DE615682C - Zylinderausbildung fuer Druckluftbremsen - Google Patents
Zylinderausbildung fuer DruckluftbremsenInfo
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- DE615682C DE615682C DEW85198D DEW0085198D DE615682C DE 615682 C DE615682 C DE 615682C DE W85198 D DEW85198 D DE W85198D DE W0085198 D DEW0085198 D DE W0085198D DE 615682 C DE615682 C DE 615682C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T17/00—Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
- B60T17/08—Brake cylinders other than ultimate actuators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus gepreßtem oder gezogenem Stahlblech hergestellten
Bremszylinder für Druckluftbremsen. Solche Bremszylinder haben topfartige Gestalt und werden zur Verstärkung des
offenen Randes auch mit aufgeschweißtem Verstärkungsring versehen.
Gemäß der Erfindung sind auf dem Zylinderboden und -mantel käfigartig umfassende
Verstärkungsrippen aufgelötet oder aufgeschweißt. Diese Verstärkungsrippen verlaufen
auf dem Zylinderboden in radialer, auf dem Zylindermantel in axialer Richtung.
Zwischen den Rippen des Zylinderbodens einerseits und denen des Zylindermantels andererseits
ist ein den ganzen Zylinderumfang umfassender Verstärkungsring angeordnet. Die radialen Verstärkungsrippen laufen in
einen auf dem mittleren Teil des Zylinderbodens angeordneten Verstärkungsring ein.
Bisher hat man Bremszylinder für Druckluftbremseinrichtungen meist nur aus Gußeisen
hergestellt. Dieser Werkstoff hat eine geringe Zug- und Zerreißfestigkeit, und die
aus ihm hergestellten Zylinder sind von erheblichem Gewicht. Instandsetzungsarbeiten
sind erschwert.
Für Verbrennungskraftmaschinen sind schon geschweißte Zylinder vorgeschlagen
worden. Diese haben jedoch einen mit dem Zylinder zusammenhängenden Deckel und sind mit aufgeschweißtem Kühlmantel
und Flanschen versehen. Diese Motorenzylinder sind auch von verhältnismäßig kleinem
Durchmesser, so daß besondere Versteifungen, wie sie gemäß der Erfindung für größere
Bremszylinder vorgeschlagen werden, bei der üblichen, durch die Kühlmäntel gegebenen
Versteifung nicht erforderlich waren.
In der neuen Ausbildung erweisen sich die Bremszylinder wegen ihres geringen Gewichts,
ihrer Festigkeit und billigen Herstellung als besonders vorteilhaft.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch einen Druckluftbremszylinder,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Teiles des Zylinders und
Fig. 3 den Schnitt durch einen Teil des Zylinderbodens.
ι ist der eigentliche Zylinder, 2 der Zylinderboden.
Der Zylinder mit Boden besteht aus einem Stück Stahlblech und ist im Wege des Pressens oder Ziehens hergestellt. Der
Boden 2 ist etwas nach außen gewölbt Das andere, offene Ende des Zylindsrs enthält
einen Flansch 3, so daß das Ganze etwa die Form eines Topfes hat. Damit der Zylinderboden
2 die nötige Festigkeit erhält, ist ein Verstärkungsring 4 vorgesehen, der durch
Schweißen oder Löten befestigt wird. Dieser
Verstärkungsring 4 paßt genau auf die Außenfläche des Zylinders 1 an der dem Boden
2 benachbarten Kante und hat den gleichen äußeren Durchmesser wie der Flansch 3
am anderen Ende des Zylinders. In der Längsrichtung des Zylinders, zwischen Ring 4
und Flansch 3 sind eine Anzahl von Rippen 6 angeordnet und an ihren Enden durch
Schweißen oder Löten befestigt. Diese Schweiß- oder Lötstellen 7 sind aus Fig. 1
und 2 erkennbar. Die Stege 6 hängen also mit dem Verstärkungsring 4 und dem
Flansch 3 zusammen, außerdem aber auch mit der Außenfläche des Zylinders 1 durch
die Schweiß- oder Lötstellen 8 (Fig. 2). Die Rippen 6 stehen in radialer Richtung.
