DE61633C - Fahrbarer Bewässerungsapparat - Google Patents

Fahrbarer Bewässerungsapparat

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Publication number
DE61633C
DE61633C DE189161633D DE61633DD DE61633C DE 61633 C DE61633 C DE 61633C DE 189161633 D DE189161633 D DE 189161633D DE 61633D D DE61633D D DE 61633DD DE 61633 C DE61633 C DE 61633C
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DE
Germany
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water
pump
pipe
irrigation device
mobile irrigation
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Expired
Application number
DE189161633D
Other languages
English (en)
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I A. STRENGE in Freiburg a. Elbe
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like
    • A01G25/09Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like
    • A01G25/097Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like guided or propelled along a water supply line with supply line traversing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Be- ■ Wässerungsvorrichtung, welche durch Zugthiere bewegt werden kann und sich deshalb besonders zur Berieselung von Wiesen, Aeckern u. dergl. eignet. Von anderen Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich dieselbe dadurch, dafs sie bei dem Fortbewegen im Stande ist, selbstthätig das zu versprengende Wasser heranzubefördern.
Die Vorrichtung besteht bei der auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsform aus einem vierräderigen Wagen a. Ungefähr in der Mitte desselben ist parallel zu der Hinterachse des Wagens eine Kreisel- oder Kapselpumpe b befestigt. Der Antrieb der letzteren geschieht mittelst einer um die Scheibe c auf der Pumpenwelle und die Scheibe e auf der Hinterachse al des Wagens gelegten Schnur oder Kette d. Das Druckrohr f der Pumpe ist an ein nach einer Seite des Wagens sich erstreckendes Rohr g angeschlossen, welches, mit einer grofsen Anzahl von Löchern versehen, als Brause dient. Das Saugrohr h der Pumpe b ist nach der anderen Seite des Wagens hin geführt und nimmt an dem nach unten gekröpften Ende einen Schlauch k auf, an welchen sich ein unterhalb des Wasserspiegels schwimmender Saugkorb i anschliefst. ■
Wird eine solche Bewässerungsvorrichtung an dem Rande eines mit einem Wassergraben umsäumten Ackers entlang gefahren, derart, dafs der am unteren Ende des Saugrohres h befindliche Saugkorb i sich in dem Wasser des Grabens entlang bewegt, so kann die Pumpe Wasser ansaugen und durch das Brauserohr g auf den Acker befördern. Die Längenausdehnung der Rohre g und h ist so zu bemessen, dafs der Saugkorb i am Rohr h in einiger Entfernung vom Grabenrande bleibt und trotzdem die vom Brauserohr g ausgehenden Wasserstrahlen jeweilig die halbe Breite , des Ackers zu berieseln vermögen.
Infolge der Nachgiebigkeit des Rohres k und da der Saugkorb i im Wasser schwimmt, kann die Pumpe auch bei wechselndem Wasserstande in den Gräben jederzeit Wasser saugen, ohne dafs es nöthig' wäre, die Lage des Rohres h zu verändern.
Das Mitreifsen von Unreinigkeiten aus dem Wassergraben in die Pumpe kann durch Anbringung eines Schlammfängers bekannter Form in der Pumpe oder im Saugrohr verhindert werden. Auch empfiehlt es sich, einen von der Pumpe zu speisenden Wasserbehälter auf dem Wagen anzubringen, von welchem aus beim Anlassen der Pumpe das Saugrohr h zuvor angefüllt werden kann.
Der Bewässerungsapparat gewährt den Vortheil, dafs durch das Entnehmen der Flüssigkeit aus der neben dem Ackerstück herlaufenden Rinne eine übermäfsige Belastung des weichen Bodens vermieden wird. Die ganze zur Verfügung stehende Zugkraft kann deshalb auf die Fortbewegung des Wassers verwendet
werden, welches sich aus diesem Grunde in eine grofse Entfernung vom Rande des Beckens befördern läfst. Der Apparat ermöglicht ferner, das Wasser selbst auf vom Becken ab ansteigende Flächen zu bringen, und deshalb kann man sie benutzen, um bei trockener Jahreszeit das Wasser aus den aufzustauenden Ableitungsgräben mehrere Male über die zu benetzende Fläche zu leiten.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ein fahrbarer Bewässerungsapparat, bei welchem die Flüssigkeit mittelst einer von den Fahrrädern aus getriebenen Pumpe (b) aus einer parallel zur Bewegungsrichtung desselben laufenden Rinne entnommen wird, zum Zweck, eine geringe Belastung der Fahrräder herbeizuführen und den gröfsten Theil der Zugkraft zur Fortbewegung des Wassers verwendbar zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189161633D 1891-07-09 1891-07-09 Fahrbarer Bewässerungsapparat Expired DE61633C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE61633T 1891-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE61633C true DE61633C (de) 1892-04-04

Family

ID=34608283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189161633D Expired DE61633C (de) 1891-07-09 1891-07-09 Fahrbarer Bewässerungsapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE61633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3605493A1 (de) * 1986-02-20 1987-08-27 Farshid Panahi Bodenbearbeitungsanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3605493A1 (de) * 1986-02-20 1987-08-27 Farshid Panahi Bodenbearbeitungsanlage

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