DE622158C - Auslaufverhueter fuer Tiefbohrloecher - Google Patents

Auslaufverhueter fuer Tiefbohrloecher

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DE622158C
DE622158C DEM125018D DEM0125018D DE622158C DE 622158 C DE622158 C DE 622158C DE M125018 D DEM125018 D DE M125018D DE M0125018 D DEM0125018 D DE M0125018D DE 622158 C DE622158 C DE 622158C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B33/00Sealing or packing boreholes or wells
    • E21B33/02Surface sealing or packing
    • E21B33/03Well heads; Setting-up thereof
    • E21B33/06Blow-out preventers, i.e. apparatus closing around a drill pipe, e.g. annular blow-out preventers
    • E21B33/061Ram-type blow-out preventers, e.g. with pivoting rams
    • E21B33/062Ram-type blow-out preventers, e.g. with pivoting rams with sliding rams

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperrvorrichtung für Tiefbohrungen, die bei plötzlichen Gasausbrüchen einen sicheren Abschluß des Bohrloches ermöglicht. Da Gasausbräche meist entstehen, während sich noch das Hohlgestänge im Bohrloch befindet, muß die Absperrvorrichtung so ausgebildet sein, daß der Abschluß zwischen Rohrtour und Hohlgestänge stattfindet. Eine kurze Bauhöhe der Absperrvorrichtung über dem Bohrloch ist dabei erwünscht, da zwischen Rohrtour und Turmflur nur wenig Platz zur Verfügung steht und ein Herausragen der Absperrvorrichtung über Turmflur ein Arbeiten mit dem Bohrgestänge erschwert. Diesen Nachteil besitzen besonders die als Kolbenschieber .auegebildeten Abschlußvorrichjfuingieni. Es sind auch Absperrvorrichtungen bekannt, bei denen der Abschluß, ähnlich wie bei der Erfindung, durch zwei flache, rechteckige Backen erreicht wird; jedoch' hat hierbei das Gehäuse, in welchem sich die Backen befinden, eine Form, die wirtschaftlich nur im Gießverfahren hergestellt werden kann.
Die Erfahrung zeigt nun, daß gegossene Hohlkörper bei hohem Druck oft undicht werden und auch, nachdem sie durch Stemmen oder Schweißen gedichtet sind, später zu Undichtigkeiten neigen, insbesondere wenn in die Poren des Gefüges bei der Druckprobe Petroleum eindringt und tlnreinigkeiten, wie Schlacken teilchen, Formsand usw., löst. Es ist ferner bekannt, daß beim Bohren von Löchern für Stiftschrauben oft Blasen angebohrt werden, die mit dem Inneren des Hohlkörpers in Verbindung stehen. Wertn auch die Stiftschrauben im Gewinde dichtend eingesetzt werden, so neigen sie doch zu Undichtigkeiten, besonders wenn ein öfteres Lösen der Mutter erfolgt. Es ist nun aber nicht möglich, Stiftschrauben im Einschraubende zu dichten, während der Raum darunter unter Druck steht.
Diese erwähnten Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die neue Absperrvorrichtung zum Verschließen des Bohrloches ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Stück bestehende Gehäuse, welches zwei flache, durch gegenläufige Spindeln verschiebbare Backen aufnehmen muß, Begrenzungsflächen im Inneren besitzt, die sich durch spanabhebende Werkzeuge herstellen lassen. Hierdurch ist die Verwendung von dichten und homogenen Werkstoffen, z. B. Schmiedestahl, für das Gehäuse möglich.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Absperrvorrichtung dargestellt. In dem Gehäuse 1 und dem Deckel 2 sind zwei Spindeln 3 gelagert, durch die Stopfbüchsen 4 nach außen geführt und mittels Kettenräder 5 und Galischer Kette 6 miteinander gekuppelt. Werden die Spindeln 3 durch das Handrad 7 gedreht, so verschieben sich im Inneren des Gehäuses 1 die auf den gegenläufigen Gewinden der Spindeln 3 sitzenden Muttern 8 und damit die Backen 9. Die Packung 10 in den Backen 9 bewirkt zu-
sammengepreßt ein Abdichten an dem Hohlgestänge Ii und an den Dichtungsflächen 12 des Gehäuses 1 und somit ein Absperren der Verrohrung 13. Diese Art der Absperrung ist an sich bekannt.
Die Herstellung des Gehäuses 1 erfolgt vorteilhaft auf folgende Weise:
Die äußere Form sowie die öffnung 16 werden durch Schmieden hergestellt. ■ Hierauf wird auf der Drehbank die Bohrung 16 auf Maß gebracht und daran anschließend der zwischen den Flächen 12 und 14 befindliche Werkstoff durch Zerspanen auf def Drehbank entfernt, und zwar erfolgt hierbei die Einführung des Werkzeuges durch die Bohrung 16, Ein Messen des inneren Gehäusedurchmessers während dieses Arbeitsvorganges erübrigt sich, da die Ausdrehung so lange fortgesetzt werden kann, bis def Drehstahl an der Deckelseite die Wandung durchbricht.
Nach Beendigung dieses Arbeitsvorganges wird die Deckelöffnung 15 durch Bohren und Stoßen hergestellt. Die Breite und Höhe der Deckelöffnung 15 ist geringer als der größte Innendurchmesser der Begrenzungsflächen und des Abstandes der beiden Ringfiächen 14, wodurch beim Ausstoßen das Werkzeug in tiefster Stellung überall freien Auslauf hat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: 3<>
    Ausbruchverhüter für Tiefbohrlöcher, in dessen Gehäuse zwei flache Backen geführt und durch gegenläufige Spindeln in die Absperrlage gegen das Bohrgestänge gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der die Backen (9) aufnehmende Innenraum des aus einem Stück bestehenden Gehäuses zylinderförmige Begrenzungsflächen aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM125018D 1933-09-19 1933-09-19 Auslaufverhueter fuer Tiefbohrloecher Expired DE622158C (de)

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