DE61485C - Sterilisirapparat - Google Patents

Sterilisirapparat

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DE61485C
DE61485C DENDAT61485D DE61485DA DE61485C DE 61485 C DE61485 C DE 61485C DE NDAT61485 D DENDAT61485 D DE NDAT61485D DE 61485D A DE61485D A DE 61485DA DE 61485 C DE61485 C DE 61485C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61485D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. COHN in Berlin W., Mauerstr. 41 III
Publication of DE61485C publication Critical patent/DE61485C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/02Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65B31/025Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers
    • B65B31/027Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers closed by a stopper

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
EUGEN COHN in BERLIN. Sterilisirapparat.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sterilisirapparat, dessen Einrichtung ermöglicht, die Gefäfse, welche die zu sterilisirende Substanz enthalten, zu gleicher oder je nach Bedürfnifs veränderlicher und verschiedener Zeit mit dem Oeffnen des Apparates zu schliefsen.
Eine vollständige Sterilisirung ist hur möglich, wenn die mit der zu sterilisirenden Flüssigkeit gefüllten Gefäfse unter strömenden Dämpfen geschlossen werden; eine Strömung der Dämpfe tritt aber nur bei genügender, den ganzen Apparat durchziehender Ventilation ein. Mit den bisherigen diesbezüglichen Apparaten ist nun eine derartige vollständige Sterilisirung entweder gar nicht oder nur unter Anwendung besonderer Handgriffe zu ermöglichen. In dem letzteren Falle gelingt es nur selten, die richtige procentuelle Mischung von Dampf und Luft, wie sie für die verschiedenen zu sterilisirenden Flüssigkeiten-erforderlich ist, herzustellen.
Die beschriebenen Uebelsfände werden durch vorliegende Erfindung dadurch vollständig beseitigt, dafs die Zeit, um welche das Schliefsen der Flaschen stattfindet, veränderlich, von dem Oeffnen des Sterilisirapparates abhängig gemacht wird, wobei die Veränderung der Zeit zwischen Oeffnen des Sterilisirapparates und dem Schliefsen der Flasche durch eine einfache Stellvorrichtung ermöglicht wird. Es lassen sich infolge dessen leicht, und zwar mit mathematischer Genauigkeit die Flaschen 5, 10 oder mehr Secunden vor oder nach der Oeffnung des Apparates schliefsen, oder dieselben halb geschlossen auf die gleiche Zeitdauer der Aufsenluft aussetzen. Dadurch wird nicht blos bei der Bedienung des Apparates an Zeit und Arbeit gespart, sondern ein ganz besonderes, den zu sterilisirenden Substanzen angepafstes Sterilisiren ermöglicht.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen drei Ausführungsarten des Apparates, und zwar zeigt:.
Fig. ι in schematischer Darstellung eine Ausführung mittelst Winde,
Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. 3 in Seitenansicht, Fig. 4 im Längsschnitt eine Ausführung mit Hebelbetrieb,
Fig. 5 und 6 veranschaulichen in Vorderansicht und Längsschnitt einen Apparat mit Kurbelbetrieb. Die übrigen Figuren zeigen Einzeleinrichtungen.
In Fig. ι ist mit α der Deckel des Apparates bezeichnet, welcher sich mittelst der Kette f von dem unteren Theil b abnehmen läfst; in dem letzteren befinden sich die Gefäfse mit den zu sterilisirenden Substanzen. Dieselben sind in geeigneter Weise gegen seitliches Verdrängen bezw. Umfallen geschützt.
Sie sind mit dem bekannten Fritzn ersehen Verschlufs versehen. Auf den Schliefshebeln dieses Verschlusses ruhen die Schlufsstücke e, welche excentrisch und drehbar in dem unteren Theil b des Apparates gelagert sind. Die Kette f, welche ebensowohl zum Schliefsen der Flaschen als auch zum Heben des Deckels dient, greift an eine Stange c, welche ein durch die ganze Breite des Apparates laufendes Winkeleisen trägt. Die Kette f ist nicht direct an dem Deckel α befestigt, vielmehr trägt die Stange c Schraubengewinde, auf welchen die Mutter d sitzt, welche unterhalb eines an dem Deckel angeordneten Bügels
liegt. Durch Verstellen der Mutter d kann der Deckel α beliebig früher oder später gehoben werden, als der Flaschenverschlufs bewirkt wird.
