DE622680C - Auf einem Isoliersockel befestigte Klemmvorrichtung zum Anschliessen von Zweigleitungen an durchgehende Hauptleitungen mit Klemmplatten und mehreren Klemmschrauben - Google Patents

Auf einem Isoliersockel befestigte Klemmvorrichtung zum Anschliessen von Zweigleitungen an durchgehende Hauptleitungen mit Klemmplatten und mehreren Klemmschrauben

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Publication number
DE622680C
DE622680C DES109006D DES0109006D DE622680C DE 622680 C DE622680 C DE 622680C DE S109006 D DES109006 D DE S109006D DE S0109006 D DES0109006 D DE S0109006D DE 622680 C DE622680 C DE 622680C
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DE
Germany
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clamping
clamping plates
lines
screws
clamping device
Prior art date
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Expired
Application number
DES109006D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Nerlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES109006D priority Critical patent/DE622680C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE622680C publication Critical patent/DE622680C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/38Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut
    • H01R4/46Clamping area between two screws placed side by side

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. DEZEMBER 1935
In Kästen für elektrische Verteilunigsanlagen, Hausanschlußkästen u. dgl. verwendet man auf einem Isoliersockel befestigte Klemmvorrichtungen, an die die Haupt- und Zweigleitungen zwischen Klemmplatten mittels Klemmschrauben angeschlossen werden. Bei einer bekannten Klemmvorrichtung werden die Klemmschrauben nach dem Einlegen der Leitungen in die Klemme durch die Klemmplatten hindurchgesteckt und in die unterste am Sockel befestigte Klemmplatte eingeschraubt. Diese Ausbildung der Klemmen erschwert das Anschließen der Leitungen und hat den Nachteil, daß an ein und! derselben Klemme nur Leitungen annähernd gleichen Querschnittes angeschlossen werten > können. Werden Leitungen kleineren Querschnittes an der Klemme befestigt, so- stoßen die Enden der Klemmschrauben gegen die
ao den Isoliersockel tragende Wand. Andererseits reicht bei Leitungen größeren Querschnittes die Länge der Klemmschrauben nicht aus.
Man hat auch Klemmvorrichtungen vorgeschlagen, die aus mehreren, auf einem ein^ zigen Schraubenbolzen aufgereihten Klemmplatten bestehen. Bei der bekannten Klemmvorrichtung ist der Schraubenbolzen von der Rückseite des Isoliersockels hindürcbgesteckt und trägt eine Kiemmutter, die die aufgereihten Klemmplatten zusammenpreßt. Diese Klemmvorrichtung ist, da sie eine einzige Klemmschraube verwendet, nur für symmetrische Abzweigungen geeignet. Sie ist nicht imstande, an eine durchgehende Hauptleitung eine beliebige Anzahl von Zweigleitungen anzuschließen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Klemmvorrichtung besteht darin, daß der Sockel die beim Festklemmen der Leitungen auftretenden Kräfte aufzunehmen hat und daher die Gefahr besteht, daß bei einem allzu kräftigen Anziehen der Klemmschraube der Sockel zerstört wird. Bei der bekannten Klemmvorrichtung ist auch der die Klemmplatten zusammenpressende Schraubenbolzen gegenüber der den Isoliersockel tragenden Wand nicht isoliert.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der an einem Isoliersockel befestigten, aus Klemmplatten und Klemmschrauben bestehenden Klemmvorrichtung. Erfindungsgemäß sind die Bolzen der Klemmschrauben, auf die die Klemmplatten aufgereiht sind, unverdrehbar in vorderseitige Aussparungen des Sokkels eingesetzt und durch eine die Aussparungen abdeckende Platte gehalten. Zweckmäßig ist die die Schraubenbolzen haltende Abdeckplatte -als Kontaktschiene ausgebildet, an die Zweigleitungen anschließbar sind.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Aufsicht und einem Schnitt. Die Fig. 3 gibt
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willi Nerlich in Berlin-Spandau.
weitere Einzelheiten wieder, ι ist der aus Isolierstoff bestehende Sockel der Klemmvorrichtung. Auf der Vorderseite des Sockels r "sind unrunde Aussparungen 2 vorgesehen, in die entsprechend geformte Köpfe 3 der Schraubenbolzen 4 eingesetzt sind. Die Schraubenbolzen 4 sind andern Sockel ι durch die Abdeckplatte 5 gehalten, die durch die Kopf schrauben 6 an dem Sockel 1 befestigt ist. Auf die stehenden Schraubenbolzen 4 sind zwei Hauptklemmplatten 7, 8 und zwei Abzweigklemmplatten 9, 10 aufgesteckt und werden unter Zwischenschaltung eines Federringes 11 durch die Muttern 12 zusammengepreßt. Die Hauptklemmplatten 7, 8 haben, wie die Fig. 3 zeigt, die Form eines Kreuzes ~ und sind mit Klemmrillen versehen. An den fredbleibenden Ecken 15 sind die Hauptklemmplatten an den Schraubenbolzen 4 geführt. Die Abzweigklemmplatten 9, 10 haben dagegen eine langgestreckte Form und sind mit Löchern 16 versehen. Zwischen den beiden Hauptklemmplatten 7, 8 ist eine durchgehende Hauptleitung 13 und zwischen der Hauptklemmplatte 8 und den beiden Abzweigklemmplatten 9,. 10 eine Zweigleitung 14 eingeklemmt. Zweckmäßig ist die die Schraubenbolzen 4 haltende Abdeckplatte als Kontaktschiene ausgebildet und für das Anschließen weiterer Zweigleitungen eingerichtet.
