DE61669C - Maschine zur Herstellung von Fafskörpem - Google Patents
Maschine zur Herstellung von FafskörpemInfo
- Publication number
- DE61669C DE61669C DENDAT61669D DE61669DA DE61669C DE 61669 C DE61669 C DE 61669C DE NDAT61669 D DENDAT61669 D DE NDAT61669D DE 61669D A DE61669D A DE 61669DA DE 61669 C DE61669 C DE 61669C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barrel
- roller
- rollers
- machine
- bodies
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000009499 grossing Methods 0.000 claims description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 2
- 238000009963 fulling Methods 0.000 claims 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 210000003739 neck Anatomy 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D17/00—Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
- B21D17/04—Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung hat die Herstellung metallener, mit oder ohne Versteifungsrippen
ausgestatteter Fafskörper u. dergl. Gefä'fse zum Gegenstande und umfafst die Anordnung einer
Maschine zur Umformung eines, beispielsweise nach Patent No. 61670 ausgewalzten und ausgedehnten
Rohres in einem Fafskörper mil oder ohne Ausbauchung und zur Fertigstellung dieses
Körpers. Im Bedarfsfalle kommt an dieser Maschine ein Apparat zur Bildung von Plantschen
an den Enden der Fafskörper zur Verwendung.
Die charakteristischen Merkmale der Maschine, in welcher ein ausgedehntes Rohr die
Form eines Fafskörpers erhalt, sind:
1. die Combination einer Walze, aufweiche
das Rohr aufgeschoben ist und welche eine dem fertigen Fafskörper entsprechende Contour
besitzt, mit einer zweiten Walze, welche nach Art des Walkens hin- und herbewegt wird
und dabei auf das Rohr einwirkt, um letzterem eine der tragenden Walze entsprechende Contour
zu geben;
2. die Combination dieser beiden Walzen mit Führungswalzen, zum Zwecke der Sicherung
der kreisrunden Form des Fafskörpers;
3. die Combination dieser beiden Walzen mit Glättwalzen zur Wegnahme etwaiger
Rauhheit und Unebenheit am Fafskörper nach Behandlung des letzteren durch die unter 1.
genannte zweite Walze und
4. die Combination der das Rohr tragenden ,
Walze mit Apparaten, mittelst welcher an ■ jedem Ende des Fafskörpers nach aufsen ge- i
bogene Flantschen angebracht werden.
Fig. ι zeigt im Grundrifs die Maschine zur Bildung des Fafskörpers und den mit der Maschine
verbundenen Apparat zur Flantschenbildung, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 die Endansicht, theilweise im Schnitt, und Fig. 4
ein Detail der Walzen B B zur Flantschen bildung, der Walzen EE mit konischer Umfläche
und der Walze a.
α ist die Walze von convexer Form, die der Ausbauchung am Fafskörper entspricht;
erhält der Fafskörper Cylinderform, so ist die Walze auch cylindrisch. Letztere ist mit in
sich zurücklaufenden Nuthen α1 versehen,
welche die Bildung ..einer Anzahl von im Fafskörper liegenden Rippen vollenden, wenn
solche Rippen vorher schon am Fafskörper vorhanden waren; ist der Fafskörper glatt, so
fallen die Nuthen a1 in der Walze α weg.
Die Walze erhält von einer geeigneten Maschine aus Antrieb, der auf das Zahnrad α2
auf der Walzenachse übertragen wird. / ist eine auf den einen Walzenzapfen von α geschobene
Traverse, die durch hydraulischen Druck angehoben wird, um das Aufschieben des Rohres oder Fafskörpers und das Herunternehmen
des letzteren von der Walze zu ermöglichen ; die gleiche Kraft dient zur Ausübung
eines nach unten gerichteten Druckes, wenn die Walze zum Auswalzen des Fafskörpers
in Drehung versetzt wird. Der hydraulische Druck wird in einem Cylinder b
mit Kolben entwickelt, dessen Kolbenstange c mittelst Keiles an der Traverse d befestigt ist;
von letzterer gehen zwei verticale Stangen e e nach oben, welche die Traverse f tragen. " Ist
zum Auswalzen eines Fafskörpers ein nach
unten gerichteter Druck nöthig, so wird in den oberen Theil des Cylinders b Wasser eintreten
gelassen, während nach Fertigstellung und Herausnahme des Fafskörpers aus der Maschine die am Cylinder b befindlichen Ventile umgestellt werden, · so dafs das Wasser im
unteren Theile des Cylinders b eintritt, demnach die Traverse f nach oben gedrückt wird,
um den Fafskörper wegnehmen zu können. g ist eine auf dem Wagen h gelagerte Walze;
dieser Wagen erhält von der Stange eines in einem hydraulischen Cylinder j arbeitenden
Kolbens durch die Vermittelung der Stangen i i . und eines (nicht besonders dargestellten)
Querhauptes abwechselnd eine Hin- und Herbewegung. Genannte Walze g beginnt in der
Mitte des Fafskörpers zu wirken, und der Kolben in j nimmt während seines Hubes allmälig
an Geschwindigkeit zu, bis die gesammte Länge des Fafskörpers passirt ist. Der Wagen h
wird durch eine Schablone k concentrisch zur convexen Walze α gehalten, wobei die
Schablone dieselbe Krümmung oder denselben Radius besitzt, wie die Walze und der Wagen
während seiner Querbewegung in den Linealen / Führung erhält. Walze g kann durch
Schraube m und Mutter η rechtwinklig zur Achse des Fafskörpers verschoben werden; die
Mutter ist an dem Wagen h befestigt und ermöglicht ein Heben und Senken des Wagens
nach Erfordernifs.
