DE626218C - Umladeanlage - Google Patents

Umladeanlage

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Publication number
DE626218C
DE626218C DEP69870D DEP0069870D DE626218C DE 626218 C DE626218 C DE 626218C DE P69870 D DEP69870 D DE P69870D DE P0069870 D DEP0069870 D DE P0069870D DE 626218 C DE626218 C DE 626218C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
conveyor
loading bridge
goods
belt
Prior art date
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Expired
Application number
DEP69870D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Henrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Pohlig AG
Original Assignee
J Pohlig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Pohlig AG filed Critical J Pohlig AG
Priority to DEP69870D priority Critical patent/DE626218C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE626218C publication Critical patent/DE626218C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Description

  • Umladeanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Umladeanlage zum Heranführen von Gut auf Stapel, in Eisenbahnwagen oder Schiffe, zum Rückfördern aus diesen und zum Umladen aus einem zum anderen, aus einem parallel zur Kaikante ortsfest angeordneten Förderer und einer längs der Kaikante vierfahrbaren, den Stapelplatz überspannenden Verladebrücke bestehend; wobei auf der Verladebrücke ein für Greifer oder Kübelbetrieb eingerichteter Drehkran vierfahrbar und in der Verladebrücke mehrere Fülltrichter und feste oder längs verschiebliche Förderbänder und eine ins Schiff hinabfördernde Niedertragevorrichtung angeordnet sind. Das besondere Kennzeichen besteht darin, daß in der Verladebrücke, in deren Mittelebene fest ein an (las ortsfeste Zufördermittel anschließendes Förderband und darunter ein der Niedertragevorrichtung zuförderndes und mit dieser gemeinsam längs v erschiebliches, durch einen besonderen Fülltrichter beschickbares Förderband und hierunter ein längs verschiebliches und umkehrbares Förderband angeordnet sind, wobei an der Verbindungsstelle dieser beiden gemeinsam längs verschieblicheri Förderer eine Wenderutsche eingebaut ist, die das Gut wahlweise der N iedertragevorrichtung oder dem untersten umkehrbaren, längs verschieblichen Förderband: zuführt, und daß weiter seitlich neben diesen vorgenannten untereinanderliegenden Förderbändern zwei Förderbänder mit Zufuhrtrichtern hintereinander fest eingebaut sind, von denen das wasserseitige Rand über eine Wenderutsche wahlweise dem untersten umkehr- und fahrbaren Förderer oder dem landseitigen. Förderband zufördert, welches das Gut über eine Wenderutsche entweder über ein kurzes, längs verschiebliches Förderband dem ortsfesten, parallel zur Kaikante angeordneten Förderer oder über ein Sieb dem der Niedertragevorrichtung zufördernden Förderband zuführt. Der Verwendungsbereich dieser Anlage wird dadurch vergrößert, däß eine fahrbare Wechselbrücke an sich bekannter Art zwischen Verladebrücke und Kaikante längs dieser v erfahrbar ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung schaubildlich zur Darstellung gebracht.
  • Abb. r zeigt die Einrichtung in Seitenansicht, wobei die Xiedertragevorrichtung und das mit ihr verschiebliche Band ausgefahren sind.
  • Abb.2 zeigt einen zugehörigen Schnitt nach der Linie I-I der Abb, r.
  • Abb. 3 zeigt die Seitenansicht bei eingefahrener Niedertragev orrichtung.
  • Abb. q. ist ein Schnitt nach der Linie II-11 der Abb. z. Abb. 5 zeigt einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV der Abb. 6.
  • Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 5.
