DE704358C - Verfahren zur Erzielung eines genauen Zeilenaufbaues bei der Bildzusammensetzung in Fernsehempfaengern - Google Patents

Verfahren zur Erzielung eines genauen Zeilenaufbaues bei der Bildzusammensetzung in Fernsehempfaengern

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DE704358C
DE704358C DES126022D DES0126022D DE704358C DE 704358 C DE704358 C DE 704358C DE S126022 D DES126022 D DE S126022D DE S0126022 D DES0126022 D DE S0126022D DE 704358 C DE704358 C DE 704358C
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DE
Germany
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screen
line structure
fluorescent
achieving
image
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Expired
Application number
DES126022D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans R Arni
Dr Hans Neugebauer
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • H01J29/89Optical or photographic arrangements structurally combined or co-operating with the vessel
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/72Modifying the appearance of television pictures by optical filters or diffusing screens
    • HELECTRICITY
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2229/00Details of cathode ray tubes or electron beam tubes
    • H01J2229/89Optical components associated with the vessel
    • H01J2229/8905Direction sensitive devices for controlled viewing angle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung eines genauen Zeilenaufbaues bei der Bildzusammensetzung in Fernsehempfängern Eine Fernsehübertragungseinrichtung besteht im wesentlichen auf der Sendeseite aus einem Bildzerlegungsgerät, einem Verstärker und einem Ultrakurzwellensender und auf der Empfangsseite aus einem Ultrakurzwellenempfänger nebst Verstärker und einem Bildzusammensetzungsgerät. Die Bildzerlegung auf der Sendeseite erfolgt zeilenmäßig, indem beispielsweise das zu zerlegende Bild auf eine Blende projiziert wird, durch die der dem jeweils zu übertragenden Bildelement zugeordnete Lichtstrom ausgeblendet wird. Der Lichtstrom beeinflußt eine Photozelle, an deren Belastungswiderstand der Bildverstärker angeschlossen ist. Als Blende dient im allgemeinen die bekannte Nipkowsche Kreislochscheibe, durch die nacheinander die verschiedenen Bildelemente zeilenmäßig auf die Photozelle einwirken können. Es sind auch Bildzerleger bekannt, bei denen das Bild auf einer Photozellentafel entworfen wird, so daß jedem Bildelement eine Zelle zugeordnet ist. Durch besondere Schnellschaltelemente werden die einzelnen Zellen nacheinander mit dem Bildverstärker verbunden. Auf der Empfangsseite erfolgt die Bildzusammensetzung im allgemeinen durch Kathodenstrahlröhren (Braunsche Röhren) mit einem F@uoreszenzschirm, auf dem sich der Fluoreszenzfleck zeilenweise bewegt und entsprechend der Helligkeit des Bildes am Sender gesteuert wird.
  • Bisher war man der Auffassung, daß die Bildgüte der Fernsehbilder sich nur dadurch verbessern läßt, daß man die Bildauflösung verfeinert, d. h. also das Bild nicht in i8o, sondern vielleicht in 240 oder 36o oder noch mehr Bildzeilen zerlegt. Dadurch wird jedoch das Frequenzband bedeutend erhöht, wodurch wieder Schwierigkeiten bezüglich der Übertragung entstehen. Man hat auch vorgeschlagen, die Bildgüte durch die sog. Zeil:ensprttngmethode zu verbessern.
  • Im vorliegenden Fall soll jedoch auf einfacherem Wege eine wesentliche Verbespe-. rung der Bildgüte von Fernsehbildern durch erreicht werden, daß auf einen äußerst genauen Zeilenaufbau geachtet wird. Es hat sich nämlich gezeigt, dai> Bilder von gleicher Zeilenzahl ganz verschiedene- Güte aufweisen, je nachdem ob die Zeilen genau aneinanderstoßen oder nicht. So wirkt ein t So-Zeilen-:>ild mit genauem Zeilensatz besser als ein _36o-Zeileril ,ild mit Zeilen, die helle oder dunkle Zwischenlinien auf;veisen. Der Zeileri-.lufliatt tes Fernsehhildes soll nun derart genau etfolgen, dali sich die Zeilen ohne 7_wischcnräunie derart aneinander anschließen, tlaß eine #zieichmäbig ausgeleuchtete Fläche praktisch keilte Str ukttrr 111e111- zeigt, selbst wenn rll;ill sie aus sii geringer Entfernung betrachtet, daL', zwei benachbarte Zeilen unter einem G<-ichtsti inkel gesehen werden, der größer ist als der kritische Winkel des Auflösungsveriiii>>ens. Durch einen derartigen Zeilenaufbau wird, ohne tlah eilte Steigerung der Zeileiizahl nötig ist, eitre Bildgifte erreicht, die wu,entlich besser ist_, als weint z. B. all Stelle von i So Bildzeilen 36o Bildzeilen verwendet würden, ohne auf sehr genauen Zuilenaufhait zu achten.
  • Das genaue Aneinanderstol3en der einzelnrll Bildzeilen kann durch optische ttnd bzw. oder elektrische 'Mittel erzielt werden. Gemä der I?rfiridting werden nun unmittelbar vor dein Fluoreszenzschirm optische Mittel, z. h, Rasterlinsen oder Jalousieblendrn, mit zeilenförmigem Raster angeordnet, durch die das von dein Fluoreszenzfleck ausgehende Lichtbündel so verbreitert wird, daß zwischen den einzelnen Zeilen des Bildes keine Zwischenräume vorhanden sind. Durch entsprechende Bemessung des Fluoreszenzlleckes ist es möglich, daß bei Rasterschirmen jeweils voll einem Bildelement nur ein Rasterelement beeinflußt wird. Vorteilhafter ist aber die Verwendung von Rasterschirmen, die aus Jalousieblenden gebildet -werden, welche z. B. aus ganz dünnen versilberten Cellulaidpl-ittchen bestellen können. Die Rasterschirme können auch in das Kathodenstrahlrohr selbst mit eingebaut -werden.
  • In Fig. i ist eire Teil eines Fluoreszenzt5 einer Kathodenstrahlröhre dargestellt, und zwar bezeichnet i die Glaswand der Röhre und 2 die eigentlich fluoreszierende Schicht. Unmittelbar vor der Glaswand i ist ein rasterartiger Schirm 3 angeordnet, der aus kleinen. Celluloidplättchen 4 besteht, die an ihren Seitenwänden 5 verspiegelt sind und als ,lalousiehlenden wirken. Auf dem Fluoreszenzschirm 2 werden durch den Fluoreszenzfleck die einzelnen Bildzeilen 6 und 7 abgetastet, -tind das von diesen ausgehende Lichtbündel wird durch die Jalousieblenden - derartig verbreitert, daß <ruf der vorteilhafterweise mattiurteii Fläche 8 ein Bild entstellt, das praktisch keine Zeilenstruktur mehr aufweist. Der rasterartige Schirm ; kann, wie in Fig. 2 gezei-1, auch zwische;i Flttoreszenzschirm 2 und der Gaswand t ange-ordiiet sein.
  • In Fig. 3 ist ebenfalls wieder ein "feil eines Fluoreszenzschirincs dargestellt, wobei i die Glaswand und 2 die Flum-eszenzschicht ist. Vor dem Fluoreszenzscliii-in befindet sich ein z.13. aus Glas gebildeter Rasterschirm. Hierbei sind die einzelnen Rasterlinsen derartig bemessen bzw. von dem Fluoreszeizschirm entfernt, da1.t hei S ein Bild entsteht, 1>e1 dein die einzelnen @eilcii ohne Zwischenräume alleinander anstoljen.

