DE626358C - Einrichtung zum Fernsehen bewegter Bilder in natuerlichen Farben - Google Patents

Einrichtung zum Fernsehen bewegter Bilder in natuerlichen Farben

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DE626358C
DE626358C DES104745D DES0104745D DE626358C DE 626358 C DE626358 C DE 626358C DE S104745 D DES104745 D DE S104745D DE S0104745 D DES0104745 D DE S0104745D DE 626358 C DE626358 C DE 626358C
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DE
Germany
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different
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color
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Expired
Application number
DES104745D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Dr-Ing E H R Ruedenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/10Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from different wavelengths
    • H04N23/12Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from different wavelengths with one sensor only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Color Television Image Signal Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. FEBRUAR 1936
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 al GRUPPE 3432
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1932 ab
Zum Fernsehen bewegter Bilder in natürlichen Farben verwendet man als Empfänger einen Elektronenoszillographen (Braunsche Röhre), bei dem der Elektronenstrahl beim Überstreichen des Leuchtschirmes in zwei verschiedenen Richtungen bewegt wird und in seiner Intensität entsprechend den einzelnen Bildpunkten eines aufzunehmenden Bildes schwankt. Das Farbbild wird dadurch hervorgerufen, daß die von dem Lichtfleck des Elektronenstrahles überstrichene Bildfläche mit Leuchtsalzen versehen ist, die ein verschiedenfarbiges Licht erzeugen. Die Farben sind rasterartig über den Schirm verteilt, und
X5 zwar derart, daß die Linien mit den verschiedenen Farben cyclisch wiederkehren. Im Sender muß naturgemäß das zu übertragende Objekt ebenfalls durch ein Raster abgetastet werden und der jeweils abgetastete Bildpunkt an derselben Stelle der Rasterfläche liegen wie der Lichtfleck im Elektronenrohr des Empfängers.
Unter Umständen erhält man nun zwar ein farbiges Bild im Empfänger, jedoch wirken die wiedergegebenen Farben und Farbstufen unnatürlich. Die verschiedenen Wiedergabeelemente des Leuchtschirmes haben nämlich nicht immer eine gleiche Empfindlichkeit, mit anderen Worten, sie reagieren nicht mit gleicher Intensität auf das Einwirken des Elektronenstrahles. Ferner ist auch die im Sender verwendete photoelektrische Zelle ebenfalls nicht immer für die verschiedenfarbigen Komponenten in gleicher Weise empfindlich. Wenn man für jede Färbkomponente eine besondere Zelle anwendet, so können sich ebenfalls Unterschiede in dieser Richtung ergeben. Die Folge davon ist, daß die Intensität der auf dem Leuchtschirm* erzeugten Farbenkomponenten nicht mit denen des wiederzugebenden Objektes übereinstimmen. Man erhält dann eine Mischfarbe, die von derjenigen des Objektpunktes abweicht.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß man in den Übertragungsweg zwischen dem Objekt und dem Bildschirm Regelorgane einfügt oder die verwendeten Übertragungsorgane so voneinander verschieden ausbildet, daß die obenerwähnten Fehler in der Wiedergabe des Bildschirms ausgegiichea sind.
Einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnung näher erläutert. In Fig. 1 ist das Schema einer Sendeeinrichtung für Fernsehen in natürliehen Farben wiedergegeben, die mit drei Farbkomponenten arbeitet. 1 ist das wiederzugebende Objekt. Das von dem Objekt ausgehende Licht wird durch ein Prisma 2 in drei Komponenten zerlegt. Man erhält auf diese Weise drei verschiedenfarbige Bilder des Objekts. Jedem der verschiedenfarbigen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing, Or.-Ing. e. It. Reinhold Rüdenberg in Berlin-Grunewald.
020358
Strahlenbündel ist eine Vorrichtung zugeordnet, die das farbige Bild punktweise abtastet. In der Zeichnung sind, beispielsweise drei Nipkowsche Scheiben 3, 4 und 5 angedeutet, die synchron angetrieben werden. Das durch die Abtastvorrichtungen fallende Licht wird auf eine Photozelle 6 geleitet, und zwar für die Nipkowschen Scheiben 3 und 5 über Prismen 7 und 8. Die Abtasteinrichtungen sind z. B. so beschaffen, daß ein Raster 'erzeugt wird, dessen Aufbau durch Fig. 2 wiedergegeben ist. Zunächst wird eine Zeile der einen, z. B. der roten, Farbkomponente abgetastet. Die gleiche Zeile wird bei den beiden anderen Farbkomponenten überschlagen. Dann wird als zweite Zeile das Bild der anderen, z.B. gelben, Farbkomponente abgetastet, während die gleiche Zeile bei der ersten und dritten Komponente überschlagen wird. Darauf wird als dritte Zeile das dritte, z. B. blaue, Farbbild abgetastet. Es folgen demnach immer eine rote, eine gelbe und eine blaue Zeile cyclisch aufeinander. Die Photozelleö wird demnach abwechselnd kurzseitig mit.rotem, darauf mit gelbem und dann mit blauem Licht beleuchtet. Die von der Photozelle erzeugten Ströme ändern demnach ihre Spannung entsprechend den Intensitäten der einzelnen Farbkomponenten an den abgetaste- -30 ten Stellen des zu übertragenden Objektes. Verwendet man als Abtastvorrichtungen drei synchron angetriebene Nipkowsche Scheiben, so sind zweckmäßig die Nipkowschen Scheiben entsprechend der Fig. 3 mit je