DE625366C - Dauerpruefmaschine zum gleichzeitigen Pruefen mehrerer Pruefkoerper - Google Patents

Dauerpruefmaschine zum gleichzeitigen Pruefen mehrerer Pruefkoerper

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DE625366C
DE625366C DESCH104468D DESC104468D DE625366C DE 625366 C DE625366 C DE 625366C DE SCH104468 D DESCH104468 D DE SCH104468D DE SC104468 D DESC104468 D DE SC104468D DE 625366 C DE625366 C DE 625366C
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DESCH104468D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Riehl
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Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Dauerprüfmaschine zum gleichzeitigen Prüfen mehrerer Prüfkörper Die Bestimmung der Schwingungsfestigkeit von Werkstoffen nimmt deshalb verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch, weil gewöhnlich eine ganze Anzahl von Prüfkörpern unter verschiedenen Belastungen geprüft werden muß, bis diejenige Belastung gefunden ist, bei der ein Prüfkörper gerade noch eine bestimmte, sehr hohe Anzahl von Lastwechseln aushält. Es sind deshalb Prüfmaschinen gebaut worden, auf denen. gleichzeitig mehrere Prüfkörper geprüft werden können. Die Beanspruchung -aller Prüfkörper erfolgt bei diesen Maschinen meist durch einen einzigen Antrieb. Zur Erzielung einer abgestuften Beanspruchung für die einzelnen Probekörper werden entweder Prüfkörper verschiedener Abmessungen benutzt oder man läßt den Antrieb mittels verschieden langer Hebelarme auf die einzelnen Prüfkörper einwirken.
  • Infolge der verschiedenen Abmessungen der einzelnen Prüfkörper ergeben sich mit den genannten Maschinen Festigkeitswerte, die nicht ohne weiteres miteinander verglichen werden können. Bekanntlich beeinflußt die Abmessung eines Prüfkörpers die Schwingungsfestigkeit in nicht unbedeutendem Maße. Infolgedessen sind die mit den bekannten Maschinen erhaltenen Werte nicht in jeder Weise befriedigend. Mit der Prüfmaschine gemäß der Erfindung, auf der äbenfalls, wie bei den, bekannten ähnlichen Prüfmaschinen gleichzeitig mehrere Probekörper bei Benutzung eines gemeinsamen Antriebes verschieden stark beansprucht werden, ist es nun möglich, Prüfkörper mit vollkommen gleichen Abmessungen zu prüfen, so daß .die vorstehend aufgezeigten Nachteile der bekannten Maschinen vermieden werden. Zu diesem Zwecke werden mit den einzelnen Prüfkörpern Federstäbe verbunden, deren Federkonstanten entsprechend zueinander abgestuft sind, wobei zu bemerken ist, daß die Verbindung von Federstäben mit Prüfkörpern bei Prüfmaschinen, in denen ein einziger Prüfkörper geprüft wird,- bereits bekannt ist. Es sind zwar auch solche Dauerprüfmaschinen nicht mehr neu, auf denen gleichzeitig mehrere Probekörper gleicher Abmessungen geprüft werden können. Doch handelt es sieh bei diesen Maschinen um solche, bei denen die einzelnen. Probekörper nicht verschieden. stark beansprucht werden oder bei -denen für jeden Einzelprüfkörper ein besonderer Antrieb vorgesehen ist.
  • Die gekennzeichnete neue Federanordnung läßt sich bei Torsiöns-, bei Biege- und auch bei Zug-Druck-Prüfmaschinen verwenden. Die Art des Antriebs, ist an=-sich gleichgültig. Um aber stets gleiche Verhältnisse während der Prüfung aufrechtzuerhalten, ist es zweckmäßig, in bekannter Weise einen Kurbeltrieb zu verwenden, der einen stets gleichen Ausschlag sichert. Bei Torsionsprüfmaschinen wird in diesem Falle .die Belastung zweckmäßig so hervorgerufen, .daß jeder Federstab oder jeder Prüfstab mit einem Hebelarm versehen wird, dessen der Prüfstabachse abgekehrtes ;Ende mit einem Gestänge verbunden wird, das an sämtlichen Hebelarmen angreift. Dieses Gestänge wird dann von der Kurbelstange hin, und her bewegt. Im Falle von Biegebeanspruchungen kann ein gleiches Gestänge unmittelbar, an dem Prüfkörper oder dessen Federstab angreifen.