An der Klemmvorrichtung nach der Erfindung können Leitungen verschiedenen Querschnittes angeschlossen werden, da die auf den Schraubenbolzen sitzenden Muttern 12 die Klemmplatten in beliebigen Höhen zusammenpressen können. Auch läßt sich aö die Klemme des Sockels eine größere Anzahl von Leitungen anschließen, da sich auf die stehenden Schraubenbolzen eine beliebige Anzahl von Klemmplätten aufreihen läßt, zwischen denen je eine Leitung eingeklemmt werden kann.
Gegenüber den bekannten Klemmen hat die Klemmvorrichtung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß die beim Festklemmen der Leitungen auf tretenden Kräfte von den Klemmen in sich aufgenommen und von dem Sockel ferngehalten werden. - Da die Schraubenbolzen durch die Abdeckplatte lediglich lose in den vorderseitigen Aussparungen des Sokkels gehalten sind, besteht nicht die Gefahr, daß beim allzu kräftigen Anziehen der Klemmschrauben Teile des Sockels ausgebrochen werden. Durch das Einsetzen der Schraubenbolzen in vorderseitige Aussparungen des Sockels ist zugleich verhindert, daß die Schraubenbolzen beim Lockern der Muttern die im allgemeinen aus Metall bestehende Unterlage des Isoliersockels berühren. Der Sockel hat lediglich die Aufgabe, die Klemme isoliert an dem elektrischen Apparat zu befestigen. Da die die Abdeckplatte befestigenden Schrauben beim· Anschließen dfer Zweigleitungen nicht bedient werden, ist nicht zu befürchten, daß die auf der Rückseite 'des Sockels anzubringende Isolation, die die Schraubenköpfe der Abdeckplatte gegenüber der Unterlage der Klemmvorrichtung isoliert, beschädigt wird.
Erfindungsgemäß werden femer für die Klemmen der Klemmvorrichtung, wie in der Zeichnung dargestellt ist, vier Klemmschrauben verwendet, 'die in gleichem Abstand voneinander, mit anderen Worten in den Ecken eines Quadrates, angeordnet sind. Bei dieser Anordnung der Klemmschrauben können die Hauptklemmplatten' 7, 8 und die Abzweigklemmplatten 9, 10 in vier zueinander senkrechten Lagen auf die stehenden Schraubenbolzen aufgesteckt werden, so daß 'die Haupt- und Zweigleitungen in beliebigen, zueinander senkrechten Richtungen an der Klemme anschließbar siind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Auf einem Isoliersockel befestigte Klemmvorrichtung zum Anschließen von Zweigleitungen an durchgehende: Hauptleitungen mit Klemmplatten und mehreren Klemmschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen der Klemmschrauben, auf die die Klemmplatten aufgereiht sind, unverdrehbar in vorderseitige Aussparunigen des Sockels eingesetzt und durch eine die Aussparungen abdeckende Platte gehalten" sind.
2. Klemmvorrichung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schraubenbolzen haltende Abdeckplatte als Kontaktschiene ausgebildet ist, an die Zweigleitungen anschließbar sind.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vier in den Ecken eines Quadrates angeordnete Klemmschrauben, auf die die Klemmplatten beliebig umsetzbar aufgereiht werden können.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch kreuzförmige, mit Klemmiillen versehene Hauptklemmplatten, an deren freibleibenden Ecken sie an den Schraubenbolzen geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES109006D 1933-04-11 1933-04-11 Auf einem Isoliersockel befestigte Klemmvorrichtung zum Anschliessen von Zweigleitungen an durchgehende Hauptleitungen mit Klemmplatten und mehreren Klemmschrauben Expired DE622680C (de)

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DE (1) DE622680C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2333360A1 (fr) * 1975-11-27 1977-06-24 Claved Sa Perfectionnements aux dispositifs multiples de branchement pour installations electriques
FR2466109A1 (fr) * 1979-09-25 1981-03-27 Merlin Gerin Connecteur electrique pour jeu de barres de cellule haute tension

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2333360A1 (fr) * 1975-11-27 1977-06-24 Claved Sa Perfectionnements aux dispositifs multiples de branchement pour installations electriques
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