DE615552C - Bremsbackensatz fuer Freilaufruecktrittbremsen - Google Patents

Bremsbackensatz fuer Freilaufruecktrittbremsen

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DE615552C
DE615552C DEG87427D DEG0087427D DE615552C DE 615552 C DE615552 C DE 615552C DE G87427 D DEG87427 D DE G87427D DE G0087427 D DEG0087427 D DE G0087427D DE 615552 C DE615552 C DE 615552C
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brake shoe
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/02Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
    • B62L5/08Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of shoe type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremsbackensatz für Freilaufrücktrittbremsen Bei Freilaufnaben mit Rücktrittbremse, deren als ringförmiger Satz angeordnete schalenförmige Bremsbacken durch axiale Annäherung einer kegligen Kuppelmuffe an ein kegliges Widerlager nach außen gedrängt und gegen die Innenfläche des Nabenkörrers angepreßt werden, ist eine Federanordnung erforderlich, die beim Aufhören der Bremsung den Backensatz radial zusammenzieht, ihn auch mit der Kuppelmuffe in axialer Richtung zurückgehen läßt und womöglich zugleich auch als Schleifenkupplung wirkt, d. h. durch die Reibung zwischen 13rern@-backen und Kuppelmuffe deren wirkungslose Mitdrehung mit dem Steilgewinde beim Übergang von Bremsung zu Antrieb und umgekehrt verhindern soll. Diese Federanordnung bestand bisher aus einem aufgeschnittenen federnden Ring (Ringfeder), der entweder in rundlaufenden Nuten, im Rücken der Bremsbacken liegend, den Backensatz umfaßte oder innerhalb des Backensatzes lag und durch auf der Innenseite der Backen vorgesehene Ösen hindurchging. Die Ringfeder hat aber in jedem Fall zunächst den Nachteil, daß sie nicht anders als eine U-förmige Biegungsfeder wirkt, die unmöglich auf die meist vier Backen mit gleicher Kraft wirken kann, weil ja die Angriffsstellen mit Bezug auf den Scheitel (die dem Schlitz gegenüberliegende Stelle) der Feder verschieden liegen. Die Ringfeder setzt ferner voraus, daß sie sich beim Nachgeben wie beim Wiederzusammenziehen der Backen gegen die Angrif"tsstellen, und zwar wieder in verschiedenem Maße, relativ verschiebt. Beides wirkt der gleichmäßigen Bewegung der Backen und insbesondere auch dem gleichmäßigen Anlegen der (rechten) Backenenden an die Kuppelmuffe beim Aufhören der Bremsung und Zurückgehen der Kuppelmuffe entgegen.
  • Erfindungsgemäß sind die benachbarten Bremsbacken durch Federn miteinander verbunden, deren klauenartig ausgebildeten Enden in die Flanken zweier benachbarter Bremsbacken eingreifen.
  • Mit diesen Federn, deren unter sich gleich starke Wirkung durch die fabrikmäßige Herstellung gewährleistet wird, ist eine bestimmte Lage der Backen zueinander von vornherein gegeben, wobei die Zusammenziehung des Backensatzes durch Aufeinandertreffen der die Federösen bildenden Nasen an den Backenflanken begrenzt ist. Die Federanordnung sichert die notwendige, regelrechte und gleichförmige Bewegung der Backen beim Bremsen und beim Aufhören der Bremsung und ergibt hierbei auch die gleichmäßige Anpressung an den zylindrischen Hals der Kuppelmuffe, so daß nunmehr eine besondere Schleifkupplung erspart werden kann. Auch das Einfügen des. Bremsbackensatzes in die Nabe wird wegen der sich auch hierbei günstig äußernden geregelten Lage und geregelten gegenseitigen Bewegung erleichtert, denn je zwei einander gegenüberliegende Backen verhalten sich nunmehr ähnlich wie die durch ein Scharniergelenk verbundenen Schenkel einer Zange oder Klemme, wodurch ein Verecken und Zwängen wie bei der ungeregelten -Erfassung seitens der Ringfeder verhindert wird, während doch die von den Federn gebildeten Gelenke radial auseinandergehen können. Im Gegensatz dazu fallen die Bakken, wenn sie vonr der Ringfeder umfaßt Werden, zusammen, während die in Ösen an der Innenseite der Backen eingezogene Feder zwar den Backensatz zusammenhält, aber doch nicht die gegenseitige Lage der Backen zur Feder bestimmt.