Der Apparat wirkt in folgender Weise: Sobald der Deckel α angehoben wird, bewegt sich gleichzeitig die Stange c mit ihrem W'inkeleisen nach oben, wobei letzteres die inneren Enden des VerschlufsstUckes erfafst und in die Höhe dreht. Dadurch werden die Schliefshebel der Flaschen heruntergedrückt und somit die Flaschen geschlossen. Nach diesem Vorgange stellen sich die Verschlufsstücke senkrecht und gestatten dadurch ein bequemes Entfernen der Flaschen. Beim Einsetzen neuer Flaschen werden die Schlufsstücke e wieder auf die Schliefshebel gelegt und der Deckel herabgelassen, wobei sich das Winkeleisen der Stange c nach leichtem Anheben der Verschlufsstücke wieder in die gezeichnete Lage stellt. Soll nun eine Differenz zwischen der Schlufszeit der Flaschen und der Oeffnung des Apparates entstehen, so wird die Mutter d nach oben oder unten verstellt und dadurch der Deckel α früher oder später geöffnet, als das Winkeleisen der Stange c das Verschliefsen der Flaschen bewirkt.
Die in Fig. ι dargestellte Einrichtung läfst sich dahin abändern, dafs die Schlufsstücke e entweder genügend schwer gemacht oder durch besondere Gewichte derart belastet werden, dafs sie das Bestreben haben, die Schliefshebel fest zu verschliefsen. Bei geschlossenem Sterilisirapparat, d. h. beim Herabbewegen des Deckels α übt dann eine Platte, welche mit der Stange c verbunden ist, auf das hintere Ende der Schliefsslücke eine dem Gewicht entgegengesetzte Wirkung so aus, dafs dieselben von dem Verschlufshebel herabbewegt werden. Sobald dann das Heben des Deckels α erfolgt, können die Gewichte bezw. die beschwerten längeren Enden der Verschlufsstücke auf die Schliefshebel der Flaschenverschlüsse einwirken und dadurch das Verschliefsen der Flaschen bewirken.
Eine andere Einrichtung zeigen Fig. 2 bis 4. A ist die ThUr eines Sterilisirapparates, auf welcher sich in den festen Führungen die Riegel α bewegen. Das obere sowie das untere Riegelpaar ist durch eine Querleiste ax verbunden, welche mit ihren Stiften oder Gleitrollen α 2 (s. Fig. 2) in die beiden excentrischen Schlitze des plattenartig ausgebildeten Hebels C greifen. B, Fig. 3 und 4, ist das Gehäuse des Apparates, in dessen Knaggen b die Riegel α der Thür greifen und dieselbe fest und dampfdicht anpressen. Die Achse D des Hebels C geht durch die Thür hindurch in das Innere des Apparates und vermittelt die Verbindung der Thür mit dem Hebel C durch die hohle Platte d, welche mit ihren Mitnehmerstiften d1 in entsprechende Löcher c1 der oberen Seite des Hebels C eingreifen. Im Innern des Apparates endigt die Achse D in ein Klauenstück E, welches durch eine Schraubenfeder e stets nach dem Innern des Apparates gedrückt wird, um ein unabsichtliches Lösen der Mitnehmerplatte d zu verhüten. Das Klauenstück (s. Fig. 2 und 4a) greift in die mit gleichen Zähnen versehene Achse F eines Wagens H, welcher auf Rollen hl in den Schienen bl des Gehäuses B läuft. Die Achse F ist aufserdem in dem Lager b2 des Gehäuses JB gelagert und trägt im Innern des Wagens zwei Zahnsegmente /, welche in zwei Zahnstangen f1, die auf der Innenseite des Wagens H in festen Führern gleiten, greifen. Die Gleitböcke h verhüten ein leichtes Ausweichen der Zahnstange fl.