Die äußere Fläche des Zylinderbodens 2 ist mit einer ringförmigen Versteifung 9 versehen,
die ebenfalls angeschweißt ist, vgl. die Schweißstellen 10 in Fig. 1 und 3. Dieser
Ring 9 hat außer der Versteifung gleichzeitig noch den Zweck, den in der Zeichnung nicht
dargestellten Körper zum Tragen des Bremshebels aufzunehmen. Außerdem sind an dem
Boden 2 noch radial verlaufende Rippen 12 vorgesehen, die von dem mittleren Ring 9
ausgehen und bis an den Verstärkungsring 4 reichen. Die Befestigung dieser Rippen erfolgt
durch Anschweißen oder -löten an den Ring 9 bzw. den Randring 4 an den Stellen 13 (Fig. 3) und an dem Boden 2 an den
Schweißstellen 14.
Der Boden 2 kann mit einem Leitungsanschluß oder Stutzen 15 versehen sein, der
durch Schweißung oder Lötung 16 befestigt ist. Außerdem kann ein Verschlußstopfen 17
vorgesehen werden, dessen Schraubstück 18 durch einen angeschweißten Körper gebildet
wird.
Der im Zylinder arbeitende, nicht zur Erfindung gehörige Kolben kann ebenfalls aus
gepreßtem Stahlblech hergestellt werden.
Der Zylinder 1 kann mittels der aus Fig. 2 ersichtlichen, bei 49 angeschweißten U"förmigen
Ansätze 47 am Fahrzeuggestell befestigt werden. Außerdem kann noch eine Befestigung
am Verstärkungsring 4 und am Flansch 3 an den mit 50 und 5 r bezeichneten Stellen erfolgen.
Der waagerechte Teil der Befestigungs mittel
47 ist mit öffnungen 52 versehen, um mittels Schraubenbolzen die Befestigung des
Zylinders bequem vornehmen zu können.
Der eigentliche Zylinder 1, der Verstärkungsring 4 und die Längsrippen 6 stehen
unter dem im Zylinder herrschenden Druck und nehmen hauptsächlich oder ausschließlich
die Zugspannungen auf, denen sie infolge der besonderen, hier beschriebenen Bauart und
des gewählten Werkstoffes zu widerstehen befahigt sind, und zwar in jeder Beziehung
besser als Gußeisenzylinder, Denn die neue Ausführungsform des Zylinders ist in bezug
auf Festigkeit und Stärke überlegen und hat besonders den Vorteil des erheblich geringeren
Gewichtes, was hinsichtlich der Verwendung als Bremszylinder von hoher Bedeutung ist.
Außerdem hat der neue Stahlzylinder im Gegensatz zu Gußeisenzylindern keine Neigung,
Risse oder Sprünge zu bekommen, sei es bei der Herstellung oder im Gebrauch.
Claims (1)
- Patentanspruch :Aus gepreßtem oder gezogenem Stahlblech hergestellter Bremszylinder für" Druckluftbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zylinderboden und -mantel käfigartig umfassende Verstärkungsrippen aufgelötet oder aufgeschweißt sind, die auf dem Zylinderboden in radialer, auf dem Zylindermantel in axialer Richtung verlaufen, wobei zwischen den Rippen (12) des Zylinderbodens einerseits und denen (6) des Zylindermantels andererseits ein den ganzen Zylinderumfang umfassender Verstärkungsring (4) angeordnet ist, und die radialen Verstärkungsrippen (12) in einen auf dem mittleren Teil des Zylinderbodens angeordneten Verstärkungsring (9) einlaufen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2775930A GB362998A (en) | 1930-09-17 | 1930-09-17 | Improvements relating to brake cylinders and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615682C true DE615682C (de) | 1935-07-10 |
Family
ID=10264798
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW85198D Expired DE615682C (de) | 1930-09-17 | 1931-03-01 | Zylinderausbildung fuer Druckluftbremsen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615682C (de) |
| FR (1) | FR721940A (de) |
| GB (1) | GB362998A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942096C (de) * | 1952-01-21 | 1956-04-26 | Bromsregulator Svenska Ab | Aufhaengevorrichtung fuer einen als einen Becher aus Stahlblech ausgebildeten Eisenbahnbremszylinder |
-
1930
- 1930-09-17 GB GB2775930A patent/GB362998A/en not_active Expired
-
1931
- 1931-03-01 DE DEW85198D patent/DE615682C/de not_active Expired
- 1931-08-25 FR FR721940D patent/FR721940A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942096C (de) * | 1952-01-21 | 1956-04-26 | Bromsregulator Svenska Ab | Aufhaengevorrichtung fuer einen als einen Becher aus Stahlblech ausgebildeten Eisenbahnbremszylinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB362998A (en) | 1931-12-17 |
| FR721940A (fr) | 1932-03-09 |
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