DE628709C - Revolverkopfschaltung an Revolverdrehbaenken - Google Patents

Revolverkopfschaltung an Revolverdrehbaenken

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DE628709C
DE628709C DESCH102402D DESC102402D DE628709C DE 628709 C DE628709 C DE 628709C DE SCH102402 D DESCH102402 D DE SCH102402D DE SC102402 D DESC102402 D DE SC102402D DE 628709 C DE628709 C DE 628709C
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DESCH102402D
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Fa Scheu GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Positioning Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schalten des Revolverkopfes an Revolverdrehbänken, bei der das Lösen, Entriegeln, Weiterschalten, Verriegeln und Klemmen des Revolverkopfes durch das mittels einer Zahnstange erfolgende Vor- und Zurückbewegen eines den Revolverkopf tragenden Schlittens eingeleitet wird.
Es ist bei Revolverbänken bekannt, das Umschalten und Festklemmen des Revolverkopfes durch die Längsbewegung des ihn tragenden Schlittens zu bewirken. Bei diesen bekannten Anordnungen war der Gesamtweg des Revolverschlittens um den Betrag des Schalt-
IS weges größer, als es der notwendige Vorschubweg des Revolverschlittens erforderte. Da es hierbei dem die Maschine Bedienenden mögJ lieh war, den Teil des Schlittenweges, der für die Schaltung und das Festklemmen des Re-
ao volverkopfes notwendig war, für den Vorschubweg nutzbar zu machen, ergab sich der Nachteil, daß der Revolverkopf erst dann zwangsläufig festgeklemmt wurde, wenn das Werkzeug bereits einen Teil seines Weges am Werkstück zurückgelegt hatte. Die Folge davon war, daß sich auf der Werkstückoberfläche Unebenheiten zeigten, die die Güte der Dreharbeit beeinträchtigten. In gleicher Weise war in diesem Falle beim Zurückbewegen des Schlittens der Revolverkopf bereits entriegelt, wenn das Werkzeug das Werkstück noch nicht verlassen hatte.
Bei bekannten Revolverdrehbänken der obengenannten Art mit sogenannten Sattelrevolverköpfen ergab sich außerdem der Nachteil, daß der durch den Arbeitsweg erforder liche Überhang des eigentlichen Revolverschlittens um den Schaltweg verlängert werden mußte, wodurch die sichere Lagerung des Werkzeuges beeinträchtigt wurde, oder daß der eigentliche Revolverschlitten um den Schaltweg oder einen Teil desselben mit seiner Vorderkante über die Vorderkante des Unterschlittens zurücktrat, wodurch die am Unterschlitten befindlichen Führungsbahnen für den Revolverschlitten freigelegt wurden und somit gegen Drehspäne und Kühlflüssigkeit nicht geschützt waren.
Man hat deshalb vielfach getrennte Mittel zum Verschieben des Revolverschlittens und zum Entriegeln, Weiterschalten und Verriegeln des Revolverkopfes, letztere teilweise unter Benutzung einer Zahnstange, verwendet, wodurch sich aber ein umständlicher Aufbau und eine schwierige Bedienung ergaben.
Es ist auch vorgeschlagen worden, zum Verschieben des Revolverschlittens und zum Schalten und Verriegeln des Revolverkopfes zwei Zahnstangen zu verwenden, von denen die eine fest und die andere verschiebbar im Revolverschlitten angeordnet war. Bei dieser bekannten Anordnung griff ein von Hand zu drehendes Ritzel in beide Zahnstangen ein, um den Revolverschlitten mit dem Revolverkopf zurückzubewegen. Sobald die Zurückbewegung des Revolverschlittens beendet war, kam das Ritzel mit der im Schlitten fest angeordneten Zahnstange außer Eingriff und wirkte nur noch auf die verschiebbar angeordnete, mit dem Riegel für den Revolverkopf verbundene Zahnstange ein, um den Revolverkopf zu entriegeln und weiterztischalten.