In dem Wagen H stehen in zwei Etagen die zu sterilisirenderi Flaschen J in Kasten i zu je zwei Reihen. In beiliegender Zeichnung sind in jeder Etage drei Kasten i zu je acht Flaschen angenommen, doch lassen sich diese Einrichtungen auch beliebig vermehren. Die Schliefshebel der Flaschen stehen in jedem Kasten nach innen gegen einander unter Schlufsstücke k, welche mittelst der Druckstangen und der Zwischenverbindungen g g1 mit den Druckleisten G in Verbindung stehen, welche beiderseits an den Zahnstangen _/' befestigt sind. Die Achse F trägt als Verlängerung einen Zapfen _/2, welcher in eine Ausbohrung des Muffenstückes E greift, um ein seitliches Ausweichen der Verzahnung ff1 zu verhüten. Der Schlüssel \ (s. Fig. 4a) pafst auf das Vierkant des Zapfens f2 und legt sich gegen den Anschlagstift h 2, um das Drehen der Welle F zu verhindern.
Der Apparat wirkt in folgender Weise:
Sobald der Sterilisationsprocefs so weit vorgeschritten ist, dafs ein Schliefsen der Flaschen geboten erscheint, wird behufs Erzielung einer ausreichenden Strömung des Dampfes die Thür des Apparates geöffnet. Dies geschieht dadurch, dafs der Hebel C nach rechts heruntergedrückt wird, die excentrischen Schlitze e drücken dann die Stifte a2 nach dem Mittelpunkt zu und ziehen dadurch die Riegel a aus den Knaggen b. Zu gleicher Zeit wird jedoch das Muffenstück E gedreht und dadurch auch die Bewegung des Hebels C auf die'Achse F übertragen, welche die drehende Bewegung mittelst der Zahnsegmente f und der Zahnstange f1 in eine von oben nach unten gerichtete geradlinige verwandelt und durch Herabgehen der mit der Druckleiste G verbundenen Schlufsstücke k die Flaschen schliefst. Oeffnet man nun die Thür A vollständig, so löst sich die Muffe E von der Achse F, so dafs der Wagen H freigegeben wird; ein früheres Lösen der Verzahnung
durch eventuelles Zurückweichen des Wagens H ist durch entsprechende Höhe und Schrägstellung der Zähne vermieden. Nach Herausziehen des Wagens H wird der Schlüssel' \ auf das Vierkant des Zapfens _/2, Fig. 4 a, gesteckt, und durch Drehen desselben werden die Schlufsstücke k von den Flaschen gehoben. Der Anschlagstift h'2 verhindert ein Zurückdrehen des Schlüssels f. Wenn nun die Flaschen gegen neue ausgewechselt sind, wird der Schlüssel \ abgezogen, infolge dessen senken sich die Schlufsstücke, ohne jedoch die Flaschen'zu schliefsen, und der Wagen wird wieder in den Apparat hineingeschoben. Bei dem jetzt erfolgenden Schliefsen und dem dabei erfolgenden Linksdrehen des Kuppelmuffenstückes E ermöglicht die Feder e ein leichtes Zurückgehen der Zähne und ein richtiges Einstellen derselben zum Angriff auf die Achse F. Soll nun ein gewisser Zeitunterschied zwischen dem Schliefsen der Flaschen und dem Oeffnen des Apparates stattfinden, so genügt ein Verstellen der Mitnehmerstifte d' der Platte D in andere Löcher c1 des Hebels C, und zwar wird ein Verdrehen der Platte d nach links einen späteren, nach rechts einen früheren Schlufs der Flaschen bewirken, indem im ersteren Falle später, im letzteren dagegen früher die Zähne des Muffenstückes E diejenigen der Achse F ergreifen und herumdrehen.
Bei der dritten Ausführungsart (Fig. 5 und 6) geschieht die Oeffnung der ThUr durch eine Kurbel C, welche bei Linksdrehung mittelst des auf der Achse F sitzenden Daumens L oder auch eines entsprechenden Zahngetriebes eine Zahnstange / nach unten bewegt, welche wiederum durch den auf der Querleiste a1 befindlichen Schraubenbolzen α2· die Riegel a bethätigt und dieselben aus den Knaggen b des Gehäuses B zieht. Die unteren Knaggen sind bei dieser Anordnung in der Mitte offen und gestatten dadurch dem Riegel α beim Oeffnen den Durchtritt, während sie beim Schliefsen des Apparates den verbreiterten Theil des Apparates festhalten.