Während die Walze g in Betrieb ist, kann der Fafskörper, der einen gröfseren Durchmesser
besitzt als die convexe Walze a, seine kreisrunde Form beibehalten; die Maschine ist
mit Führungswalzen ο ο versehen, welche auf dem Ansätze ρ einer Querschiene q sitzen,
wobei das Ganze durch Schrauben r r eingestellt werden kann, die Z1U gleicher Zeit von
der Schneckenwelle t und den Schneckenrädern ss vom Arbeiter bethätigt werden. Zu
diesem Zwecke wird ein Schlüssel oder Handrad auf das Ende dieser Welle t aufgesetzt.
Wenn die Walze g zu wirken aufhört, so wird die Aufsenfläche des Fafskörpers mehr
oder weniger rauh erscheinen, indem sich eine Anzahl seichter Vertiefungen bilden. Zur Beseitigung
dieser Rauhheit sowie zur Bildung glatter Flächen am Fafskörper ist die Maschine
mit Glättwalzen u u versehen, deren Flächen der Umfläche der Walze α entsprechen und
welche mit dem Fafskörper durch die Kolbenstangen der Druckcylinder ν in Berührung gehalten
werden; durch Zuleitung des Wassers an dem anderen Ende der Cylinder können
die. Glättwalzen von dem Fafskörper wegbewegt werden.
In Verbindung mit der beschriebenen Fafskörperformmascbine und an dieser Maschine
kann ein Apparat zur Bildung von plantschen an dem in der angegebenen Weise geformten
und geglätteten Fafskörper zur Verwendung gelangen. Dieser Apparat ist doppelt angeordnet,
so dafs er an beiden Enden des Fafskörpers zur Wirkung gelangt; angebracht ist der Apparat an derjenigen Seite der Maschine,
wo sich die Glättwalzen u befinden. Soll der Flantschenapparat in Thätigkeit gesetzt werden,
so werden die Walzen u u durch Zuleitung von Wasser in den oberen Theil der Cylinder
ν aus ihrer Arbeitsstellung zurückgezogen. Der genannte Apparat sitzt an einer Querschiene
A1 und besteht aus V-förmig vertieften Walzen BBm Verbindung mit den konischen
Walzen EE zur Bildung einer scharfen Ecke unterhalb des fertiggestellten Flantsches. Die
Walzen B B sitzen auf Zapfen KK und werden in radialer Richtung durch die Handräder
LL, die Schneckenwellen MM und die Schneckenradsectoren NN verschoben, wobei
sämmtliche Theile auf den Rahmen C C untergebracht sind.
Die Einstellung des Apparates parallel zur Achse des Fafskörpers erfolgt durch die Schraubenbolzen
FF, die nach Lösung ihrer Muttern in den Schlitzen G G der Schiene A1 verschoben
werden können.
Die Einstellung rechtwinklig zur Achse des Fafskörpers wird durch die schwalbenschwanzförmigen
Schlitten HH erzielt, die durch die Schrauben JJ und die Handräder 11 nach
vorwärts und rückwärts verschoben werden können. Die Führungswalzen ο ο werden so
eingestellt, dafs der Fafskörper gegen die convexe Walze α geprefst wird, wobei der Fafskörper
in Drehung versetzt wird. So wie letzteres geschieht, werden weitere Fqbrungswalzen
D D an der entgegengesetzten Seite an den Fafskörper herangeschoben. Hierauf werden
die mit V-förmigen Nuthen versehenen Walzen B B seitens des Arbeiters durch die
Stellräder LL, die Schnecken wellen MM und
die Sectoren N N in Arbeitsstellung übergeführt, und die Enden des Fafskörpers. werden,
wie bei X in Fig. 4 angegeben, hierdurch umgebogen und gegen die konischen Scheiben EE
angeprefst, was die Bildung je eines Flantsches an jedem Fafsende zur Folge hat.
Statt, wie oben angegeben, zur Hervorrufung des nach unten gerichteten Druckes oder
zum Heben der Traverse f und zur Verschiebung der .Glättwalzen u u in oder aufser
Arbeitsstellung hydraulischen Druck anzuwenden, kann natürlich auch jeder andere Druck,
wie beispielsweise Schraubendruck, zur Anwendung gelangen, auch kann Dampf oder
der Druck eines anderen Fluidums an die Stelle des hydraulischen Druckes treten, um
dem die Walzen α tragenden Wagen h eine Hin- und Herbewegung zu ertheilen.
