DE615367C - Anordnung zum Senden von ultrakurzen Wellen - Google Patents

Anordnung zum Senden von ultrakurzen Wellen

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DE615367C
DE615367C DEP66553D DEP0066553D DE615367C DE 615367 C DE615367 C DE 615367C DE P66553 D DEP66553 D DE P66553D DE P0066553 D DEP0066553 D DE P0066553D DE 615367 C DE615367 C DE 615367C
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DEP66553D
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Julius Pintsch AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/68Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators
    • H01J25/72Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators in which a standing wave or a considerable part thereof is produced along an electrode, e.g. Clavier tube
    • HELECTRICITY
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Ultrakurzwellensender mit durchbrochener Spannungselektrode in der Bremsfeld- bzw. Magnetronschaltung, der eine große Verlustleistung aufzunehmen gestattet. Bekannt ist es, bei gewöhnlichen Senderöhren Kühlmittel anzuwenden, die Anoden zu schwärzen bzw. die Anoden mit Wasserkühlung zu versehen.
Versuche, auch, bei Röhren in Bremsfeld- oder Magnetronschaltung Kühlmittel anzuwenden, gestalten sich sehr schwierig, da die von der Bremselektrode umgebene, durchbrochene Spannungsei ektrode mit den üblichen Anordnungen nicht zu kühlen ist und die in ihren Abmessungen sorgfältig einzustellenden Schwingkreise so1 abzuändern sind, daß die Strahlungs- bzw. Anregungsbedingungen stark gestört werden. Es sind zwar schon Vorschläge zur Kühlung von Ultra-
ao kurzwellen-Senderöhren gemacht worden, insbesondere durch Ausbildung der Spirale als Kühlrohr, bei denen jedoch nicht genügend berücksichtigt wurde, daß durch die konstruktive Anordnung der Kühlrohre der Schwingungskreis in ungünstiger Weise beeinflußt wurde. Die vorliegende Erfindung gibt Mittel an, um die an den Stromknoten vorhandenen Unstetigkeiten des Ultrakurzwellen-Schwingungskreises zu vermeiden oder unschädlich zu machen. Bei einer Ausführungsform der Erfindung werden die an den Knotenstellen durch die Zu- und Ableitung des Kühlmittels bedingten Unstetigkeiten durch einen die Knotenstellen umfassenden Metallmantel mit wachsendem Querschnitt vermieden. Durch die Verlegung der Zuleitung in den Spannungsknoten der Schwingung wird die mit der Zuleitung abfließende Hochfrequenz ein Minimum. Doch bilden die an den Knotenstellen noch vorhandenen Un-Stetigkeiten für die Ultrahochfrequenz eine beträchtliche Änderung des Wellenwiderstandes, welche die Schwingungsanregung benachteiligt, dessen störender Einfluß aber durch den umhüllenden homogen ausgeführten Metallmantel völlig vermieden wird. Zweckmäßig dienen die Kühlmittelzuleitungen gleichzeitig als Haltestreben. Um die Oberfläche des Schwingkreises stetig zu gestalten bzw. um Knicke im Zuleitungsrohr zu vermeiden und um dessen Druckfeste zu erhöhen, kann der Schwingungskreis an den Zuführungsstellen mit stärkerem Querschnitt als das Kühl rohr ausgebildet sein und erst beim Übergang auf die möglichst feinmaschig zu gestaltende Gitterelektrode auf den Querschnitt des Kühlrohrs allmählich abnehmen. Um die geringste Kopplung mit dem Schwingkreis zu erreichen, sind die Zuleitungen senkrecht zu diesem angeordnet. Die Spannungszuführung zu den Elektroden bzw. zum Schwingkreis erfolgt unter Abschirmung der Zuleitung durch eine Platte bzw. durch Ultrahochfrequenzdrosseln, wobei die im Gitterkreis liegende Drossel ebenfalls als Röhre ausgebildet sein kann.
