DE616092C - Verschluss fuer Drehtueren oder Klappen von Behaeltern - Google Patents
Verschluss fuer Drehtueren oder Klappen von BehaelternInfo
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- DE616092C DE616092C DEO19002D DEO0019002D DE616092C DE 616092 C DE616092 C DE 616092C DE O19002 D DEO19002 D DE O19002D DE O0019002 D DEO0019002 D DE O0019002D DE 616092 C DE616092 C DE 616092C
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- Germany
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- door
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- flaps
- revolving doors
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/02—Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
- A01K1/0236—Transport boxes, bags, cages, baskets, harnesses for animals; Fittings therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Zoology (AREA)
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- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Drehtüren oder Klappen von Behältern, insbesondere
Kleinviehtransportbehältern, wobei die Tür vermittels parallel achsiger Kurbeltriebe
am Gestell angelenkt ist.
Es sind Behältertüren bekannt, welche aus zwei in der Mitte scharnierartig verbundenen
Teilen bestehen. Hierbei verschiebt sich die Schließkante beim öffnen in der ursprüngliehen
Türebene, so daß das mittlere Scharnier nach dem Behälterinnern eingeknickt
und die beiden Türhälften in der Offenlage flach gegeneinander zu liegen kommen. Diese
sogenannten Falttüren haben den Nachteil, daß die Türhälften sich beim Öffnen quer
legen und in den· Nutzraum hineinragen. Außerdem ist ein besonderer Verschluß erforderlich,
.der bei einer bekannten Ausführung durch eine Nase der Schließkanten-
ao führung gebildet ist, hinter welche sich bei geschlossener Tür ein Anschlag der Schließkante
legt. Zum Aufheben des Verschlusses muß infolgedessen die ganze Tür in ihren Scharnieren angehoben werden.
as Es sind ferner bei Feldzäunen Drehtüren
bekannt, welche vermittels parallel achsiger Kurbeltriebe an einem frei stehenden Türpfosten
angelenkt sind. Die Kurbeltriebe haben hier den Zweck, die Tür um i8o°
nach jeder Seite um den Türpfosten herumschwingen zu können, um mit ein und derselben
Tür nach Bedarf verschiedene Zäune bedienen zu können, welche alle auf den gemeinsamen
Türpfosten zu gerichtet sind.
Die Erfindung bezweckt, die durch die Kurbeltriebe außer der reinen Drehbewegung
gegebene Einknickmöglichkeit dazu zu benutzen, um einen besonders einfachen und leicht bedienbaren Verschluß der Tür zu ermöglichen,
und erreicht dies dadurch, daß am Gestell im Bereich des freien Türteiles (Schließkante) feste Anschläge angeordnet
und derart ausgebildet sind, daß sie die Tür gegen Drehen sperren und das Ausschlüpfen
der Tür nur beim vollständigen Ausknicken der Kurbeltriebe ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung schließt zwar nicht aus, daß durch einen Druck gegen
die Tür von innen durch die eingeschlossenen Tiere die Kurbeltriebe' mehr oder weniger
ausknicken, so ,daß die Tür im Sinne des Öffnens beeinflußt wird. Da die oben am
Gestell angelenkten Kurbeltriebe in gestrecktem Zustand frei herunterhängen, genügen
sogar schon kleine waagerechte Kräfte, um das Ausknicken einzuleiten. Mit zunehmendem
Ausknicken werden jedoch diese waagerechten Drücke von innen immer unwirksamer, weil die oben am Gestell angelenkten
Kurbeln in der Drehrichtung eine immer kleiner werdende Komponente der Druckkraft
erhalten, je größer der von ihnen zurückgelegte Schwenkwinkel, von der gestreckten
Lage aus gerechnet, wird. Theoretisch wird diese Komponente1 bei einem Ausschwenkwinkel
von. 900 bereits zu Null, und größere Schwenkwinkel könnten gar nicht erreicht
werden, weil die Kraftkomponente auf die
Kurbeln dann im entgegengesetzten Drehsinn, also im Sinne des Zuhaltens der Tür
einwirken würde. Praktisch wird eine Beeinflussung der Kurbeln im Sinne des öffnens
durch die Kraftkomponente schon vor Erreichung der 9o°-Drenung erreicht, weil einerseits
das Gewicht der Tür selbst eine Komponente erzeugt und außerdem die Reibung zwischen den freien Türteilen und den festen
ίο Anschlägen einen Widerstand gegen das Ausschlüpfen der Tür erzeugt, wobei die Reibung
naturgemäß um so größer ist, je größer der auf die Tür von innen ausgeübte Druck ist.
