DE479515C - Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen - Google Patents

Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen

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DE479515C
DE479515C DEC38087D DEC0038087D DE479515C DE 479515 C DE479515 C DE 479515C DE C38087 D DEC38087 D DE C38087D DE C0038087 D DEC0038087 D DE C0038087D DE 479515 C DE479515 C DE 479515C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B37/00Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen. Derartige Werkzeuge, die aus einzelnen zwecks Musteränderung einstellbaren Plättchen bestehen, sind bekannt.4 Sie dienen insbesondere zur Herstellung von Jaquardmugtern.
  • Nach der Erfindung sind bei einem derartigen Werkzeug die einzelnen Plättchen in einem dem Zwischenraum der Nadeln im Nadelbett angepaßten Abstand voneinander angeordnet und so bemessen, daß sie in die Nadelführungsnuten eingeführt werden können. Zur Begrenzung der Einführungstiefe können an einigen der Plättchen als Anschläge dienende Ansätze angeordnet sein, die das Eindringen der Plättchen in die Nadelführungsnuten begrenzen.
  • Die Ausbildung der Plättchen nach der Erfindung ergibt eine Selbstführung des Werkzeuges in der Maschine. Diese ist besonders wichtig, wenn das AWerkzeug mit der Hand bewegt wird, da hier leicht durch seitliche Verschiebung des Werkzeuges Musterfehler vorkommen können. Da auch durch die Ausbildung des Werkzeuges nach der Erfindung das Werkzeug selbst außerordentlich leicht wird, so ist es möglich, mit diesem gut geführten und leichten Werkzeug erheblich schneller zu arbeiten als mit bekannten Werkzeugen, so daß auch die Leistung der Maschine gesteigert wird.
  • Auch beim mechanisch gesteuerten Werkzeug ist die Führung in den Nadelführungsnuten nicht ohne Bedeutung, denn auch bei Maschinen können infolge von Formänderungen Schwankungen auftreten, die vielleicht nicht immer dazu führen, daß falsche Nadeln gehoben werden, aber doch den Nachteil haben können, daß die Plättchen statt auf die Nadeln neben die Nadeln treffen.
  • Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist teilweise eine Seitenansicht eines Werkzeuges für Handbedienung, teilweise ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. i. Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i. Abb. .4 zeigt das Werkzeug infAnwendung bei einer Jacquardflachstrickmaschine, Abb. 5 eine zweite Ausführungsform des Werkzeuges, Abb.6 ein einzelnes Plättchen für dieses Werkzeug.
  • i bezeichnet den aus einem Metallrohr mit rechteckigem Querschnitt gebildeten Werkzeugkörper, in den in gleichen Abständen Einschnitte 2 eingefräst sind, deren Teilung derjenigen der Nadelführungsnuten der zu benutzenden Strickmaschine entspricht. In jeden Einschnitt 2 wird ein Plättchen 3 eingesetzt, das j e vier paarweise angeordnete Löcher 5, 51, 52, 53 aufweist. Die Plättchen werden durch zwei lange, durch diese Löcher hindurchgeführte Nadeln 7 -und 7' gehalten, die durch an den Enden des Rohres i angebrachte Lappen 6 hindurchgehen. Am einen Ende des Rohres i ist ein Handgriff 8 und ein Aufhängehaken g angebracht. Die Muster werden an dem Werkzeug folgendermaßen eingestellt Man betrachte nur eine Seite. Um die einem Muster entsprechenden Nadeln anheben zu können, werden die zu diesen Nadeln gehörenden Plättchen 3 aus dem Rohr oder Körper i herausgezogen, und zwar so, daß deren Löcher 51 mit den Löchern 5 der zurückgebliebenen Plättchen sich in Reihe befinden. Hierauf wird die Nadel 7 durch die neu gebildete Lochreihe hindurchgeschoben und so die Kombination festgehalten. Eine in die Lochreihe 52 und 53 eingeführte zweite Irradel 71 dient zur Versteifung.
  • Durch die Bildung irgendeines Profils erhält man von selbst das Gegenprofil auf der gegenüberliegenden Werkzeugseite.
  • Eine Änderung der Kombination geschieht durch die Verstellung der Plättchen, gegebenenfalls auch durch Entfernung eines oder mehrerer von ihnen, wobei das entstandene neue Profil durch die Nadeln 7-71 immer wieder festgehalten werden kann.
