leimung an der Stirnflaeche miteinander verbundenen Blaetternoder Blattsaetzen
DE516551C (de) Verfahren zur Herstellung von Stoffalten
DE503311C (de) Wellpappe mit Drahtbewehrung
DE253154C (de)
DE418426C (de) Buch
DE504921C (de) Verfahren zur Herstellung von Buechern
AT158555B (de) Verfahren zur Herstellung von Zählkarten für statistische Maschinen und nach dem Verfahren hergestellte Zählkarte.
DE638202C (de) Blaettersatz fuer Durchschreibegeraete
DE929848C (de) Deckschiene fuer Schnellhefter mit Lochungen zur Aufnahme der zum Aufreihen der Schriftstuecke dienenden Metallbaender
DE603204C (de) Durchschreibgeraet
DE940400C (de) Papierkarte zur Steuerung mechanischer Webstuehle
DE621528C (de) Mappe fuer staffelfoermig angeordnete Karten mit Faecher bildenden, in dem Mappenruecken eingebundenen Blaettern
AT156684B (de) Pakstreifen zum Verpacken von Hartgeld.
AT112776B (de) Verbindungseinrichtung für Blattstapel von Kalendern u. dgl.
DE625812C (de) Ecke zum Befestigen von Bildern u. dgl. in Alben
DE518937C (de) Buchhaltungsblattsatz
AT205914B (de) Flächenförmiges, mehrlagiges Material, insbesondere für Verpackungs- und Isolierzwecke
AT142116B (de) Fensterbriefumschlag und verfahren zu dessen Herstellung.
DE553150C (de) Durchschreibeblock und Verfahren zur Herstellung der Blaetter des Blocks
DE634105C (de) Klammer aus Blech zum Verstaerken der Lochstellen von Blaettern