DE618173C - Rostreinigungs- und Schuervorrichtung - Google Patents

Rostreinigungs- und Schuervorrichtung

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DE618173C
DE618173C DEB161587D DEB0161587D DE618173C DE 618173 C DE618173 C DE 618173C DE B161587 D DEB161587 D DE B161587D DE B0161587 D DEB0161587 D DE B0161587D DE 618173 C DE618173 C DE 618173C
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grate
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Rostreinigungs- und Schürvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Rostreinigungs- und Schürvorrichtung, die aus einer unterhalb des Rostes angeordneten drehbaren Welle mit Messern besteht, die so angeordnet sind, daß sie bei Nichtgebrauch außerhalb des Feuerbereiches eingestellt werden können.
  • Erfindungsgemäß sind die Messer von Rostspalt zu Rostspalt im. Winkel zueinander versetzt angeordnet.
  • Die Versetzung der Messer hat den Vorteil, daß zur Drehung der Welle bzw. zur Reinigung des Rostes und Zerteilung der Schlacke ein geringerer Kraftaufwand erforderlich ist, da nicht alle Messer gleichzeitig wirksam sind. Ferner wird der Brennstoff beim Drehen der Vorrichtung abwechselnd von einem Roststab auf den anderen verschoben, so daß sich große Schlackenstücke schlecht bilden können und eine bessere Luftzufuhr und Verbrennung stattfindet. Schließlich werden vorhandene Schlackenstücke infolge des ungleichzeitigen Eingriffes der Messer zunächst nach der einen Richtung gedreht und geschoben, dann nach der anderen Richtung. Die Schlackenstücke werden dadurch besser dem zu vollständiger Verbrennung führenden Luftzug ausgesetzt und schließlich derart verkleinert, daß -sie durch die Rostspalte fallen können. Zwecks besseren Angriffes können die Arbeitskanten der Messer teilweise gezahnt sein.
  • Die versetzte Anordnung von in benachbarten Rostspalten eingreifenden Messern auf einer drehbaren Welle ist an sich bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung dringen die Messer aber nur unwesentlich in den Brennstoff ein und dienen in der Hauptsache nur der Reinigung der Rostspalten. Auch erfolgt die Drehbewegung nur bedingt kraftschlüssig, da die scheibenartigen Messer an der Unterseite des Brennstoffes nur abrollen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i veranschaulicht einen Längsschnitt durch einen Kessel mit einer eingebauten Reinigungsvorrichtung.
  • Fig. a zeigt eine Vorderansicht der Reinigungsvorrichtung.
  • Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch einen Kessel mit ausgeschwenkter Reinigungsvorrichtung.
  • Die Reinigungsvorrichtung besteht aus einer vierkantigen Welle i, die einerseits mit dem Lager z im Gehäuse der Luftklappe 8 und anderseits mit einem Lager 3 an der Rostplatte 6 im Kessel drehbar angeordnet ist. Auf dieser Welle i sitzen lose gezahnte Messer q., die mittels Stellringe 5 seitlich gehalten sind, jedoch seitlich .etwas Spiel aufweisen, um zwischen den Roststäben durchgreifen zu können. Zum Reinigen des Rostes und Schüren des Brennstoffes wird ein Hebel g, der einen vierkantigen Ansatz i ö aufweist, auf die Vierkantwelle i aufgesteckt.
  • Bei Nichtgehrauch liegen die Messer unterhalb des Rostes in der Luftströmung.
  • Das Lager 2 kann auch als Kugellager 2ö ausgebildet Bein (Fig.3). Die drehbare Welle i läßt sich dann ausschwenken.
  • Nach Fig.2 weist die Rostre6nigungsvorrichtung mindestens zwei, auf der Welle i angeordnete Messer 12, 13 auf. Diese werden durch Drehung der Welle entweder in Ruhestellung oder in Arbe fsstellung gebracht. Die beiden Messer sind zueinander derart. Versetzt, daß bei Arbeitsstellung der Welle mindestens eines derselben außer Eingriff -mit dem Brennstoff steht.
  • Bei einer größeren Anzahl von Messern können diese im besonderen auch spIralförmig versetzt sein. Bei, Ruhestellung der Welle sind sämtliche Messer außer Eingriff, d. h. sie befinden sich unterhalb, des Rostes im Luftzug und sind dadurch gegen die Einwti:rkung des Feuers geschützt: Bei Kesseln mit bmeiter Rostfläche können auch mehr als eine Welle mit Messern angeordnet werden.
  • Bei: großen Kesselanlagen kann die Welle auch durch. einen Motor angetrieben werden, welcher auf bekannte Art periodisch ein-und ausgeschaltet wird. ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rostregungs- und Schürvorrichtung aus einer unterhalb des Rostes angeordneten_ drehbaren Welle mit Messern, die bei Nichtgebrauch außerhalb des Feuerhereicheseinstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daßß die Messer von Rostspalt zu Rostspalt im Winkel zueinander versetzt ,angeordnet sind.
DEB161587D 1932-07-11 1933-07-11 Rostreinigungs- und Schuervorrichtung Expired DE618173C (de)

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DEB161587D Expired DE618173C (de) 1932-07-11 1933-07-11 Rostreinigungs- und Schuervorrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1298227B (de) * 1966-09-24 1969-06-26 Schmidt Sche Heissdampfgmbh Schuerrost fuer Schachtoefen, insbesondere zur Abfallverbrennung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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