DE626280C - Verfahren zum Betrieb photoelektrischer Zellen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb photoelektrischer Zellen

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DE626280C
DE626280C DET41052D DET0041052D DE626280C DE 626280 C DE626280 C DE 626280C DE T41052 D DET41052 D DE T41052D DE T0041052 D DET0041052 D DE T0041052D DE 626280 C DE626280 C DE 626280C
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Germany
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photocell
photoelectric cells
bridge
neutralization
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Expired
Application number
DET41052D
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English (en)
Inventor
Dr Otto Schriever
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/02Details
    • H01J40/14Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for

Landscapes

  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb photoelektrischer Zellen Es ist bekannt, lichtelektrische Zellen mit einer Wechselspannung zu betreiben, denen Frequenz gleichzeitig die weiter zu verstärkende Trägerfrequenz bestimmt. Um die schädliche Wirkung der Elektrodenkapazität der Photozelle auszuschließen, muß der kapazitiv durch die Zelle fließende Wechselstrom kompensiert werden. Dies geschieht in bekannter Weise durch eine Brückenschaltung; bei welcher die Elektrodenkapazität durch einen regelbaren Kondensator nachgebildet wird.
  • In der Praxis hat sich ergeben, daß die Neutralisierung durch eine regelbare Kapazität von der Größenordnung der Kapazität der Photozellenelektroden allem nicht genügt, daß vielmehr wegen der Kleinheit der in Frage kommenden Kapazitätswerte zur Erzielung eines eindeutigen Brückengleichgewichts auch die Isolationsfehler beider Brückenzweige sorgfältig abgeglichen (sein müssen. Theoretisch- müßte es genügen, demjenigen Brückenzweig, also entweder der Photozelle oder dem Ausgleichskondensator, der die geringere Ableitung besitzt, so viel Ohmschen Widerstand parallel zu schalten, bis die Kriechströme in beiden Zweigen identisch sind. Praktisch lassen sich jedoch die hohen in Frage kommenden Widerstandswerte schwer variabel herstellen.
  • Diese Schwierigkeit wird durch die Erfindung behoben. Sie besteht darin; daß dein Ausgleichskondensator von vornherein die größere Leitfähigkeit zuerteilt wird, erforderlichenfalls durch- Parallelschalter eines festesi Hochohmwiderstandes und daß die Leitfähigkeit der Photozelle durch regelbare Vorbelicktung auf gleichen Wert gebracht wird, beispielsweise durch eine in der Nähe der Photozelle aufgestellte Taschenlampe, deren Helligkeit passend einreguliert wird. Der Vorteil der Anordnung besteht darin, daß durch die Helligkeitsreglung der Leitwert desjenigän Brückenzweiges, der die Photozelle enthält, ganz kontinuierlich abgeglichen werden kann.
  • Für die Zwecke der Bildabitastung (Bildtelegraphie oder Fernsehen) werden normalerweise während des Abgleiches die von deiri Bilde herkommenden Lichtimpulse von der Photozelle ferngehalten bzw. der abtastende Lichtfleck auf Schwarz des Bildes eingestellt. Man kann es aber auch so einrichten, daß die Neutralisation bei Weiß getätigt wird. Im letzteren Falle erzeugt die Anordnung Wechselstromsignale bei Schwarz, d. h. man erzielt auf einfache Weise eine Bildumkehr. Die Anordnung ist nicht auf Bildabtastung beschränkt, sonder. läßt sich für alle Verwendungszwecke der Photozelle bienutzem, bei welchen Beleuchtungsänderungen seine Auslösung elektrischer Vorgänge herbeiführen sollen.

Claims (1)

  1. PATENANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe photoelektrischer Zellen beliebiger Art mit, seiner Wechselspannung in einer Brückenschaltung, bei der der über die Kapazität der Photozelle fließende Wechselstrom durch .einen Brückenzweig gleicher Kapazität kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Neutralisierungskondensator eine grüßere Leitfähigkeit als der unbelichteten Photozelle gegeben und der Abgleich der Leitfähigkeiten bieider Brückenzweige durch .eine konstante, passend eingeregelte Vorbelichtung. der Photozelle erzielt wird. $. Verfahren nach Anspruch i in Anwendung für Bildtelegraphie oder Fernsehen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Bildumkehr die Neutralisation bei Weiß des Bildes vorgenommen wird.
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