DE62128C - Klemmverbindung für Hohlwellen, Hohlschienen und dergl - Google Patents

Klemmverbindung für Hohlwellen, Hohlschienen und dergl

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DE62128C
DE62128C DENDAT62128D DE62128DA DE62128C DE 62128 C DE62128 C DE 62128C DE NDAT62128 D DENDAT62128 D DE NDAT62128D DE 62128D A DE62128D A DE 62128DA DE 62128 C DE62128 C DE 62128C
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Germany
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hollow
wedge
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rails
connecting piece
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Application number
DENDAT62128D
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Original Assignee
R. MANNESMANN in Berlin N.W., Pariser Platz 6
Publication of DE62128C publication Critical patent/DE62128C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/02Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections with conical parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Abänderungen an der ■ unter No. 59478 geschützten Klemmverbindung für Hohlwellen, Hohlschienen u. dergl. Diese Abiinderungen erstrecken sich einerseits darauf, dafs bei Hohlwellen das nach Fig. 1 bis 4 des Haupl-Pafenlcs aus1 einem hohlen , mehrfach geschlitzten Rohr bestehende Vcrbindungssjück a im mittleren Thcil mit geringerem Durchmesser bezw. zweckmüfsig voll hergestellt und zur Lagerung der Welle benutzt wird, andererseits darauf, dafc das mit mehr oder, minder längen Liingsschlilzcn versehene Verbindungsstück durch ein zweitheiliges Verbindungsstück ersetzt wird, dessen beide Theile beim Anziehen der Keile aus einander getrieben und an der inneren Wandung der Hohlwellen bezw. Hohlschiencn festgeklemmt werden.
Die beiden Theile des Verbindungsstückes können hierbei so gestaltet sein, dafs sie sich in einer oder mehreren Keilflächen berühren. In diesem' Falle wirkt der zwischen die beiden Theile' des Verbindungsstückes eingetriebene Keil auf eine Längsverschiebung der beiden Theile nach entgegengesetzten Richtungen, was infolge der Berührung in den Keilflächen gleichzeitig eine Vergröfserung des Abstandes der Klemmflächen zur Folge hat. Es kann aber auch jede gegenseitige Berührung zwischen den beiden Theilen des Verbindungsstückes fortfallen, so dafs dieselben durch den dazwischen getriebenen Keil direct von einander entfernt werden, ähnlich wie bei dem in Fig. 5 bis 9 des Haupt-Patentes dargestellten Verbindungsstück.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 bis 4 die ersterwähnte Abänderung des hohlen Verbindungsstückes α für die Hohlwellen c. Das Verbindungsstück ist im mittleren Thcil m voll gehalten oder derart eingezogen, dafs es als voller Körper erachtet werden kann. Im Aeufscren ■ kann dieser mittlere Thcil scharf abgesetzt werden, so dafs die Welle mit diesem Thcil in sicherer Weise gelagert werden kann. Es hat dies den Vortheil, dafs die Welle mit viel geringerer Reibung läuft, als wenn sie selbst in entsprechend weiteren Lagern gelagert wäre. Aufscrdem kann· dieses Millclstück m ohne wesentliche Kosten mit glashart gehärteten Arbeitsflächen hergestellt werden, wodurch der Reibungscoefficient und dadurch der Kraftverbrauch durch Reibung noch mehr vermindert wird. Die Wellenenden stehen um das Mittelstück m von einander entfernt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Klemmverbindung ist. jedes Ende des Verbindungsstückes α mittelst zweier Kegel (d d'J aus einander getrieben und in dem betreffenden Wellenende c festgeklemmt; bei . der durch Fig. 2 veranschaulichten Klemmverbindung ist in ' jedes Ende des Verbindungsstückes nur. ein Kegel eingesetzt.