Die Reibung kann evtl. auch durch Wahl und Ausbildung des Konstruktionsmaterials an
den betreffenden Stellen vergrößert werden. Den jeweiligen Verhältnissen entsprechend
ist die Überdeckung der freien Türteile durch die festen Anschläge genügend groß zu
wählen.
Dieser Verschluß ist für Kleinviehbehälter besonders geeignet, da er sich leicht mit einer
Hand unter gleichzeitigem öffnen der Tür, und zwar nach außen bedienen läßt, so daß
die andere Hand des Bedienenden frei ist, um etwa herausdrängende Tiere einzufangen. Für
den Transport bzw. bei unbeaufsichtigtem Behälter kann eine besondere Verriegelung hinzugefügt
werden, welche entweder direkt den Verschluß sperrt oder die Kurbeltriebe gegen
Ausknicken sichert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Seitenschnitt und Abb. 2 eine Ansicht. .
Am Behältergestell α ist in den Lagern b
eine waagerechte Welle c gelagert, an welcher die Kurbelarme d befestigt sind. Am freien
Ende dieser Kurbelarme d ist die Klappe e in den Lagerstellen f angelenkt. Die Klappe e
trägt an der gegenüberliegenden Seite Ansätze g, welche in der Schließstellung hinter
die Anschläge h des festen Gestells α greifen,
so daß die Klappe gegen Ausschwingen in .der Pfeilrichtung gehalten wird.
Zum öffnen der Klappe e werden die Kurbelarme d um die Achse der Welle c in
der Pfeilrichtung geschwenkt, was entweder durch Drehen der Welle oder durch Anheben
der Klappe von Hand geschieht. Hierbei gleiten die Ansätze g aus den Anschlägen
h heraus, wie in Abb. 1 strichpunktiert dargestellt ist, worauf die Klappe vollständig
umgelegt wird, so daß die ganze öffnung freiliegt. Infolge der Kurbeln d ist es hierbei
möglich, die Klappe insgesamt um 2700 zu schwenken, so daß sie sich auf die Behälterdecke
legt.
An Stelle der Verbindung der Tür mit den Kurbelarmen d kann auch eine aus zwei
scharnierartig miteinander verbundenen Teilen bestehende Tür treten.
Zur besonderen Sicherung der Klappe in geschlossenem Zustande kann entweder die
Welle c durch einfache Mittel gegen Drehen gesichert werden, oder es kann ein besonderer
Handgriff angebracht werden, der das Scharniergelenk/ beispielsweise durch Klemmen
einseitig versteift
Claims (1)
- Patentanspruch:Verschluß für Drehtüren oder Klappen von Behältern, insbesondere Kleinviehtransportbehältern, wobei die Tür vermittels parallel achsiger Kurbelrriebe am Gestell angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell (a) im Bereich des freien Türteiles (g) feste Anschläge Qi) angeordnet und derart ausgebildet sind, daß sie die Tür (e) gegen Drehen sperren und das Ausschlüpfen der Tür nur beim vollständigen Ausknicken der Kurbeltriebe (c, d, f) ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19002D DE616092C (de) | 1931-04-16 | 1931-04-16 | Verschluss fuer Drehtueren oder Klappen von Behaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19002D DE616092C (de) | 1931-04-16 | 1931-04-16 | Verschluss fuer Drehtueren oder Klappen von Behaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616092C true DE616092C (de) | 1935-07-19 |
Family
ID=7354885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO19002D Expired DE616092C (de) | 1931-04-16 | 1931-04-16 | Verschluss fuer Drehtueren oder Klappen von Behaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616092C (de) |
-
1931
- 1931-04-16 DE DEO19002D patent/DE616092C/de not_active Expired
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