DE624599C - Fahrbare Vorrichtung zum Unschaedlichmachen von Brandbomben - Google Patents

Fahrbare Vorrichtung zum Unschaedlichmachen von Brandbomben

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DE624599C
DE624599C DES113897D DES0113897D DE624599C DE 624599 C DE624599 C DE 624599C DE S113897 D DES113897 D DE S113897D DE S0113897 D DES0113897 D DE S0113897D DE 624599 C DE624599 C DE 624599C
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Germany
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incendiary
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DES113897D
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RICHARD SPARMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/06Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places of highly inflammable material, e.g. light metals, petroleum products

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  • Public Health (AREA)
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  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Fahrbare Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Brandbomben Gegenstand der Erfindung ist eine fahrbare Vorrichtung mit Sandfüllung zum Unschädlichmachen von Brandbomben.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht;, es stellen dar Fig. i einen Querschnitt, Fe. 2 eine Ansicht einer Löschhaube mit Sandfüllung zum Unschädlichmachen von abbrennenden Brandbomben.
  • Die Vorrichtung besteht aus dem Gehäuse a, dem Sandbehälter b, der trichterförmig ausgebildeten Sandeinschüttvorrichtung c, dem zweiteiligen, klappbaren Sandbehälterboden cl und c2, dem Verschlußzugstab d mit der Handhabe e und den vier Gelenkrollen f l bis f 4 zum Fahrharmachen der Vorrichtung und schließlich dem Rohrstutzen g für die Schiebestange zur Beförderung der Vorrichtung.
  • Das Gehäuse a der Vorrichtung ist ein Eisenblechmantel, der verschiedene Gestaltung annehmen kann; in einer bevorzugten Ausführung besteht derselbe aus vier abgekanteten, doppeltrichterförmig gestalteten Blechwänden, welche durch Niettrog oder Verschweißung verbunden sind.
  • Im Innern des doppeltrichterförmigen Gehäuses a befindet sich der Sandbehälter b, welcher durch die vier Wände des Gehäuses a sowie durch den zweiteiligen klappbaren Boden cl und c2 und der auf dem Gehäuse a angeordneten Sandeinschüttvorrichtung c gebildet ist.
  • Der zweiteilige, klappbare Sandbehälterboden c1 und c2 ist an seinen beiden Längsseiten eingerollt und bildet die Scharniere hl unä. h2, in denen je ein Rundeisenbolzen il und 12 gelagert ist. Diese wiederum sind im Gehäuse mit Bolzenkopf und Mutter in einfachen Bohrungen gehalten. Am Bodenteil cl der Sandschütte befindet sich die Verschlußöse k, durch die der Verschlußzugstab d durch die Bohrungen 11 und 12 des Gehäuses a durchgeführt ist und den Sandbehälterboden cl und c= im zusammengeklappten Zustande zu einem Ganzen vereint, damit die Vorrichtung von oben mit trockenem Sand gefüllt werden kann.
  • An den Ecken des Gehäuses sind unten mittels eiserner Ringe die Gelenkrollen fl bis f4 angeordnet, um die Vorrichtung fahrbar zu machen.
  • Der Rohrstutzen g dient zur Einführung einer Schiebestange zur Beförderung der Vorrichtung.
  • Die Benutzung der Vorrichtung geschieht auf folgende Weise: Die Vorrichtung steht mit trockenem Sand gefüllt in dem Raume, welcher bei Brandbombengefahr geschützt werden soll, in Bereitschaft.
  • Beim Einschlagen einer Brandbombe wird die Vorrichtung von der Brandwache schnell über die Aufschlagstelle der Brandbombe gefahren und die Handhabe e mit dem Verschlußzugstab d mittels Reißleine herausgezogen. Dadurch öffnet sich der zweiteilige Sandbehälterboden und lä.ßt die Sandmasse aus dem Sandbehälter b sofort auf die durch die als Löschhaube wirkende Vorrichtung eingeschlossene _BrandbQmb:e fallen. Mit der herabfallenden Sandmasse wird die Brandbombe erstickt und wirkungslos gemacht. Zusammenfassend wird durch das Überstülpen der Löschhaube auch die Streukraft der Brandbombe, durch welche viele kleine Brandherde entstehen können, vernichtet und durch die herabfallende Sandmasse ein weiteres Abbrennen der Brandbombe unmöglich gemacht.
  • Der Rohrstutzen g dient zur Aufnahme einer beliebig langen Schiebestange, um der Person, welche die Vorrichtung nach der Einschlagstelle fährt, einen gewissen Abstand und Schutz zu geben.
  • Die Löschhaube nach der Erfindung kann wiederholt benutzt werden. Ist die Gefahr des Abbrennens einer Brandbombe unter der Löschhaube vorüber, wird nach gewisser Zeit die Vorrichtung abgehoben oder abgekippt und an ihren Standort zurückgebracht. Der zweiteilige Sandbehälterboden wird durch den Verschlußstab geschlossen, und der Sandbehälter mit trockenem Sand wieder gefüllt, so daß die Löschhaube wieder gebrauchsfertig in Bereitschaft steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Fahrbare Vorrichtung zum Unschädlichmachen -von Brandbomben, dadurch A gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem als Doppeltrichter geformten Gehäuse mit einem zweiteiligen Sandbehälter im Innern des Gehäuses und einer trichterförmig ausgebildeten Sandeinschüttvorrichtung auf dem Gehäuse besteht. z. Fahrbare Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Brandbomben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiteilige Sandb:ehälterboden an seinen beiden Längsseiten eingerollt und zu Scharnieren für die Rundeisenbolzen gestaltet ist, die mit Kopf und Mutter in Bohrungen des Gehäuses lagern und für den zweiteiligen Sandbehälterboden als Scharnierbolzen zum Beiklappen dienen. 3. Fahrtaxe Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Brandbomben nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschluß des Sandbehälters am Sandbehälterboden eine Verschlußöse angeordnet ist, in die ein Verschlußzugstab durch Bohrungen des Gehäuses durchsteckbar eingerichtet ist. g. Fahrbare Vorrichtung zum Unschädlichmachen von Brandbomben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse an den Ecken der Grundfläche auf Winkeln befestigte Gelenkrollen angeordnet sind.
DES113897D 1934-05-10 1934-05-10 Fahrbare Vorrichtung zum Unschaedlichmachen von Brandbomben Expired DE624599C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007053479A1 (de) * 2007-11-09 2009-05-14 Herbert Fettweis Vorrichtung für die Brandbekämpfung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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