DE623461C - - Google Patents
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- DE623461C DE623461C DENDAT623461D DE623461DA DE623461C DE 623461 C DE623461 C DE 623461C DE NDAT623461 D DENDAT623461 D DE NDAT623461D DE 623461D A DE623461D A DE 623461DA DE 623461 C DE623461 C DE 623461C
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D3/00—Control of position or direction
- G05D3/12—Control of position or direction using feedback
- G05D3/14—Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
- G05D3/1418—Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with AC amplifier chain
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- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen Synchronmotor mit veränderlicher
Drehzahl und etwa konstantem Drehmoment zur Fernsteuerung von schweren Gegenständen, wie Geschützen, Scheinwerfern
o. dgl., mittels eines Mehrphasenstromes, der durch Bürsten von der stromwenderartigen
Kontaktbahn eines gleichstromgespeisten Spannungsteilers abgenommen und einem der gegeneinander umlaufenden Teile
des Motors zugeführt wird. Der Motor kann mit einer Sondererregung durch Gleichstrom
oder mit unerregten ausgeprägten Polen ausgerüstet sein.
Bei Fernsteuereinrichtungen der geschilderten Art bereitet es erhebliche Schwierigkeiten,
die Übertragungseinrichtung so auszuführen, daß der Motor auch bei schneller Drehung ein genügend großes Drehmoment
entwickelt, um einen schweren Gegenstand, z. B. einen Scheinwerfer oder ein Geschütz,
zu bewegen. Dies beruht darauf, daß bei schnellen Bewegungen der ferngesteuerten
Vorrichtung bzw. einer hohen Frequenz in dieser eine beträchtliche Gegenspannung auftritt.
-
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist zur Fernsteuerung eines Syncnronmotors bereits
vorgeschlagen worden, die dem Mehrphasenspannungsteiler aufgedrückte Spannung von
der Drehgeschwindigkeit der Bürsten relativ zum Kollektor abhängig zu machen, und zwar
derart, daß bei größerer Drehgeschwindigkeit die aufgedrückte Spannung größer ist als bei
kleinerer Drehgeschwindigkeit. Dies wird mit Hilfe von Widerständen erzielt, welche durch
einen von der Drehgeschwindigkeit der Bürsten abhängigen Zentrifugalregler wirksam
gemacht werden.
Diese bekannte Einrichtung ist, wie ohne weiteres einzusehen ist, wenig vorteilhaft und
zweckmäßig. Bei ihr wird eine große Anzahl von zusätzlichen komplizierten Teilen benötigt,
die leicht zu Störungen Veranlassung gteben können.
Der gleiche Mangel haftet auch einer anderen zur Fernsteuerung eines Synchronmotors
dienenden* bekannten Einrichtung an, deren Sender aus einem gleichstromgespeisten
Spannungsteiler mit angeschlossenem Stromwender und relativ dazu beweglichen Bürsten
und einer Regeleinrichtung besteht. Der eine Teil dieser Regeleinrichtung setzt sich aus
mehreren an die Gleichstromquelle angeschlossenen, durch Isoliermaterial voneinander
getrennten Stromschlußstücken, die über Widerstände miteinander verbunden
sind, zusammen. Der andere Teil der Regel-
023
einrichtung enthält in Mehrphasenschaltuflg
angeordnete induktive Widerstände, die z-ur
Herstellung einer leitenden Verbindung, der Gruppen von Stromsöhlußstücken dieflgfl.
Ferner ist bei dieser Einrichtung zur Änderung der Steuerspannung in Abhängigkeit
von der vorgegebenen Bewegung-ein Zusatzgenerator vorgesehen, ' der mit - konstanter
Drehzahl angetrieben wird. Der Anker dieses ίο Zusatzgenerators liegt in dem Stromkreis
des als Sender wirkenden Stromwenders .mit daran angeschlossenem Spannungsteiler, während
seine Erregerwicklung in den Stromkreis der Regeleinrichtung eingeschaltet ist. Auch hat man schon vorgeschlagen, in den
Mehrphasenstromkreis des Motors . einer Fernsteuereinrichtung der eingangs geschilderten
Art Widerstände in Form von Drosselspulen einzuschalten. Eine derartige An-Ordnung
ist zwar einfacher als die vorher erwähnten, aber durch die Drosselspulen wird
gerade bei Erhöhung der Frequenz der in dem Mehrphasenstromkreis fließenden Ströme
die Spannung herabgesetzt.
Um diesen Nachteil bei der einfächeren Anordnung zu vermeiden, hat man für Fernsteueranlagen ähnlicher Art auch schon vorgeschlagen, in dem Mehrphasenstromkreis des Motors der Fernsteuereinrichtung an- Stelle " 30 der Drosselspülen jeder Phasenwicklung des Motors einen rein Ohmschen Widerstand vorzuschalten, und zwar aus Metall, dessen Leitvermögen geringer ist als das des Kupfers. Dadurch wird der Widerstand des Mehrphasenstromkreises über den Wert erhöht/den er unter sonst gleichen Umständen bei Verwendung von Kupferleitern für die Verbindung zwischen Stromwender und Motor und für die Motorwicklung- annehmen würde. Aber auch eine derartige Anordnung ist noch nicht ganz frei von Nachteilen.
