DE628360C - Hydraulische Bremse fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulische Bremse fuer Kraftfahrzeuge

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DE628360C
DE628360C DEH135592D DEH0135592D DE628360C DE 628360 C DE628360 C DE 628360C DE H135592 D DEH135592 D DE H135592D DE H0135592 D DEH0135592 D DE H0135592D DE 628360 C DE628360 C DE 628360C
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Germany
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brake
abutment
brake shoe
cylinder
motor vehicles
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Expired
Application number
DEH135592D
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English (en)
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Hydraulic Brake Co
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Hydraulic Brake Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
    • F16D51/18Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
    • F16D51/26Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes both extending in the same direction from their pivots
    • F16D51/30Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes both extending in the same direction from their pivots fluid actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische Bremsen für Kraftfahrzeuge mit zwei innerhalb einer Bremstrommel angeordneten Bremsbacken, auf deren benachbarte Enden je ein Bremszylinder derart mi.t zwei Bremskolben einwirkt, daß auf jedes Bremsbackenende ein Bremskolben drückt und mit Rückstellfedern, welche die Bremsbackenenden für Vorwärtsfahrt mit stärkerer Kraftwirkung gegen die Widerlager halten als die anderen Bremsbacken für Rückwärtsfahrt. .
Das Hauptmerkmal der Erfindung soll nun darin bestehen, daß die Widerlagerbolzen, an denen die Bremsbackenenden in Rückwärtsfahrt anliegen, weiter radial nach innen versetzt angeordnet sind als die Widerlagerbolzen, an denen die Bremsbacken in Vorwärtsfahrt anliegen.
Zunächst ist hierbei zu beachten, daß auf diese Weise die Bremszylinder ganz nach außen gerückt werden können und somit für das Anlegen der Bremsbacken an die Bremstrommel ein günstigeres Ergebnis ermöglichen, als wenn sie weiter nach innen angeordnet wären. Auch für die Verwendung der nach dem Anlegen der Bremsbacken durch die Drehung der Trommel und das Mitnehmen der Bremsbacken erzeugte Zusatzkraft ergeben sich bei möglichst weit außen liegendem Bremszylinder bessere Ergebnisse, und zwar insbesondere deshalb, weil die Bremskolben an den äußeren Bremsbackenenden angreifen und die in der gleichen Richtung arbeitende Mitnahmekraft der Bremstrommel richtig unterstützen bzw. vergrößern.
Dieses Ergebnis ist gewissermaßen die Grundlage der Erfindung, welche vorschlägt, die Widerlagerbolzen in einer ganz bestimmten Art und Weise weiter radial nach innen anzuordnen als die Bremszylinder, und zwar derart, daß die Widerlagerbolzen, an denen die Bremsbackenenden in Rückwärtsfahrt anliegen, weiter radial nach innen versetzt sind als die Widerlagerbolzen, an denen die Bremsbackenenden in Vorwärtsfahrt anliegen. Diese Anordnung ergibt nämlich den Vorteil, daß auch beim Bremsen in Rückwärtsfahrt ein genaues und scharfes Anziehen mit richtiger Unterstützung der Zusatzkraft, die durch das Mitnehmen der Bremsbacken durch die Bremstrommel erfolgt, herbeigeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in einem lotrechten Schnitt.
In der Bremstrommel 5 sind Bremsbacken 11 und 12 angeordnet, zwischen deren Enden Bremszylinder 8 und 10 liegen. In diesen Bremszylindern sind jeweils zwei Kolben angeordnet, zwischen denen die Zuleitung der Bremsflüssigkeit mündet. Zwischen den Bremsbacken sind Zugfedern 50 und 51 gespannt und außerdem zwischen dem oberen Ende der Bremsbacke 12 und einem festen Punkt am Bremsgliedträger sowie zwischen
dem unteren Ende der Bremsbacke ii und einem festen Punkt am Bremsgliedträger weitere Zugfedern 40 bzw. 28.
Für jedes Bremsbackenende ist nun ein Widerlagerbolzen vorgesehen, und zwar für • das obere Ende der Bremsbacke 12 ein Widerlagerbolzen 39, für das untere Ende der Bremsbacken ein Widerlagerbolzen27, und zwar liegen diese beiden Bolzen um ein bestimmtes Stück gegenüber der Achse des anliegenden Bremszylinders 8 oder 10 radial nach innen versetzt. Für das obere Ende der Bremsbacke 11 sowie für das untere Ende der Bremsbacke 12 sind Widerlagerbolzen 49 vorgesehen, welche weiter radial nach innen versetzt angeordnet sind als die Widerlagerbolzen 39, 2j. Die Widerlagerbolzen können in an sich bekannter Weise einstellbar sein, um etwaiges Spiel auszugleichen. Aus dieser Anordnung der Teile ergibt sich nun folgende Arbeitsweise:
