DE625154C - Gleitlager mit einem inneren und einem aeusseren Lagerring - Google Patents

Gleitlager mit einem inneren und einem aeusseren Lagerring

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DE625154C
DE625154C DEA74886D DEA0074886D DE625154C DE 625154 C DE625154 C DE 625154C DE A74886 D DEA74886 D DE A74886D DE A0074886 D DEA0074886 D DE A0074886D DE 625154 C DE625154 C DE 625154C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10Construction relative to lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

Bei Radialgleitlagern mit Flüssigkeitsreibung muß ein gewisses und oft ■verhältnismäßig großes: Spiel zwischen den Gleitflächen vorgesehen werden. Wo eine möglichst genaue Zentrierung der Welle im Lager notwendig ist, muß deshalb eine Gestaltung der Gleitflächen vorgenommen werden, die trotz des kleinen Spieles im Lager die Schaffung keilförmiger Zwischenräume ermöglicht, in welchen ein tragender Ölfilm gebildet werden kann. Die technisch vorteilhafteste Lösung des Problems bestehi; darin, kippbare Blöcke zwischen den inneren Und äußeren Lagerteilen vorzusehen, die in einem den vorhandenen Betriebsverhältnissen entsprechenden Winkel nachgestellt werden können. Diese Lösung ist indessen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht immer vorteilhaft, und zwar besonders nicht bei Lagern kleinerer Ab-·
messungen. '
Zur Bildung von Ölkeilen hat man ferner vorgeschlagen, die innere Gleitfläche aus einer Anzahl zentrischer Teile und dazwischengelegener exzentrischer Teile zusammenzusetzen,« wobei die ölzuführung durch axial verlau»- fende Aussparungen in der äußeren Gleitfläche erfolgt.
Bei dieser bekannten Ausführung ist eine wirksame Schmierung der gesamten Gleitflächen deshalb nicht möglich, weil zur Ölverteilung nicht die Zentrifugalkraft zu Hilfe genommen werden kann. Man hat zwar vorgeschlagen, bei einem Gleitlager mit innerem und äußerem Lagerring ,axial verlaufende Aussparungen in der Gleitfläche des Innenringies für die Ölzufuhr anzuordnen. Dabei fehlen jedoch die für die Bildung der Ölkeile sehr' erwünschten exzentrischen GleirfläclTienteile.
Schließlich ist eine Lagereinrichtung bekanntgeworden, bei der der Lagerzapfen als nachgewindeartiger Schraubenkörper mit mindestens einem Schraubengang ausgebildet ist, der an der Auflagefläche wenigstens auf einer Seite eine Abschrägung besitzt. Durch diese besondere Ausbildung des Lagerzapfens wird die Bildung eines in tangentialer und axialer Richtung wirkenden ölkeiles zwischen Zapfen und Lagerschale bezweckt. Bei dieser bekannten Lagereinrichtung ist nachteilig, daß die Lagerflächen keine wirklichen Rotationsflächen darstellen und daß ein Axialdruck entsteht sowie eine axiale Pump wirkung, die das Ölbad in heftige Bewegung setzt.
Die vorliegende Erfindung schafft eine wesentlich verbesserte Anordnung, durch die Ölkeile beliebiger Größe und Genauigkeit gebildet werden können. Sie findet bei Radialgleitlagern Verwendung, die aus einem inneren und einem äußeren Lagerring mit gegeneinanderlagernden Gleitflächen bestehen und bei denen die Schmiermittelzufuhr vom inneren I-förmigen Lagerring erfojgt.

Claims (2)

