DE620089C - Erregerspule, insbesondere fuer die Pole elektrischer Maschinen - Google Patents

Erregerspule, insbesondere fuer die Pole elektrischer Maschinen

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Publication number
DE620089C
DE620089C DES113437D DES0113437D DE620089C DE 620089 C DE620089 C DE 620089C DE S113437 D DES113437 D DE S113437D DE S0113437 D DES0113437 D DE S0113437D DE 620089 C DE620089 C DE 620089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bent
coil
parts
poles
excitation coil
Prior art date
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Expired
Application number
DES113437D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Haggenmiller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES113437D priority Critical patent/DE620089C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE620089C publication Critical patent/DE620089C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/18Windings for salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 620089 KLASSE 21g GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1934 ab
Man verwendet im Elektromaschinenbau häufig Spulen, die aus hochkantgewickelten Leiterstäben von rechteckigem Querschnitt bestehen, und bei denen die einzelnen Leiterstäbe unmittelbar übereinander, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Glimmerschichten aufgewickelt sind. Derartige Spulen, die beispielsweise als Erregerwicklungen bei Gleichstrom- und Wechselstromsynchronmaschinen häufig Anwendung finden, sind in der Zeichnung in Fig. 1 dargestellt. Diese Spulen sind deswegen besonders vorteilhaft, weil sie eine leichte Abfuhr der Verlustwärme ermöglichen. Die Spulen wurden bisher in der Weise hergestellt, daß das Leitermaterial hochkant um einen Wickeldorn aufgewickelt wurde. Diese Herstellung der Spulen stößt nun dann auf außerordentliche Schwierigkeiten, sobald die Leiter nur noch einen sehr kleinen Querschnitt besitzen und die Stärke der nebeneinanderliegenden streifenförmigen Leiter bei großer Breite sehr gering ist.
Um die erwähnten Schwierigkeiten zu beseitigen, ist bereits ein Vorschlag bekanntgeworden, die Spulen aus einem bandförmigen Leiter aufzuwickeln, der aus zwei zusammenhängenden durch Faltung aus einem breiteren Band hergestellten Lagen besteht. Um bei diesem Leiter, der beim Aufwickeln an den Ecken umgefaltet wird, eine Verdickung zu verhindern, sind in der einen Lage quadratische Ausschnitte vorgesehen. Auch die Herstellung derartiger Spulen ist deswegen nicht besonders vorteilhaft, weil in dem bandförmigen Leiter Materialaussparungen eingestanzt werden müssen und weil das Herstellen und Aufwickeln des aus zwei zusammenhängenden Lagen bestehenden Leiterbandes verhältnismäßig umständlich und verwickelt ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Erregerspule, die aus zusammenhängendem, streifenförmigem Leitermaterial so aufgewickelt ist, daß an den Ecken der Spule die streifenförmigen Leiter um eine zur Längsachse, z. B. um 450 geneigte Kante um i8o° gebogen sind und bei der die Enden von je zwei parallelen Windungsleitern jeder Windung mit den zugehörigen durch Umbiegen hergestellten Querverbindungen in gegenüber der Windungsebene geneigten Ebenen abgebogen sind.
Die Ausbildung der Spulen gemäß der Erfindung ermöglicht es, daß die Spulenleiter, abgesehen von den umgebogenen Teilen mit den Querverbindungen, aneinander anliegen können, ohne daß die durch das Umbiegen an den Ecken entstehenden Verdickungen stören. Am vorteilhaftesten erfolgt das Abbiegen der Leiterteile mit den Querverbindungen derart, daß die in parallelen Ebenen liegenden Enden der Windungsleiter mit den Querverbindungen in Richtung des geraden Teiles der Windungsleiter gegeneinander versetzt sind.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rudolf Haggenmiller in Nürnberg.
Im folgenden" söll"die Erfindung näher an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden, das in den Fig. 2 und 3 der Zeichnung dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Pol einer elektrischen Maschine, beispielsweise einer Synchronmaschine, auf den eine gemäß der Erfindung ausgebildete Wicklung aufgeschoben ist. Fig. 3 zeigt in Ansicht den Pol mit der Wicklung.
ι ist der Pol, 2 die Erregerwicklung. Die Erregerwicklung ist aus einem flachen Kupferstreifen aufgewickelt, der an den Spulenecken des Poles 1 um eine gegenüber der Längsachse des Leiters um 45° geneigte Kante um einen Winkel von 180 ° ,gebogen ist (vgl. Fig. 4).
