DE628648C - Membran-Milchschankpumpe - Google Patents
Membran-MilchschankpumpeInfo
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- DE628648C DE628648C DEW95295D DEW0095295D DE628648C DE 628648 C DE628648 C DE 628648C DE W95295 D DEW95295 D DE W95295D DE W0095295 D DEW0095295 D DE W0095295D DE 628648 C DE628648 C DE 628648C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/02—Beer engines or like manually-operable pumping apparatus
Landscapes
- Dairy Products (AREA)
Description
- Membran-Milchschankpumpe Beim Verkauf von kleinen Mengen Milch in offenen Verkaufsständen oder Läden und möglichst auch beim Straßenverkauf sollen Geräte benutzt werden, die eine Verunreinigung der Milch zuverlässig verhindern und die Ausgabe aus geschlossenen Gefäßen, also nicht im Schöpfbetrieb, ermöglichen.
- Man kennt zahlreiche pumpenähnliche Einrichtungen, durch welche die Milch aus dem Vorratsgefäß in, einem an- oder eingebauten Rohre direkt durch Kolben- oder Membranbew!egung ioder durch Druck- oder Saugluft zu einer Zapfstelle hochgefördert werden kann. Man kennt .auch Einrichtungen, bei denen ein Balgen aus Wellrohr an Stelle von Kolben und Zylinder die Milchpumpe darstellt. Ebenso sind Pumpen dieser Art bekannt, bei welchen eine Hohlmembran bei ihren Durchbiegungsbewegungen den Pumpenraurn verkleinert oder vergrößert und so eine Förderung der Flüssigkeit bewirkt. Außerdem ist eine Ballspritze bekannt, die aus einem Gummiball mit unterer Öffnung und angeschlossenem Rohr besteht und innerhalb der zu fördernden Flüssigkeit mit der offenen Seite auf den Boden aufgedrückt wird. Dabei wird die vorher eingeschlossene Flüssigkeit hochgefördert.
- Diese Einrichtungen sind zum Teil recht verwickelt oder haben innerhalb der Flüssig- , keit aufeinandergleitende Metallteile und sind deshalb als Schankgerät nicht recht vorteilhaft.
- Gegenstand der Erfindung ist ein besonders einfaches Gerät, mit dessen Hilfe aus einem in einem Kühlkasten aufgestellten Milchbehälter oder auch direkt aus der Milchkanne Milch in kleinen Ausschankmengen bis in Schankhöhe gefördert wird, ohne daß Zapfhähne oder sonst. schwer zu reinigende und empfindliche Teile zur Anwendung gelangen.
- Das Gerät erreicht außerdem in einfacher Weise das unbedingt notwendige Umrühren der Milch und läßt sich äußerst leicht rein halten.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. i bis g der Erfindungsgegenstand dargestellt.
- In Abb. i ist a eine normale Milchkanne, b ein Förderrohr und c eine glockenförmige Membran aus sterilem Gummi, die in Abb. im größeren Maßstab gezeichnet ist. Mit einer Muffe d ist die Membran auf das untere Ende des Milchförderrohres b aufgeschoben und umschließt dieses dicht. Der untere Rand der Glockenmembran ist abgeschrägt, und eine -Metall- oder sonstige Einlage in dem senkrechten Ringteil und eine ebensolche als Einsatzflansch ausgebildete Einlage an der Einmündungsstelle des Förderrohres geben der Membran den erforderlichen Halt. Die Wandstärke der Hohlmembran ist verschieden und so gewählt, daß die schwächste und somit am leichtesten durchbiegbare Stelle nahe dem senkrechten Glockenrande liegt und also ein möglichst großer Raum beim Abwärtsdrücken des Glockenbodens eingenommen wird.
- In Abb. i ist gestrichelt der Fall dargestellt, daß die Kanne oder der Milchbehälter in einen gekühlten oder nichtgekühlten Schanktisch i eingestellt ist.
- Zum Zwecke des Ausschenkens der Milch drückt die Bedienungsperson auf das Querstück am oberen Ende des Milchförderrohres b. Dadurch wird die Membfan e mit ihrem unteren zugeschärften Rand saugnapfähnlich auf den Boden der Kanne aufgedrückt, -und die innerhalb des glockenförmigen Hohlraumes der Membran befindliche Milch steigt durch das Milchförderrohr b hoch und `fließt an der offenen Seite des oberen O_uerstückes aus. Dabei nimmt die Membran die in Abb. 3 gezeichnete Form an. Ist der Becher oder das sonstige Milchgefäß bis zu genügender Höhe gefüllt, so läßt die Bedienungsperson den Handgriff los, worauf die Membran wieder ihre vorherige Form annimmt und sich mit Milch aus der Kanne oder dein Behälter anfüllt, während die im Förderrohr stehende Milch zurückfließt. Zuerst hebt sich beim Nachlassen des Druckes auf das Förderrohr die abgeschärfte Kante des äußeren Glockenrandes vom Gefäßboden ab. Der entstehenden Saugwirkung im Glokkenhohlraume kann die in dem engen Milchförderrohr befindliche Milch nicht schnell genug folgen, und die Elastizität der Gummimembran bewirkt, daß der zugeschärfte Rand der Membran nach einwärts gebogen wird, so daß vom Umfang her Milch in den Hohlraum eintritt und ein Ansaugen der Glocke auf dem Boden unterbleibt.- Diese Wirkung kann durch ein Rückschlagventil im Förderrohr b begünstigt werden.
