DE616098C - Selbsttaetiges Sieltor - Google Patents

Selbsttaetiges Sieltor

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DE616098C
DE616098C DED65053D DED0065053D DE616098C DE 616098 C DE616098 C DE 616098C DE D65053 D DED65053 D DE D65053D DE D0065053 D DED0065053 D DE D0065053D DE 616098 C DE616098 C DE 616098C
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DE
Germany
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gate
control flap
water
leaf
rotation
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Expired
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DED65053D
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English (en)
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THEODOR ICKEN DIPL ING
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THEODOR ICKEN DIPL ING
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Sieltor Die Erfindung bezieht sich auf ein selbsttätiges Tor für Siele, die zur Entwässerung der eingedeichten Marschen des Ebbe- und Flutgebietes dienen. Das Öffnen und Schließen eines solchen Sieltores wird durch den Flutwechsel des Außenwassers betätigt. Das Tor öffnet sich nach der Seeseite, sobald der Spiegel des Außenwassers unter den des Binnenwassers gesunken ist. Damit sich das Tor selbsttätig schließen kann, wenn das Außenwasser höher steht als das Binnenwasser, sind an der Sielwand Aufhalter angeordnet, so daß sich das Tor nicht vollkommen öffnen kann und durch das von außen nach innen strömende Wasser geschlossen wird.
  • In dieser Weise ausgebildete Sieltore haben jedoch den Nachteil, daß ein großer Teil des Sielquerschnittes für die Entwässerung unwirksam bleibt. Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß ,auf der Binnenseite des Torflügels eine mit diesem durch ein Zugglied verbundene Steuerklappe ,angelenkt ist, deren Drehachse geneigt zur Ebene des Torflügels angeordnet ist, derart, daß die Steuerklappe in der Aufklapprichtung überhängt und bei gleichem Binnen- und Außenwasserstand unter der Wirkung ihres Eigengewichts von dem Torflügel wegschwingt.
  • Durch diese Ausbildung wird in einfacher Weise erreicht, daß der gesamte Sielquerschnitt für die Entwässerung nutzbar gemacht wird, daß aber trotzdem das Tor von dem von außen nach innen strömenden Wasser geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist ein ,Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen: Abb. t einen waagerechten Schnitt oberhalb der Steuerklappe durch ein zweiflügeliges Tor in Offenstellung, Abb. a den gleichen Schnitt mit ausgeschwungenen Steuerklappen, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Abb. z.
  • An jedem Torflügeln eines Sieles ist eine Steuerklappe b angelenkt und mit diesem durch ein Zugglied c verbunden. Die Steuerklappe kann am Tor a selbst oder am Torrahmen aufgehängt sein.
  • Die Drehachse der Klappe b verläuft geneigt zur Ebene des Torflügels a derart, daß die Steuerklappe in der Aufklapprichtung überhängt. Zu diesem Zweck ist das untere Drehlager d kürzer als das obere Drehlager ausgeführt. Die Steuerklappe b hat daher infolge ihres Eigengewichts das Bestreben, von der Torflügelebene wegzuschwingen. Der Drehbereich der Steuerklappe wird durch ein an dieser und dem Torflügel befestigtes Zugglied c, z. B. durch eine Kette oder eine ähnliche Vorrichtung, begrenzt.
  • In der Abb. 3 ist dargestellt, daß die Steuerklappe trapezförmig ausgebildet ist und ihre Drehachse in der zur Ebene des Torlügelsa lot- und winkelrecht stehenden Ebene angeordnet ist. Es ist aber auch denkbar, den Torflügel selbst schräg zu lagern, derart, daß schon dadurch die Gewichtswirkung der Steuerklappe zur Wirkung kommt.
  • Fällt bei geschlossenem Sieltor das Außenwasser gegenüber dem Binnenwasser, so werden die Torflügel a durch den überdruck des Binnenwassers gegenüber dem Außenwasser wie bei einem gewöhnlichen Sieltor geöffnet und durch die Wasserströmung bis an die Seitenwände des Sieles gedrückt. Auch die Steuerklappen b werden durch die Wasserströmung gedreht und gegen die Torflügel a gedrückt, so daß der gesamte Querschnitt des Sieles für die Entwässerung freigegeben ist. Steht das Außenwasser auf gleicher Höhe mit dem Binnenwasser, so stellen sich die Steuerklappen b infolge ihres Eigengewichts quer zu den Torflügeln ein. Bei weiterem Steigen des Außenwassers drückt die dann nach binnen gerichtete Strömung auf die Steuerklappen b. Der Wasserdruck wird durch die Zugglieder c auf die Torflügela übertragen, so daß diese von den Sielwänden weg und durch die Strömung in ihre Schließstellung gedreht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiges Sieltor, gekennzeichnet durch eine auf der Binnenseite des Torflügels (a) angelenkte, mit diesem durch ein Zugglied (c) verbundene Steuerklappe (b); deren Drehachse geneigt zur Ebene des Torflügels (a) angeordnet ist, derart, daß die Steuerklappe in der Aufklapprichtung überhängt und bei ausgeglichenen Wasserständen unter der Wirkung ihres Eigengewichts von dem Torflügel - wegschwingt. a. Selbsttätiges Sieltor nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerklappe trapezförmig ausgebildet ist und ihre Drehachse in der zur Ebene des Torflügels (a) lot- und winkelrecht stehenden Ebene angeordnet ist.
DED65053D 1933-01-10 1933-01-10 Selbsttaetiges Sieltor Expired DE616098C (de)

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DE (1) DE616098C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008666B (de) * 1953-02-05 1957-05-16 Paul Gerhardt Weber Dipl Ing Selbsttaetiges Klappenwehr

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