  • Zweckmäßig werden die Federn als P-förmige Klammern ausgebildet. In dieser Ausführung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist der Längsschnitt einer vollständigen Freilaufnabe.
  • Abb. a zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i in vergrößertem Maßstabe.
  • Abb.3 zeigt die durch die erfindungsgemäße Federanordnung zusammengehaltenen Bremsbacken in einer Draufsicht, ebenfalls in vergrößertem Maßstabe.
  • Auf dem linken Ende der ruhenden Achse i ist di,s Widerlager a befestigt, während auf dem rechten Ende das Kettenrad 3 mit seiner steilgängigen Gewindebüchse 4. drehbar gelagert ist. Der auf die Kugeln 5 gelagerte Nabenkörper 7 ist an seiner Innenfläche mit einem konischen Ansatz 8 versehen, in dessen Bereich die auf dem Steilgewinde der Gewindebüchse 4 sitzende Kuppelmuffe g mit einer entsprechend ausgebildeten Gegenfläche liegt. Im Bereiche der zylindrischen Innenfläche io des Nabenkörpers 7 sind die schalenförmigen Bremsbacken i i angeordnet, die sich mit ihren linken Enden auf das Widerlager a auflegen, wobei an den Bremsbacken ii vorgesehene Nasen 12 in entsprechende, im wesentlichen axial liegende Nuten 13 des Widerlagers 2 eingreifen. Während bisher die Bremsbacken durch eine die Bremsbacken von außen umfassende oder innen durch entsprechende Ösen gehende Ringfeder zusammengezogen wurden, werden erfindungsgemäß die schalenförmigen Bremsbacken i i durch die SZ-förmigen Federn 14, deren Form insbesondere aus Abb. z ersichtlich ist, zusammengezogen, indem die Enden 15 der Federn in Ausnehmungen 16 der Bremsbacken z i eingreifen. Da die Federn 14 das Bestreben haben, mit ihren klauen artigen Enden 15 zusammenzugehen, wird den Bremsbacken i i das Bestreben erteilt, sich mit ihren zugekehrten Seitenkanten zu nähern, was sich mit Bezug auf den gesamten Bremsbackensatz so äußert, daß die Bremsbacken radial zusammengezogen werden. Die Zusammenziehung der Bremsbacken i i durch die Federn 14 wird durch die an den Bremsbacken vorgesehene Nasen 17 begrenzt, so daß das Einsetzen der Backen in die Nabe erleichtert wird.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich ist, werden die rechten Enden der Bremsbacken i i, auch wenn die Backen außer Wirkung gesetzt sind, an den an der Kuppelmuffe vorgesehenen zylindrischen Hals angepreßt, so daß eine besondere Schleifkupplung erspart wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsbackensatz für Freilaufnaben mit Rücktrittbremse, bei denen die schalenförmigen Bremsbacken durch Federn radial zusammengezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Bremsbacken durch Federn miteinander verbunden sind, deren klauenartig ausgebildeten Enden in die Flanken zweier benachbarter Bremsbacken eingreifen. a. Bremsbackensatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn als SZ-förmige Klammern ausgebildet sind.
DEG87427D 1934-02-13 1934-02-14 Bremsbackensatz fuer Freilaufruecktrittbremsen Expired DE615552C (de)

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DEG87427D DE615552C (de) 1934-02-13 1934-02-14 Bremsbackensatz fuer Freilaufruecktrittbremsen

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DE781631X 1934-02-13
DEG87427D DE615552C (de) 1934-02-13 1934-02-14 Bremsbackensatz fuer Freilaufruecktrittbremsen

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DE615552C true DE615552C (de) 1935-07-06

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ID=25948216

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