DE621244C - Fadenumlegevorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Fadenumlegevorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

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DE621244C
DE621244C DE1930621244D DE621244DD DE621244C DE 621244 C DE621244 C DE 621244C DE 1930621244 D DE1930621244 D DE 1930621244D DE 621244D D DE621244D D DE 621244DD DE 621244 C DE621244 C DE 621244C
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thread turning
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DE1930621244D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/20Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Fadenumlegevorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen, insbesondere auf flache Ränderwirkmaschinen mit Doppel-Jacquardfadenumlegevorrichtung und Gruppen von Umlegeplatinen, von denen je zwei Platinen in einer Ebene übereinanderliegen, deren Ösen beim Umlegen des Fadens in die gleiche Stellung zur Stuhlnadelreihe gebracht werden.
  • An solchen Maschinen sollen gemäß der Erfindung die Umlegeplatinen derart gesteuert werden, daß die Fäden der vorgeschobenen Platinen sicher über die Stuhlnadeln gelegt werden, die Fäden der zurückgezogenen Platinen dagegen in jeder Fadenlage sicher unter der Nadelreihe gehalten werden.
  • Die Aufgabe ist an sich nicht neu, eine Lösung ist bereits durch Neigung der Achsenrichtung der Umlegeplatinen gegenüber der Achsenrichtung der Stuhlnadeln versucht worden. Bei dieser an sich einfachen Lösung ist die Richtung der Fäden beider Platinen zwar richtig, aber der Faden der oberen Umlegeplatinen hängt eine zu große Strecke frei, so daß bei nicht genügend straff gehaltenem Faden leicht Schwierigkeiten auftreten.
  • Man hat nun weiterhin ein. sicheres Umlegen versucht, indem man axialparallel zu den waagerechten Stuhlnadeln gegen diese vorgetriebene Umlegeplatinen derart angeordnet hat, daß im Augenblick des Umlegens des Fadens die Ösen beider Gruppen Umlegeplatinen an der gleichen Stelle dicht über den Nadeln stehen.
  • Aber auch bei dieser neueren Vorrichtung ist wie bei der bekannten älteren Vorrichtung mit schräg liegenden Platinen in zurückgezogener Stellung der Umlegeplatinen die freie Fadenlänge beider Platinengruppen verschieden groß.
  • Dadurch, daß die Ösen der Umlegeplatinen beider Gruppen in. zurückgezogener Stellung hintereinander angeordnet sind, wird einerseits während der regelmäßig ausgeführten normalen Hub- und Senkbewegung der Umlegevorrichtung bei den - oft während zahlreicher Reihen - nicht am Arbeiten beteiligten Umlegeplatinen der Faden der hinteren Platinen durch die vorderen Platinen selbst und auch durch deren Fäden gestört. Andererseits müssen die Ösen der Umlegeplatinen der hinteren Gruppe beim Vorschieben einen größeren Weg zurücklegen als diejenigen der vorderen Gruppe, wodurch während des Vorschiebens eine ungleiche Verkürzung der Fäden eintritt.
  • Beim Gegenstande der vorliegenden Erfindung liegen die Ösen der beiden schräg zur Ebene der Stuhlnadelreihe angeordneten Gruppen von Umlegeplatinen in der zurückgezogenen, also der Ruhestellung, dicht übereinander, wodurch die freie Fadenlänge die gleiche ist. Außerdem behalten durch diese Anordnung die Fäden der nicht am Arbeiten beteiligten Umlegeplatinen beider Platinengruppen ihre Lage zueinander bei, wenn die Umlegevorrichtung die regelmäßige normale Hub- und Senkbewegung ausführt.
  • Beim Vorschieben von Urnlegeplatinen der 'einen oder anderen Gruppe legen die Ösen beider Platinengruppen infolge der dicht übereinanderliegenden Anordnung kleinere und praktisch gleiche Wege zurück, so daß beim Vorschieben das Maß der Fadenverkürzung auch kleiner und praktisch gleich groß ist.