Hierbei ergab sich der Nachteil, daß der Revolverschlitten nicht mehr gegen unbeabsichtigte Verschiebung gesichert war und daß, wenn sich der Riegel im Revolverkopf klemmte, kein Weiterschalten des Kopfes, sondern ein weiteres Verschieben des ganzen Schlittens erfolgte. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß beim Vorbewegen der verschiebbaren Zahnstange zwecks Verriegeins des Revolverkopfes das Ritzel wieder in Eingriff mit der fest im Schlitten angeordneten Zahnstange gebracht werden mußte. Befanden sich hierbei die Zähne der beiden Zahnstangen infolge Zahnluft oder toten Ganges nicht in völlig gleicher Lage, so ergaben sich Störungen dadurch, daß die Zähne des Ritzels nicht in die Zähne der Zahnstange eingreifen konnten.
Die geschilderten Nachteile sollen durch die Erfindung behoben werden. Diese besteht im wesentlichen darin, daß die den Revolverschlitten verschiebende Zahnstange lösbar mit dem Revolverschlitten verbunden ist, derart, daß sie zum Entriegeln, Weiterschalten und Wiederverriegeln des Revolverkopfes unabhängig vom Schlitten hin und her bewegt werden kann und daß das Lösen und Kuppeln der Zahnstange durch eine durch die Bewegung des Revolverschlittens gesteuerte Kupplungsvqrrichtung erfolgt, die den Revolverschlitten bei entkuppelter Zahnstange gegen Verschiebung sichert.
Hierdurch wird erreicht, daß die zum Verschieben des Revolverschlittens vorhandene Zahnstange gleichzeitig zum. Entriegeln, Weiterschalten und Wiederverriegeln des Revolverkopfes verwendet wird, wobei aber diese Zahnstange zeitweilig vom Schlitten entkuppelt und dieser gegen unbeabsichtigte Verschiebung gesperrt wird.
Zweckmäßig ist die Anordnung derart, daß die Zahnstange bei ihrer hin und her gehenden Schaltbewegung einerseits auf einen Hebel einwirkt, der einen den Revolverkopf sperrenden Riegel auslöst und andererseits mittels einer Klaue und einer Schaltklinke den Revolverkopf löst und umschaltet und hierauf . wieder festklemmt.
Gemäß der Erfindung kann außerdem zur Begrenzung der freien Bewegung der Zahnstange in verschiedenen Stellungen ein verstellbarer Anschlag vorgesehen sein, derart, daß die Zahnstange entweder ihren vollen Schaltweg ausführt und das selbsttätige Weiterschalten des Revolverkopfes erfolgt oder daß nur ein Entriegeln des Revolverkopfes stattfindet und dieser beliebig von Hand verstellt werden kann oder daß kein Entriegeln und Weiterschalten des Revolverkopfes erfolgt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigen
x\bb. ι einen Revolverschlitten im Längsschnitt,
Abb. 2 einen entsprechenden Längsschnitt nach Linie I-I der Abb. 1 und
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie H-II der Abb. 2.
Auf dem Oberschlitten 1, der auf dem Unterschlitten 2 gleitet, ist der Revolverkopf 3 um einen Bolzen 4 drehbar und festklemmbar angeordnet. An der Unterseite des Revolverkopfes 3 ist ein Rastenring 5 befestigt, in den ein im Obierschütten 1 längs verschiebbar gelagerter und unter der Wirkung einer Feder 6 stehender Riegel 7 eingreift und den Revolverkopf in seinen einzelnen Stellungen sperrt. Auf dem unteren Ende des Bolzens 4 ist eine Spannmutter 8 verschraubbar, auf der ein Schaltrad 9 drehbar ist, das mit Kupplungsklauen oder -zähnen in die Nabe des Revolverkopfes 3 eingreift. Durch Anziehen der Spannmutter S ist der Revolverkopf fest mit dem Oberschlitten 1 verklemmt.
Im Oberschlitten ist eine Zahnstange 10 in Führungen 11 verschiebbar gelagert, die sich mit einer Schulter io1 gegen eine Fläche des Oberschlittens 1 anlegt und diesen beim Verschieben der Zahnstange 10 in der Vorschubrichtung mitnimmt. Das Bewegen der Zahnstange erfolgt mittels eines Ritzels 12, das mittels eines Handhebels 13 gedreht werden kann.