Die beschriebene Formgebungsmaschine für die Fafskörper, Fig. 1 bis 4, mufs mit geeig-
neten Apparaten, beispielsweise einer Gruppe von Düsen zur Verbrennung eines Geraisches
von unter Druck zugeführtem Gas und Luft versehen sein, um die Erhitzung der ausgewalzten
Rohre während der Formgebung, Glättung ,und Flantschenbildung zu bewirken.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zur Herstellung mit oder ohne Versteifungsrippen ausgestatteter Fafskörper oder dergleichen Gefäfse aus hohlen Eisenblöcken und aus Röhren, gekennzeichnet durch die Anordnung einer das Arbeitsstück (Block oder Rohr) aufnehmenden, an einer Seite durch hydraulischen oder anderen Druck heb- und senkbaren Walze (a) von einer dem fertigen Fafskörper entsprechenden Profilirung und einer zweiten Walze (g), welche von einem einstellbaren, auf einer Schablonenplatte (k) und in Führungen (I) laufenden Wagen (h) getragen wird, wobei diese Walze (g) nach Art des Walkens durch hydraulischen oder anderen Druck hin- und herbewegt wird und in Gemeinschaft mit den Führungsrollen (o o) und den Glättwalzen (u) äufserlich gegen das Arbeitsstück anliegt (Fig. i, 2 und 3).
2. In Verbindung mit der im Anspruch 1. genannten Maschine zur Herstellung von Fafskörpern ein Apparat zur Flantschenbildung am fertigen Fafskörper, gekennzeichnet durch die zweifache Anordnung einer Scheibe (B) mit V-förmiger Rinne und einer in letzterer sich drehenden kegelförmigen Scheibe (E), welche Scheiben durch zwei verschiebbare Schlitten sowohl parallel als auch rechtwinklig zu der Fafskörperachse verschoben und eingestellt werden können, nach ihrer Einstellung den Fafskörperrand durch Drehung eines Schneckenradtriebes (M N) erfassen und durch nachfolgende Drehung des Fafskörpers umbiegen, wobei zwei mit den Scheiben (B und C) einzustellende und gegen die Fafskörperaufsenwand sich anlegende Walzen (D) als Widerlager dienen (Fig. 4).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61669C true DE61669C (de) |
Family
ID=335715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61669D Expired - Lifetime DE61669C (de) | Maschine zur Herstellung von Fafskörpem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61669C (de) |
-
0
- DE DENDAT61669D patent/DE61669C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3428437A1 (de) | Verfahren zum kaltwalzen von rohrrohlingen mittels eines pilgerschrittwalzwerks und pilgerschrittwalzwerk zur durchfuehrung des verfahrens | |
| EP3124131B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum härten und richten eines stangenförmigen halbzeugs | |
| DE61669C (de) | Maschine zur Herstellung von Fafskörpem | |
| DE2808890C3 (de) | Schmiedemaschine zum Schmieden großer Rohre über einen langen Dorn | |
| DE618159C (de) | Verfahren zum Runden und Richten von Rohren | |
| DE569686C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Ziehen auf einem Dorn | |
| DE1016675B (de) | Einrichtung zum Runden von Blechstreifen fuer die Herstellung von geschweissten Rohren mit Laengsnaht, insbesondere von solchen groesseren Durchmessers | |
| DE81290C (de) | Verfahren und Walzwerk zur Herstellung von endlosem Walzgut | |
| DE132050C (de) | ||
| DE511791C (de) | Verfahren zum Kaltstrecken rohrfoermiger Werkstuecke | |
| DE71222C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auswalzen von Röhren durch gleichzeitiges Längsund Querwalzen | |
| DE630194C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern | |
| DE168025C (de) | ||
| DE3835C (de) | Dampfkessel-Röhren mit Wellen nebst zur Herstellung derselben angewendeten Maschinen und Vorrichtungen | |
| AT21110B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von tiefen, steilwandigen Rippen und breiten Tälern in Platten oder Rohren. | |
| DE195514C (de) | ||
| DE118034C (de) | ||
| DE534547C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Blech | |
| AT21524B (de) | Walzverfahren und Walzwerk zum Umformen von Schienenköpfen in Schienenflansche. | |
| DE115283C (de) | ||
| DE588961C (de) | Verfahren zur absatzweisen Herstellung von Rohren, Hohlkoerpern, Rinnen o. dgl. in grossen Laengen aus Blechstreifen | |
| DE3524940A1 (de) | Verfahren zur herstellung kurzer enden von dickwandigen rohrschuessen unterschiedlicher abmessungen fuer offshorerohre und druckbehaelter | |
| DE162447C (de) | ||
| DE134643C (de) | ||
| DE61670C (de) | Maschine zum Aufweiten hohler Blöcke oder Röhren |