  • Die Gebrauchsweise dieses Werkzeuges ist folgende Vor jedem Schlittenhube der Strickmaschine führt man den Kamm gegen das Nadelbett, dessen Nadeln eingestellt werden sollen, wobei die längeren Plättchen bis in die Nadelführungsnuten hineintreten und in ihnen gleiten.
  • Auf diese Weise werden in den Nuten, in die ein Plättchen 3 eindringt, die Nadeln verstellt, während die übrigen Nadeln in Ruhestellung bleiben. Die Nadeln können entweder gehoben oder gesenkt werden.
  • Wird das Werkzeug in einer Jacquardstrickmasghine an Stelle der Karten verwendet, so bedient man sich des Werkzeuges nach Abb. q.. In diesem Falle hat das Werkzeug weder einen Griff 8, noch einen Haken g (unter Umständen werden diese abgenommen), und es werden mehrere Werkzeuge in Kettenform durch Gelenke verbunden. Diese Kette ist auf ein Prisma ii gelegt, das auf einem schwenkbaren Hebel 16 gelagert ist, der seinerseits am Maschinengestell angelenkt und mittels seines Armes 17 bewegt werden kann.
  • Die Werkzeuge sind so befestigt ,daß sich jedes Plättchen gegenüber einem Stößer 12 befindet, der wieder an einer Maschinennadel angreift.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende Bei jedem Schlittenhub wirkt ein geeigneter Teil, z. B. ein auf der Kurbelwelle der Maschine befestigter Nocken, auf den Arm 17, wodurch der Hebel 16 mit der Walze ii geschwenkt und mit ihr das Werkzeug gegen die Stößer 12 gehoben wird.
  • Falls sich letztere gegenüber einem nicht hervorstehenden Plättchen befinden, bleiben sie unbewegt, während die anderen Stößer gegen die Nadeln vorgeschoben werden und diese hochheben. Nach jedem Schlittenhube wird dieWalze mittels einer beliebigen Vorrichtung um einen bestimmten Winkel gedreht und neuerdings angehoben. Der Winkel ist so gewählt, daß die Stößer dann von »dem anderen -Plättchenende getroffen werden und gewissermaßen eine Negativ -stellung zurvorhergehenden annehmen undso fort.
  • Diese Anordnung kann vorteilhaft bei selbsttätigen jacquardstrickmaschinen Anwendung finden, bei denen das Kartenprisma durch das Prisma ii der Vorrichtung ersetzt wird und die Werkzeuge unmittelbar auf die schon vorhandenen Stößer der Maschine einwirken.
  • Das Vorrücken des Prismas kann je nach dem Muster regelmäßig, nach größeren oder kleineren Pausen oder zeitweisem Stillstand, vorwärts oder sogar rückwärts geschehen, um aus wirtschaftlichen Gründen die wiederholte Anbringung von gleichen Werkzeugen zu vermeiden.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 5 'weicht von der beschriebenen Ausführungsform dadurch ab, daß der Körper i durch eine Stange 18 ersetzt ist, auf die die Plättchen 31 mit Abstand haltenden Zwischenstücken i9 aufgesteckt sind. Jedes Plättchen 31 ist mit einem außerhalb der Mitte angebrachten Loche 2o für die Stange 18 und mit zwei Löchern 2o1 zur Einführung der Haltenadel 7 versehen.
  • In diesem Falle wird das Profil statt durch Verschiebung durch Drehung der Plättchen um die Stange 18 hergestellt, wobei das längere Ende der Plättchen auf die eine oder andere Seite zu liegen kommt. Das so kombinierte Profil wird durch die Nadel 7 und eine Spannmutter 23 festgehalten, die auf die mit Gewinde versehene Stange 18 aufschraubbar ist.
  • Bei beiden beschriebenen Ausführungsformen wirken die Plättchen .auf die Nadeln, indem sie in die Nadelführungsnuten eindringen. Um ein übermäßig tiefes Eindringen zu vermeiden, erhalten zwei Plättchen eines jeden Profils Anschläge 22, die auf der Vorderfläche aufliegen. Selbstverständlich können auch andere geeignete Begrenzungsvorrichtungen vorgesehen sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen zur Erzeugung von Jacquardmustern mit verstellbaren Einzelplättchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen (3) in einem dem Zwischenraum der Nadeln im Nadelbett angepaßten Abstand voneinander angeordnet und so bemessen sind, daß sie in die Nadelführungsnuten eingeführt werden können.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einige Plättchen (3) mit Ansätzen (22) versehen sind, die ein zu tiefes Eindringen der Plättchen in die Nadelführungsnuten verhindern.
DEC38087D 1926-04-08 1926-04-08 Werkzeug zum Einstellen der Nadeln von Flachstrickmaschinen Expired DE479515C (de)

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