Die an den Polstirnseiten liegenden Enden 5, 6, 7, 8 von je zwei parallelen Windungsleitern 9, 10 jeder Windung sind mit den zugehörigen, durch Umbiegen hergestellten Querverbindungen 11, 12 an den Stellen 13, 14 in gegenüber den Windungsebenen geneigten parallelen Ebenen so abgebogen, daß a5 die Enden 5, 6 bzw. 7, 8 der Windungsleiter mit den Querverbindungen ii, 12 in der Längsrichtung der Leiter 9, 10 gegeneinander versetzt sind. Hierdurch wird an den Stirnseiten der Pole der Raum gewonnen, der infolge der teilweisen Überdeckung der Windungsleiter an den Spulenecken benötigt wird. Statt, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, die Leiterenden mit den Querverbindungen auf der einen Seite nach oben und auf der anderen Seite nach unten abzubiegen, können . die Leiterenden mit den Querverbindungen auf beiden Seiten der Spulen auch entweder nach oben oder nach unten abgebogen werden. Eine derartige Anordnung zeigt Fig. 5. Eine andere Anordnung zeigt Fig. 6, bei der die abgebogenen Spulenteile teils nach oben, teils nach unten abgebogen, sind.
Vorteilhafterweise werden die Pole, an deren Stirnseiten die abgehobenen Spulenteile Liegen, so ausgebildet, daß eine feste Abstützung der über die Stirnseiten vorspringenden Spulenteile möglich ist. Zu diesem Zweck können, wie die Fig. 3 und 6 zeigen, die Stirnseiten der Pole am Kopf und am Fuß schräg ausgebildet werden. Außerdem können geeignete Spannteile vorgesehen werden, an denen die Spulenteile an den Stirnseiten der Pole abgestützt werden. Beispielsweise sind bei der in Fig. 6 dargestellten An-Ordnung keilförmige Preßstücke 20 vorgesehen, die mit Hilfe von Schraubenbolzen an die Spule angepreßt werden.
Die Erfindung ermöglicht die Herstellung
von Spulen aus streifenförmigem Isoliermaterial von äußerst geringer Dicke. Die einzelnen Windungen der gemäß der Erfindung ausgebildeten Spule können nach dem Wickeln des Leitermaterials durch zwischengelegte Glimmerstreifen o. dgl. isoliert werden. Es ist aber auch möglich, Leitermaterial zu verwenden, bei dem die Isolierung unmittelbar auf die Leiter aufgebracht, beispielsweise aufgeklebt ist. Vorteilhafterweise werden die zwischen den umgebogenen Querverbindungen vorhandenen Schlitze wenigstens teilweise durch Isoliermaterial angefüllt. Die Anordnung kann dabei so getroffen werden, daß durch diese Schlitze 21 (vgl. Fig. 3) noch Kühlluft hindurchtreten kann. Selbstverständlich können die Leiterenden mit den Querverbindungen auch in anderer Weise abgebogen werden, als in den Fig. 3, 5 und 6 dargestellt ist.
Eine derartige Anordnung zeigt Fig. 7 der Zeichnung, in der die Leiterenden mit den Querverbindungen in gegeneinander geneigten Ebenen liegen.
Fig. 6 zeigt lediglich einen Querschnitt durch einen Pol einer elektrischen Maschine, auf den eine derartige Spule aufgeschoben ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    I. Erregerspule, insbesondere für die Pole elektrischer Maschinen, die aus zusammenhängendem, streifenförmigem Leitermaterial so aufgewickelt ist, daß an den Ecken der Spule die streifenförmigen Leiter um eine zur Längsachse z. B. um 45° geneigte Kante um 180° gebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (5, 6, 7, 8) von je zwei parallelen Windungsleitern (9, 10) jeder Windung mit den zugehörigen, durch Umbiegen hergestellten Querverbindungen (11, 12) in gegenüber der Windungsebene geneig- *°° ten Ebenen abgebogen sind.
  2. 2. Erregerspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in parallelen Ebenen abgebogenen Enden (5, 6, .7, 8) der Windungsleiter mit den Querverbindungen (11, 12) in der Längsrichtung der gestreckten Leiterteile (9, 10) gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Erregerspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Windungsebene abgebogenen Spulenteile in der einen Spulenhälfte nach der entgegengesetzten Richtung abgebogen sind wie in der anderen Spulenhälfte (Fig. 6).
  4. 4. Erregerspule nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch· gekennzeichnet, daß die abgebogenen Spulenteile mit den Querverbindungen an den Stirnseiten der Pole liegen.
  5. 5. Erregerspule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole an den Stirnseiten entsprechend der Form der
    umgebogenen Spulenteile ausgebildet sind, um eine Abstützung der abgebogenen Spulenteile zu ermöglichen.
  6. 6. Erregerspule nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch mit den Polen, z. B. durch Schrauben o. dgl. verbundene Spannteile zum Verspannen der abgebogenen Spulenteile· an den Stirnseiten der Pole.
  7. 7. Erregerspule nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch Luftschlitze in den abgebogenen Spulenteilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES113437D 1934-03-29 1934-03-29 Erregerspule, insbesondere fuer die Pole elektrischer Maschinen Expired DE620089C (de)

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