DE618705C - Profilwalze mit zweiteiligem Mantel - Google Patents

Profilwalze mit zweiteiligem Mantel

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DE618705C
DE618705C DEK130156D DEK0130156D DE618705C DE 618705 C DE618705 C DE 618705C DE K130156 D DEK130156 D DE K130156D DE K0130156 D DEK0130156 D DE K0130156D DE 618705 C DE618705 C DE 618705C
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Germany
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jacket
roller
roll
collar
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Expired
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DEK130156D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B7/00Mixing; Kneading
    • B29B7/30Mixing; Kneading continuous, with mechanical mixing or kneading devices
    • B29B7/58Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29B7/62Rollers, e.g. with grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Profilwalze mit zweiteiligem Mantel Die Erfindung bezieht sich auf eine Profilwalze mit zweiteiligem Walzenmantel, wie sie in sog. Deckenkalandem verwendet wird und hier zur Herstellung von Fahrraddecken dient. Um auf diesen Kalandern Fahrraddecken mit verschiedenen Profilen der Lauffläche herstellen zu können, ohne eine große Anzahl von Walzen vorrätig halten zu müssen, die dann noch einen zeitraubenden Aus- und Einbauvorgang bedingen, führt man die Walzen so aus, daß man den Mantel, der das Spiegelbild des Profils trägt, auswechselbar aus, führt. Zu diesem Zweck hat man den Mantel zweiteilig ausgebildet, und zwar derart, daß die Achse des Mantels in der Teilungsebene liegt. Die so entstehenden beiden Mantelhälften -sind an ihren Enden kegelig ausgebildet und werden durch zwei über diese Enden greifende Ringe auf dem Walzenkörper gehalten. Die- seitliche Verschiebung dieser Halteringe erfolgt mit Hilfe eines in den Walzenkörper geschnittenen Gewindes. Diese Ausführung genügt bei Walzen kurzer Ballenlänge, bei längeren Walzen liegen die Mantelhälften in der Mitte nicht mehr fest auf, sondern heben sich infolge des durch die Halteringe auf die Enden der Mantelteile ausgeübten Druckes etwas ab. Dadurch klaffen die Trennfugen des Mantels auseinander, so daß beim Auswalzen der Fahrraddecken keine glatte"ebene Oherfläche erreicht werden kann.
  • Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß etwa in der Mitte der Walweine lösbare Befestigungseinrichtung vorgesehen ist, die den Walzemmantel unmittelbar mit dem Walzenträger verbindet. Infolge dieser Einrichtung lein Abheben des Walzermantels nicht eintreten.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Walze mit dem aufgelegten Mantel, Ahb-. a einen Querschnitt durch die beiden Mantelhälften ohne den Walzenkörper, nach der Linie ArB in Abb-. i in Pfeilrichtung x gesehen, Abb. 3 eine Einzelheit nach Abb, i in größerem Maßstabe.
  • Die Mantelhälften i und z umgebien den Walzenkörper 3 und sind an ihren Enden mit je einem kegeligen Kragen 4 und 5 versehen. Über diese Kragen q. und 5 greifen entsprechend ausgebildete Kragen 6 und 7 an den Ringen 8 und 9 und halten dadurch die Mantelhälften i und z auf dem Körper 3 fest. Die Halteringe 8 und 9 können durch in Bohrungen iö lund i i eingreifende Schlüssel gedreht werden. und sind durch dIe auf dem Walzenkörper 3 vorgesehenen Gewinde i z und 13 axial. verschiebbar. Der Walzenkörper ist in der Mitte miieinem Bund 14 versehen, dessen eine Seitenfläche- 15 unterschnitten, d. h. nach inneu abgeschrägt ist. In beiden Mantelhälften i und z ist eine ringförmige Ausnehmung 16 vorgesehen, deren eine Seitenfläche i 7 ,entsprechend der Neigung der Kante 15 kegelig ausgebildet ist. Nachdem die beiden Mantelhälften i und z auf den Walzenkörper 3 aufgelegt worden sind, wird der Ring 8 durch Drehen so weit seitlich verschob-en, daß der Kragen 6 über den Kragen q. der Mantelhälften i und z greift und beide Hälften i und z so weit nach rechts (Abb. i) schiebt, bis die kegelige@ Fläche 17 der Ausnehmung 16 fest unter dein Bund 14 greift und somit die beiden Mantel'halfteti in der Mitte auf dem Walzenkörpier 3 festhält. Sodann wird der Gewindering 9 durch Drehen fest gegen das andere Ende der Mantelflächen gezogen, bis der Kragen 7 den Kragen 5 umfaßt.
  • Es wird somit das Entstehen einer klaffenden Teilfuge verhindert und ein ordnungsgemäßes Arbeiten solcher Walzen gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Profilwalze mit zweiteiligem Mantel, der durch auf die Stirnseiten des Mantels einwirkende Stellringe auf dem Walzenträger befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte der Walze eine lösbare Befestigungseinrclltung vorgesehen ist, die den Walzenmantel (1, z) unmittelbar mit dem Walzenträger (3) verbindet. z. Profilwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenträger (3) in der Mitte mit einem Bund (14) versehen ist, der sich mit der einen schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Stirnfläche (15) gegen eine entsprechend verlaufende Schrägfläche (17) einer Ausnehmung (16) im Walzenmantel legt.
DEK130156D Profilwalze mit zweiteiligem Mantel Expired DE618705C (de)

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