einer auf einer Spirale liegenden Lochreihe versehen, die sich lediglich auf ein Drittel der Scheibe erstreckt. Während die Lochreihe der Abtastscheibe 3 auf dem zwischen 0 und I2o° liegenden Zentriwinkel angeordnet ist, befindet sich die Lochreihe der zweiten Abtastscheibe 4 auf dem zwischen 120 und 2400 liegenden und die Lochreihe der dritten Abtastscheibe 5. auf dem zwischen 240 und 3600 liegenden Zentriwinkel. Außerdem sind die Löcher sämtlicher Abtastscheiben hinsichtlich ihres Abstandes von der Drehachse derart gegeneinander versetzt, daß jede der in Fig. 2 dargestellten Zeile des Bildes von einem einzigen Loch abgetastet wird. Befinden sich die Scheiben in synchroner Bewegung, so wird zunächst das Bild von der ersten Nipkowschen Scheibe 3, alsdann von der zweiten Nipkowschen Scheibe 4 und endlich von der dritten Nipkowschen Scheibe 5 abgetastet. Durch diese Ausbildung der Nipkowschen Scheiben wird demnach die Photozelle 6. periodisch zuerst mit rotem, dann mit gelbem und schließlich mit blauem Licht beleuchtet. Die das Bild abtastenden Lochreihen können auch an einer einzigen Scheibe angeordnet sein. Ferner kann man auch andere Abtast-
vorrichtungen, z. B. Scheiben mit optischen Linsen, Prismenscheiben, Spiegelrädern u. dgl., anwenden.
Die von der Photozelle gelieferten Ströme werden nach Verstärkung über Leitungen oder drahtlos zum Empfänger geleitet. Dort wird durch sie die Intensität des Kathodenstrahls und damit die Intensität der jeweils vom Lichtfleck erregten Wiedergabeelemente variiert. Der Synchronismus zwischen der Abtastvorrichtung des Senders und dem Rastermechanismus des Empfängers kann auf irgendeine bekannte Weise erzielt werden.
Die verschiedene Empfindlichkeit der Leuchtsalze des Empfangsschirms läßt sich nun erfindungsgemäß dadurch ausgleichen, daß man zwischen Abtastscheiben des Senders und der Photozelle optische Filter vorsieht, die das Licht der einen oder anderen Färbkomponente so schwächen, daß dadurch der gewünschte Ausgleich in der Wiedergabe des Empfängers erzielt wird. Man kann z. B. die Filter unmittelbar an den Schlitzen der Abtastscheiben anbringen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß man für jede Farbkomponente eine photoelektrische Zelle verwendet und die Empfindlichkeit der Zelle so gegeneinander abstuft, daß dadurch der Ausgleich in der Wiedergäbe des Empfängers geschaffen wird. Statt dessen kann man auch die von den Photozellen gelieferten Ströme über entsprechend bemessene Widerstände leiten und sie dadurch im richtigen Sinne schwächen.
Wenn man im Empfänger statt des in Fig. ι dargestellten Prismas für jede Farbkomponente ein Farbfilter anwendet, so läßt sich der Ausgleich erreichen, indem man die Dichte der Filter dem gewünschten Ausgleich entsprechend abstuft.
Die Darstellung der Objekte in natürlichen Farben läßt sich auch dadurch erzielen, daß man das Objekt mit farbigem Licht beleuchtet, und zwar abwechselnd mit den Farben, die.den zu übertragenden Farbkomponenten entsprechen. In diesem Fall kann man auch die Beleuchtungsstärke der abwechselnd zur Wirkung kommenden Lichtquellen so verschieden einregeln, wie es dem gewünschten Ausgleich im Empfänger entspricht.
Durch Anordnungen nach der Erfindung werden nicht nur die Unterschiede in den Eigenschaften der Leuchtsalze ausgeglichen, sondern es lassen sich auf diese Weise auch aJJ,e anderen Fehler, die in einem Übertragungsorgan zwischen Objekt und Wiedergabe auftreten können, ausgleichen. Der Ausgleich nach der Erfindung läßt sich naturgemäß auch bei Wiedergabevorrichtungen anwenden, die nicht mit Leuchtsalzen, sondern mit anderen Wiedergabeelementen arbeiten, z.B. bei
Einrichtungen, die das farbige Bild mit Hilfe von verschiedenfarbigen Lichtquellen, z. B. Leuchtröhren, erzeugen, deren Intensität der gleichen Farbkomponente des gerade abgetasteten Objektpunktes entspricht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zum Fernsehen bewegter Bilder in natürlichen Farben, bei der ein in zwei verschiedenen Richtungen bewegter, in seiner Intensität entsprechend den einzelnen Bildpunkten eines aufzunehmenden Bildes schwankender Elektronenstrahl einen Leuchtschirm bestreicht, der mit mindestens drei verschiedenfarbig (z. B. rot, blau, grün) aufleuchtenden linienrasterartig verteilten Leuchtstellen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiedenen Empfindlichkeit verschiedenfarbiger Wiedergabeelemente des Empfängers (insbesondere Leuchtsalze) die zwischen dem zu übertragenden Objekt und dem Empfänger liegenden Übertragungsmittel (beispielsweise Photozellen, Leitungswiderstände) angepaßt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfindlichkeitsausgleich für mindestens eine mit einem Prisma erzeugte Farbkomponente durch ein Filter oder eine Blendegeschieht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Farbkomponenten des Prismas zugeordneten Photozellen eine voneinander verschiedene Empfindlichkeit haben.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Farbkomponente eine gleichmäßige Empfindlichkeit aufweisende Photozelle zugeordnet ist, so daß der Ausgleich auf elektrischem Wege durch an die Zellen angeschlossene Widerstände o. dgl. erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES104745D 1932-05-27 1932-05-27 Einrichtung zum Fernsehen bewegter Bilder in natuerlichen Farben Expired DE626358C (de)

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