Claims (3)

  1. PATFNT--XSPl,üc 11r: i. Verfahren zur Erzielung eures genauen Zeilenaufbaues bei der Bildzusatnmensetzung in Fernsehempfängern, dadurchgekennzeichnet, dali urimittelbar vor den Fluoreszenzschirin z. B. atis Rasterlinsen oder @aluusiehlcndcn gebildete Rasterschinne mit zeilenförmigem Raster angeordnet sind, durch die -las von dein Fluoreszenztleck aus--chende Lichtbündel sa verbreitert wird, `daL, die einzelnen Zeilen derart ohne Zwischenraum aneinander anschließen, so daß eine gleichmäßig ausgeleuchtete Fläche praktisch keine Struktur mehr -zeigt, auch wenn sie unter einem Gesichtswinkel betrachtet wird, der größer ist als der kritische Winkel des Auflösungsvermögen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zeilenförmig angeordneten Rasterlinsen bestehender Schirm, z. B. eine Glasrasterplatte, in einem derartigen Abstand vor dem Fluoreszenzschirm angeordnet ist und daß die Kathodenstrahlröhre derart gesteuert wird, da13) auf dem Rasterschirm ein Bild ohne Zeilenstruktur entsteht. .
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kathodenstrahlröhre unmittelbar vor dem Fluoreszenzschirm ein l,asterschirm eiligebaut ist.
DES126022D 1937-02-12 1937-02-13 Verfahren zur Erzielung eines genauen Zeilenaufbaues bei der Bildzusammensetzung in Fernsehempfaengern Expired DE704358C (de)

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