  • Als Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Prüfmaschine ist in den Abb. z und 2 eine Torsionsprüfmaschinedargestellt. Abb. x zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht dieser Maschine.
  • Die einzelnen Prüfstäbe a werden an ihrem einen Ende durch. feste Spannköpfe b . gehalten. - Ihr anderes Ende sitzt in je einem Spannkopf c, der drehbar gelagert ist und gleichzeitig als. Spannkopf für je einen Federstab dz, cd, usw. dient oder auch unmittelbar mit- dem Federstab aus. einem Stück -bestehen kann. Das andere Ende -dieser Federstäbe. ist mit je einer Achse e verbunden, ,die gleichfalls -drehbar gelagert ist. An jeder -Achse e befindet sich ein Hebelarm f, .der an dem. beispielsweise T-förmig ausgebildeten Gestänge g gelenkig befestigt ist. An .einem Gelenk h des letzteren greift der Kurbelarm i an, der durch. die Kurbel k hin und her bewegt wird, und das Gestänge entsprechend hin und her schwingen läßt. Der Antrieb der Kurbel.k erfolgt über die Kupplung l von dein Motor m. Zweckmäßig ruhen alle genannten Lager und .die festen Spannköpfe b in .Wänden n, die an dem gemeinsamen Fundament o befestigt -sind.
  • Dadurch; daß die Federstäbe dl, d2 usw. verschiedene Federkonstanten besitzen, werden trotz gleichen- Winkelausschlages der Hebelarme f und trotz gleicher Abmessungen aller Prüfstäbe a die letzteren ganz verschicden belastet' Man wird nun die Federkonstante der Federstäbe und- den Ausschlag des Gestänges so wählen, daß voraussichtlich diejenigen Prüfstäbe, deren Beanspruchung in der Mitte liegt, also etwa die mit den Federstäben d'g und- d4 verbundenem Prüfstäbe, a7 der Grenze der Schwingungsfestigkeit liegen. Die Größe der Belastung kann in einfachster Weise durch irgendeine der bekannten Meßmethoden ermittelt werden.
  • Für die Biegeprüfung wird die Prüfmaschine etwa in der Weise geändert, daß das Gestänge g unmittelbar an den Teilen c angreift und diese hin und herbewegt. Selbstverständlich muß dabei' für eine geeignete Lagerung gesorgt werden, die es den Teilen c nur gestattet, sich- ineiner Ebene hin und her zu bewegen.. In der gleichen Ebene werden dann auch zweckmäßig die Spannköpfe c geführt.
  • Die Biegeprüfung kann jedoch auch unter Beibehaltung der' dargestellten Anordnung durchgeführt werden: In diesem Falle müßte die Achse der Prüfkörper in bekannter Weise senkrecht zu der Achse der Federstäbe angeordnet werden. Auch müßten dann die Spannköpfe-b und c --entsprechende Hebelarme erhalten, die an ihren äußeren Enden an den beiden Eriden des Prüfkörpers angreifen. Bei Verdrehung der Federstäbe d wird dann der Prüfkörper gebogen, wobei seine Biegelinie einem Kreisbogen folgt.
  • Bei Zug-, Druck- oder Zug: Druck-Prüfungen kann die Lagerung für die Torsionsprüfung etwa beibehalten werden, .doch muß die Kraftrichtung-des Antriebes 'um 9o° versetzt werden, wobei sie zweckmäßig in der gleichen Ebene liegt wie die - Achsen der Prüfstäbe. Im Fälle dieser Prüfungen- wird es auch zweckmäßig sein, 'an Stelle der stabförmigen - Federstäbe schratbenfederartige oder ähnliche Federstäbe zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Däuerprüfmaschine- zum-gleichieitigen Prüfen mehrerer Prüfkörper, die bei Benutzung eines gemeinsamen Antriebes verschieden stark beansprucht werden, gekennzeichnet= durch= an sich -bekannte, mit den einzelnen Prüfkörpern zu verbindende Federstäbe; deren Federkonstanten zueinander so -abgestuft sind, daß sämtliche' Prüfkörper in an sich bekannter Weise gleiche Abmessungen haben können.
DESCH104468D 1934-06-14 1934-06-14 Dauerpruefmaschine zum gleichzeitigen Pruefen mehrerer Pruefkoerper Expired DE625366C (de)

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