Die Achse F ist hinter der Thür A des Apparates oder durch das ganze Innere desselben verlängert und .in dem Gehäuse B gelagert. In ihrer vorderen Hälfte trägt die Achse F ein mehrgängiges Gewinde, welches in eine gleichartige Mutter h des Wagens H greift und bei Drehung der Achse den Wagen H auf den in Schienen m laufenden Rollen hl nach vorn zieht. Der innere Mechanismus des Wagens weicht nur insofern von der Einrichtung von Fig. 2 bis 4 ab, als die Zugstangen f1 nicht gezahnt, sondern mit einer Coulisse zum Durchlafs der Achse F versehen sind, und die obere Schliefsleiste G zwei Rollen η trägt, welche bei der Vorwärtsbewegung des Wagens gegen zwei Böcke ο treffen, welche bei s aufserhalb ihres Schwerpunktes gelagert sind und deren Aufheben eine bei t gelagerte Sperrklinke u, Fig. 6 a, verhindert. N ist das Sicherheitsventil des Apparates, welches die Strömung des Dampfes im Innern desselben vermehren kann und deshalb mit einer Schlufsstange χ versehen ist, welche, von dem Bock w auf der Schliefsleiste G betnätigt, das Sicherheitsventil hebt. Dieser Apparat wirkt in folgender Weise: Ist die Sterilisation der in den Flaschen J enthaltenen Substanzen beendet, so dreht man, um eine Oeffnung des Apparates zu bewirken, die Kurbel C nach links herum, wobei die Daumen welle L sich mitdreht, so dafs infolge dessen die Zahnstange und damit auch der Stift a", die Verbindungsleiste al und die Riegel α nach unten gezogen und die Verschlüsse gelöst werden. Zugleich wird aber das auf der Achse F angeordnete Linksgewinde den Wagen H durch seine Mutter h nach vorn ziehen. Die Rollen η gelangen unter die Böcke 0, werden von ihnen niedergedrückt und bewirken dadurch einen Schlufs der Flaschen, indem die an der oberen Schliefsleiste G befestigten Zugstangen f heruntergehen und die mit den Schliefsleisten G miltelst der Zwischenverbindungen g und der Schliefsstangen k verbundenen Schliefsstücke K die Schliefshebel der Flaschen herunterdrücken. Nach Passiren der Böcke ο werden die Schliefsstücke K durch die über die Böcke r gleitenden Rollen q am unteren Ende der Zugstangen f gehoben und von den Federn ρ in dieser Stellung gehalten. Soll, um eine noch heftigere Strömung des Dampfes zu veranlassen, als solche durch das Oeffnen der Thür geschieht, auch das Sicherheitsventil N gehoben werden, so geschieht dies durch den auf der unteren Schliefsleiste G angeordneten Bock w, welcher beim Vorgehen des Wagens das Ventil N mittelst der Schubstange χ öffnet. Der Wagen rollt nun mit der Thür A, deren Rollen M auf den Schienen m, Fig. 5, laufen, vor, und sämmtliche Flaschen sind bequem zu entfernen, da alle Schlufsstücke gehoben sind. Nach dem Einsetzen neuer Flaschen heben, um beim Einschieben des Wagens H ein Herabdrücken der Verschlufsstücke zu verhüten, die vor den Rollen η angeordneten Stifte n' die an den Sperrklinken u befestigten Hebel ν in die Höhe, schalten dadurch die Sperrklinken u aus und gestatten den Rollen η die Böcke 0 zu heben und so ohne Druck zu passiren. Sobald jedoch die Rollen η die Böcke ο freigegeben, stellen sich die letzteren ebenso wie die Sperrklinken u, durch ihre Schwere bethätigt, in die vorige Lage wieder ein. Um schliefslich auch zu verhüten, dafs die hintere Rolle η einen zweiten Druck durch den
vorderen Bock ο erhält, ist ein dritter Stift n" angeordnet, welcher beim Einschieben des Wagens den Hebel ν des hinteren Bockes mit sich nimmt (s. Fig. 6 a), beim Herausziehen des Wagens jedoch die Sperrklinke u freigiebt, bevor die Rolle η den Bock ο berührt (siehe punktirte Zeichnung der Rolle, des Stiftes und des Hebels v). Beide Rollen η erleiden nun zu gleicher Zeit den vorgesehenen Druck durch die Böcke, beim Passiren des vorderen Bockes schaltet jedoch der Stift n" die Sperrklinke u durch Heben des Hebels ν früher aus, als die hintere Rolle η denselben berührt; dieselbe ist also nunmehr im Stande, den Bock zu heben und ohne Druck zu passiren. Um auch beim Einschieben des Wagens H ein Fangen der Ventilschubstangen χ an dem scharf abfallenden Theil des Bockes w zu verhüten, dessen Form durch den plötzlich erfolgenden Schlufs des Ventils bedingt ist, ist der untere Theil der Schubstange χ in solcher Weise drehbar angeordnet, dafs bei einem Drucke von rechts nach links sich der untere Theily (s. Fig. 6 c) scharf gegen den oberen Theil χ setzt, beim entgegengesetzten jedoch durch seine Abrundung ein leichtes Drehen bezw. Anheben gestattet. Der obere Theil der Schubstange χ ist zugleich Führung für das Ventil, und seine Form ist aus Fig. 6 b zu ersehen.
