DE628253C - Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE628253C
DE628253C DET43834D DET0043834D DE628253C DE 628253 C DE628253 C DE 628253C DE T43834 D DET43834 D DE T43834D DE T0043834 D DET0043834 D DE T0043834D DE 628253 C DE628253 C DE 628253C
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Germany
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oil
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flushing device
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DET43834D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/10Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

In dem Hauptpatent ist eine Durchspülvorrichtung für hydraulische Getriebe mit geschlossenem Kreislauf angegeben, bei welcher mit Hilfe einer besonderen Pumpe ein Spülölstrom so durch den Hauptölkreislauf des Getriebes hindurchgetrieben wird, daß er in beiderlei Drehrichtungen wirksam bleibt. Es gibt nun Fälle, bei denen zwar eine Durchspülung des Getriebes in der einen
ro Arbeitsrichtung notwendig ist, in der anderen jedoch ganz oder teilweise entbehrt werden kann. In diesem Falle müßte im wesentlichen dieselbe Einrichtung, wie sie in dem Hauptpatent beschrieben ist, ausgeführt werden, nur ließe sich dann, wenn auf die Durchspülung in der anderen Arbeitsrichtung verzichtet wird, das den Abschluß der Spülöffnung bewirkende Ventil auch so einrichten, daß es lediglich den Abschluß des Öles auf der gewöhnlich als Saugseite wirkenden Seite des Hauptkreislaufes vornimmt, wenn die Kraftentwicklung des Getriebes ihren Drehsinn umkehrt, ohne daß hierbei auf der anderen Seite eine Öffnung freigelegt wird.
Es gibt nun Fälle, in denen in der selten benutzten Kraftrichtung zwar auch eine Spülung vorgenommen werden soll, diese Spülung jedoch mit gewissen Verlusten einhergehen 'und beispielsweise einen größeren Schlupf in dem Hauptgetriebe erzeugen darf. Ein solcher Fall liegt z.B. bei Kraftfahrzeuggetrieben vor, wenn bei abgedrosseltem Motor der laufende Wagen den Motor, der dann als Bremse wirkt, antreibt, wobei eine, gewisse Weichheit des Antriebs zur Vermeidung von Stoßerscheinungen bei der Kraftumkehr erwünscht ist. In diesem Falle könnte man einfach auf der gewöhnlich als Saugseite benutzten Seite des Hauptölkreislauf es eine Öffnung offen stehenlassen, durch welche bei Umkehr der Kraftrichtung PreßÖl entweicht, welches sodann durch die Speisepumpe über die bekannte Rückschlagventil anordnung durch Einspeisen von öl, welches dann auf der mit geringerem Druck führenden Seite des Hauptölkreislauf es in. diesen * eintritt, wieder ersetzt wird.
Bei dieser Anordnung ergibt sich nun der Mangel, daß sehr leicht eine völlige Entleerung des Getriebes eintritt, da selbst aus kleinen, offen stehenden Spülöffnungen beim Eintritt von Hochdruck große Ölmengen entweichen und die Liefermenge einer Speisepumpe selbstverständlich nur beschränkte Werte haben kann. Um diesen Mangel zu beseitigen, wird das Umschaltventil gemäß Hauptpatent so eingerichtet, daß es dem auf der Druckseite auslaufenden ölstrom nach Bedarf entweder ganz seinen Weg verlegt oder ihn doch so weit drosselt, daß nur eine mäßige ölmenge, die etwa der Liefermenge der Speisepumpe entspricht und bei welcher
die Höhe des irn Rückwärtssinne abzugebenden Drehmomentes die Größe der noch frei bleibenden öffiiting festlegt, aus der unter Druck stehenden Seite -des Getriebes entweichen kann.
Dabei kann das Umschaltventil entweder so eingerichtet werden, daß es eine bestimmte passend bemessene Drosselöffnung für den Austritt des Öles bei Abgabe des Rückwärts ίο drehmomentes frei läßt, oder aber es kann auch so eingerichtet werden, daß es eine von der Druckentwicklung ziemlich unabhängige Ölmenge entweichen läßt.
In der Zeichnung ist "eine Ausführungsform der Durchspülvorrichtung in.Abb. i.in Ansicht dargestellt.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch das Schaltventil. " '
Die Abb. ι zeigt eine entsprechende Ausführungsform der Erfindung fur ein Kraftfahrzeuggetriebe, welches beispielsweise, in seinen Hauptbestandteilen gleichzeitig als Schwungrad 6" auf dem Ende der Kurbelwelle K angeordnet ist. Die ölzufuhr geschient dabei von der normalen Schmieröl pumpe P1 oder einer besonderen Pumpe P2, welche von der Kardanwelle angetrieben wird, durch eine Ringnut in dem letzten Kurbelwellenlager L und eine Bohrung B in der Kurbelwelle, wobei zwei im Innern des Getriebes liegende Rückschlägventile V1 und F2 entsprechend den Ventilen V1 und F2" des Hauptpatentes die Versorgung' des Getriebekreislaufes mit Spülöl bewirken. Um nun eine Durchspülung des Getriebes zu erzielen, wird aus dem Innern des im übrigen ■ nicht näher beschriebenen und für" die Erfindung in. seinen Einzelheiten unwesentlichen Kraftfährzeuggetriebes durch die Bohrung B ein ö Istrom herausgeführt, wobei diese Bohrung B beispielsweise durch einen hülsenartigen Ansatz Ä des Getriebegehäuses .führt, der gleichzeitig als zylindrische Führung für die Schalt · " muffe M dient, die die Gängschaltung des Getriebes bewirkt. Das durch die Bohrung b herausfließende Öl wird dabei durch entspre chendeAusriehmungen dem Innern der Muffe M . zugeführt und von dieser durch entsprechende Bohrungen dem nicht umlaufenden, der Schaltung dienenden Ring R- zugeleitet. Dieser Ring enthält dann beispielsweise an seiner Oberseite das SchaltventilSV,'welches die Spüleinrichtung beherrscht und das dem Schaltventil SV der Abb. 1 gemäß Hauptpatent entspricht, jedoch' in " vereinfachter Form ausgeführt wird. Das Schaltventil selbst ist in Abb. 2 ersichtlich. Es enthält einen Kolben k, welcher unter der Einwirkung der Feder / in der Regel nach links gedrückt wird. Steigt jedoch die durch das Ventil SV entweichende ölmenge stark an,
z. B. wenn die an die Rückwärtsseite des Getriebekreislaüfes angeschlossene Bohrung b bei Eintritt des Rüekwärtsdrehmomentes hohen Druck erhält, so steigt auch der Gegendruck in der ölabflußleitung, welche von dem Ventil SV beispielsweise, in den Kurbelkasten des Motors zurückführt, aus welchem die Hauptschmierölpumpe P1 und gegebenenfalls noch die Hilfspumpe P2, welche an der Kardanwelle hängt, 'ihr öl ansaugen. Versieht man nun den Kolben k mit der Bohrung 1, so bewirkt 'dieser' erhöhte Gegendruck in der Ölabflußleitung entgegen der Spannung der Feder f eine Rechtsbewegung des Kolbens k und damit eine Abdrosselung des Öldurchlaufes auf einen Wert, der "von der Gegendruckentwicklung in der Ölabflußleitung und der Spannkraft der Feder / abhängt. Ist der ölabfluß als längeres, nicht gar zu weites Rohr ausgeführt, so ist die ablaufende Höchstölmenge, welche das Ventil SV durchläßt, auch von der Zähflüssigkeit des Öles abhängig in dem Sinne, daß bei zähem Öi oder niederer Betriebstemperatur das Ventil bereits bei kleineren ölmengen eingreift und den ölabfluß beschränkt. Es ist dies durchaus erwünscht, weil bei zähflüssigem öl auch die Zulieferung der Pumpen P1 und P2 durch die Reibungswiderstände des Öles in den Öl-Zuleitungen usw. beschränkt wird. Anstatt das Ventil SV, wie soeben angegeben, so wirken zu lassen, daß es die Ölauslaufmenge beschränkt oder regelt, läßt sich dieses Ventil auch Uq einrichten, daß es bei Eintritt des Rüekwärtsdrehmomentes für den ölauslauf nur eine 'passend abgemessene beschränkte Auslauf öffnung freigibt. "Hierzu ist es nur nötig, durch die Bohrung 2 den in den Schaltring R eingeleiteten" Rückwärtsdruck auf der linken Seite des Kolbens k einzuleiten. Beim Auftreten höheren Rückwärts druckes wird dieser ,den Kolben k nach rechts schieben und die Häuptausläuföffnung 3 beispielsweise gänzlich zum' Verschluß bringen. Es wird jedoch auch bei verschlossener Auslauf öffnung 3. in diesem Falle immer noch eine gewisse ölmenge durch die Bohrung 1 entweichen. Durch passende Bemessung der Bohrungen 1, 2 sowie entsprechende Be- 110 · messung der Federkräfte/ läßt es sich erreichen, daß heim Eintritt des Rüekwärtsdrehmomentes; immer noch eine gewisse Ölmenge durch- das Ventil entweicht, jedoch nicht so viel; daß eine Gefahr der Entleerung des Getriebes entsteht..

Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    i. Durchspülvorrichtung für Flüssigkeitsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gemäß Patent 586 321, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß in die Ablaufleitung (b) des Spülöles ein Ventil (SV) eingebaut ist, durch das die Ablaufleitung des Spülöles, welches im normalen Vorwärtsbetrieb ungehindert entweicht, beim Auftreten des Rückwärtsdrehmomentes gedrosselt wird.
  2. 2.DurchspülvorrichtungnachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (SV) bei einem umlaufenden Flüssigkeitsgetriebe in dem nicht drehbaren Schaltring (R) der Schalthülse (M) angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DET43834D 1930-02-11 1934-04-10 Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE628253C (de)

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DET43834D DE628253C (de) 1930-02-11 1934-04-10 Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE588321T 1930-02-11
DET43834D DE628253C (de) 1930-02-11 1934-04-10 Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

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DE628253C true DE628253C (de) 1936-12-07

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ID=7561599

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DET43834D Expired DE628253C (de) 1930-02-11 1934-04-10 Durchspuelvorrichtung fuer Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE628253C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032054B (de) * 1954-03-08 1958-06-12 Cambi Idraulici Badalini S P A Verteilerplatte fuer stufenlos regelbare, mit einer zusaetzlichen Pumpe versehene Fluessigkeitsgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032054B (de) * 1954-03-08 1958-06-12 Cambi Idraulici Badalini S P A Verteilerplatte fuer stufenlos regelbare, mit einer zusaetzlichen Pumpe versehene Fluessigkeitsgetriebe

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