Die Fig. 5 bis 15 veranschaulichen die Abänderung mit getheillem Verbindungsstück.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen die Anwendung eines solchen getheillen Verbindungsstückes bei einer Hohlwelle. Die beiden Theile a1 a1 können, wie Fig. 6 zeigt, hohl sein, doch können dieselben auch voll sein. Die beiden Theile liegen in den Keilflächen d3 d* auf einander auf, während in den zwischen diesen Keilflächen befindlichen Theilen ein freier Spielraum zwischen den beiden Theilen al Und a2 vorhanden ist, welcher eine gegenseitige Längsverschiebung der Theile zulä'fst. In den Keilflächcn dl sind Quernuthen vorgesehen, in welche durch entsprechende Schlitze g der Welle ein Keil /1 eingetrieben wird. Beim Anziehen des Keiles werden die beiden Theile α1 und a- nach entgegengesetzter Richtung verschoben, wodurch infolge der Keilwirkung der Flächen ds und d* beide Theile αλ und α2 in entsprechendem Mafse gegen die Wellen geprefst werden.
Die P'ig. 8 bis 10 veranschaulichen die Anwendung des zweitheiligen, mit Keilflächen versehenen Verbindungsstückes bei Hohlschienen. Jeder der beiden Theile α1 λ4 des Verbindungsstückes ist im dargestellten Falle nur in der
■ Mitte mit der Keilfläche di versehen. In der. Mitte derselben sitzt der Keil h in geeigneten Nuthen. Damit die Verschiebung der beiden Theile des Verbindungsstückes beim Anziehen des Keiles h nicht unter allzu grofser Reibung stattfindet, sind die Auflagerflächen der Theile
al dp am Kopf bezw. Fufs der Hohlschienen durch Randausschnitlc ;' geeignet verkleinert. Ein Hülfskeil k, Fig. 9, dient zur Sicherung des Keiles Ii in verticaler Richtung.
Bei der durch die Fig. 11 bis 13 in Anwendung auf Hohlschienen mit gewellten Stegen veranschaulichten Abart findet eine direcle Berührung der beiden Theile.α'α2 des Verbindungsstückes nicht statt. · Das Auseinandertreiben der beiden Theile erfolgt hier unmittelbar durch die Wirkung mehrerer Keile h\ welche beim Anziehen die beiden Theile a'α2 nach oben bezw. unten derart aus einander treiben , dafs , dieselben am Kopf bezw. Fufs der Hohlschienen festgeklemmt werden. Im dargestellten Falle sind auf jeder Seite des Schienenstofses je zwei Keile hl angeordnet.
Wie die Fig. 14 und 15 zeigen, genügt bei geeigneter Construction der Theile al a2 auch ein einzelner Keil Λ' zum Festpressen der Verbindungsstücke an den Schienenenden. Die Theile al a2 sind zu diesem Zwecke trägerartig gestaltet. Damit hierbei die Federung der Schiene keine Einbufse erleidet und die Anlage der Verbindungsstücke ax ä2 an den Enden derselben gesichert wird, sind die Anlageflächen an den Zwischenstellen ausgehöhlt, so weit dies ohne Schädigung der festen Verbindung am Stofs selbst thunlich ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Klemmverbindung für Hohlwellen der unter No. 59478 geschützten Art, bei welcher das durchweg hohle Verbindungsstück durch ein in der Mitte vollgehaltenes bezw. (bei m) eingezogenes Stück (a) ersetzt ist, derart, dafs dasselbe zur Lagerung der mit den Stofsenden um diese Einschnürung von einander abstehenden Hohlwellen dienen kann, zwecks Schaffung einer Lagerstelle bezw. Verminderung der Reibung (Fig. 1 bis 4). .
2. Klemmverbindung der unter No. 59478 geschützten Art, bei welcher das mit Längsschlitzen versehene Verbindungsstück durch zwei Stücke (a1 a?) ersetzt ist, welche beim Anziehen des zwischen dieselben eingefügten Keiles \(h) entweder unter gegenseitiger Verschiebung auf keilförmigen Berührungsflächen [d3 d*, Fig. 5 bis 10) oder durch unmittelbares gegenseitiges Entfernen mittelst des Keiles (Λ1, Fig. 11 bis 15) in den Hohlwellen bezw. Hohlschienen festgeklemmt werden.
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