Die Zahnstange 10 kann außerdem mittels einer weiter unten beschriebenen Vorrichtung mit dem Oberschlitten 1 gekuppelt werden, um diesen nach Beendigung des Vorschubweges zurückbewegen zu können.. An der Zahnstange ist eine Klaue 14 befestigt, die in dia Spannmutter 8 eingreift. Außerdem trägt die Zahnstange eine Schaltklinke 15, die auf das Schaltrad 9 einwirken kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Wird die Zahnstange 10 mittels des Ritzels 12 in der Vorschubrichtung, d. h. in Abb. 1 nach links bewegt, und zwar aus der in Abb. 1 und 2 gezeigten Ausgangsstellung, so nimmt die Zahnstange 10 mittels der Schulter io1 den Oberschlitten 1 mit. In diesem ist ein Sperrbolzen 16 verschiebbar gelagert, der in der aus Abb. 1 ersichtlichen Ausgangsstellung mit einer Nase in eine Rast 17 eingreift, die in einer im Unterschlitten 2 angeordneten Sperrplatte'18 vorgesehen ist. Der Bolzen 16 wird in dieser Stellung durch einen zweiarmigen Hebel 19 gesichert, der unter der Wirkung eines federnden Sperrstiftes 20 steht. Wird der Oberschlitten 1 mittels der Zahnstange 10 in der Vorschubrichtung bewegt, so tritt der Bolzen 16 aus der Rast 17 heraus und in eine
in der Zahnstange io vorgesehene Vertiefung 2i ein, wobei er durch den Hebel 19 in der neuen Stellung gesichert wird. Der Oberschlitten ι ist hierdurch mit der Zahnstange 10 so lange gekuppelt, bis der Bolzen 16 aus der Vertiefung 21 herausgezogen wird. Es ist somit möglich, den Oberschlitten nach Beendigung des Arbeitsweges bis in die Ausgangsstellung zurückzubewegen.
. 10 Kurz vor Erreichung der Ausgangsstellung stößt der Hebel 19 gegen die Sperrplatte 18, zieht den Bolzen 16 aus der Vertiefung 21 heraus und drückt ihn in die Rast 17 hinein. Dadurch ist der Oberschlitten 1 mit dem Unterschlitten 2 gekuppelt und die Zahnstange 10 in Richtung des Rückganges frei geworden. Sie kann nunmehr allein weiterbewegt werden. Hierbei sperrt sie den Bolzen 16 gegen Verschiebung. Bei der Bewegung der Zahnstange 10 trifft ein an dieser befestigter Mitnehmer 22 auf einen im Oberschlitten um einen Zapfen 24 drehbaren Hebel 23, der am Riegel 7 angreift und diesen entgegen der Wirkung der Feder 6 aus dem Rastenring 5
as herauszieht. Gleichzeitig dreht die mit der Zahnstange 10 verbundene Klaue 14, die in eine Aussparung der Spannmutter 8 eingreift, die letztere in dem Sinne, daß die Klemmung gelöst und der Revolverkopf frei wird. Die ebenfalls mit der Zahnstange verbundene Schaltklinke 15 kommt hierbei mit dem Schaltrad 9 in Eingriff und dreht den Revolverkopf um einen entsprechenden Betrag.
Wird nun nach erfolgter Umschaltung des Revolverkopfes die Zahnstange 10 in entgegengesetzter Richtung bewegt, so gleitet die Schaltklinke 15 über das Schaltrad 9 hinweg, und die Klaue 14 zieht die Mutter 8 wieder an, wodurch der Revolverkopf mit dem
Schlitten 1 verklemmt wird. Inzwischen ist der Riegel 7 unter der Wirkung der Feder 6 wieder in die betreffende Rast des Ringes S eingetreten und der Revolverkopf vollständig verriegelt.