- Um die Milch zur Vermeidung der Absonderung in fettreiche und fettarme Schichten umzurühren, hebt die bedienende Person vor jedem Ausschenken dass Milchförderrohr mit der Membran zuerst hoch, senkt dann die Membran auf den Boden der Kanne und drückt sie, wie vorheschrieben, zusammen. Dadurch wird eine Durchmischung der Milch vor jeder Ausgabe erzielt. Die Milch läßt sich mit dieser Einrichtung bis nahezu zum letzten Rest hochfördern, und die Reinigung der Bestandteile des Gerätes ist außerordentlich einfach.
- Zum sicheren Abdichten wird gegebenenfalls auf den Boden des Milchgefäßes eine Gummi- oder eine Glasscheibe aufgelegt. Wo der Gefäßboden glatt und gerade ist, wird dies nicht notwendig sein.
- Wie dargestellt, ist das Förderrohr durch den Deckel der Kanne hindurchgeführt, so daß die Kanne bei der Ausgabe von Milch stets geschlossen bleiben kann.
- Der Fortschritt, der mit diesem Gerät erreicht ist, besteht in der Hauptsache darin, daß keine aufeinandergleitenden Metallflächen mit der Milch in Berührung kommen oder überhaupt vorhanden sind. Sodann ist das Gerät wesentlich billiger als die bekannten Einrichtungen für ähnliche Zwecke, läßt sich sehr leicht reinigen und einfach handhaben. Eine Verunreinigung der Milch durch eindringenden Staub o. dgl. ist ausgeschlossen.
- Mit dem Fördergerät gemäß der Erfindung könnten auch andere Flüssigkeiten gefördert werden, z. B. Rahm, Magermilch, Buttermilch, Limonaden, gekühltes oder sonstwie präpariertes Trinkwasser, 51e aller Art, Petroleum, Essig, Säuren, Laugen, Lösungen, Farbe, Lacke und andere Emulsionen, Teer USW.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Membran-Milchschankpumpe, bestehend aus einem am oberen Ende nach abwärts gehogeneii Förderrohr, welches am anderen Ende den Membrankörper trägt, dadurch gekennzeichnet, daß als Membrankörper eine glockenförmige Gummimembran (c) gleichbleibender oder wechselnder Wandstärke mit oder ohne Metalleinlagen vorgesehen ist, deren offener Rand nach außen abgeschrägt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95295D DE628648C (de) | 1934-11-01 | 1934-11-01 | Membran-Milchschankpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW95295D DE628648C (de) | 1934-11-01 | 1934-11-01 | Membran-Milchschankpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628648C true DE628648C (de) | 1936-04-08 |
Family
ID=7614309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW95295D Expired DE628648C (de) | 1934-11-01 | 1934-11-01 | Membran-Milchschankpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628648C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702147A (en) * | 1951-03-10 | 1955-02-15 | Frederick M Turnbull | Fluid dispensing unit and pump |
| US2767557A (en) * | 1953-10-29 | 1956-10-23 | Gen Electric | Semi-automatic ice maker |
| US2845032A (en) * | 1954-01-28 | 1958-07-29 | Anderson Co | Pump for use with a windshield washer system |
| DE3619940A1 (de) * | 1986-06-13 | 1987-12-23 | Milchquelle Zapftechnik Vertri | Zapfvorrichtung fuer milch und dgl. |
-
1934
- 1934-11-01 DE DEW95295D patent/DE628648C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702147A (en) * | 1951-03-10 | 1955-02-15 | Frederick M Turnbull | Fluid dispensing unit and pump |
| US2767557A (en) * | 1953-10-29 | 1956-10-23 | Gen Electric | Semi-automatic ice maker |
| US2845032A (en) * | 1954-01-28 | 1958-07-29 | Anderson Co | Pump for use with a windshield washer system |
| DE3619940A1 (de) * | 1986-06-13 | 1987-12-23 | Milchquelle Zapftechnik Vertri | Zapfvorrichtung fuer milch und dgl. |
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