DE624722C - Verfahren zur Trennung von Leichtmetall-Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Leichtmetall-Legierungen

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DE624722C
DE624722C DEV30460D DEV0030460D DE624722C DE 624722 C DE624722 C DE 624722C DE V30460 D DEV30460 D DE V30460D DE V0030460 D DEV0030460 D DE V0030460D DE 624722 C DE624722 C DE 624722C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/005Preliminary treatment of scrap
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

  • Verfahren zur Trennung von Leichtmetall-Legierungen Es ist bekannt, heterogene Gemische durch Zerkleinern und fraktioniertes Sichten, Sieben oder Schlämmen zu zerlegen. Solche Verfahren sind dann anwendbar, wenn die physikalischen Eigenschaften, insbesondere clas spezifische Gewicht der Komponenten des Gemisches, stark voneinander abweichen.
  • Es ist ferner bekannt, .durch Vermahlen von Gemischen, z. B. von Graphit, der Gangart enthält, die spröde Gangart weitgehend zu zerkleinern, während der Graphit selbst nur wenig zerkleinert wird.
  • Es war nicht zu erwarten, daß auf dem angedeuteten Wege Leine fraktianierte Trennung einer Legierung aus Aluminium und Silicium möglich sein würde. Nach sorgfältig durchgeführten Versuchen hat sich nun überraschenderweise gezeigt, da.l dies dennoch in weitgehendem Male der Fall ist, wen man im Laufe der Zerkleinerung rechtzeitig sichtet.
  • 27,4 Teile einer auf elektrothermischem Wege gewonnenen Legierung aus 36 Teilen Silicium und 64 Teilen Aluminium wurden im Stahlmörser zerkleinert und durch ein i o oooer-1VIaschen-Sieb gesiebt. Der Rückstand auf dem Sieb war 18,2 Teile mit 32 0%o Silicium. Durch das Sieb gingen 9,2 Teile mit 65,7 % Silicium. Der Rückstand auf dem i o oooer-Maschen-Sieb wurde nochmals zerkleinert und auf ein 5oooer-Mas(#hen-Sieb gegeben. Dabei blieben etwa 700/0 auf dem 5oooer-Maschen-Sieb mit einem Gehalt von 23% Silicium, während .der Rest, der durch das Sieb ging, 43,7. % -Silicium enthielt.
  • An Stelle von Sieben kann man auch andere Trennungsverfahren, wie Schlämmen, anwenden. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Zerkleinerung bei solchen Tempieraturen vorzunehmen, bei denen einer der Biestandteile der Legierung weniger duktil ist als der andere. - Auch bei der Schlä.mmung, deren Wirkung durch Verwendung spezifisch schwerer Flüssigkeiten unterstützt wird, kann die Trennung durch Arbeiten bei Temperaturen, die von der gewöhnlichen Temperatur nach untern, vorzugsweise aber nach oben abweichen, befördert werden.
  • Auch kann m ,an das verschiedene spezifische Gewicht der zerkleinerten Legierungsteile benutzen, um eine Trennung herbeizuführen, indem man Flüssigkeiten anwendet, die im spezifischen Gewicht in der Mitte zwischen den beiden Legierungskomponenten liegen. Zu dem gleichen Zwecke kann man z. B. Salzschmelzen von. entsprechendem spezifischem Gewicht bei etwas höherer Temperatur benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur weitgehenden Trennung von Leichtmetall-Legierungen in ihre ,Bestandteile durch Zerkleinem :der Le- gierung, dadurch gekennzeichhet, daß man die zerkleinerte Legierung siebt, sichtet oder schl.ämimt. . z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Zerkleinerung bei einer Temperatur vorgenommen wird, bei der der Unterschied in der Duktilität der einzelnem Komponenten am größten ist.
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