DE626196C - Behaelter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender Stoffe - Google Patents
Behaelter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender StoffeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
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- B65D1/04—Multi-cavity bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Behälter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender Stoffe Sofern man in dass Badewasser nicht Sauerstoffgas einleitet, stellt man Sauerstoffbäder mit Hilfe von Natxiumperborat her, aus welchem der Sauerstoff katalytisch entwickelt wird. Damit d=er Sauerstoff nicht vorzeitig aus dem Natriumperborat entweicht, kann man das letztere nicht mit dem Katalysator vermischt aufbewahren, sondern muß beide Chemikalien in getrennter Packung an die Benutzer verabfolgen.
- Das hat nicht nur den Nachteil, daß die Herstellung des Sauers=toffbades umständlich wird und beim Benutzer Zweifel entstehen, welche Chemikalie zuerst verwendet wird, sondern auch den, daß die Packungen aus Neugierde vorzeitig geöffnet werden und dadurch das Natriumperborat; das stark hygroskopisch ist, leidet.
- Es isst auch wesentlich, daß Na;triumperborat und Katalysator in dem gleichen Mischungsverhältnis in das Wasser gelangen, damit die Sauerstoffentwicklung von vornherein beginnt und der Benutzer nicht vergißt, den Katalysator in das Wasser zu bringen.
- Es ist nun bereits bekannt, chemisch aufeinander einwirkende Stoffe in demselbien Gefäße, jedoch getrennt voneinander, aufzubewahren. Zu diesem Zwecke wurde z. B. kein Einsatzbehälter in dem Hauptbehälter in der Weise ,angeordnet, daß beim Abheben des Deckels des Außenbehälters ein unten offener Innenhehälter hera;us.gezogen wird, so daß sich die verschiedenen Chemikalien vermischen. Damit beim Herausziehen des Innenb=ehälters. dessen Inhalt in dem Außenbehälter zurückbleibt; isst eine besondere Einrichtung in Gestalt eines. in dem In.nenhe1tä1-ter angeordneten, ein Boden des Außenbehälters befestigten Stempels erforderlich. Bei dieser Verpackungsart 'besteht der Nachteil, daß, wenn die Mischung nicht sofort benutzt wird, chemische Reaktionen entstehen, die den in Aussicht genommenen Zweck nicht erreichen lassen. Auch ist das Füllen dieser Packung mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft. Dazu kommen Schwierigkeiten, wenn nur Teile der verschiedenen Chemikalien verbraucht werden.
- Bei einer ,a=nderen Verpackung getrennt gelagerter Chemikalien befindet sich in einem Außenbehälter ein Innenbehälter, der zum Entleeren getrennt von dem Außenb;ehält:2r geöffnet werden mu,ß. Stellt man diese Verpackung mit dem Boden nach oben, -so kann sich der Versichlußdeckel des Innenbehälters lockern, weil. zwischen diesem und dem Außendeckel ein freier Raum ist. Dadurch wird aber der Zweck der getrennten Lagerung vereitelt. Auch kann hei der Benutzung durch Unachtsamkeit übersehen werden, den Verschluß des Innenbehälters zu lösen, was bei mehreren Innehbiehältern um so nachteiliger ist. Auch wird in der Regel auf den Verschluß des Innenibeh,älters durch das Hinundherb.ewegen der Packung ein Teil des Inhalts 'des Außenbehälters ;gelangen, so daß der Benutzer diesen vor dem öffnen des Innenbehälters erst beseitigen ruß.
- Die -Erfindung verbindet das getrennte Lagern von Stoffen mit dem gemeinsamen Öffnen der hierzu erforderlichen Behälter. - Nach der Erfindung wird dies dadurch ermöglicht, daß die Vers.chlußdeckel der Einsatzbehälter an der Innenseite des Verschlußdeckels des Außenbehälters b;efe3tigt sind. In :einem -Arbeitsgange werden Außen-und Innenbehälter zwangsläufig geöffnet, und es ist hierzu.keine Drehbewegung ,erforderlich. Die Inhalte vermischen sieh erst beim Auswhütten' und behalten daher bis zur Anwendung ihre ursprüngliche Kraftwirkung.