Sobald die Zahnstange 10 mit ihrer Schul-
• ter io1 sich gegen den Oberschlitten anlegt, wird bei der weiteren Bewegung der Bolzen 16 aus der Rast 17 herausgezogen und in die Vertiefung 21 hineingedrückt, wodurch der Oberschlitten wieder mit der Zahnstange gekuppelt ist.
Im Oberschlitten 1 ist eine Anschlagstange 25 mittels eines Handhebels 26 verschiebbar und feststellbar. Es ist hierdurch möglich, die Bewegung der Zahnstange in verschiedenen Stellungen zu begrenzen, und zwar derart, daß entweder die Zahnstange ihren vollen Weg ausführen kann und dadurch die Umschaltung des Revolverkopfes bewirkt oder nur so weit bewegt werden kann, daß ein Lösen und Entriegeln des Revolverkopfes, jedoch keine Umschaltung des letzteren stattfindet, um die Umschaltung beliebig von Hand vornehmen zu können, oder daß die Zahnstange überhaupt keine Eigenbewegung ausführen kann und somit die Umschaltung unterbleibt.
Da der Oberschlitten 1 über die in Abb. 1 gezeigte Ausgangsstellung nicht zurückbewegt wird, werden die im Unterschlitten befindlichen Führungsbahnen des Oberschlittens nicht freigelegt. Es ist außerdem möglich, Schutzbleche 27, 271 und 27s am Oberschlitten anzubringen, um die Gleitbahnen vollständig gegen Späne und Kühlflüssigkeit abzudecken.

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Revolverkopf schaltung an Revolverdrehbänken, bei der das Lösen, Entriegeln, Weiterschalten, Verriegeln und Klemmen des Revolverkopfes durch das mittels einer Zahnstange erfolgende Vor- und Zurückbewegen eines den Revolverkopf tragenden Schlittens eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Revolverschlitten (1) verschiebende Zahnstange (10) lösbar mit dem Revolverschlitten verbunden ist, derart, daß sie zum Entriegeln, Weiterschalten und Wiederverriegeln des Revolverkopfes (3) unabhängig vom Schlitten hin und her bewegt werden kann und daß das Lösen und Kuppeln der Zahnstange (10) durch eine durch die Bewegung des Revolver-Schlittens gesteuerte Kupplungsvorrichtung (16, 19) erfolgt, die den Revolver-Bchlitten bei entkuppelter Zahnstange gegen Verschiebung sichert.
2. Revolverkopfschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (10) bei ihrer hin und her gehenden Schaltbewegung einerseits einen Hebel (23) steuert, der einen den Revolverkopf (3) sperrenden Riegel (7) auslöst und andererseits mittels einer Klaue (14) und einer Schaltklinke (15) den Revolverkopf löst und umschaltet und hierauf wieder festklemmt.
3. Revolverkopf schaltung nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen verstellbaren Anschlag (25) zur Begrenzung der freien Bewegung der Zahnstange (10)
in verschiedenen Stellungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH102402D 1933-10-13 1933-10-13 Revolverkopfschaltung an Revolverdrehbaenken Expired DE628709C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907009C (de) * 1951-04-06 1954-03-18 Andre Bechler Schaltvorrichtung fuer den Revolverkopf einer selbsttaetigen Drehbank
DE932756C (de) * 1948-10-01 1955-09-08 Otto Dr-Ing Georg Schaltvorrichtung fuer einen Revolverkopf mit senkrechter Schaltachse
DE961774C (de) * 1954-08-25 1957-04-11 Gildemeister Werkzeugmasch Umschaltvorrichtung fuer Revolverkoepfe an Werkzeugmaschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932756C (de) * 1948-10-01 1955-09-08 Otto Dr-Ing Georg Schaltvorrichtung fuer einen Revolverkopf mit senkrechter Schaltachse
DE907009C (de) * 1951-04-06 1954-03-18 Andre Bechler Schaltvorrichtung fuer den Revolverkopf einer selbsttaetigen Drehbank
DE961774C (de) * 1954-08-25 1957-04-11 Gildemeister Werkzeugmasch Umschaltvorrichtung fuer Revolverkoepfe an Werkzeugmaschinen

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