  • Infolge dieser vorteilhaften, dicht übereinanderliegenden Anordnung der Platmenösen beider Gruppen und der gleichmäßigen Verkürzung des Fadens beim Vorschieben sind keine ungleichen Abzugsgewichte notwendig, sondern es können gleich große und leichtere Gewichte verwendet werden, da die Platinenenden bei dieser Ausbildung der Fadenumlegevorrichtung im Gegensatz zu einer bekannten Ausführung gleich groß sind, erhält auch die Jacquardwalze eine einfache Form, da alle Löcher gleich tief sein können.
  • Die zusätzliche Bewegung der Umlegeplatinen wird gemäß der Erfindung durch in diesen angeordnete kurvenförmige Schlitzführungen erreicht, die auf Führungsstäben entlang gleiten.
  • In der Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der Umlegeplatinen, bei der sich die obere Platine in Arbeitsstellung, die untere aber in Ruhestellung befindet, Abb. 2 eine gleiche Darstellung, nur arbeitet hier die untere Platine und die obere ist in Ruhestellung, _ Abb. 3 die gleiche Darstellung, in der beide Platinen in. Ruhestellung sind.
  • Die Bewegung der Platinen i und 2 wird eingeleitet durch das Hinundherbewegen des Jacquardkartenprismas 3. Die über das Prisma 3 geführten Jacquardkarten 4 bewirken, daß die eine oder die andere Platine zur Arbeitsstellung vorgeschoben wird oder auch, daß beide Platinen in Ruhestellung bleiben. Im Aatinenkopf 5 werden die Platinen i und a seitlich in Einfräsungen geführt. Drückt nun, durch die Bewegung des Jacquardkartenprismas 3 eingeleitet, die Jacquardkarte 4 an das hintere Ende einer Platine, so schiebt. sich die betreffende Platine vor. Die Führungsstäbe 6, 7, 8, 9 leiten die Platinen in kurvenförmigen Bahnen, die durch die Schlitze io, ii, i2 und 13 bestimmt werden, nach vorn. Die hinteren Schlitze ii und 13 sind geradlinig gewählt, -während die vorderen Schlitze io und 12 so geformt sind, daß die Platine beim Vorgehen vorn angehoben wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Fadenöse 16 der vorgeschobenen Platine stets über der entsprechenden Öse 16' der zurückgezogenen Platine zu stehen kommt, so daß nur der Faden 17 der 'vorgeschobenen Platine sich über die Nadel 14 legen kann, während derjenige 17' der zurückgezogenen Platine immer unterhalb der Nadel 14 sich befindet. Das Fadenlegen selbst geschieht dabei in bekannter Weise durch besondere Bewegungen der ganzen Jacquardvorrichtung. Durch die Schiene 15, die mit dem Jacquardkartenprisma 3 verbunden ist, werden die vorgeschobenen Platinen beim Zurückgehen des Prismas 3 mit zurückgezogen.
  • Es sind im ganzen drei Steuerungsmöglichkeiten vorhanden. Einmal kann die obere Platine legen, die untere aber zurückgezogen sein (Abb. i), zweitens kann die untere Platine legen, die obere aber in Ruhestellung sein. (Abb.2), und drittens können beide Platinen in Ruhestellung sein, d. h. es wird dann gar kein Faden gelegt (Abb.3).
  • Die durch die kurvenförmigen Schlitze gesteuerten Platinen, sind natürlich auch für Einfach-Jacquardumlegevorrichtungen, bei denen jeder Nadel nur eine Musterplatine zugeordnet ist, mit gleichem Vorteil zu verwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenumlegevorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen, insbesondere für flache Ränderwirkmaschinen mit Doppel-Jacquardfadenumlegevorrichtung und Gruppen von Umlegeplatinen, von denen je zwei Platinen in einer Ebene übereinanderliegen, deren Ösen beim Umlegen des Fadens in die gleiche Stellung zur Stuhlnadelreihe gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen der Platinen in der zurückgezogenen Stellung annähernd in der Ebene der Nadelreihe dicht übereinanderliegen.
  2. 2. Fädenumlegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Bewegung der Umlegeplatinen durch in diesen angeordnete kurvenförmige Schlitzführungen erreicht wird, die auf Führungsstäben entlang gleiten.
DE1930621244D 1930-12-14 1930-12-14 Fadenumlegevorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen Expired DE621244C (de)

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