DE62331C - Einrichtung zur Rauchverbrennung und Rohrreinigung für Heizröhrenkessel - Google Patents

Einrichtung zur Rauchverbrennung und Rohrreinigung für Heizröhrenkessel

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DE62331C
DE62331C DENDAT62331D DE62331DA DE62331C DE 62331 C DE62331 C DE 62331C DE NDAT62331 D DENDAT62331 D DE NDAT62331D DE 62331D A DE62331D A DE 62331DA DE 62331 C DE62331 C DE 62331C
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DENDAT62331D
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E. PETERSEN in Kertsch, Rufsland
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/022Combustion apparatus for solid fuel with various types of fume afterburners

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Einrichtungen an Dampfkesseln, durch welche gleichzeitig sowohl eine bessere Verbrennung der durch ein einzelnes Rohr oder durch ein System derselben ziehenden Feuergase, als auch eine Reinigung dieser Rohre von Rufs und Asche erzielt wird.
Die Einrichtung gestattet die Anwendung natürlichen und künstlichen Zuges und kann, wenn letzterer Anwendung findet, bei vorkommenden Undichtigkeiten auch dazu dienen, die Feuergase zum Durchgang durch dichte Theile des Rohrsystems zu zwingen, während die undichten Theile desselben weniger oder überhaupt nicht von den Gasen durchstrichen werden.
Ferner kann man bei Verwendung dieser Einrichtung die Feuerung eines Kessels als Halb- oder vollkommene Gasfeuerung arbeiten lassen, je nachdem die Kessel stark oder schwach beansprucht werden, und erzielt damit gleichzeitig eine Schonung der Feuerbüchseh, wa'hrend die bei ruhigen Betrieben meist wenig beanspruchten Rauchrohre bequem bis zu der zulässigen Höhe in Anspruch genommen werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 die Gesammtanordnun'g einer solchen Einrichtung an einem Schiffskessel dar.
Die Fig. 3 zeigt Einzeltheile der vorbemerkten Einrichtung theils in Ansicht, theils in einem mittleren, theils in einem nach der Linie a-a geführten Längsschnitt.
Die Fig. 4 i 5 und 6 sind Schnitte durch die Fig. 3 nach den Linien b-b, c-c, d-d.
Fig. 7 ist eine Endansicht der Fig. 3 und die Fig. 8 und 9 zeigen eine Modification der durch die Fig. 1 bis 7 dargestellten Einrichtung in einem Längsschnitt und Querschnitt. Wie in den Fig. 1, 3 und 8 gezeigt, ist der hintere Kesselboden/, sowie die hintere Wand g der inneren Rauchkammer h in den den Rauchrohren gegenüberliegenden Theilen von Rohren i durchzogen, welche die Stelle der sonst angeordneten Stehbolzen vertreten und gleichzeitig zur Aufnahme von Vorwärmekörpern k dienen. Mit diesen Vorwär.mekörpern k, welche von axialen Hohlräumen durchbrochen sind, stehen die Gasmischkörper / in Verbindung, welche mit ihren viereckig ausgebildeten Enden die Mündungen sämmtlicher Rauchrohre in sich fassen. Diese Mischkörper /, welche wie auch die Vorwärmer k aus Chamotte oder anderem feuerfesten Material bestehen müssen, sind in ihrem den Vorwärmern k zugekehrten Theil ebenfalls von axialen Hohlräumen durchbrochen, welche in den der Rohrwand m zugekehrten Enden der Mischkörper in vier Einzelkanäle η übergehen, deren jeder mit einem Rauchrohr in unmittelbarer Verbindung steht. Durch Löcher 0 stehen die Kanäle η mit der Rauchkammer h in Verbindung. Die äufseren Enden der Vorwärmer k, welche durch beliebige Mittel mit den Rohren i verbunden und dadurch gegen selbstthätiges Herausfallen, was z. B. bei Schiffskesseln bei hohem Seegang' sehr leicht vorkommen kann> gesichert sind, werden durch Kappen ρ verschlossen und diese stehen wieder durch ein System

Claims (2)