Erfindungsgemäß werden in der Gleitfläche des Innenringes - axial ■ über die ganze Breite der Gleitfläche verlaufende Aussparungen angeordnet, an die -sich exzentrische Gleitflächenteile anschließen, in an sich bei Schlitzlagern bekannter Weise. ,. Die Erfindung wird durch die Zeichnung verdeutlicht. Fig. ι ist ein Schnitt in der Axialebene ίο durch ein Lager nach einer" Ausführungsform der Erfindung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben Lagers. % Fig. 3 ist eine schematische. Darstellung eines Teils des inneren Lagerringes in demselben Lager, von der Seite aus gesehen. Der Außenring 1 ist inwendig sphärisch. In diesem lagert der Innenrings, der I-förmigen Querschnitt besitzt. Der ; äußere Flansch 3 des Innenringes ist.außen in der Hauptsache sphärisch und seine Stirnflächen im -wesentlichen als ebene Gleitflächen 4, 5' ausgebildet, die gegen die Seitenscheiben 6, 7 zur" Aufnahme von Axialdruck anliegen. Der Flansch 3 (ist an einer Anzahl· Stellen, beispielsweise acht, mit Aussparungen 8, 9,10 usw. versehen, die über die ganze Breite der Gleitfläche verlaufen und tiefer als die Stärke des Flansches 3 sind. Hierdurch werden teils eine einfache Herstellung erforderlicher Zufuhrkanäle für das Schmiermittel zur Gleitfläche und teils eine wirksame Schmierung sowohl der radialen als. auch "der- axialen Gleitflächen des Lagers erzielt. Das öl gelangt in das Lager 35- durch die Löcher 22 der Seitenscheiben 6, 7, "wird von der Innenseite, des Flansches 3 gefangen und durch die Zentrifugalkraft in die Aussparungen 8, 9, 10 usw/ rings um .den ganzen Lagerumfang herum herausgeschleu- 4.0 dert. An den -Kanten der Aussparungen ist also Öl im Überfluß vorhanden. Die radiale ■ Gleitfläche des Innenringes besteht teilweise aus zentrischen Teilen 13, 14, die auf einer Rotationsfläche um das Lagerzentrum 15 herum liegen. Der Halbmesser τ6 dieser zentrischen Teile ist nur sehr unbedeutend kleiner als der entsprechende Halbmesser der Gleitfläche " des Außenringes, weshalb der Inneti-• ring sehr genau zentriert wird. Der HaIbmesser ϊ6 der zentrischen Teile kann beispielsweise etwa ο, ι ö/0 kleiner als der entsprechende Halbmesser der Gleitfläche des Außenringes sein.. Lfm hinreichend kräftige ölkeile zwischen den Gleitflächen zu erzeugen, sind die übrigen Teile der Gleitfläche des Innenringes nach exzentrisch verlegten Rotationsflächen geformt. Symmetrisch um z. B. die Aussparung 8 herum befindet sich ein exzentrischer Teil der Gleitfläche mit Zentrum im Punkt 17, der auf der Verlängerung des Halbmessers 21 durch das Lagerzentrum 15 und die Aussparung 8 liegt. Der Halbmesser 18 dieses exzentrischen Flächenteils ist etwas langer, z. B. I a/D größer/als der Halbmesser 16 der zentrischen Teile des Innenringes. Die exzentrischen Teile an den Aussparungen 9 und 10 haben ihre entsprechenden Zentren in den Punkten 19 und 20 usw. Die verschiedenen ,Teile der Gleitfläche stellen also Teile von Rotationsflächen dar und können mit größter Genauigkeit leicht bearbeitet werden. Sie können auch ohne Schwierigkeit in der Weise verlegt werden, daß der entstehende Keilwinkel einen beliebigen Wert erhält. Dadurch, daß die Gleitfläche um die betreffenden Aussparungen herum symmetrisch geformt ist, wird das Läger in beiden Drehrichtungen gleich verwendbar. Die axialen Gleitflächen 4, 5' können gegebenenfalls auch zu einer schwachen Keilform zu jeder Seite der betreffenden Aussparungen ausgebildet werden. PATENXANSEETfCHE:
1. Radialgleitlager mit einem inneren und einem äußeren Lagerring mit gegeneinanderlagernden Gleitflächen und Schmiermittelzufuhr vom inneren I-förmigen Lagerring, dadurch gekennzeichnet, daß axiale, über - die ganze Breite der go Gleitfläche verlaufende Aussparungen in der Gleitfläche des 'Innenringes angeordnet sind, an die sich exzentrische Gleitflächenteile anschließen in an sich bei Schlitzlagern bekannter Weise.
2. Radialgleitlager mit einem Innenring 1 von I-förmigem Querschnitt nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen tiefer als die Stärke des Außenflansches sind.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen
DEA74886D 1934-04-25 1934-12-22 Gleitlager mit einem inneren und einem aeusseren Lagerring Expired DE625154C (de)

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DEA74886D Expired DE625154C (de) 1934-04-25 1934-12-22 Gleitlager mit einem inneren und einem aeusseren Lagerring

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