Um diesen Nachteil bei der einfächeren Anordnung zu vermeiden, hat man für Fernsteueranlagen ähnlicher Art auch schon vorgeschlagen, in dem Mehrphasenstromkreis des Motors der Fernsteuereinrichtung an- Stelle " 30 der Drosselspülen jeder Phasenwicklung des Motors einen rein Ohmschen Widerstand vorzuschalten, und zwar aus Metall, dessen Leitvermögen geringer ist als das des Kupfers. Dadurch wird der Widerstand des Mehrphasenstromkreises über den Wert erhöht/den er unter sonst gleichen Umständen bei Verwendung von Kupferleitern für die Verbindung zwischen Stromwender und Motor und für die Motorwicklung- annehmen würde. Aber auch eine derartige Anordnung ist noch nicht ganz frei von Nachteilen.
Da der Motor bei allen Drehzahlen ein möglichst gleichbleibendes Drehmoment entwickeln
soll, kommt es darauf an, daß der ,45 Strom je Phase ebenfalls möglichst gleichbleibt.
Verwendet man Widerstände der zuletzt angegebenen Art, so erreicht man zwar eine
Begrenzung des Stromes bei niederen Frequenzen bzw. niederen Drehzahlen des Motors,
"aber bei Wachsender Drehzahl des Motors nimmt seine Gegen-EMK zu, und da der
Vorschaltwiderstand gleichbleibt, nimmt der Strom entsprechend ab. Soll also das' Drehmoment
gleichbleiben, dann ist es notwendig, daß der Vorschaltwiderstand mit zunehmender'
Drehzahl und Frequenz abnimmt. . Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht,
daß der jeder Phasenwicklung des Motors vorgeschaltete Widerstand aus der
Parallelschaltung eines Kondensators und eines Ohmschen Widerstandes besteht.
Bei kleineren Drehzahlen und damit niederen Frequenzen fließt der Strom über
den Ohmschen Widerstand. Wächst die Drehzahl und damit die Frequenz, dann nimmt die,Größe der vorgeschalteten Widerstandskombination
ab, da bei wachsender Frequenz der Strom seinen Weg über den Kondensator nimmt, dessen Widerstand nach
bekannten Gesetzen mit steigender Frequenz fällt.
Ein Atisführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der· Zeichnung dargestellt.
Mit ι ist der Stromwender bezeichnet, dessen Segmente mit dem an einer Gleichspannung
liegenden Spannungsteiler 2 verbunden sind.
3, 3' und 3" sind die Bürsten des Stromwenders i. Sie sind je über eine aus dem
Ohmschen Widerstand 4 und dem parallel dazu liegenden Kondensator 5 bestehende Widerstandskombination mit der dreiphasigen
Läuferwicklung 6 des Synchronmotors verbunden. 7 ist die gleichstromerregte Feldwicklung
des Synchronmotors.
Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, wenigstens einen der Widerstände 4
und 5 regelbar auszuführen und die Regelung mittels eines frequenzabhängigen Relais
selbsttätig durchzuführen.
Beispielsweise besteht in Fig. 2 die Kapazität 5 aus mehreren parallel geschalteten
Kondensatoren, die an den Steuerschalter 8 angeschlossen sind. Der bewegliche Teil des
Steuerschalters 8 wird von einem Frequenzrelais 9 angetrieben, das in dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel als frequenzabhängiger Drehmagnet ausgebildet ist. Die Wicklung i-i
des Drehmagneten 9 ist entweder in Parallel- oder Reihenschaltung an den Mehrphasenstromkreis
angeschlossen. Mit steigender Frequenz nimmt der den Anker ΐσ durchsetzende
Fluß ab, so daß allmählich die ebenfalls auf den Anker einwirkende Gegenkraft
der Feder 12 überwiegt. Unter dem Einfluß der Feder 12 werden dann die einzelnen Kondensatoren
der Kapazität 5 nacheinander mittels des Regelschalters eingeschaltet.
Selbstverständlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß statt der Kapazität
S der Ohmsche Widerstand 4 regelbar ausgeführt ist. Die Anordnung muß dann so
getroffen sein, daß mit steigender Frequenz der Ohmsche Widerstand 4 abnimmt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für einen Synchronmotor mit veränderlicher Drehzahl und etwa konstantem Drehmoment zur Fernsteuerung von schweren Gegenstän-den, wie Geschützen oder Scheinwerfern, mittels eines Mehrphasenstromes, welcher durch Bürsten von der stromwenderartigen Kontaktbahn eines mit Gleichstrom gespeisten Spannungsteilers abgenommen und einem der gegeneinander umlaufenden Teile des Motors über Widerstände zugeführt wird, zum Zwecke, die beim Arbeiten des Motors durch gegenelektromotorische Kraft hervorgerufene Schwächung des Mehrphasenstromes und damit des Drehmomentes des Motors zu beschränken, dadurch gekennzeichnet, daß der jeder Phasen wicklung des Motors vorgeschaltete Widerstand aus der Parallelschaltung eines Kondensators und eines Ohmschen Widerstandes besteht.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der jeder Phase vorgeschalteten Widerstandskombination regelbar ist und von einem frequenzabhängigen Relais selbsttätig gesteuert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623461C true DE623461C (de) |
Family
ID=576438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623461D Active DE623461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623461C (de) |
-
0
- DE DENDAT623461D patent/DE623461C/de active Active
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