Die Herbeiführung eines Zeitunterschiedes zwischen dem Schliefsen der Flaschen und dem Oeffnen des Apparates wird durch den als Coulisse ausgebildeten oberen Theil der Zahnstange I bewirkt, indem ihre höhere oder tiefere Feststellung auf der die Riegel α verbindenden Querleiste a1 mittelst des Schraubstiftes a" und der Riegel α einen geringeren oder gröfseren Hub giebt und dadurch die ThUr A früher oder später öffnet, als der Flaschenverschlufs bewirkt wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Sterilisirapparat, bei welchem das Schliefsen der in demselben enthaltenen Gefäfse gemäfs dem Patent No. 53778 von aufsen durch ein oder mehrere in dem Apparat befindliche Druckstücke bezw. durch den Druckstücken gleichwertige Zugstücke erreicht wird, und welcher ferner dadurch gekennzeichnet ist, dafs das Schliefsen der in demselben enthaltenen Gefäfse zugleich oder in bestimmtem Zeitverhältnifs mit dem Oeffnen des Apparates dadurch erfolgt, dafs ein an dem beim Oeffnen des Apparates sich fortbewegenden Theil des Apparates α befestigtes Zugstück c durch die Einwirkung auf die Schliefsstücke e, welche die Schlufshebel bethätigen, die Gefäfse schliefst.
  2. 2. Der unter 1. gekennzeichnete Sterilisirapparat dahin abgeändert, dafs die Schliefsstücke e durch Gewichte belastet sind, welche die Hebel schliefsen, und bei geöffnetem Sterilisirapparat durch Stangen oder Hebel von den Schliefshebeln abgehoben werden, so dafs sie nicht auf die letzteren einwirken können.
  3. 3. Der unter 1. gekennzeichnete Sterilisirapparat nach Fig. 2 bis 4 derart abgeändert, dafs der den Apparatverschlufs lösende Hebel C zugleich mittelst der Zahnkuppelmuffe E der Achse F eine drehende und durch die auf der Achse F sitzenden Zahnsegmente _/ den Zahnstangen fl eine niedergehende Bewegung ertheilt, welche durch die Schliefsleisten G und durch die Zwischenverbindungen g g' auf die Schliefsstücke K übertragen wird und die letzleren veranlafst, die im Apparat enthaltenen Gefäfse zu schliefsen.
  4. 4. Der unter 3. gekennzeichnete Sterilisirapparat dahin abgeändert, dafs die Achse F, Fig. 5 und 6, der Kurbel C, welche mittelst des Daumens L und der Zahnstange I die Verschlüsse löst, durch die ganze Ausdehnung des Apparates verlängert ist und ein Gewinde trägt, welches den Wagen H mittelst der Mutter h nach vorn und:unterhalb der Böcke ο durchzieht, wobei die Rollen η beim Passiren der Böcke niedergehen und durch diese Bewegung unter Vermitteluug der Schliefsleiste G die Schliefsstücke veranlassen, die Flaschen zu schliefsen.
  5. 5. Bei dem unter 4. gekennzeichneten Sterilisirapparat die Veränderung des Flaschenverschlusses gegen die Oeffnung des Apparates mittelst einer einzigen Stellvorrichtung, welche gekennzeichnet ist durch eine auf der Stange c sitzende verstellbare Mutter d, Fig. ι, oder durch eine Mitnehmerscheibe d, deren Stifte in entsprechende Löcher c1 des Hebels c greifen (s. Fig. 2 bis 4), oder durch einen Stift a" auf der Verbindungsleiste a1 der Riegel a, welcher eine beliebige Feststellung der Coulisse der Zahnstange / gestattet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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