Wenn bei Vorwärtsfahrt,, die durch den Pfeil 54 angedeutet ist, gebremst wird, dann wird im unteren Zylinder 10 der rechte KoI-ben ausweichen, da der linke Kolben durch die stärkeren Federn belastet ist. Die Bremsbacke 12 wird also um ihr Widerlager 39 schwingen, bis sie zur Anlage an die sich in Richtung des Pfeiles 54 drehende Bremstrommel kommt, und es tritt dann die Mitnahmekraft der Bremstrommel in Wirkung, durch welche die Bremsbacke 12 noch" fester gegen ihr Widerlager 39 gedruckt wird. Eine weitere Druckerhöhung der Bremsflüssigkeit im Bremszylinder ro auf den rechten Kolben erzeugt dann eine weitere Erhöhung der im wesentlichen in der gleichen Richtung wie der Flüssigkeitsdruck wirkenden Mitnahmekraft der Bremstrommel. Die gleiche Arbeitsweise ergibt sich an der anderen Bremsbacke, mit demi Unterschied, daß. hler das obienliegende Ende durch den linken Zylinder im Kolben 8 bewegt wird.
Bei der Rückwärtsfahrt und einem dann er-.+5 folgenden Bremsen treten aber andere Verhältnisse ein. Wenn nämlich dann die Bremsflüssigkeit in den Bremszylindern 8 und 10 wirksam wird, werden genau wie vorher die durch Federn weniger belasteten Kolben ausweichen, d. h. als im unteren Zylinder 10 der rechte Kolben, der dann die Backe 12 bis zur Anlage an der Bremstrommel um das Widerlager 39 kippt. Da jetzt aber die Bremstrommel in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil 54 läuft, wird auch die Bremsbacke in dieser Richtung mitgenommen, d. h. sie wird jetzt vom Widerlager 39 abgehoben und gegen das Widerlager 49 am unteren Bremszylinder angelegt. Bei diesem Abheben vom Widerlager 39 wird der rechte Kolben im oberen Zylinder 8 entlastet, d. h. die Bremsflüssigkeit in diesem Zylinder 8 drückt den rechten Kolben weiter nach rechts, was zur Folge hat, daß der linke Kolben im Zylinder 8 und ebenso der rechte Kolben im Zylinder 10 zurückweichen. Rein theoretisch betrachtet, könnte nun an sich dieser Druckwechsel von der einen Seite zur anderen ausreichen, um die für die Rückwärtsbremsung erforderlichen Verhältnisse zu schaffen. Immerhin ist für den praktischen Betrieb zu beachten, daß das Abheben von dem Widerlager für Vorwärtsfahrt so plötzlich erfolgen wird, daß auch wegen der stets vorhandenen Ungenauigkeiten kein ebenso plötzlicher Wechsel des Druckes der Bremsflüssigkeit eintreten kann. Wenn nun, wie es mit der Erfindung vorgeschlagen wird, das für die Rückwärtsfahrt zu benutzende Widerlager weiter radial nach innen versetzt ist, dann ergibt, sich durch die Mitnahmewirkung der Trommel ein verhältnismäßig stärkeres Schwingen des zugehörigen Bremsbakkenendes, so daß der anliegende Kolben (rechts im Zylinder 10 und links im Zylin- · der 8) stärker nach innen gedrückt 'wird, was wieder zur Folge hat, daß der für die Bremsflüssigkeit in den Zylindern vorhandene Raum verringert wird, so daß die Flüssigkeit stärker zusammengedrückt werden kann, wodurch der andere Kolben in diesen Zylinder gezwungen wird, dem ausweichenden Bremsbackenende schnell zu folgen, so daß also in keinem Augenblick ein Leerlauf eintreten kann.
Es läßt sich also a.uf diese Weise das Anziehen der Bremsen in jedem Falle, gleichgültig ob bei Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt, gleichmäßig und sicher durchführen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Hydraulische Bremse für Kraftfahrzeuge mit zwei innerhalb einer Bremstrommel angeordneten Bremsbacken, auf deren benachbarte Enden je ein Bremszylinder derart mit zwei Bremskolben einwirkt, daß auf jedes Bremsbackenende ein Bremskolben drückt und mit Rückstellfedern, welche die Bremsbackenenden für Vorwärtsfahrt mit stärkerer Kraftwirkung gegen die Widerlager halten als no ein Bremsbolben drückt, und mit Rückwärtsfahrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerbolzen (49), an -denen die Bremsbackenenden in Rückwärtsfahrt anliegen, weiter radial nach innen versetzt angeordnet sind als die Widerlagerbolzen (39) 27)j an denen die Bremsbackenenden in Vorwärtsfahrt anliegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH135592D 1932-03-17 1933-03-15 Hydraulische Bremse fuer Kraftfahrzeuge Expired DE628360C (de)

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ID=22045143

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