DE615451C - Fernmeldeseekabel - Google Patents

Fernmeldeseekabel

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Publication number
DE615451C
DE615451C DES95459D DES0095459D DE615451C DE 615451 C DE615451 C DE 615451C DE S95459 D DES95459 D DE S95459D DE S0095459 D DES0095459 D DE S0095459D DE 615451 C DE615451 C DE 615451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
mass
telecommunications
organs
pieces
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Expired
Application number
DES95459D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES95459D priority Critical patent/DE615451C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615451C publication Critical patent/DE615451C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/14Submarine cables

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Fernmeldeseekabel Es ist bereits bekannt, zur Stützung des Bleimantels von Seekabeln die Kabelseele derart mit zähflüssiger oder flüssiger Masse auszufüllen, daß keinerlei Hohlräume im Innern des Kabels verbleiben. Desgleichen ist bereits vorgeschlagen worden, außer den Kabeln auch die Zu den Kabeln gehörigen Pupinspulenstücke vollständig mit Masse zu füllen, damit ein Abwandern von Masse aus den Kabeln in die Pupinspulenstücke unterbleibt. Bei der Verlegung derartiger, im allgemeinen sehr langer Kabel tritt wegen der Unterschiede des spezifischen Gewichts des Wassers und der Füllmasse eine hydrostatische Druckdifferenz auf, die mit der Verlegungstiefe des Kabels zunimmt. Bei großen Tiefen kann unter Umständen diese Druckdifferenz so groß werden, daß, obwohl die Reibungswiderstände im Innern des Kabels, über die Länge des Kabels betrachtet, verhältnismäßig groß sind, doch ein langsames Wandern der Füllmasse eintritt. Da nun mit einem, wenn auch geringen Abwandern von Masse in Richtung zu den Endverschlüssen oder anderen höher liegenden Stellen hin, eine Verminderung der Stützung des Bleimantels an den Stellen, an denen die Masse abgewandert ist, verbunden ist, kann im Laufe der Zeit eine Beschädigung des Kabels eintreten. Zur Vermeidung dieser Übelstände werden zur Unterteilung des hydrostatischen Druckes in den Fernmeldeseekabeln an sich bekannte; flüssigkeitsdichte Sperrstellen angeordnet. Diese Sperrstellen können beispielsweise elastische, nicht komprimierbare Pfropfen sein, durch die die Kabeladern 13indurchlaufen. Dabei kann man die Kabeladern nachträglich durch diese Propfen hindurchführen, oder aber man kann sie z. B. in Gummipfropfen einbacken bzw. einvulkanisie= ren und derartige kurze Gummikabelstücke in das eigentliche Kabel einfügen. Die Verbindung solcher kurzen Stücke mit dem Kabel kann - in üblicher Weise erfolgen, beispielsweise so, daß man die kurzen Abschlußorgane mit einem Bleimantel versieht und diesen mit dem Kabelmantel -verschw.eißt oder verlötet. Zweckmäßig geht man beim Löten oder Verschweißen in bekannter Weise so vor, daß man das im Kabelende vorhandene Öl zum Gefrieren bringt, so daß größere Mengen ü1 beim Verlöten oder Verschweißen aus dem Kabel nicht herauslaufen können. Etwa, dennnoch verlorengehende Ölmengen kann man nachträglich durch in den Bleimantel eingeschnittene Öffnungen wieder ersetzen. Man kann die Dichtungsorgane auch i:cinerhalb der Spulenstücke zweckmäßig in deren konischen Teilen anbringen. In manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, die Spulenstücke so auszubilden, daß sie selbst als Abschlüßorgane dienen.
  • Wesentlich bei---allen diesen Ausführungsformen ist -es, daß die Adern so durch die Sperrstellen hindurchlaufen, daß an den Durchführungsstellen Öl und Masse nicht hindurchtreten. Man darf die Adern z. B. nicht in der Weise durch die Sperrstellen hindurchführen, wie dies bei den bekannten Stützorganen, die in den kanischen Teilen der Spulenstücke vorgesehen sind, geschieht. Hierbei ist nämlich durch die Stützorgane die gesamte Kabelseele hindurchgeführt. Würde man in dieser bekannten Weise verfahren, dann würden bei den auftretendem Druckdifferenzen die Masse oder das Öl Gelegenheit haben, zwischen den Adern der durch die Stützorgane geführten Kabelseele hindurchzudringen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb,. i zeigt ein aus mehreren Längen 13,14 und 15 zusammengesetztes Seekabel. Die einzelnen Abschnitte sind durch Pupinspulenstücke 16 und 17 miteinander verbunden. Um ein Wandern des Üles infoljge zu hoher Druckdifferenz zu verhindern, sind Dichtungsstücke i 8 in passenden Abständen voneinander angebracht, durch die das Kabel in eine größere Anzahl unabhängiger Teillängen unterteilt ist.
  • In der Abb-. 2 ist 2 das mit einer flüssigen oder zähflüssigen Masse ausgefüllte Kabel, das mit einem Bleimantel 3 versehen ist. 4 ist ein ebenfalls mit Öl oder einer anderen zähflüssigen oder flüssigen Masse ausgefülltes Pupinspulenstück, das mit einem Bleimantel 5 umgeben ist. Um ein Abwandern des Öles oder der Masse von dem Kabele in die Pupinspulenstücke 4 zd verhindern, ist ein masse- und öldichtes biegsames, Abschluß: organ 6 angeordnet und mit dem Pupinspulenstück und dem Kabel verbunden, und zwar ist das Abschlußstück ebenfalls mit einem Bleimantel 7 umgeben und mit dem Bleimantel des Pupinspulenstückes und des Kabels an den Stellen 8 und 9 verlötet oder verschweißt worden. Der öl- und massedichte Ab.schluß 'ist durch einen elastischen, nicht komprimierbaren Stoff, in diesem Falle vulkanisierter Gummi, gebildet worden, durch den die Kabeladern io hindurchgeführt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anwendung der an sich bekannten flüssigkeitsdichten Sperrstellen zur Unterteilung des hydrostatischen Druckes bei Fernmeldeseekabeln, deren Inneres zur Stützung des Bleimantels mit einer flüssigen oder zähflüssigen Masse ausgefüllt ist, derart, daß ein Abwandern der Masse in Richtung zu den Endverschlüssen oder anderen höher liegenden Stellen bin vollständig verhindert wird.
  2. 2. Fernmeldeseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAbschlußorgane aus elastischem, nicht komprimierbarem Material bestehen.
  3. 3. Fernmeldeseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeladern in die aus Gummi oder Gummi enthaltende Stoffe 'bestehenden Abschlußorgane eingebacken bzw.einvulkanisiert sind.
  4. 4. Fernmeldeseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußorgane selbst als kurze Kabelstücke ausgebildet sind.
  5. 5. Fernmeldeseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußorgane innerhalb der Spulenstücke angebracht sind.
  6. 6. Fernmeldeseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pupinspulenstücke selbst als Abschlußorgane dienen.
DES95459D 1929-12-06 1929-12-07 Fernmeldeseekabel Expired DE615451C (de)

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