- Der Benutzer kommt mit dem Inhalt nicht in Berührung. Der Außenbehälter ist durch die Verbindung mit dem oder den Imienb:ehältexn fester verschlossen, so daß Verklebungen, wie man diese sonst zu sicherem Versehlusse an Packungen anbringt, nicht erforderlich :sind. Um dem Sauerstoffbad Fiehtennadelälsalze oder andere Chemikalien zuzusetzen, kam inan außer dem. Behalter für den Katalysator noch andere Behälter in der Umhüllung anordnen und diese in gleicher Weise mit dem Verschlusse des großen Behälters verbinden. Dadurch besteht zugleich die Möglvchkeit, noch weitere Katalysatoren zu benutzen, die man nicht miteinander vermischen könnte, weil dadurch ihre Wirkung aufgehoben oder gemindert würde.
- In der Zeichnung isst der äußere Behälter mit i gekennzeichnet. Beispielsweise sind hier zwei Innenhehälter 2 eingezeichnet, die in Verrtiefungen 5 befestigt sind. Die Deckei 4 der Innenbehälter sind an dem Verschlusse 3 des äußexen Behälters beispielsweise angelei=nt. Sofern es sich nur um einen zentrisch angeordneten Innenbehälter handelt, kann man das Ganze durch das übliche Aufdrehen des äußeren Verschlusses öffnen. Bei mehreren Innenbehältern würde dies aber unmöglich sein. In diesem Falle findet das öffnen durch Abheben des äußeren Deckels statt, wodurch dann zugleich die Innenbehälteiw geöffnet werden. Um dieses öffnen zu erleichtern, empfiehlt es; sich, ein Stoffband o. digl. an den Deckeln der Einsatzbeh:ä1-ter und damit an dem Außendeckel zu befestigen, dessen .anderes Ende 6 nach dem Verschließen außen greifbar ist. Hiermit kann man dann den .äußeren Varschluß einsichließli:ch der inneren Versschlüsse durch einen Griff .öffnen. Man kann natürlich den Verschluß auch durch andere Mittel läsen.
- Schließlich können diejenigen Stellen durch Erhebungen 5 oder in anderer Weise kenntlich sein, auf die man zu klopfen _ hat, um das vollkommene Entleeren der Innenbehälter zu beschleunigen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Behälter zur getrennten Aufbewahrung chennsth aufeinander einwirkender Stoffe mit einem oder mehreren von oben durch .einen Deckel verschlossenen Einsatzbehältem, die an ihrem unteren Teile mit dem Boden des Außenbehälters dicht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vers!chlußdeckel (4) der Einsatzbehälter (2) an der Innenseite des Verschlußdcekels (3) des Außenbehälters (i) *befestigt sind.
- 2. Gegenstand nach Anspruch i, da.-durch gekennzeichnet, daß ein Band (6) an dem oder den Deckeln (4) der Einsatzbehälter (2) und damit an dem Außendeckel (3) befestigt ist, von welchem ein Teil. außerhalb des Außenbehälters (i) greifbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM123645D DE626196C (de) | 1933-04-23 | 1933-04-23 | Behaelter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM123645D DE626196C (de) | 1933-04-23 | 1933-04-23 | Behaelter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626196C true DE626196C (de) | 1936-02-21 |
Family
ID=7330344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM123645D Expired DE626196C (de) | 1933-04-23 | 1933-04-23 | Behaelter zur getrennten Aufbewahrung chemisch aufeinander einwirkender Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626196C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943971A1 (de) * | 1978-11-03 | 1980-05-08 | Nippon Clean Engine Lab | Behaelter zur aufnahme und zum mischen mehrerer komponenten in einem bestimmten mischungsverhaeltnis |
| DE3509031A1 (de) * | 1985-03-13 | 1986-09-18 | NORFIN Graphische Produkte GmbH, 3014 Hannover | Misch-nachlaufbehaelter zum prozentualen mischen von zwei oder mehreren fluessigkeiten |
-
1933
- 1933-04-23 DE DEM123645D patent/DE626196C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2943971A1 (de) * | 1978-11-03 | 1980-05-08 | Nippon Clean Engine Lab | Behaelter zur aufnahme und zum mischen mehrerer komponenten in einem bestimmten mischungsverhaeltnis |
| DE3509031A1 (de) * | 1985-03-13 | 1986-09-18 | NORFIN Graphische Produkte GmbH, 3014 Hannover | Misch-nachlaufbehaelter zum prozentualen mischen von zwei oder mehreren fluessigkeiten |
| US4815861A (en) * | 1985-03-13 | 1989-03-28 | Neue Rotaprint Gmbh | Mixer-feeder vessel for percentagewise mixture of two or more liquids |
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