  • Das Gut wird z. B. von der Wäsche der Zeche herangeführt durch das parallel zur Kaikante angeordnete, ortsfeste, mit einem Abwurfwagen versehene und umkehrbare Förderband a. Zwischen diesem und der Kaikante längs dieser vierfahrbar ist die den Stapelplatz überspannende Verladebrücke o; auf dieser vcrfahrbar ist der Drehkran f, der im Bedarfsfalle in bekannter Weise von der Verladebrücke auf die Wechselbrücke p übergeführt werden kann, die zwischen Kaikante und Brücke vierfahrbar ist. In der Mittelebene der Verladebrücke o angeordnet sind das ansteigende Förderband b und darunter das der Niedertragevorrichtung d zufördernde Bando; die beiden letzteren sind miteinander innerhalb der Brücke verführbar. Abb. I zeigt sie in ausgehobenem, Abb. 3 in eingezogenem Zustand. Zwischen diesen beiden Förderern c und d ist die Wenderutsche lt angeordnet, durch die das vom Bande c herangeführte Gut wahlweise der Niedertragevorrichtung d oder dem Förderbande e zugeführt werden kann, «-elches unterhalb ti, c und d längs verschieblich und umkehrbar ist. Über dein Bande c ist noch der mit einem Abzugsband versehene Fülltrichter g in die Brücke eingebaut. Seitlich neben den vorgenannten. Förderbändern b, c, d, e sind in der Brücke weiterhin zwei Förderbänder (Abb. 5) k uncl Y mit Fülltrichtern i und q hintereinander fest eingebaut, von denen das wasserseitige Band r über eine Wenderutsches das bei q aufgegebene Gut wahlweise dem untersten utnkehr- und vierfahrbaren Förderer e oder dem landseitigen Förderband k zufördert; letzteres führt über eine Wenderutsche das Gut entweder über ein kurzes längs verschiebbares Förderband v dem ortsfesten Förderband a oder über ein Sieb m dem der Niedertragevorrichtung zufördernden Förderband b zu.
  • Mit der vorgeschlagenen Einrichtung sind die verschiedensten Förderwege möglich.
  • i. Förderung von der Wäsche ins Schiff über den gegebenenfalls mit der Brücke o kuppelbaren Abwurfwagen des F örderbandes a gelangt das Gut über die Förderbänder b, c und die Niedertragevorrichtung d (Abb. r) sanft und schonend ins Schiff. Beim übergang von c auf d etwa anfallende Sehlabberkohle gelangt über die Rutsche la auf das Förderband e und von dieser;, auf den Lagerplatz. ° a. Verladung von Stapelkohle ins Schiff: a) Ohne Absiebung Die Kohle wird vom Lagerplatz durch den Greiferdrehkran f aufgenommen und in den Trichter r (Abb. i) entleert, von wo sie über Band c und Niedertragevorrichtung d ins Schiff gelangt.
  • ß) Mit Absiebung: Der Greiferdrehkran f nimmt die Stapelkohle auf und entleert in den Trichter i (Abb. 5); von hier gelangt die Kohle über Band h und Schurre l (Abb. 3 und q.) auf das Sieb in und von diesem (Abb. i) über b, c, d ins Schiff.
  • 3. Entladung von Eisenbahnwagen ins Schiff Der von der Verladebrücke o auf die unabhängig von dieser längs der Kaikante verfahrbare Wechselbrücke p übergeführte Drehkran f entleert O-Wagen mittels Greifers oder Klappkübel unmittelbar ins Schiff.
  • Förderung vom Schiff in Eisenbahnwagen: Umgekehrt wie bei 3.
  • 5. Förderung vom Lagerplatz in Eisen-" Bahnwagen: Das von Greiferdrehkran aufgenommene Gut gelangt entweder (ohne Absiebung) un-. mittelbar in die'Wagen, oder es wird (mit Absiebung) in den Trichter i (-4bb. 5) entleert und gelangt von diesem über Band k Schurre L (Abb. i und 4), Sieb m auf Band b und von eia über Band c, Rutsche 1a, Band e und Rutsche-- in den Eisenbahnwagen.
  • 6. Förderung des Gutes von der Wäsche in Eisenbahnwagen: Das vom Förderband a herangeführte Gut gelangt über die Bänder b und c, Rutsche Ir., Bande und- Rutsche a in die 'Vagen. , 7. Förderung von der Wäsche auf den Stapelplatz: Hierbei ist die Niedertragevorrichtung d zusammen mit dem Bande c (Abb. 3) eingeschoben; das Gut gelängt vom Bande a auf das Band b und über Schurre h, auf das umkehrbare; vierfahrbare Förderbande und von diesem an gewollter Stelle auf den Stapelplatz.
  • B. Förderung aus dem Schiff auf den Stapelplatz: Der Drehkran ist (Abb. 5) auf die Weehselbrücke p gebracht; er entleert mittels Greifer in den Trichter q, von wo das Gut über das Förderband r, Schurre s und Förderband e auf das Lager gelangt.
  • Förderung aus Eisenbahnwagen auf Stapel: Wie bei ä; der Drehkran kann auch auf der Brücke arbeiten.