von Röhren q mit einem Gebläse in Verbindung. Beim Betriebe des Kessels strömen die in die Rauchkammer h eintretenden Feuergase durch die Löcher o, Fig. 3, 4 und 5, in die Kanäle η der Mischkörper Z, vermischen sich hier mit der durch die axialen Durchbrechungen kx und Z1 der Vorwärme- und Mischköper k und / eintretenden Luft, um unter Verbrennung zu Kohlensäure durch die Rohre nach dem Schornstein zu entweichen. Die durch das Rohrsystem q geprefste Luft tritt in die Kappen ρ ein und strömt von hier zunächst durch die Röhren kl, in denen sie sich in geringerem Grade erwärmt, um darauf, durch die Röhren Z1 strömend, hoch erhitzt zu werden. Die Mündungen der Kanäle η können so gestaltet werden, dafs sie die Umbördelungen der Rauchfohre genügend bedecken, um diese gegen zu schnelles Abbrennen zu schützen (Fig. 3). Ebenso können die Vorwärmer k am äufseren Umfange mit in beliebiger Richtung verlaufenden Leisten ks versehen werden, um sowohl das Eintreten der Feuergase in die dadurch gebildeten ringsegrnentförmigen Hohlräume r zu gestatten (Fig. 3 und 9), als auch das Einsetzen und Herausnehmen der Vorwärmer k zu erleichtern. Um mittelst der beschriebenen Einrichtung auch die Rauchrohre bei vollem Betriebe, also ohne die Klappen der vorderen Rauchkammer öffnen zu müssen, vom angesetzten Rufs zu befreien, öffnet man nach Belieben in allen Vorwärmern zugleich oder in einzelnen derselben die Ventile s. Hierdurch wird ein centraler Kanal t f', welcher sich bis zu den Kanälen n, Fig. 3, fortsetzt bezw. in diese übergeht, geöffnet, und die in die Kappen ρ geprefste Luft strömt nunmehr mit grofser Geschwindigkeit durch die einen erheblich geringeren Reibungswiderstand gegenüber den Kanälen kl und Z1 bietenden Kanäle ff1, um sich von je einem derselben auf vier Rauchrohre zu vertheilen und diese mit einer diejenige der Feuergase erheblich übertreffenden Geschwindigkeit zu durchströmen, so dafs alle. in den Rauchrohren angehäuften Kohlenrückstände direct mit durch den Schornstein in die Atmosphäre befördert werden. Bei der durch die Fig. 8 und 9 dargestellten veränderten Ausführungsform fällt der Mischkörper Z fort und der Luftvorwärmer ist an seinem Ende durch einen halbkugelförmig oder sonst ähnlich gestalteten Boden ka geschlossen, durch dessen in beliebiger Anzahl angeordnete Löcher die erhitzte Luft direct in die Rauchkammer h strömt, um sich schon in dieser mit den Feuergasen . zu mischen. Vorausgesetzt ist sowohl bei der zuletzt als auch der zuerst besprochenen Ausführungsform, dafs die in die Rauchkammer h eintretenden Feuergase ganz oder theilweise aus unverbrannten Gasen bestehen, welche entweder absichtlich durch Verengung der Aschfallöffnung erzeugt wurden oder aber sich beim normalen Betriebe entwickelten. Abgesehen davon, dafs man mittelst der beschriebenen Einrichtung den Zug durch die Feuerungen regeln kann, ist man durch entsprechend in die Windleitung q eingeschaltete Hähne (Fig. 2) auch in den Stand gesetzt, die Rauchgase, welche stets Neigung zeigen, nur die oberen Rohrreihen zu durchziehen, auch zum Durchzug durch die unteren Rohrreihen zu zwingen, so dafs also diese, welche sonst als Heizfläche mehr oder weniger unwirksam sind, während die oberen die in den Gasen enthaltene Wärme nicht schnell genug aufnehmen und an das Kesselwasser zu übertragen vermögen, nun ebenfalls einen entsprechenden Theil der Wärme an das Wasser übertragen. . Bei vorkommendem Unbrauchbarwerden eines oder mehrerer Luftvorwärmer k können nach Herausnahme derselben die Rohre i durch geeignete Deckel verschlossen werden, wobei dann die innere Umfangsfläche der Rohre noch direct von den Heizgasen bespült wird und somit zur nutzbaren Heizfläche wird. Patent-AnsρrOche:
1. Eine Einrichtung zur Rauchverbrennung und Rohrreinigung für Heizröhrenkessel, bestehend aus den nach Mafsgabe der Rauchrohrzahl ein- oder mehrfach angeordneten Lufterhitzungs - und Gasmischkörpern (I), deren eines Ende von einem oder mehreren gegen die Rauchrohre ausmündenden Kanälen (n) gebildet wird und deren anderes Ende von Lufterhitzungsund Zuführungskanälen (V-t1) gebildet wird, welche mit den Kanälen (n) verbunden sind, wobei die Rauchgase durch Oeffhungen (0) in die Kanäle (n) strömen und die Luft durch Kanäle (kl I1J mittelst eines Gebläses in die Heizrohre eingeführt wird, während die Kanäle/ff V durch Ventile -fs) geschlossen gehalten werden, nach deren Oeffnung die Luft diese Kanäle (t t1) zum Zwecke der Rauchrohrreinigung durchströmt.
2. Bei Dampfkesseln, welche mit Rauchverbrennungseinrichtungen der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art versehen sind: ' ■ .
a) die Anordnung von Ankerrohren (i), welche von dem Kesselinhalt umspült werden und die Luftvorwärmer (k) in sich aufnehmen, wobei zwischen ersteren (i) und letzteren (k) durch axial oder schraubenförmig verlaufende Leisten fr) der Eintritt der Feuergase gestattet und
die Wirksamkeit der Ankerröhren als Heizfläche bewirkt wird (Fig. 3 und 9); b) die Anordnung einer Windleitung (q), welche einerseits mit einem Gebläse, andererseits mit den Verschlufskappen der Luftvorwärmer (k) verbunden ist und in welche Abschlufsorgane so eingeschaltet sind, dafs die Prefsluft beliebig in alle oder einzelne Luftvorwärmer (k) bezw. Mischkörper (I) geprefst werden kann (Fig. 2).
Die veränderte Ausführung der Luftvorwärmer (k) in der Weise, dafs dieselben an dem in die Rauchkammer (h) hineinragenden Ende durch einen gewölbten oder flachen Boden geschlossen werden, durch dessen Oeifnungen Luft in die Rauchkammer strömt (Fig. 8). v
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62331D Einrichtung zur Rauchverbrennung und Rohrreinigung für Heizröhrenkessel Expired - Lifetime DE62331C (de)

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