Da bei Versagen der Kühlwasserzuleitung bzw. bei Verstopfung des feinen Kanals 'die Gefahr einer Explosion der Röhre besteht, müssen besondere Sicherungsmaßna'hmen ge-S troffen werden, durch die die Spannung der Gitterelektrode ausgeschaltet werden kann. Es werden beispielsweise in dem Afeflußkanal des Kühlwassers sowohl ein Manometer als auch ein Thermometer untergebracht, die bei ίο Nachlassen des Druckes bzw. bei Überschreitung einer Höchsttemperatur automatisch die Spannungen abschalten.
Ein Ausführungsbeispiel mit Spiralenkreis zeigt die Abb. i. Mit ι ist die Kathode, mit 2 die Bremselektrode und mit 3 die als Röhrchen ausgebildete Spannungselektrode, die mit dem Bügel 4 den ultrahochfrequenten Schwingkreis bildet, bezeichnet. Der Bügel 4 ist ein Metallmantel mit starkem Durchao messer, umfaßt die Zuleitungen 5 und 6 an ihrer Verbindungsstelle und geht allmählich auf den Durchmesser der Gitterspirale zurück. Die Haltestreben bestehen aus dem Zu- und Abflußrohr 5 und 6.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke kann auch bei Anordnungen Anwendung finden, bei denen der Schwingungskreis einerseits aus den als Kühlleitung ausgebildeten Zuleitungen der Spannungselektrode, andererseits aus der Zuleitung zur Bremselektrode besteht. In diesem Fall ist· es ebenfalls vorteilhaft, den Querschnitt der Bremsfeldelektrodenzuleitung nach der Berührungsstelle mit der Spannungselektrodenzuleitung bis auf den Querschnitt der letzteren anwachsen zu lassen, um so einen homogenen Übergang der Ströme von der einen Hälfte des Kreises auf die andere Hälfte zu ermöglichen. .Ein Beispiel dieser Art ist in der Abb. 2 dargestellt.
Die Abbildung ■ zeigt einen Thomsonschen Schwingkreis, bestehend aus Kathode 15, Brems- und Gitterelektrode 16 und 17 und den Haltestreben 18 und 20 mit gekühlter Gitterelektrode. Durch den einen Belag des Kurzschlußkondensators 19 sind die zwei Kanäle 21 und 22 geführt und münden in die aus zwei parallelen Rohren bestehende Haltestreben 20. Die Gitterelektrode 17 ist auch hier als feines Röhrchen ausgebildet, so daß über die Haltestrebe 20 durch dieses Röhrchen Kühlwasser gepreßt werden kann. Die Zuführungsleitung 18 zu der Bremselektrode ist mit wachsendem Querschnitt so ausgebildet, daß an der Übergangsstelle zu der Spannungselektrodenzuleitung keine Unstetigkeiten auftreten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kurzwellengenerator in Magnetron- oder Bremsfeldschaltung unter Verwendung eines hohlen, von einem Kühlmittel durchflossenen Spiralkreises, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweiseitig durch die Kühlleitung gehalterter Spirale, die im Knoten des Schwingungskreises durch die Zu- und Ableitung des Kühlmittels bedingten Unstetigkeiten durch einen die Knotenstelle umfassenden Metallmantel mit wachsendem Querschnitt vermieden werden.
  2. 2. Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schwingungskreisen, welche zur Hälfte aus der aus Kühlmittelzuführung und -ableitung ausgeführten Zuleitung zur Spannungselektrode, zur anderen Hälfte aus der Bremselektrodenzuleitung gebildet sind, die Bremselektrodenzuleitung so mit wachsendem Querschnitt ausgebildet ist, daß an der Übergangsstelle zur Spannungselektrodenzuleitung keine Unstetigkeiten auftreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP66553D 1932-12-07 1932-12-07 Anordnung zum Senden von ultrakurzen Wellen Expired DE615367C (de)

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DE615367C true DE615367C (de) 1935-07-03

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