  • io. Rückförderung des Gutes vom Schiff zur Zeche oder einem anderen Verwendungsort: Der Greiferdrehkran entleert das aufgenommene Gut in den Trichter q; von hier gelangt es über Band y (Abb. 5), eine Zwischenschurre, Band k auf das ausschiebbare Band v und über Band a zur Zeche.
  • i i. Beförderung aus Eisenbahnwagen zur Zeche: Wie bei io.
  • 1a. Rückförderung vom Stapel zur Zeche: Der Greiferdrehkran arbeitet in Trichter i; das Gut gelangt über Band k, Schurre u und Bänder v und a zur Zeche.
  • 13- Stückgutumschlag aus Eisenbahnwagen in das Schift oder umgekehrt: Der mit der Wechselbrücke p längs der Kaikante vierfahrbare Drehkran f schlägt die Güter in der üblichen Weise um.
  • Es sei noch bemerkt, daß bei Sortenwechsel die auf den Bändern a, b, c und d befindlichen Restmengen über das Förderband e auf den Lagerplatz gebracht werden können, wobei der Fördersinn der Niedertragevorrichtung a' umkehrbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umladeanlage zum Heranführen von Gut auf Stapel, in Eisenbahnwagen oder Schiffe, zum Rückfördern aus diesen und zum Umladen aus einem zum anderen, aus einem parallel zur Kaikante ortsfest angeordneten Förderer und einer längs der Kaikante vierfahrbaren, den Stapelplatz überspannenden Verladebrücke bestehend, wobei auf der Verladebrücke ein für Greifer oder Kübelbetr ieb eingerichteter Drehkran vierfahrbar und in der Verladebrücke mehrere Fülltrichter und feste oder längs verschiebliche Förderbänder und eine ins Schift hinabfördernde Niedertragevorrichtungangeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verladebrücke in deren Mittelebene fest ein an das ortsfeste Zufördermittel (a) anschließendes Förderband (b) und darunter ein der Niedertragevorrichtung (d) zuförderndes und mit dieser gemeinsam längs verschiebliebes, durch einen besonderen Fülltrichter beschickba:res Förderband (c) und hierunter ein längs v erschiebliches und umkehrbares Förderband (e) angeordnet sind, wobei an der Verbindungsstelle dieser beiden gemeinsam längs verschieblichen Förderer (c und d) eine Wenderutsche (h) eingebaut ist, die das Gut wahlweise der Niedertragev orrichtung (d) oder dem untersten umkehrbaren längs verschieblichen Förderband (e) zuführt, und daß weiter seitlich neben diesen vorgenannten untereinanderliegenden Förderbändern (b, c, d, e) zwei Förderbänder (r, k) mit Zufuhrtrichtern (g, i) hintereinander fest eingebaut sind, von denen das wasserseitige Band (r) über eine Wenderutsche (s) wahlweise dem untersten umkehr- und fahrbaren Förderer (e) oder dem landseitigen Förderband (k) zufördert, welches das Gut über eine Wenderutsche (u) entweder über ein kurzes längs verschiebliches Förderband (v) dem ortsfesten, parallel zur Kaikante angeordneten Förderer (a) oder über ein Sieb (nz) dem der Niedertragevorrichtung zufördernden Förderband (b) zuführt: z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine fahrbare 6Vechselbrücke an sich bekannter Art zwischen Verladebrücke und Kaikante längs dieser vierfahrbar ist.
DEP69870D 1934-08-24 1934-08-24 Umladeanlage Expired DE626218C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757301C (de) * 1937-03-14 1951-10-29 Demag Ag Schiffsladebruecke mit Laengsfoerderer und Niedertragvorrichtung
DE1115641B (de) * 1956-04-17 1961-10-19 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Verladebruecke mit einem zwischen Obergurt und Untergurt verfahrbar angeordneten Foerderband und einer unter dem Untergurt verfahrbar angeordneten Ableitvorrichtung
DE1241354B (de) * 1963-03-05 1967-05-24 Orenstein & Koppel Ag Umladeanlage
FR2840597A1 (fr) * 2002-06-06 2003-12-12 Sms Synergie Man Systeme Procede pour le dechargement controle de vehicules de transport maritime, fluvial ou routier, et appareillage pour la mise en oeuvre de ce procede

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