DE623041C - Zuendkerze - Google Patents

Zuendkerze

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DE623041C
DE623041C DEV30709D DEV0030709D DE623041C DE 623041 C DE623041 C DE 623041C DE V30709 D DEV30709 D DE V30709D DE V0030709 D DEV0030709 D DE V0030709D DE 623041 C DE623041 C DE 623041C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zündkerze Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündkerze für Brennkraftmaschinen. Es wurde bereits vorgeschlagen, Zündkerzen für Brennkraftmaschinen mit stiftförmigen, weit über das Ende der Zündkerze hinausragenden Elektroden zu versehen, -welche sich erst im Bereiche ihrer Enden einander nähern, so daß die Zündfunken möglichst frei im Innern des Verbrennungsraumes gebildet werden. Gegenüber diesen Zündkerzen zeichnet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß neben einer einzigen, an sich bekannten dünnen Masseelektrode eine wesentlich dickere und etwas längere Mittelelektrode vorgesehen ist, welche an der der Masseelektrode zugekehrten Seite eine zu der Längsachse der Zündkerze schwach geneigte Leitfläche trägt.
  • Diese neue Ausbildung der Elektroden gewährleistet eine besonders wirksame Spülung und Reinigung der Zündkerze, indem das beim Saughub an der Zündkerze vorbeistreichende Frischgas sich an der dicken Mittelelektrode staut und zum Teil in den Innenraum der Zündkerze abgelenkt wird, aus dem es die verbrannten Gase verdrängt. Diese Wirkung ist dabei auch dann gewährleistet, wenn sich die dünne Masseelektrode in der Strömungsrichtung der eintretenden Frischgase vor der Mittelelektrode befindet, da auch in diesem Falle die Frischgase, nachdem sie die dünne Masseelektrode umflossen haben, sich an der wesentlich dickeren und an der ihnen entgegenstehenden Seite der abgeplatteten Mittelelektrode stauen und zum Teil in den Innenraum der Zündkerze gedrängt werden, so daß dieser in allen Fällen wirksam gespült und gekühlt ist.
  • Eine weitere fortschrittliche Wirkung der neuen Elektrodenanordnung ergibt sich daraus, daß die Zündung sich an der der Masseelektrode zugekehrten Seite der Mittelelektrode schneller nach dem Kerzenfuß' hin fortpflanzt als an der anderen Seite der Mittelelektrode, da diese mit ihrer Leitfläche einen Schirm bildet. Das Gasgemisch wird daher an der einen Seite der Öffnung des Kerzenfußes früher entzündet als an der anderen, so daß in dem Hohlraum der Zündkerze ein heftiger Wirbel entsteht, der die Rußteilchen und anderen Verunreinigungen mitreißt und verbrennt und eine dauernde Reinhaltung der Zündkerze bewirkt.
  • Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen die Fig. r eine Ansicht der Zündkerze, die Fig. z einen Längsschnitt nach derLiniea-z der Fig. r, die Fig. 3 eine Unteransicht entsprechend Fig. r, und die Fig. d. und 5 Vorderansichten bzw. eine Seitenansicht der beiden Elektroden. Bei der -in Fig. i dargestellten Anordnung bezeichnet i einen Teä der Wandung einer Verbrennungskammer, die eine Gewindebohrung ?,-aufweist, in der die Zündkerze 3 eingeschraubt ist. Diese besteht aus einem Zündkerzenkörper 4 aus Metall oder einem anderen leitenden Werkstoff, in dessen Inneren ein Kern 5 aus Porzellan oder einer anderen isolierenden Masse angeordnet ist, der mittels einer Mutter 6 in der Mantelhülse 4 gehalten wird.
  • Der Porzellankern 5 wird in seiner Längsrichtung von einem Stift 7 aus leitendem Werkstoff durchsetzt, der eine Kappe 8 trägt, die das obere Ende des Kernes,umfaßt. Diese Kappe 8 trägt einen Gewindebolzen g mit einer Mutter io, die zum Befestigen eines elektrischen Leiters dient, Der Zündkerzenkörper 4 ist mit Flächenansätzen 12 versehen, die zum Aufstecken eines Schraubenschlüssels dienen, und ferner weist sie ein Gewinde 13 auf, das in die Gewindebohrung :2 hineinpaßt. Das untere Ende der Zündkerze ist mit zwei Elektroden 14 und 15 versehen, die sich auf eine genügend große Entfernung jenseits des inneren Endes :der Elektrode erstrecken, das mit 16 bezeichnet ist. Die Mittelelektrode 14 ist auf den ,Stift 7 aufgeschraubt, der mit der elektrischen Stromquelle verbunden ist, während die Masseelektrode 15 in die Wandurig des Zündkerzenkörpers q. eingeschraubt und durch diese Wandung mit der Masse der Gehäusewand i verbunden ist.
  • Die Mittelelektrode 14 ist von massiver Bauart und weist eine Leitfläche 17 auf, die sich in der Längsrichtung der Zündkerze erstreckt, spitzen Winkel mit deren Achse bildet. Die Leitfläche 17 liegt der Masseelektrode 15 gegenüber, deren Ende 18 'gegen die mittlere Elektrode hin gekrümmt oder gebogen ist. Dieses Ende f8 ist schräg :abgeschnitten und bildet eine Fläche i:9 (Fig. 4, 5). Die Flächen 17 und i9 verls,ufen im wesentlichen parallel zueinander und sind einander genügend nahe, um die Bildung eines Funkens zwischen ihnen zu ermöglichen. Die der Bildung des Funkens dienende Vorrichtung ist an sich bekannt und im allgemeinen Gebrauch. Es wurde festgestellt, daß beim Gebrauch der neuen Zündkerze die Motore während längerer Zeiträume laufen können, ohne daB die Zündkerzen durch Ruß, Fett oder andere Stoffe verschmutzt werden, trotzdem eine Brennstoffqualität verwendet wurde, die für gewöhnlich diese Verschmutzung herbeiführt. Diese vorteilhaften Ergebnisse sind hauptsächlich den oben beschriebenen Merkmalen zuzuschreiben. Die Wirksamkeit der .Zündkerze ist jedenfalls infolge der selbsttätig erfolgenden Reinigung erheblich verbessert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Zündkerze für Brennkraftmaschinen mit stiftförmigen, weit über das Ende der Zündkerze hinausragenden Elektroden, welche sich erst irri Bereiche- ihrer Enden einander nähern, dadurch gekennzeichnet, daß neben der einzigen,-an-sich bekannten dünnen Mgsseelektrode eine - wesentlich dickere und etwas längere Mittelelektrode (i4) vorgesehen ist, welche an der -der Masseelektrode zugekehrten Seite eifre zu der Längsachse der Zündkerze schwach geneigte Leitfläche (i7) trägt.
DEV30709D 1933-05-09 1934-05-04 Zuendkerze Expired DE623041C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US623041XA 1933-05-09 1933-05-09

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DE623041C true DE623041C (de) 1935-12-12

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ID=22041609

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DEV30709D Expired DE623041C (de) 1933-05-09 1934-05-04 Zuendkerze

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